Heustreu

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heustreu
Heustreu
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heustreu hervorgehoben
Koordinaten: 50° 21′ N, 10° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Heustreu
Höhe: 232 m ü. NHN
Fläche: 10,56 km²
Einwohner: 1252 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 133
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Heustreu
Wetterstr. 4
97618 Heustreu
Webpräsenz: www.heustreu.de
Bürgermeister: Ansgar Zimmer (CSU / Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Heustreu im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Heustreu ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heustreu liegt in der Region Main-Rhön an der Streu.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heustreu gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Heustreu.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Heustreu leitet sich vom die Gemeinde durchfließenden Fluss Streu ab, welcher im Gemeindegebiet der Fränkischen Saale zufließt. Der Zusatz Heu (mhd. höuwe) und zeitweise Niedern sollte das Dorf von gleichnamigen nordöstlich liegenden Orten unterscheiden.[3]

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1058 Houstrowe
  • 1143 Hovvestrovve
  • 1144 Heustrew
  • 1157 Hoistrowe
  • 1180 Nidernstrowen
  • 1199 Hovstrow
  • 1234 Houstrov
  • 1279 Heustrouue
  • 1317 Houstrou
  • 1320 Heustrev
  • 1330 Heustreu

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1057. Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1128
  • 1987: 1157
  • 2000: 1459
  • 2007: 1255
  • 2014: 1261

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Ansgar Zimmer (CSU/Freie Wählergemeinschaft), sein Stellvertreter ist Markus Werner. Zimmer wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Walter Weber (CSU Freie Wählergemeinschaft). Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder (Stand: 2014). [4]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.430.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 189.000 Euro.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 258 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 44 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1031. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 76 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1746 Hektar, davon waren 1438 Hektar Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2013): [5]

  • Kindergarten St. Michael
  • Verbandsschule Hollstadt-Wollbach (Grundschule)
  • Pfarrbücherei, geöffnet mittwochs (16:30 bis 18:00 Uhr) und sonntags (11:00 bis 12:00 Uhr)

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heustreu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/222150&attr=OBJ&val=1596
  3. a b Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 102 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Mitglieder des Gemeinderates
  5. Einrichtungen