Heustreu

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heustreu
Heustreu
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heustreu hervorgehoben
Koordinaten: 50° 21′ N, 10° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Heustreu
Höhe: 232 m ü. NHN
Fläche: 10,56 km2
Einwohner: 1250 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 118 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 133
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Heustreu
Wetterstr. 4
97618 Heustreu
Webpräsenz: www.heustreu.de
Bürgermeister: Ansgar Zimmer (CSU / Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Heustreu im Landkreis Rhön-Grabfeld
FladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim an der RhönBischofsheim an der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Heustreu ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heustreu liegt in der Region Main-Rhön an der Streu.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heustreu gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Heustreu.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Heustreu leitet sich vom die Gemeinde durchfließenden Fluss Streu ab, welcher im Gemeindegebiet der Fränkischen Saale zufließt. Der Zusatz Heu (mhd. höuwe) und zeitweise Niedern sollte das Dorf von gleichnamigen nordöstlich liegenden Orten unterscheiden.[3]

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1058 Houstrowe
  • 1143 Hovvestrovve
  • 1144 Heustrew
  • 1157 Hoistrowe
  • 1180 Nidernstrowen
  • 1199 Hovstrow
  • 1234 Houstrov
  • 1279 Heustrouue
  • 1317 Houstrou
  • 1320 Heustrev
  • 1330 Heustreu

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1057. Das Amt des Hochstiftes Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1128 Einwohner
  • 1987: 1157 Einwohner
  • 1991: 1228 Einwohner
  • 1995: 1390 Einwohner
  • 2000: 1459 Einwohner
  • 2005: 1296 Einwohner
  • 2010: 1215 Einwohner
  • 2015: 1252 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Ansgar Zimmer (CSU/Freie Wählergemeinschaft), sein Stellvertreter ist Markus Werner. Zimmer wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Walter Weber (CSU Freie Wählergemeinschaft). Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder (Stand: 2014).[4]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 258 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 44 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1031. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 76 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1746 Hektar, davon waren 1438 Hektar Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2013): [5]

  • Kindergarten St. Michael
  • Verbandsschule Hollstadt-Wollbach (Grundschule)
  • Pfarrbücherei, geöffnet mittwochs (16:30 bis 18:00 Uhr) und sonntags (11:00 bis 12:00 Uhr)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heustreu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/222150&attr=OBJ&val=1596
  3. a b Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 102 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Mitglieder des Gemeinderates
  5. Einrichtungen