Heuthen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heuthen
Heuthen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heuthen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 20′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Leinetal
Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 10,08 km²
Einwohner: 728 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036084
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 047
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.heuthen.de
Bürgermeister: Michael Gaßmann
Lage der Gemeinde Heuthen im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Gemeinde) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Deuna Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Heuthen ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung geht auf eine Schenkungsurkunde derer von Kirchberg aus dem Jahr 1146 zurück. Zwei ältere Nennungen, um 724 zur Zeit des Bonifatius (als Heiten) und um 950 sind nicht mit einer Urkunde zu belegen. Heuthen ist eines der ältesten Dörfer der Region. Der Ort gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz, von 1815 bis 1945 war der Ort Teil der preußischen Provinz Sachsen.

1945 bis 1949 war der Ort Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lag der Ort nahe der innerdeutschen Grenze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine goldene Kirche, den Turm vorn, oben beseitet von je einem silbernen Eichenblatt.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 813
  • 1995: 794
  • 1996: 798
  • 1997: 797
  • 1998: 803
  • 1999: 802
  • 2000: 800
  • 2001: 789
  • 2002: 784
  • 2003: 774
  • 2004: 787
  • 2005: 797
  • 2006: 792
  • 2007: 781
  • 2008: 781
  • 2009: 767
  • 2010: 763
  • 2011: 751
  • 2012: 745
  • 2013: 739
  • 2014: 734
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Heuthen setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 3 Sitze
  • Wahlvorschlag AL: 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Michael Gaßmann wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[3]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Heuthen befindet sich eine Filialkirche der Pfarrei St. Cosmas und Damian in Geisleden, die St. Nikolaus (erbaut 1745–1749). Sie gilt als eine der schönsten barocken Dorfkirchen des Eichsfeldes. Alljährlich in der Adventszeit ist dort eine Krippenausstellung mit über 400 Darstellungen zu sehen.

An der Gemarkungsgrenze zum östlichen Nachbarort Kefferhausen erstreckte sich im Mittelalter die Wüstung Werdingshausen, von deren Existenz heute die dort befindliche Wallfahrtskapelle zeugt. Der Weg zur Kapelle wurde ab 1910 zu einer Allee mit etwa 100 seltenen Schwedischen Mehlbeerbäumen aufgewertet. Diese gilt nun als Naturdenkmal.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. Februar 1666 wurde in Heuthen Urban Kobert geboren, der am 14. Juli 1687 in den Jesuitenorden eintrat, Professor an der Universität Heidelberg (1706–1715), Rektor in Erfurt, Fulda, Speyer und Ettlingen war und am 9. März 1752 zu Mainz starb.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.
  4. Ewald Heerda: Linden an der Werdingshäuser Kirche und Schwedische Mehlbeeren-Alleen. In: Entdeckungen im Eichsfeld. Wissenswertes aus Wald und Flur. Selbstverlag des Autors, Heiligenstadt 1993, S. 34.
  5. Opfermann zählt ihn zu den „Gestalten des Eichsfeldes“ (Nr. 955 im Verzeichnis). vgl. Bernhard Opfermann, Bearb. von Thomas T. Müller: Gestalten des Eichsfeldes : ein biographisches Lexikon Hrsg. vom Verein für Eichsfeldische Heimatkunde. 2., erweiterte und bearbeitete Auflage. Heiligenstadt: Cordier, 1999. - ISBN 3-929413-37-X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heuthen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien