Hexenküche im Kaufertsberg

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Hexenküche im Kaufertsberg

BW

Lage: Möttingen, Landkreis Donau-Ries, Deutschland
Höhe: 427 m ü. NN
Geographische
Lage:
48° 48′ 33,2″ N, 10° 36′ 40,1″ OKoordinaten: 48° 48′ 33,2″ N, 10° 36′ 40,1″ O
Hexenküche im Kaufertsberg (Bayern)
Hexenküche im Kaufertsberg
Katasternummer: M 14
Geologie: Dolomit
Typ: Schachthöhle
Schauhöhle seit: Nein
Beleuchtung: Nein
Gesamtlänge: 20 m

Die Hexenküche im Kaufertsberg ist eine Karsthöhle bei Lierheim, einem Ortsteil von Möttingen im Landkreis Donau-Ries in Bayern.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhle befindet sich etwa 200 Meter östlich von Lierheim am Kaufertsberg.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zur Höhlenruine „Hexenküche“ im Kaufertsberg.

Der Hang fällt gegen Süden zum Talgrund der Eger ab und bildet ein wenig überhängendes Felsdach (Abri). Ein Gang führt von dort in den Berg hinein zu der oben offenen Höhlenruine „Hexenküche“. Die Höhle ist ein Naturdenkmal, im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) mit der Katasternummer M 14 und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 779R007[1] und als Bodendenkmal D-7-7129-0200[2] ausgewiesen.

Die Höhle gab nur wenige altsteinzeitliche Funde wie Steingeräte und Tierknochen vom Ende des Eiszeitalters frei. Von Bedeutung ist die Kopfbestattung eines Mannes mit dem zugehörigen Unterkiefer und den beiden ersten Halswirbeln.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg Orschiedt: Ergebnisse einer neuen Untersuchung der spätmesolithischen Kopfbestattungen aus Süddeutschland. In: Conard, N. J. & Kind, C.-J. (Hrsg.): Aktuelle Forschungen zum Mesolithikum – Current Mesolithic Research. Urgeschichtliche Materialhefte 12. Tübingen, 1998. S. 147–160.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kaufertsberg mit Hexenküche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geotop: Kaufertsberg mit Hexenküche (Abgerufen am 1. November 2013; PDF; 185 kB)
  2. Denkmalliste (Abgerufen am 1. November 2013; PDF; 142 kB)