Heyen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heyen
Heyen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heyen hervorgehoben

Koordinaten: 52° 0′ N, 9° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Bodenwerder-Polle
Höhe: 99 m ü. NHN
Fläche: 8,3 km2
Einwohner: 446 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37619
Vorwahl: 05533
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Münchhausenplatz 1
37619 Bodenwerder
Website: www.gemeinde-heyen.de
Bürgermeister: Michael Zieseniß (WG)
Lage der Gemeinde Heyen im Landkreis Holzminden
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Über dieses Bild

Heyen ist eine Gemeinde in Niedersachsen (Deutschland) im Landkreis Holzminden und gehört zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt mitten im Weserbergland zwischen Weseraue und Ithbörde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heyen grenzt im Nordwesten und Norden an die Gemeinde Emmerthal des Landkreises Hameln-Pyrmont, im Osten an Halle, im Süden an Bodenwerder und im Südwesten an Hehlen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heyen

Am ersten Juniwochenende 2004 feierte Heyen sein tausendjähriges Bestehen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Heyen 1004 unter dem Namen "Hegen". Diese Bezeichnung änderte sich 1197 in "Heygen" und bereits 1316 in die heutige Schreibweise.

Die haufenförmige Dorfanlage wurde schon früh von der Heerstraße Einbeck – Hameln durchschnitten. Um 1759 war diese Straße "stark befahren". In dieser Zeit gab es hier auch eine Zollstätte.

Früher gehörte Heyen zum Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und war für die Christen im Umkreis Kirchort. Die Reformation wurde 1569 eingeführt. Der wuchtige Turm über einem romanischen Tonnengewölbe, heute Sakristei, bildet den ältesten Teil der Kirche. Bei Renovierungsarbeiten in den 1960er Jahren wurden romanische Fenster im Chorraum und eine Grabplatte aus dem 12./13. Jahrhundert freigelegt. Ein aus Wesersandstein gehauener Taufstein von 1625 fand dort ebenfalls seinen Platz.

Auf dem Kamm des Heiligenberges, südlich von Heyen in Richtung Bodenwerder, befinden sich die 1985 restaurierten Grundmauern einer alten Kirche. 1896 wurden bei Grabungen drei Bauphasen aus dem 11., 13. und 17. Jahrhundert nachgewiesen. Etwa 200 m südöstlich der Ruine liegt der "Ringwall". Er zählt zu den ältesten Befestigungsanlagen im Landkreis Holzminden.

1996 lebten 558 Bürger in der Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 (Wahlbeteiligung: 69,57 %) aus sieben Vertretern der Wählergemeinschaft Heyen (WG).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Zieseniß (WG)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Penzels „Pyramide“, Lehrinstitut für Akupunkt-Massage

Der Ort ist vor allem durch die Land- und Forstwirtschaft geprägt, wobei der Rapsanbau zur Herstellung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen zu nennen ist. In Heyen befindet sich das Lehrinstitut für Akupunkt-Massage nach Willy Penzel.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Heyen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien