Higashimatsushima

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Higashimatsushima-shi
東松島市
Higashimatsushima
Geographische Lage in Japan
Higashimatsushima (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Miyagi
Koordinaten: 38° 26′ N, 141° 13′ OKoordinaten: 38° 25′ 35″ N, 141° 12′ 38″ O
Basisdaten
Fläche: 101,86 km²
Einwohner: 39.627
(1. Februar 2016)
Bevölkerungsdichte: 389 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 04214-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Higashimatsushima
Baum: Kiefer
Blume: Kirschblüte
Rathaus
Adresse: Higashimatsushima City Hall
36-1, Aza Kamikawado, Yamoto
Higashimatsushima-shi
Miyagi 981-0503
Webadresse: http://www.city.higashimatsushima.miyagi.jp/
Lage Higashimatsushimas in der Präfektur Miyagi
Lage Higashimatsushimas in der Präfektur

Higashi-Matsushima (jap. 東松島市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Miyagi auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Higashimatsushima liegt südlich von Ishinomaki und nördlich von Sendai an der Sendai-Bucht des Pazifischen Ozeans. Zur Gemeinde gehört die bewohnte Insel Miyato-jima.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Higashimatsushima entstand am 1. April 2005 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Yamoto (矢本町, -machi) und Naruse (鳴瀬町, -machi) im Landkreis Monō.

Katastrophe durch Tōhoku-Erdbeben 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. März 2011 wurde die Stadt vom Tōhoku-Erdbeben und der darauffolgenden Tsunami getroffen. Es brachen Brände aus und eine Hälfte der Stadt stand unter Wasser.[1] Bis zum 20. Mai 2011 wurden 1031 Tote und 395 Vermisste,[2] bis März 2016 1129 Tote und noch 23 weiterhin Vermisste gezählt.[3] Viele Menschen starben Medienangaben zufolge aufgrund von Unterkühlung, da die Katastrophe die Elektrizitäts- und Gasversorgung unterbrochen hatte, die in der Winterzeit üblicherweise die Wohnraumbeheizung gewährleistete.[4] Mehr als 5500 Wohnhäuser wurden völlig und über 5500 weitere teilweise zerstört.[3] Schiffe, wie die Chokai Maru (鳥海丸), ein rund 50 Meter langes und auf 2000 Tonnen geschätztes Fischereischulungsschiff der Kamo Fisheries High School (加茂水産高校) aus Tsuruoka (鶴岡市) in der Präfektur Yamagata, wurden vom Tsunami über den Hafendamm gehoben und in bewohnte Viertel von Higashimatsushima oder Ishinomaki gespült.[5][6][7][8][9]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Massive tsunami submerges towns, washes away houses, cars (Memento vom 13. März 2011 im Internet Archive)
  2. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011, abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  3. a b 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 8. März 2016.
  4. Tsunami-hit city aims to be reborn (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite) (englisch), japantimes.co.jp (The Japan Times), 1. Januar 2013, von Maya Kaneko.
  5. Tsunami survivors face monstrous cleanup task (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite) (englisch), japantimes.co.jp (The Japan Times), 26. März 2011, von Tim Sullivan (AP).
  6. Grounding, Japan Tsunami - Tsunami: Chokai Maru (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite) (englisch), shipwrecklog.com, am 11. März 2011 gepostet von "Paul Hancock".
  7. Report: Der Tsunami (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite), focus.de, 21. März 2011 (Focus Magazin, Nr. 12, 2011).
  8. Nach der Katastrophe - Japan räumt auf – aber wo zuerst? (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite), blick.ch, 24. März 2011 (aktualisiert: 20. Januar 2012) (SDA).
  9. 「鳥海丸」住宅街を裂く 東松島市・加茂水産高の4代目実習船 (Memento vom 14. März 2016 auf WebCite) (japanisch), yamagata-np.jp (Yamagata News Online), 24. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Higashimatsushima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien