High Society (Film)

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Filmdaten
OriginaltitelHigh Society
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
RegieAnika Decker
DrehbuchAnika Decker
ProduktionChristopher Doll,
Lothar Hellinger
MusikJean-Christoph Ritter,
Michael Geldreich,
Christoph Bauss
KameraAndreas Berger
SchnittCharles Ladmiral,
Andrea Mertens
Besetzung

High Society (Untertitel: Gegensätze ziehen sich an) ist ein deutscher Spielfilm von Anika Decker aus dem Jahr 2017. Die romantische Verwechslungs- und Culture-Clash-Komödie handelt von der verwöhnten Industriellentochter Anabel von Schlacht, dargestellt von Emilia Schüle, die nach einem Skandal erfährt, dass sie kurz nach der Geburt verwechselt wurde und eigentlich das älteste Kind einer Kassiererin ist. In weiteren Rollen spielen unter anderem Jannis Niewöhner, Iris Berben, Katja Riemann und Jannik Schümann.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Industriellentochter Anabel von Schlacht führt das Leben einer verwöhnten High Society-Göre – ihr Alltag besteht vornehmlich aus Luxus, Shopping und Party. Als die Medien aufdecken, dass sie nach der Geburt in der Klinik vertauscht wurde, sieht sie sich nicht nur mit der Wahrheit, sondern auch dem sozialen Abstieg konfrontiert: Mutter Carmen Schlonz ist Kassiererin und lebt gemeinsam mit zwei weiteren Kindern und einem illegalen Untermieter im sozialen Brennpunkt Berlins. Nach einem Zerwürfnis mit Ziehmutter Trixi entschließt sie sich dennoch, Luxusvilla gegen Plattenbau einzutauschen. In ihrer neuen Umgebung kommt sie gleich in Konflikt mit einem jungen Polizeibeamten und muss noch andere verrückte Erlebnisse überstehen, bevor sie ihre erste Arbeitsstelle als Putzfrau findet. Dabei beginnt sie mehr über Ihre Persönlichkeit und dem Sinn von Familie zu erfahren. [3]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

High Society ist nach Traumfrauen die zweite Regiearbeit von Anika Decker. Die Komödie wurde vom 23. August bis 14. Oktober 2016 in Berlin und Potsdam gefilmt und von der Hellinger/Doll Filmproduktion in Koproduktion mit Decker Bros. und Warner Bros. Entertainment hergestellt. Decker zeigte sich nicht nur als Regisseurin und Drehbuchautorin verantwortlich, sondern trat mit ihrem Bruder Jan Decker auch erneut als Co-Produzentin des Films in Erscheinung.

Rezension[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der deutschsprachigen Filmbewertungs-Community wurde der Film durchschnittlich bewertet, wobei die Meinungen im Einzelnen sehr unterschiedlich waren. So gaben auf kino.de von 150 Bewertern 47 den Höchstwert an, während 84 das niedrigste Bewertungsniveau wählten. Bei Moviepilot erhielt der Film 4,6 von möglichen 10 Punkten.[4]

Auch bei den Pressekritiken waren den Meinungen sehr kontrovers. So sieht Ulrike Cordes in der Rheinischen Post zwar eine seichte Geschichte mit jedoch nachdenkenswerten Aspekten und ein erstklassiges Darstellerensemble aus welchem Katja Riemann als Berliner Proletin noch herausragt.[5] Frank Jürgens in der Neuen Osnabrücker Zeitung berichtet von einer erfrischend lockeren Komödie mit Selbstfindungstrip, guten Witz und einem tollen Schauspielerensemble.[6] Bei Hans Gerold in den Westfälischen Nachrichten wird zwar auch Katja Riemann positiv erwähnt, dies jedoch als einziger Lichtblick in einer klischeebeladenen und überflüssigen Komödie bezeichnet, welche bestenfalls als „Gaudi für It-Girls, welche über Prolls lachen wollen“ geeignet sei.[7] Auch für Michael Ranze im Filmdienst ist es eine klischeehaft, überspitze Klamauk-Komödie, bei welcher nur Emilia Schüle als Hauptdarstellerin bezaubern kann.[8]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Komödie startete am 14. September 2017 in den deutschen Kinos und hatte in ihrer ersten Woche 125.000 Besucher, womit sie der meistbesuchteste Kinofilm in dieser Woche in Deutschland war.[9] High Society konnte sich noch weitere 3 Wochen unter den Top-10 der deutschen Kinocharts halten (Platz 3, 5, 9), erreichte eine Gesamtbesucherzahl von ca. 577.000 und damit Rang 52 in der Jahresbilanz 2017.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für High Society. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für High Society. Jugendmedien­kommission.
  3. High Society : Gegensätze ziehen sich an – Handlung, Moviepilot, September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  4. High Society – Gegensätze ziehen sich an, kino.de, September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  5. Ein Prosecco zu viel, Rheinische Post, 14. September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  6. High Society jongliert gewitzt mit Klischees, Neue Osnabrücker Zeitung, 16. September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  7. Prinzessin im Plattenbau, Westfälische Nachrichten, 15. September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  8. High Society (2017), Filmdienst, 14. September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  9. Die „High Society“ bleibt unter sich, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017
  10. Top 100 Deutschland 2017, insidekino.com, 31. Dezember 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017