Hildburghausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hildburghausen
Hildburghausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hildburghausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 26′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Höhe: 381 m ü. NHN
Fläche: 72,94 km²
Einwohner: 11.792 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 162 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98646
Vorwahl: 03685
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 024
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Clara-Zetkin-Straße 3
98646 Hildburghausen
Webpräsenz: www.hildburghausen.de
Bürgermeister: Holger Obst (CDU)
Lage der Kreisstadt Hildburghausen im gleichnamigen Landkreis
Ahlstädt Auengrund Bad Colberg-Heldburg Beinerstadt Bischofrod Eisfeld Brünn Dingsleben Ehrenberg Eichenberg Eisfeld Römhild Gompertshausen Grimmelshausen Grub Römhild Hellingen Henfstädt Hildburghausen Kloster Veßra Lengfeld Marisfeld Masserberg Römhild Römhild Nahetal-Waldau Oberstadt Reurieth Römhild Sachsenbrunn Schlechtsart Schleusegrund Schleusingen Schmeheim Schweickershausen St. Bernhard St. Kilian Straufhain Themar Ummerstadt Veilsdorf Römhild Westhausen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Historisches Rathaus
Wappentafel am Rathaus

Hildburghausen ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Sie ist eine ehemalige Residenzstadt im fränkischen Süden des Freistaates Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildburghausen liegt im Tal der Werra, etwa 381 m ü. NHN hoch am südwestlichen Rand des Buntsandsteinlandes zwischen dem Thüringer Wald im Norden und dem Grabfeld im Süden. Nördlich liegt der Hildburghäuser Stadtwald mit bis zu 550 m hohen Bergen.

Vom flacheren Coburger Land wird die Stadt im Südwesten und Süden durch den Häselriether Berg (526 m), den Stadtberg (496 m) und den Krautberg (488 m) getrennt.

Hildburghausen besteht aus der Altstadt und der kleineren, 1710 von Hugenotten angelegten Neustadt. Außerdem gehören die Ortsteile Birkenfeld, Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Häselrieth, Leimrieth, Pfersdorf, Wallrabs und Weitersroda zur Stadt.

Angrenzende Gemeinden sind Auengrund, Brünn/Thür., Römhild, Kloster Veßra, Reurieth, die Stadt Schleusingen, Straufhain und Veilsdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8. Jahrhundert bis 1600[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildburghausen ist eine fränkische Siedlung aus der Zeit vor 900 und wurde 1234 als „Hilteburgehusin“ oder „Villa Hilperti“ erstmals urkundlich erwähnt. Bis zu diesem Jahr gehörte es den Grafen von Henneberg-Botenlauben, der als Urkunde überlieferte Kaufvertrag regelte die Bedingungen für die Übernahme der Stadt durch das Hochstift Würzburg. Im Zentrum der Stadt befand sich am Marktplatz als wohl erstes aus Stein nachweisbares Profanbauwerk die Kemenate eines Stadtadeligen von Hildburghausen, das Gebäude wird in der Stadttopographie als „Steinhaus“ bezeichnet. Ein weiteres frühes Gebäude der Stadt ist die 1286 erstmals belegte Stadtkirche. Auf ein städtisches Rathaus deutet die Erwähnung eines 1314 erwähnten Stadtbuches und von Ratsherren hin. Die Stadt wurde im späten 13. Jahrhundert von den Herren von Wildberg dominiert, ihre Lehensbesitzungen erhielten sie vom Würzburger Bischof, die Wildberger Stadtherrschaft endete bereits 1304.

Die Stadt wurde im Jahr 1316 erneut verkauft und zwar an die Grafen von Henneberg-Schleusingen. Graf Berthold VII. förderte als neuer Stadtherr die Siedlung durch Überlassung eines stadtnahen Waldstücks, die Bürger sollten den unvollendeten Stadtmauerring schließen und die Befestigungsanlagen modernisieren. Bereits 1324 erhielt Hildburghausen das Stadtrecht in Verbindung mit dem Bau einer Stadtbefestigung. Im Jahr 1325 wechselte das Steinhaus in das Eigentum des Rates und diente für Zwecke der Stadtverwaltung. Die 1331 erwähnten Juden betrieben regen Fernhandel. Die meisten Bewohner waren Ackerbürger, sie lebten von der Landwirtschaft, betrieben Handwerk und Handel. Hildburghäuser Spezialität war die Tuchmacherei.

Durch Erbschaft gelangte Hildburghausen 1353 an die Burggrafen von Nürnberg, gleichzeitig erhielt Markgraf Friedrich III. von Meißen die Pflege Coburg. Dieser wettinische Einbruch in die vom Würzburger Bistum dominierte Region blieb militärisch ohne Folgen. Ein erster Großbrand, bei dem auch das als Rathaus und Stadtarchiv genutzte Steinhaus ausbrannte, zerstörte 1388 die Hildburghäuser Altstadt. Erst 1395 begann sich die Stadt von den Folgen des Brandes zu erholen, das noch immer als Ruine bestehende Steinhaus durfte mit Erlaubnis des Landgrafen zum Rathaus mit der Doppelfunktion als Kaufhalle neu errichtet werden. Mit dem Baugesuch sind auch die Tuchmacher-, Bäcker- und Fleischhauerzünfte der Stadt belegt. Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung sind Steuerlisten; das erste Verzeichnis wurde 1412 angefertigt und enthält die Namen der steuerpflichtigen Stadtbürger.

Bei der ersten Teilung des wettinischen Gesamtstaates 1485 erhielt der Ernestiner Familienzweig Hildburghausen. Bereits 1524 wurde die katholische Messe abgeschafft, bis 1528 trat die Mehrheit der Stadtbevölkerung zum Protestantismus über und es fand die erste Kirchenvisitation statt. 1541 erhielt die Stadt ein neues Schulgebäude. Man brach auch mit anderen Traditionen und gründete 1535 den „Neuen Gottesacker“ als Begräbnisstätte vor den Toren der Stadt.

In Hildburghausen fanden von 1532 bis 1693 Hexenverfolgungen statt. 29 Frauen und ein Mann gerieten in Hexenprozesse. Elf Frauen wurden verbrannt. Eine Frau und ein Mann starben im Gefängnis, eine Frau starb unter der Folter.[2] In den Gemeindeteilen Schleusegrund, Gerhardtsgereuth, Leimrieth, Pfersdorf und Wallrabs gerieten acht Menschen in Hexenprozesse.

1572 fiel Hildburghausen an die ernestinischen Herzöge von Sachsen-Coburg. Die von Kriegen weitgehend verschonte Kleinstadt wurde 1572 von einem Wirbelsturm heimgesucht. Die Wirtschaftsgrundlage der Stadtbevölkerung, Textilherstellung und -veredlung, wurde dabei weitgehend vernichtet, die Wollvorräte und Fertigwaren wurden vom Sturm fortgerissen. Kaum ein Gebäude blieb unbeschädigt. 1575 fielen 300 und 1585 mehr als 160 Bewohner der Pest zum Opfer. Das heutige Rathaus wurde 1594 bis 1595 im Renaissancestil am Marktplatz errichtet und eingeweiht. Unter der Regentschaft des Sachsen-Coburger Herzogs kam Hildburghausen zu einer erneuten wirtschaftlichen Blüte.

1600 bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Dreißigjährigen Krieges litten die Stadtbevölkerung und das Hinterland unter häufig wechselnden Kriegsvölkern, Hungersnöten, Teuerung und der Pest. In dieser Zeit ging die Einwohnerzahl von etwa 2500 auf etwa 700 zurück. Mit einem Friedensfest wurde am 19. August 1650 das Kriegsende gefeiert. Als die Nachfolger Casimirs 1638/40 ausstarben, kam Hildburghausen zu Sachsen-Altenburg und 1672/80 zu Sachsen-Gotha. Ab 1680 war die Stadt Residenz des Fürstentums Sachsen-Hildburghausen, ab 1702 mit voller Landeshoheit, was allerdings nur geringe wirtschaftliche Belebung brachte.

Schloss

Das Schloss Hildburghausen wurde 1685/95 erbaut, im April 1945 durch amerikanischen Beschuss schwer beschädigt und 1949/50 abgetragen. Das Regierungsgebäude stammt aus der Zeit um 1760. 1826 wurde Sachsen-Hildburghausen aufgelöst. Die Stadt kam zu Sachsen-Meiningen, das am 5. November 1918 Volksstaat/Freistaat wurde, und ging mit diesem am 1. Mai 1920 im Land Thüringen auf. Bereits seit 1868 ist Hildburghausen Kreisstadt.

Stadtkirche

Das Stadtbild wurde im 18. Jahrhundert durch einen Stadtbrand (1779) und viele Neubauten verändert, zu ihnen gehören die 1722 eingeweihte Reformierte Kirche, die 1755 geweihte Neustädter Kirche und die 1781 bis 1785 erneuerte Stadtkirche als Christuskirche. Das aus einem 1721 nachgewiesenen Ballhaus hervorgegangene Hildburghäuser Theater wurde um 1755 eröffnet.

Chirotherium-Monument mit Rekonstruktion einer Spurenfläche

Die Bedeutung Hildburghausens als Bildungsstadt wuchs mit der 1714 vollzogenen Gründung des „Gymnasium academicum“. 1766 erschien wöchentlich die erste Hildburghäuser Zeitung als Mitteilungsblatt. 1795 wurde ein Schullehrer-Seminar gegründet. Der Freimaurergeist wurde 1786 mit der Gründung des Freimaurerordens „Karl zum Rautenkranz“ manifestiert. Durch Nachforschungen des Gymnasialdirektors Friedrich Sickler wurden 1834 in einem Sandsteinbruch im Vorort Weitersroda zahlreiche fossile Trittsiegel und Fährten von Reptilien gefunden, die in der Trias im Hildburghausener Raum gelebt hatten. Die entsprechende Spurenfossilgattung wurde Chirotherium genannt und erlangte eine nicht geringe Bedeutung in der Geologie und der Paläontologie. An ihre Entdeckung bzw. Erstbeschreibung erinnert ein Denkmal auf dem Marktplatz. Meyers Bibliographisches Institut, das 1828 von Gotha nach Hildburghausen und 1874 nach Leipzig verlegt wurde, war für die Stadt von besonderer Bedeutung. Das neue Hildburghäuser Gymnasium wurde 1876 in der Georgenstraße erbaut, 1896 folgte ein Neubau für das Technikum am Rande des Schlossparks in der Helenenstraße. Das erste Museum eröffnete 1904 seine Schausammlungen.

Die 1711 eingewanderten Hugenotten siedelten sich in der 1710 angelegten Neustadt an. Sie führten die Woll- und Strumpfwirkerei ein. Auch eine kleine jüdische Gemeinde siedelte sich in Hildburghausen an, die 1813 geweihte Synagoge stand in der Marktstraße und wurde 1933 zerstört. Das Gemeindeleben endete wie in vielen Kleinstädten tragisch, als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen hatten. Der jüdische Fabrikant Gassenheimer hatte sein Gartenhaus für den Kultus zur Verfügung gestellt. Es wurde bei den Novemberpogromen 1938 geschändet, die Kultgegenstände wurden verbrannt. Das Gebäude blieb jedoch erhalten und steht seit 1990 unter Denkmalschutz.

Hildburghausen um 1900

Im Bibliographischen Unternehmen fand 1836 der erste Streik deutscher Buchdrucker statt. 1858 erhielt die Stadt mit der Werrabahn Eisenbahnanschluss nach Eisenach und Coburg/Lichtenfels. Als einer der ersten Hersteller von Instantprodukten wurde 1871 eine Art Brühwürfel vom Hildburghäuser Unternehmer Rudolf Scheller industriell produziert.

Im späten 19. Jahrhundert erlangte die Stadt einen zweifelhaften Ruf, als man 1866 die Eröffnung der „Landes-Irrenanstalt“ in der Presse bekanntgab. Die mit 54 Kranken belegte Anstalt wurde am nordöstlichen Stadtrand errichtet und war zur Sicherheit der Bevölkerung mit hohen Mauern und Schutzeinrichtungen der damaligen Zeit versehen, man hatte sogar einen eigenen Friedhof im Anstaltsgelände anlegen müssen.

1900 bis 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1907 wurde der SPD-Ortsverein gegründet, 1920 der der KPD.

Der Erste Weltkrieg forderte 231 Menschenleben, an sie erinnern mehrere Gefallenendenkmäler. Die Bevölkerung feierte 1924 als Großereignis das Jubiläum der 600-Jahr-Feier der Stadtrechtsverleihung.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten brach eine Terrorherrschaft über bestimmte Teile der Stadtbevölkerung herein. Zwischen 1934 und 1940 wurden 522 Männer und 458 Frauen der Stadt und Umgebung zwangssterilisiert. Zahlreiche Patienten der in Landesheilanstalt Hildburghausen umbenannten Einrichtung wurden im Euthanasie-Programm Aktion T4 ermordet. Während des Zweiten Weltkrieges mussten mehr als 420 Frauen, Kinder und Männer, vorwiegend aus der Sowjetunion, in acht Betrieben der Stadt Zwangsarbeit in der Norddeutschen Maschinenfabrik, der Möbelfabrik, der Bahnmeisterei, der Glashütte, der Firma Beyer & Pensky, bei der Stadtverwaltung und beim Dampfsägewerk Mohr & Co. leisten.[3]

Von den Kampfeinsätzen kehrten über 200 Soldaten nicht zurück. Ein amerikanischer Luftangriff am 23. Februar 1945 mit 13 Fliegenden Festungen B-17 und 33 Tonnen Bombenlast forderte mindestens 111 Menschenleben aus der Zivilbevölkerung. Ein Zehntel des Wohnungsbestandes wurde zerstört.[4] Das Kriegsende wurde durch den Einmarsch der US-amerikanischen Verbände spürbar, die seit Anfang April entlang der Werra nach Osten vorrückten. Durch Artillerie-Beschuss wurden am 7. April 1945 zahlreiche Gebäude in der Stadt getroffen, so die Apostelkirche, die Christuskirche, das Rathaus und das Amthaus am Markt. Besonders schwere Schäden erlitt das Schloss; obwohl wiederaufbaufähig, wurde die Ruine im Jahr 1949 zum Abbruch freigegeben.[5]

Die Stadt wurde am 4. Juli 1945 vertragsgemäß vom amerikanischen Stadtkommandanten den Einheiten der Roten Armee übergeben. Als Besatzungstruppe blieben Teile des 117. Garde-Mot. Schützenregiments der 8. Gardearmee, das in Meiningen stationiert war, viele Jahre in Hildburghausen. Da die Schlosskaserne zerstört war, wurde das Technikum als Kaserne benutzt. Es kam zunächst zu Demontagearbeiten von Industrieeinrichtungen und Gleisanlagen durch die sowjetische Militäradministration. Vom 1. Dezember 1945 bis 5. August 1946 wurde der Rüstungsbetrieb Norddeutsche Maschinenfabrik (Nordeuma) bis auf eine Produktionshalle vollständig demontiert und in die Sowjetunion abtransportiert. Auch die Kleinbahnstrecke von Hildburghausen nach Heldburg und Lindenau wurde Ostern 1946 demontiert. Da die Industrieausrüstungen oft unvollständig die Sowjetunion erreichten und große Probleme bei Aufbau und Inbetriebnahme auftraten, kam es zu einem Umdenken. In den Folgejahren wurde der industrielle Wiederaufbau durch die Gründung von sowjetisch-deutschen Aktiengesellschaften zum Regelfall, die Reparationsleistungen wurden durch Fertigprodukte abgegolten. Am 1. Juni 1948 wurde als größte Werksanlage der Stadt die verstaatlichte Paul-Kätsch-KG in Volkseigentum überführt und sie firmierte unter VEB TEWA Schrauben- und Holzbearbeitungsfabrik. In den 70er und 80er Jahren fertigten in der „Schraube“ bis zu 1700 Beschäftigte aus der Stadt und dem Umland Normteile und Kleineisenwaren als industrielle Massenware.

Verladung von Weihnachtsbäumen im Bahnhof Hildburghausen, 1974

Nach dem 7. Oktober 1949 gehörte die Stadt zum Staatsgebiet der neugegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Nach der endgültigen Abriegelung der innerdeutschen Grenze im Mai 1952 wurde am 25. Juli 1952 in der DDR eine Gebietsreform durchgeführt. Aus den ehemaligen Ländern wurden Bezirke. Hildburghausen wurde zur Kreisstadt. Die nach dem Berliner Mauerbau vollzogenen wesentlich erweiterten und systematisch bewachten Sicherungen entlang der gesamten DDR-Grenze, vor allem die Einrichtung der Fünf-Kilometer-Sperrgebiete, wirkten sich auf Hildburghausen negativ aus. Der südlich der Stadtgrenze gelegene Teil des Kreises mit zahlreichen Orten, Betrieben und Sehenswürdigkeiten fiel unter die Sperrgebietsverordnung und konnte von vielen Einwohnern nicht mehr betreten werden. Im Jahr 1972 wurde ein Teil der betroffenen Orte wieder aus dem Sperrgebiet herausgelöst.

Hildburghausen war seit 1961 Standort des Grenzregiments Hildburghausen (Grenzbrigade 11 mit Stab in Meiningen) der Grenztruppen mit vier Grenzbataillonen in Untermaßfeld, Römhild, Heldburg und Veilsdorf. Nach Umstrukturierungen 1971 (Grenzkreiskommando Hildburghausen 403) verblieb in Hildburghausen bis 1989 der Gefechtsstand GGK 403, der Truppenübungsplatz und ein Kfz-Instandsetzungszug der Grenztruppen bis 1989. Die Einwohnerzahl der Stadt wuchs durch Zuzug von Soldaten und Offizieren und ihren Familien stark an.

Der von der SED-Führung in den 1970er Jahren beschlossene Entwurf für den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft hatte ein auf Jahrzehnte angelegtes Modernisierungs- und Wohnungsbauprogramm gestartet. Für die Kreisstädte wurde der Bau von Plattenbausiedlungen unter gleichzeitiger Vernachlässigung und teilweisen Abriss der altstädtischen Kerne vorgegeben.

In der DDR-Zeit war Hildburghausen neben seiner Bedeutung als Kreisstadt und Standort der metall- und holzverarbeitenden Industrie auch weiterhin traditioneller Klinikstandort der als Bezirksnervenklinik ausgewiesenen Heilanstalt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg modernisierten Gesundheitseinrichtungen wurden durch einen 1984 errichteten Neubau einer weiteren Poliklinik ergänzt, es gab weiterhin das Kreiskrankenhaus, eine schon 1949 eröffnete Poliklinik und über das Stadtgebiet verteilte Praxen.

Kultureinrichtungen waren das Kreiskulturhaus Freundschaft, das Stadtmuseum, die Kreisbibliothek Joseph Meyer, das Apollo-Filmtheater und die vom Meininger Theater bespielte historische Bühne des Hoftheaters. Der Tourismus wurde wegen der Grenznähe nicht gefördert.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 1. Januar 1969 wurden die ehemals selbständigen Anliegergemeinden Häselrieth und Wallrabs eingemeindet.
  • 1974 wurde der Ort Birkenfeld eingemeindet.[6]
  • Am 8. März 1994 folgten Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Leimrieth, Pfersdorf und Weitersroda.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1833 bis 1992

  • 1833: 04.269
  • 1885: 05.476 (1)
  • 1925: 07.500
  • 1950: 07.568
  • 1960: 08.683
  • 1981: 12.045
  • 1992: 11.082

1993 bis 1999

  • 1993: 10.951
  • 1994: 12.650
  • 1995: 12.555
  • 1996: 12.528
  • 1997: 12.436
  • 1998: 12.336
  • 1999: 12.433

2000 bis 2006

  • 2000: 12.466
  • 2001: 12.457
  • 2002: 12.428
  • 2003: 12.301
  • 2004: 12.330
  • 2005: 12.296
  • 2006: 12.245

2007 bis 2013

  • 2007: 12.112
  • 2008: 12.016
  • 2009: 12.004
  • 2010: 11.901
  • 2011: 11.704
  • 2012: 11.695
  • 2013: 11.746

ab 2014

  • 2014: 11.670
(1) mit Einschluss der Garnison (ein Bataillon Infanterie Nr. 95)
Datenquelle ab 1992: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[7][8]
Wahlbeteiligung: 41,8 % (2009: 46,6 %)
 %
40
30
20
10
0
38,1 %
24,3 %
12,4 %
10,9 %
10,1 %
4,1 %
n. k.
Feuerwehr c
FWH d
BZH f
HiBU g
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
+24,5 %p
-10,8 %p
-2,8 %p
-6,0 %p
-1,0 %p
+4,1 %p
-8,2 %p
Feuerwehr c
FWH d
BZH f
HiBU g
Anmerkungen:
c Wählergruppe Feuerwehr
d Freie Wähler Hildburghausen e. V.
f Bündnis Zukunft Hildburghausen
g Hildburghäuser Bürgerunion e. V.
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2014 ergab sich folgende Verteilung der 24 Sitze:[9]

  • CDU: 9 Sitze (+6)
  • LINKE: 6 Sitze (-2)
  • Freie Wähler: 3 Sitze (−1)
  • Feuerwehr: 3 Sitze (-1)
  • SPD: 2 Sitze (+1)
  • BZH: 1 Sitz (0)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es zeigt im Geviert Feld 1 und 4 Blau mit silbern-rot gestreiftem Bunten Löwen, Feld 2 und 3 Gold mit schwarzem Löwen mit roter Zunge und Bewehrung: Meißner Löwe.

Die Stadt hatte schon zu Zeiten des Grafen Berthold VII. von Henneberg-Schleusingen, 1324, ein Wappen: über einer Stadtmauer mit zwei Türmen eine Henne. 1374 erhielt Hildburghausen auf Grund von Besitzveränderungen ein neues Siegel und Wappen. Bertholds Urenkelin Margarete heiratete Balthasar, Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen aus dem Haus Wettin. Sie brachte als Heiratsgut ihr mütterliches Erbe, die Städte und Gerichtsbezirke Hildburghausen, Eisfeld und Heldburg-Ummerstadt in die Ehe. So erhielt Hildburghausen das Wappen mit den vier Löwen: zweimal den silbern-roten thüringischen und zweimal den schwarzen meißenischen Löwen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildburghausen unterhält Städtepartnerschaften mit

Städtefreundschaften pflegt Hildburghausen mit

In der Waldstadt sind zu Ehren der Partnerstädte Straßen nach diesen benannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apostelkirche
Das Luisendenkmal im Schlosspark

Sakralbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Stadtkirche, auch Christuskirche, von 1781 bis 1785 an der Stelle eines Vorgängerbaus durch Albrecht Friedrich von Kesslau als barocker Zentralbau errichtet. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist erhalten, besonders sehenswert ist die Prinzipalwand mit Orgel, Kanzel und Altar.
  • Neustädter Kirche, auch Evangelische Apostelkirche, sie wurde von 1755 bis 1774 errichtet.
  • St. Leopold (katholisch), vormals Hugenotten-Kirche, von 1721 bis 1722 in barocken Formen errichtet. Seit 1829 katholische Pfarrkirche, da sich die Hugenotten mit den Lutheranern uniert hatten. Der barocke Hochaltar wurde 1864 in Aschaffenburg erworben.

Profanbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Renaissance-Rathaus von Hildburghausen am Marktplatz
  • Das Residenzschloss Hildburghausen wurde zwischen 1685 und 1695 erbaut und 1705 um den Westflügel und eine Schlosskirche erweitert. Im Schloss war Goethe einst Gast der herzoglichen Familie. Hildburghausen verlor 1826 den Status einer Residenzstadt. So diente das Schloss ab 1867 als Kaserne und wurde innen umgebaut. 1945 ist es durch Beschuss beschädigt und 1949/50 abgerissen worden. Erhalten blieben lediglich noch die Schlosskeller und der Schlosspark, der 1780 in einen Landschaftspark umgestaltet worden war.
  • Ein weiteres Schloss befindet sich im Stadtteil Weitersroda, heute in Privatbesitz.
  • Das Brunnquellsche Palais – ehemaliges Technikum und Standort des Bibliographischen Instituts
  • Der Stadtquartier Hugenottenviertel
  • Das Hoheitshaus am Puschkinplatz
  • Im Schlosspark ist noch heute das Denkmal der Königin Luise von Preußen zu besichtigen. Der Hofbildhauer Ernst Friedrich Schulze vollendete das Denkmal im Jahre 1815.[10]
  • Das Stadttheater Hildburghausen ging 1755 aus dem 1721 errichteten Ballhaus von Herzog Ernst Friedrich I. hervor und gilt als eines der ältesten bespielten Theatern Deutschlands, neben dem noch älteren Ekhof-Theater im Gothaer Schloss Friedenstein.
Stadttheater Hildburghausen

Der heutige Stadtfriedhof im Norden der Stadt wurde 1885 eingeweiht, in dem parkartig gestalteten Gelände bildet eine meterhohe Säule – ein Denkmal für Herzogin Charlotte – den markanten Mittelpunkt. Auf dem Städtischen Friedhof befinden sich die Gräber und ein Ehrenhain für 23 Kriegsgefangene aus der Sowjetunion sowie 65 Zwangsarbeiter unbekannter Nationalität. Ein weiteres Gräberfeld und Gedenkstein erinnern an 31 Opfer der alliierten Streitkräfte aus Frankreich, Belgien, Serbien, Italien, USA und Großbritannien.

Der Bismarckturm auf dem Stadtberg

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtmuseum
  • Die Geschichte der Stadt zeigt das Stadtmuseum Alte Post in Hildburghausen.
  • Das Trützschlersche Milch- und Reklamemuseum am Bertholdstor erinnert an frühere Formen gewerblicher Milchverarbeitung und eine Schausammlung mit Reklameschildern

Ein Wildgehege befindet sich als Naherholungsmöglichkeit am Stadtrand – in der Flur „Gemauerte Teiche“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Helios Fachkliniken Hildburghausen gehört zu den bekannten Einrichtungen der Stadt Hildburghausen. Das Krankenhaus wurde 1866 als „Herzoglich-Sachsen-Meiningsche-Landes-Irrenheil- und Pflegeanstalt“ eröffnet. Es wurde im Dezember 2001 zu 74,7 Prozent privatisiert, die restlichen Anteile verkaufte der Freistaat Thüringen im Dezember 2005. Die Tochtergesellschaft des Rhön-Klinikums wurde im Februar 2014 an die Helios-Kliniken weiterverkauft. Die Fachklinik hat ca. 411 Betten. Angegliedert ist auch ein Maßregelvollzug mit 65 Plätzen.

Die Henneberg-Kliniken Hildburghausen (früher Poliklinik) gingen Ende 2007 eine Gemeinschaft mit den Krankenhäusern aus den Nachbarlandkreisen Sonneberg und Coburg ein. Das gemeinsame Vorgehen mehrerer Landkreise verschiedener Bundesländer ist bisher einmalig in Deutschland.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildburghausen liegt an der Werrabahn, die bis zum Zweiten Weltkrieg Eisenach mit Lichtenfels verband. Heute verkehrt hier die Linie 41 der SüdThüringenBahn tagsüber im Stundentakt nach Eisenach über Meiningen und in Richtung Eisfeld-Sonneberg (-Neuhaus am Rennweg). Zwischen 1888 und 1946 begann südlich vom Bahnhof Hildburghausen die schmalspurige Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall, als Lokalbahn betrieben, die über Bedheim und Heldburg zum Streckenendpunkt Lindenau-Friedrichshall an der Thüringisch-Bayerischen Grenze führte.[12]

Im Busverkehr ist die Stadt in das Netz der WerraBus GmbH integriert. Eine wochentags stündliche Busverbindung besteht so über Schleusingen nach Suhl.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dunkelgräfin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marie Thérèse, genannt Madam Royale – die Dunkelgräfin?
Hauptartikel: Dunkelgräfin

Eine Begebenheit hat sich Anfang des 19. Jahrhunderts in Hildburghausen zugetragen, die bis heute Historiker und Schriftsteller beschäftigt. Am 7. Februar 1807 stieg im Hotel „Gasthaus zum Englischen Hof“ am Markt 14 zu Hildburghausen eine tief verschleierte Dame in Begleitung eines Herren ab, der sich Vavel de Versay nannte. Ihre Ankunft war angekündigt worden, jedoch ohne einen Namen. Ihr Name wurde nie bekannt. Die Bevölkerung nannte sie bald die Dunkelgräfin, dazu beigetragen hat Ludwig Bechstein mit seinem 1854 erschienenen Roman Der Dunkelgraf. Die Dunkelgräfin lebte bis 1810 in Hildburghausen, dann zog sie in das nahe Eishausen und lebte dort bis zu ihrem Tode, ohne ihr Geheimnis zu verraten. 1837 verstarb sie und wurde am Stadtberg in Hildburghausen beigesetzt. Man vermutete, dass es sich bei ihr um Marie Thérèse Charlotte de Bourbon, einer Tochter Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes, handelt.

Der geheimnisvolle Vorgang führte zu diversen Büchern und Vorträgen. Zum 200. Jahrestag ihrer Ankunft gab es im Haus, das heute anstelle des Gasthauses zum Englischen Hof steht, eine Ausstellung und zu ihrem 175. Todestag fand vom 7. bis zum 9. September 2007 ein Kolloquium statt. Am 15. Oktober 2013 wurde ihr Grab geöffnet, um mithilfe von DNA-Spuren ihre Identität zu klären.[13]

Ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam hatte seit der Graböffnung 2013 umfangreiche Untersuchungen an den sterblichen Überresten und vergleichende DNA-Analysen vorgenommen. Die Proben aus dem Grab stimmten nicht mit der weiblichen Linie Maria Thérèses überein.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Albertine von Sachsen-Hildburghausen, Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz
Der Astronom Eduard Schönfeld

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Publizist, Verleger und Unternehmer Joseph Meyer um 1840
Der Maler und Kupferstecher Carl Barth
  • Johann Valentin Tischbein (1715–1768), Hofmaler von Sachsen-Hildburghausen
  • Anton Schweitzer (1735–1787), Komponist, Mitglied der Hofkapelle von Sachsen-Hildburghausen
  • Ernestine Auguste Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach (1740–1786), Herzogin von Sachsen-Hildburghausen, förderte das Musikleben
  • Charlotte Georgine Luise von Mecklenburg-Strelitz (1769–1818), Herzogin von Sachsen-Hildburghausen, förderte das kulturelle Leben der Stadt
  • Friedrich Karl Forberg (1770–1848), Philosoph und Philologe, lebte ab 1827 in Hildburghausen
  • Friedrich Sickler (1773–1836), Gründungsrektor des Gymnasiums in Hildburghausen
  • Wilhelm von Türk (1774–1846), Jurist und Pädagoge, lebte zeitweise in Hildburghausen
  • Marie Thérèse Charlotte de Bourbon (Die „Dunkelgräfin“) (1778–1851), französische Prinzessin, schlüpfte angeblich auf der Flucht vor der Revolution unerkannt in Hildburghausen unter
  • Carl Hohnbaum (1780–1855), Arzt und Publizist, Begründer der Hildburghäuser „Irrenanstalt“
  • Johann Karl Ruppius (1786–1866), Arzt, Hofarzt von Sachsen-Hildburghausen
  • Carl Barth (1787–1853), Zeichner und Kupferstecher
  • Friedrich Rückert (1788–1866), Dichter und Begründer der deutschen Orientalistik, wohnte zeitweise in Hildburghausen
  • Joseph Meyer (1796–1856), Gründer des Bibliographischen Instituts (Meyers Konversations-Lexikon etc.), lebte ab 1828 in Hildburghausen
  • Heinrich Anton Carl Berger (* 1796 in Coburg; † vor 1867), Arzt, Fossiliensammler, Geologe und Paläontologe, lebte ab ca. 1859 in Hildburghausen
  • Wilhelm Ludwig Demme (1801–1878), Schriftsteller, lebte zeitweise in Hildburghausen
  • Friedrich Eduard Oberländer, Ehrenbürger der Stadt
  • Karl Ludwig Peter (1808–1893), Historiker und Pädagoge, Schulrat in Hildburghausen
  • Otto Ludwig (1813–1865), Schriftsteller, besuchte das Gymnasium in Hildburghausen
  • Friedrich Hofmann (1813–1888), Schriftsteller, arbeitete zwischen 1841 und 1858 in Hildburghausen an Meyers Lexika mit
  • Herrmann Julius Meyer (1826–1909), Sohn von Joseph Meyer, Verleger, lebte und arbeitete zwischen 1828 und 1874 in Hildburghausen
  • Otto Dammer (1839–1916), Chemiker, arbeitete in Hildburghausen an Meyers Lexika mit
  • Sophie Junghans (1845–1907), Schriftstellerin, starb in Hildburghausen
  • Paul Alfred Biefeld (1867–1943), Astronom und Physiker, Professor am Technikum Hildburghausen
  • Heinrich Beck (1878–1937), Ingenieur der Elektrotechnik, studierte zwischen 1896 und 1898 am Technikum Hildburghausen
  • Karl Rambusch (1918–1999), Physiker, Direktor des Atomkraftwerkes Rheinsberg, studierte ab 1938 am Technikum Hildburghausen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtverwaltung (Hrsg.): Stadt Hildburghausen. Der kleine Klassiker. Informationsbroschüre der Stadt Hildburghausen. 4. Auflage. WEKA info Verlag, 2003, OCLC 249152333, S. 54. Mering mediaprint 20137, OCLC 951432774.
  • Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien und reichsunmittelbaren Geschlechter vom Mittelalter bis zur Gegenwart (= Beck's historische Bibliothek). 6., vollst. überarb. Aufl. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44333-8.
  • Hans-Jürgen Salier: Chronik der Stadt Hildburghausen. Bd. 1 (= Schriften zur Geschichte der Stadt Hildburghausen. Bd. 3). Frankenschwelle, Hildburghausen 1999, ISBN 3-86180-065-9.
  • Bastian Salier: Freimaurer in Hildburghausen. Personen – Fakten – Hintergründe (= Schriften zur Geschichte der Stadt Hildburghausen. Bd. 5). Frankenschwelle, Hildburghausen 2005, ISBN 3-86180-170-1.
  • Friedrich Ernst Prinz von Sachsen-Altenburg: Das Rätsel der Madame Royale. Marie Therese Charlotte von Frankreich – Ein zweihundertjähriges Geheimnis im Licht neuerer Forschungen. Überarb. und hrsg. von Marianne Eichhorn. Frankenschwelle Salier, Hildburghausen 1991, ISBN 3-86180-007-1 (zu Marie-Thérèse Charlotte d'Angoulême).
  • Albert Emil Brachvogel: Das Rätsel von Hildburghausen. Roman. Neu hrsg. von Theodor Siebert. Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 1990, ISBN 3-86180-015-2 (Reprint der von Hans-Jürgen Salier hrsg. Ausg. Globus-Verl., Berlin 1925, DNB 573292345; in Fraktur).
  • Margarete Braungart, Michael Römhild: Hildburghausen. Eine Stadtgeschichte in Bildern. Hrsg. von Stadt Hildburghausen (Stadtmuseum). Hildburghausen 1996, DNB 948499265.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hildburghausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hildburghausen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. a b Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen. Hexenverfolgung im Gebiet südlich des Thüringer Waldes. Bereich Hildburghausen“. Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum (= Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland. Band 2). DOBU, Wiss. Verl. Dokumentation und Buch, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S. 237 (Zugl.: Diss., Univ. Marburg 2000); Egbert Friedrich: Hexenjagd im Raum Rodach und die Hexenprozessordnung von Herzog Johann Casimir. Spezieller Beitrag zur Geschichte des Coburger Landes (= Schriften des Rodacher Rückert-Kreises. Heft 19). Rodacher Rückert-Kreis, Rodach 1995, DNB 948094842, S. 192–236.
  3. Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Band 8: Thüringen. Red.: Ursula Krause-Schmitt, mit einem Vorw. von Frank Spieth. Hrsg. von Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945. VAS, Verl. für Akad. Schriften, Frankfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 126 f.
  4. Lothar Günther: Missionen und Schicksale im Luftkrieg über Südwestthüringen 1944/45. Ein Buch zur Geschichte des Freistaates Thüringen und des Zweiten Weltkrieges. Wehry-Verlag, Untermaßfeld 2014, ISBN 978-3-9815-3076-6, S. 326.
  5. Rudolf Zießler: Hildburghausen. In: Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg. Eine Dokumentation der Schäden und Totalverluste auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik. Band 2: Bezirke Halle, Leipzig, Dresden, Karl-Marx-Stadt, Erfurt, Gera, Suhl. Hrsg. von Götz Eckardt. Henschelverlag Kunst u. Gesellschaft, Berlin 1978, DNB 790059118, S. 526 f.
  6. Ortsteile der Stadt Hildburghausen. In: hildburghausen.de, abgerufen am 15. April 2014 (mit Unterseiten zu den einzelnen Ortsteilen).
  7. Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thueringen.de, abgerufen am 6. Juli 2016.
  8. Gemeinderatswahl 2009 in Thüringen – endgültiges Ergebnis. In: wahlen.thueringen.de, abgerufen am 6. Juli 2016.
  9. Kommunalwahl 2014 – endgütiges Ergebnis – Sitzverteilung im Stadtrat. In: hildburghausen.de, abgerufen am 6. Juli 2016.
  10. Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme, Felix Becker. Hrsg. von Ulrich Thieme, Felix Becker u.a. Bd. 30: Scheffel – Siemerding. Hrsg. von Hans Vollmer. Seemann, Leipzig [ca. 1970], OCLC 926021423, S. 335 (Fotomechanischer Nachdruck).
  11. Bismarckturm Hildburghausen. Vom Stadtberg- zum Bismarckturm. In: bismarcktuerme.de, abgerufen am 6. Juli 2016.
  12. Hans Löhner: Das „Bimmelbähnle“ von Hildburghausen nach Lindenau-Friedrichstal. Eine Thüringer Schmalspurbahn ins Heldburger Land. 2., aktualisierte und erg. Aufl. Verlag Michael Resch, Neustadt/Coburg 2000, ISBN 3-9805967-5-3.
  13. Das Rätsel der Dunkelgräfin. In: spiegel.de/wissenschaft, abgerufen am 6. Juli 2016 (zur Graböffnung).
  14. Prof. Dr. Ernst Kaiser. In: heimatfreundebali.de, abgerufen am 9. September 2015.
  15. Herbert von HintzensternMitzenheim, Moritz. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 17, Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 592 f. (Digitalisat). (Volltext mit Links).