Hildegard Maria Nickel

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Hildegard Maria Nickel (* 17. September 1948 in Berlin) ist eine deutsche Soziologin.

Hildegard Nickel studierte 1968 bis 1972 Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und erhielt dort 1973 ihr Diplom. Sie war 1972 bis 1976 Forschungsstudentin im Fach Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, war dort zugleich als Vortragende tätig und promovierte 1977 zum Dr. phil. Sie arbeitete ab 1977 zehn Jahre als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Soziologie des Bildungswesens an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR, erhielt 1985 die Lehrbefähigung (Facultas docendi) für das Lehrgebiet Bildungssoziologie und promovierte 1986 zum Dr. sc. phil.[1]

Sie wurde 1987 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und übte dort 1990 bis 1993 das Amt der Dekanin des Fachbereiches Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin aus. 1992 wurde sie C 3 -Professorin am neu gegründeten Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachbereich Sozialwissenschaften, für das Lehrgebiet "Soziologie von Familie, Jugend und Geschlechterverhältnissen", heute Lehrgebiet "Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse". 2014 wurde Nickel emeritiert. Ihre Professur übernahm im Folgejahr Christine Wimbauer.[1]

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie der Arbeit, Soziologie der Dienstleistungsgesellschaft und Soziologie der Geschlechterverhältnisse.

Sie hatte zahlreiche Gastprofessuren im Ausland: an der University of Toronto in Kanada (1995), an der Indiana University in den USA (1996), an der Duke University in den USA (1997), in Seoul, Korea (1999), an der University of Wolverhampton in England (2001), und sie war Gast an den Goethe-Instituten in Karachi und in Pakistan (2007) sowie in Usbekistan (2008).[1]

Nickel war 1994 die erste Empfängerin des Helge-Pross-Preises für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Familien- und Geschlechterforschung.[2]

Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildegard Nickel hielt im Laufe ihrer Karriere folgende Ämter inne:

Bis zum Wintersemester 2014/15 war Nickel am Lehrbereich "Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse" am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität tätig.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frauenforschung und Muttipolitik. in: Gerda Szepansky: Die stille Emanzipation. Frauen in der DDR. Fischer-Taschenbuch-Verl., Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12075-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Curriculum vitae. Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin, abgerufen am 11. November 2013 (englisch).
  2. Preisträger/innen. (Nicht mehr online verfügbar.) Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften, archiviert vom Original am 11. November 2013; abgerufen am 11. November 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.uni-siegen.de
  3. Curriculum vitae–hrsg=Institut für Sozialwissenschaften (Memento vom 8. Juli 2012 im Internet Archive), Humboldt-Universität zu Berlin (englisch)
  4. Prof. Dr. sc. phil. Hildegard Maria Nickel. Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, abgerufen am 11. November 2013.