Hilgermissen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hilgermissen
Hilgermissen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hilgermissen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 51′ N, 9° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Grafschaft Hoya
Höhe: 16 m ü. NHN
Fläche: 54,43 km2
Einwohner: 2186 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27318
Vorwahlen: 04256, 04251, 04255
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 013
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßplatz 2
27318 Hoya
Webpräsenz: www.hilgermissen.de
Bürgermeister: Johann Hustedt (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Hilgermissen im Landkreis Nienburg/Weser
Steinhuder MeerNordrhein-WestfalenLandkreis DiepholzLandkreis OldenburgLandkreis SchaumburgLandkreis HeidekreisLandkreis VerdenRegion HannoverBalgeBinnenBinnenBinnenBinnenBückenDiepenauDrakenburgEstorf (Weser)EystrupEystrupGandesbergenHämelhausenHämelhausenHaßbergenHaßbergenHassel (Weser)Hassel (Weser)HeemsenHilgermissenHoyaHoyerhagenHusum (bei Nienburg)LandesbergenLeeseLiebenau (Niedersachsen)LinsburgLinsburgMarkloheNienburg/WeserPennigsehlRaddestorfRehburg-LoccumRodewaldRohrsenSchweringenSteimbkeSteyerbergSteyerbergStöckseStolzenauUchteWarmsenWietzenWarpeKarte
Über dieses Bild

Hilgermissen ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Grafschaft Hoya im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindecharakter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hilgermissen hat den Charakter einer Flächengemeinde mit mehreren kleinen, weit verstreuten Ortsteilen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die neue Gemeinde Hilgermissen durch den Zusammenschluss der acht damaligen Gemeinden Eitzendorf, Heesen, Hilgermissen, Magelsen, Mehringen, Ubbendorf, Wechold und Wienbergen neu gebildet.[2]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind Higermissen, Hilegermissen, Hilghermissen, Hildermissen, Hilghermyssen, Hylgermisszen, Hilligermissen, Hilgermessen und Hilgermisse.

Zur Namensherkunft wird vermutet, dass sich der Name von einem verballhornten „Hild-grim-es-husen“ ableitet, was wiederum etymologisch „Wohnstatt des Hildgrim“ bedeutet. Der Eigenname Hildgrim setzt sich aus althochdeutsch „Hild“ (Kampf) und „grim“ (Maske) zusammen.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2016[4]
Wahlbeteiligung: 56,95 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
58,50 %
41,49 %
WGH
WfH

Die 13 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

  • Wählergemeinschaft Hilgermissen (WGH) 8 Sitze
  • Wählerinitiative für Hilgermissen (WfH) 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter goldenem Schildhaupt mit mittig angeordneten, nebeneinander stehenden, schwarzen Spitzen in Blau, über gesenktem goldenen Wellenbalken zwei goldene Pferde, die sich derart gegenüberstehen, dass sich ihre Körper teilweise überdecken.

Im Schildhaupt sind durch die drei aufrechten Spitzen die drei Kirchen der Gemeinde Hilgermissen symbolisch dargestellt. Die Farbgebung des Wappens in Gold und Schwarz nimmt Bezug auf die Wappenfarben der Grafen von Hoya.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen

In Hilgermissen gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Marien-Kirche zu Wechold
Kruzifix in der St.-Marien-Kirche zu Wechold

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Aula der Schule am Weserbogen in Wechold befindet sich ein Wandbild des Schweringer Künstlers Gottlieb Pot d’Or (1905–1978) aus dem Jahr 1966.

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Alveser See liegt in Alvesen, welches (genau wie der See) zu Magelsen gehört. Der See ist ein stiller Arm der Weser und landschaftlich sehr idyllisch.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hilgermissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 191.
  3. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  4. http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_grafschaft_hoya&wahlverz=sg_grafschaft_hoya/web/201609_K__Gemeinderatswahl_Hilgermissen_11.09.2016&datei=index.html&wahlname=Gemeinderatswahl_Hilgermissen_11.09.2016
  5. Spitta, Ludwig Otto Adelbert: Aus der Geschichte der St.Lamberti-Gemeinde zu Bergen bei Celle
  6. Göttinger Tageblatt, Eichsfelder Tageblatt, Göttingen, Eichsfeld, Niedersachsen, Germany: Astronom Voigt gestorben. Abgerufen am 25. November 2017.
  7. Kreiszeitung, Syke, Germany: Fritz-Helfers-Ausstellung im Heimatmuseum Hoya. Abgerufen am 2. April 2018.
  8. Klaus Stegmann, Bielefeld, Germany: Klaus Stegmann. Abgerufen am 2. April 2018.
  9. Bernd Ohm (Hrsg.): Wolfsstadt. ars vivendi verlag GmbH & Co. KG, Cadolzburg 2015, ISBN 978-3-86913-501-4, S. 501.
  10. Bernd Ohm (Hrsg.): Das Schattencorps. ars vivendi verlag GmbH & Co. KG, Cadolzburg 2017, ISBN 978-3-86913-764-3, S. 357.
  11. Dieter Schäfer, Eitzendorf, Germany: Dieter Schäfer. Abgerufen am 29. April 2018.