Hilmar von dem Bussche-Haddenhausen

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Hilmar von dem Bussche-Haddenhausen als Gesandter in Bukarest

Hilmar Freiherr von dem Bussche-Haddenhausen (* 31. Januar 1867 in Hannover; † 19. November 1939 in Ramos Mejia, Argentinien) war ein deutscher Diplomat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hilmar von dem Bussche-Haddenhausen entstammte der freiherrlichen Familie von dem Bussche-Haddenhausen.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, das er 1889 mit der Promotion beendete, war er zunächst Gerichtsassessor (ab 1894), bevor er in den diplomatischen Dienst wechselte. 1899 heiratete er in Buenos Aires María Eleonore Martínez de Hoz (1875–1957), die Tochter des Großgrundbesitzers (Estanciero) Narciso Martínez de Hoz, aus einer der reichsten Familie Argentiniens.[1]

Als Diplomat fungierte von dem Bussche-Haddenhausen zwischen 1907 und 1910 als Vortragender Rat im Auswärtigen Amt, wo er insbesondere als Dezernent für Englandangelegenheiten tätig war. Danach amtierte er von 1910 bis 1913 als deutscher Gesandter in Buenos Aires, bevor er 1914 nach Bukarest entsandt wurde, wo er bis 1916 wirkte. Danach bekleidete er von November 1916 bis Dezember 1918 das Amt des Unterstaatssekretärs des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hernan Barbero Sarzabal, Sergio Castiglione: Estancias argentinas. Kliczkowski-Asppan, Madrid 2000, ISBN 987-97781-9-7, S. 54.