Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht

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Potsdamer Platz, 2004
Wandelhalle der Berliner Gemäldegalerie
Seeparkturm in Freiburg
Das neue Globushaus im Neuwerkgarten

Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht ist ein deutsches Architekturbüro mit Sitzen in München (seit 1974) und Berlin (seit 1988). Das Münchner Büro firmiert unter Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht, das Berliner Büro unter Hilmer & Sattler und Albrecht.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 wurde das Büro von den Architekten Heinz Hilmer (* 1936) und Christoph Sattler (* 1938) gegründet. Letzterer ist ein Urenkel des Bildhauers Adolf von Hildebrand. 1997 wurde der Name des Büros in Hilmer & Sattler und Albrecht GmbH geändert, da der Architekt Thomas Albrecht (* 1960),[2] ein Neffe von Christoph Sattler, als dritter Teilhaber hinzugekommen war. Seit 2009 ist Rita Ahlers und seit 2017 ist Peter Solhdju Partner im Büro Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt im Neubau und der denkmalgerechten Renovierung von Museen, Hotels, Geschäfts- und Bürobauten, aber auch im Wohnungsbau. Außerdem beteiligt sich das Büro an Wettbewerben, wie beispielsweise im Jahr 1991 für die Gesamtplanung des Potsdamer Platzes.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die städtebaulichen Planungen als auch die Einzelbauten des Büros zeichnen sich durch eine starke Orientierung am Charakter der klassischen europäischen Stadt aus. Es wird zumeist Wert auf eine Einbindung von Neubauten in die gebaute Umgebung gelegt. Existiert eine solche praktisch nicht, wie es in dem Gebiet rund um den Potsdamer Platz im Jahre 1990 der Fall war, so wird darauf geachtet, dass die Neubauten aufeinander Bezug nehmen, anstatt lediglich ein Nebeneinander von Solitären zu sein. Beim Wohnungsbau finden sich in den Bauten des Büros wiederholt Bezüge zur Siedlungsarchitektur der 1920er Jahre, wie der Hufeisensiedlung in Berlin.

Kontroverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2020 forderte der Geschäftsführer Thomas Albrecht anlässlich der Kritik des FAZ-Architekturkritikers Niklas Maak am Humboldt Forum, schlosskritische Journalisten wie ihn aus der Redaktion „zu entfernen“.[3][4]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen & Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Stuler: Hilmer & Sattler und Albrecht. Architektur und Städtebau / Architecture and Urban Planning: 2004–2010, ISBN 379134479X

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hilmer & Sattler und Albrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Impressum | Hilmer Sattler Architekten. Abgerufen am 22. August 2020.
  2. Partner | Hilmer Sattler Architekten. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  3. Elisa Britzelmeier: Humboldt-Forum: Kritiker soll aus Redaktion entfernt werden. Abgerufen am 20. Dezember 2020.
  4. Niklas Maak: Berliner Schloss vor Eröffnung: Bitte entfernen! In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Dezember 2020]).
  5. Studentenwohnheim | Hilmer Sattler Architekten. Abgerufen am 18. Juli 2020.