Himmelkron

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Himmelkron
Himmelkron
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Himmelkron hervorgehoben
Koordinaten: 50° 4′ N, 11° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Höhe: 343 m ü. NHN
Fläche: 23,05 km²
Einwohner: 3490 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 95502,
95460 (Lindenhof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 09227 (Himmelkron), 09273 (Lanzendorf und Gössenreuth)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 121
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Klosterberg 9
95502 Himmelkron
Webpräsenz: www.himmelkron.de
Bürgermeister: Gerhard Schneider (CSU)
Lage der Gemeinde Himmelkron im Landkreis Kulmbach
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Himmelkron ist eine Gemeinde im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken) und liegt an der Bundesstraße 303 sowie der Bundesautobahn 9 (Anschlussstelle 39 – Bad Berneck/Himmelkron).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Himmelkron ist in 14 Ortsteile eingeteilt[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Gössenreuth, Himmelkron, Himmelkroner Forst, Lanzendorf.

Blick auf das ehem.Kloster
Baille-Maille-Allee zu Himmelkron
Autobahnkirche vom Kirchvorplatz
Ostansicht Kirche St. Christophorus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Himmelkrons war ursprünglich Pretzendorf, hier befand sich auch ein Schloss der Grafen von Weimar-Orlamünde. 1279 wurde das Schloss Pretzendorf in ein Kloster der Zisterzienserinnen umgewandelt, das den Namen Kloster Himmelkron erhielt. 1545 wurde es im Zuge der Reformation aufgehoben. Die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth übernahmen den Klosterbesitz und erbauten hier eine Sommerresidenz. Im 16. Jahrhundert wurde der Name Himmelkron auf den Ort übertragen. Das spätere Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. 1818 wurde Himmelkron eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gössenreuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1976 kam Lanzendorf hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2490
  • 1970: 2513
  • 1987: 2833
  • 2000: 3433
  • 2011: 3478

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Gerhard Schneider (CSU/FWG Himmelkron). Er ist seit 2002 Bürgermeister und wurde bei den Kommunalwahlen 2008 mit 94,40 % und 2014 mit 93,99 % wiedergewählt.

Der Gemeinderat hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Partnergemeinde von Himmelkron ist Kynšperk nad Ohří (Königsberg an der Eger), Tschechien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kloster Himmelkron
  • Baille-Maille-Lindenallee
  • Autobahnkirche St. Christophorus:
    Katholisches Gotteshaus, eingeweiht 1998, errichtet nach Plänen des Bamberger Diözesanbaumeisters Eugen Vonmetz. Sie beherbergt den Kirchenraum, eine Werktagskapelle, einen Meditationsraum, eine Begegnungsstätte mit Saal, Gruppenräumen und Küche. Augenfälligstes architektonisches Merkmal ist der ungewöhnlich stark akzentuierte Glockenturm mit 36 Meter Höhe, der aus allen Himmelsrichtungen schon von Weitem zu sehen ist. Das Hauptgebäude erinnert an eine Skischanze. Auf dem Kirchenvorplatz trägt das Pflaster eine Nachbildung des Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres. Das zweiflügelige Portal der Kirche ist die von Gerhard Böhm entworfene und von Peter Luban gefertigte bunte Windfangtür mit dem Namen CHRISTOPHORUS. Das Innere der Kirche ist sehenswert. Es gibt ausreichend Parkplätze, auch bei den Rasthäusern Opel und Frankenfarm neben der Autobahnkirche. Jährlich werden etwa 120.000 Besucher durch eine Lichtschranke gezählt.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111031/161327&attr=OBJ&val=1268
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 503.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Himmelkron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Himmelkron – Reiseführer