Zum Inhalt springen

Hindernislauf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
3000-Meter-Hindernislauf bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro
3000-Meter-Hindernislauf der Frauen bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka
Dieser Artikel behandelt die seit 1900 olympische Laufstrecke, englischer Ursprung ist der „steeplechase“. Es gibt noch viele andere Hindernisläufe für Pferde, Hobbyläufer, Soldaten, Hunde usw.

Der Hindernislauf, auch 3000 Meter Steeple genannt, ist ein olympischeleichtathletischer Laufwettbewerb über 3000 Meter, bei dem nach einer Startstrecke auf sieben Stadienrunden jeweils vier Hindernisse sowie ein Hindernis mit Wassergraben zu überwinden sind. Da in den meisten Stadien der Wassergraben im Innenraum der Laufbahn platziert ist, verkürzt sich die Runde dort auf 396 Meter.[1] Daraus ergibt sich ein Abstand von 79 Metern zwischen den Hindernissen. Es gibt allerdings Stadien, die von der World Athletics anerkannt sind, bei denen sich der Wassergraben außerhalb der Zielkurve befindet. Im Jugend- und Seniorenbereich werden auch kürzere Strecken von 1500 und 2000 Metern teilweise über niedrigere Hindernisse gelaufen.

Wassergraben beim Hindernislauf
Wassergraben bei den litauischen Meisterschaften 2014

Die Hindernisse haben dieselbe Höhe wie beim 400-Meter-Hürdenlauf: Für Männer und männliche Jugend U20 91,4 Zentimeter (3 Fuß), männliche Jugend U18 83,8 Zentimeter (2¾ Fuß bzw. 2 Fuß und 9 Zoll) und für Frauen und weibliche Jugend 76,2 Zentimeter (2,5 Fuß bzw. 2 Fuß und 6 Zoll).[2] Wenn keine auf 83,8 Zentimeter einstellbare Hindernisse zur Verfügung stehen, wird über 91,4 Zentimeter hohe gelaufen. Im Gegensatz zu den Hürdenläufen, bei denen L-förmige Hürden nachgeben, stehen die Hindernisse auf Stützen, die sich durch die Läufer nicht umkippen lassen dürfen, da mehrere Runden gelaufen werden. Als Breite sind mindestens 3,96 Meter (13 Fuß) vorgeschrieben, häufig werden breitere Hindernisse verwendet, um das gleichzeitige Überspringen durch mehrere Läufer zu erleichtern. Der Querbalken des Hindernisses hat einen Querschnitt von 12,7 mal 12,7 Zentimetern (5 × 5 Zoll). Der Hindernisbalken soll mit schwarzen und weißen Streifen oder anderen kräftigen Kontrastfarben (auch im Kontrast zur Umgebung) gestrichen sein, sodass sich die helleren Streifen mit einer Länge von mindestens 22,5 Zentimetern an den Außenseiten befinden. Das erste Hindernis darf erst nach dem erstmaligen Überlaufen der Ziellinie, also nach ca. einer halben Stadionrunde zu überwinden sein. Da die Läufer auf der Gegengeraden starten, müssen deshalb Helfer zwei der Hindernisse erst nach dem Start in die Laufbahn tragen. Analog muss die Markierung der Innenkante angepasst werden.

Der Wassergraben samt Hindernis befindet sich neben der Kurve vor der Ziellinie. Je nach Anlage wird die Kurve verkürzt (Wassergraben im Innenraum) oder verlängert (Wassergraben außerhalb der normalen Rundbahn). Die Läufer verlassen daher die Laufbahn in der Kurve. Bei einem innenliegenden Wassergraben wird zunächst etwa ein Viertel der Kurve auf der Laufbahn gelaufen. Daran schließt sich eine kurze Kurve mit deutlich engerem Radius an. Das Hindernis befindet sich auf einer geraden Abkürzung. Sie endet symmetrisch in einer engen Kurve, die wieder auf die Innenbahn mündet. Seltener ist ein außenliegender Wassergraben. Die Athleten laufen in solchen Anlagen am Kurvenanfang etwa zehn Meter weiter geradeaus. Daran schließt sich eine Kurve mit ungefähr gleichem Radius wie auf der anderen Seite an. Der Anlauf, das Hindernis und der Wassergraben liegen somit in einer Kurve mit konstantem Radius. In diesem Fall wird die äußerste Bahn erst wenige Meter vor dem Hindernis und nur bis kurz hinter dem Wassergraben verlassen. Das Hindernis am Wassergraben muss fest im Boden verankert sein, damit eine horizontale Bewegung unmöglich ist. Der Wassergraben einschließlich des Hindernisses hat eine Breite und eine Länge von jeweils 3,66 Metern (12 Fuß). Die Länge wird von der ersten Hinderniskante gemessen. Auf den ersten 1,2 Meter ist er 50 Zentimeter tief, danach läuft er flach bis zur Laufbahnhöhe aus. Der Boden ist mit Kunststoff oder Matten ausgelegt.[1] Nach Zulassung des Hindernislaufes für Frauenwettkämpfe hatte die IAAF (heute: World Athletics) zunächst einen im Vergleich zu Männerwettbewerben verkürzten und flacheren Wassergraben vorgeschrieben. Die Regel wurde 2003 wieder zurückgenommen, um die Kosten und den organisatorischen Aufwand zu verringern. Zuletzt wurden die Abmessungen 2019 angepasst, Bestandsanlagen dürfen jedoch weiterhin ohne Anpassung verwendet werden.

Die Einzelheiten sind in Regel 169 der technischen Vorschriften der World Athletics festgelegt (siehe Abschnitt Weblinks).

Hindernislauf bei den Olympischen Spielen 1908 in London

Der Hindernislauf soll um 1850 aus einer Wette von Oxforder Studenten entstanden sein, die das Pferderennen über Hindernisse nachempfanden und bei denen die Läufer Ausgleichsgewichte wie die Jockeys bekamen.

1879 war der Hindernislauf Bestandteil der englischen Leichtathletikmeisterschaften, ins Programm der Olympischen Spiele kam er 1900 in Paris – zunächst mit Laufstrecken von 2500 und 4000 Metern. 1904 in St. Louis wurden nur die 2500 Meter gelaufen, 1908 in London die von der 2-Meilen-Strecke abgeleiteten 3200 Meter.

Die bis in die Gegenwart gelaufene Streckenlänge von 3000 Metern wurde bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen eingeführt, allerdings noch ohne genaue Festlegungen für die Beschaffenheit und den Abstand der Hindernisse – diese gibt es erst seit 1953.

Die IAAF ließ den Hindernislauf 1998 für Frauen zu, erstmals bei einem internationalen Höhepunkt stand er im Programm der Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki.

Männer

Frauen

  • erster offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord: 9:48,88 min, Jelena Motalowa, 1. August 1999, Tula

Erfolgreichste Sportler

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgreichste Deutsche:

Überspringen der Hindernisse

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hindernisläufer überspringen in der Regel die Hindernisse ohne Wassergraben wie ein 400-Meter-Hürdenläufer, d. h. berührungslos. Kraftsparend ist dieser Hindernissprung aber nur ab einem Tempo, bei dem nicht mehr vorher beschleunigt werden muss (etwa 9 min oder schneller bei 3000 m Hindernis). Bei langsamerem Lauftempo nutzen Hindernisläufer eher die Auf-Tipp-Technik.

Zum 400-Meter-Hürdenlauf bestehen zwei Unterschiede:

  • Es lässt sich kein fester Schrittrhythmus einhalten. Das liegt zum einen an dem mehr als doppelt so großen Abstand zwischen den Hindernissen, zum anderen an unterschiedlich großen Abständen zwischen den Hindernissen. Es wird zwar ein gleichmäßiger Abstand angestrebt, aber je nach Lage des Wassergrabens im Stadion verteilen sich die fünf Hindernisse auf lange oder kurze Runden. Priorität über gleichmäßige Abstände haben darüber hinaus die Mindestabstände zwischen der Ziellinie und dem folgenden Hindernis von zwölf Meter, zwischen dem letzten Hindernis und der Ziellinie von 40 Meter und zwischen der Startlinie und dem ersten Hindernis im Wettkampf von 70 Meter.[1]
  • Da nicht in Bahnen gelaufen wird, muss der Läufer die Position der anderen Wettkampfteilnehmer berücksichtigen. Insbesondere muss der Hindernisläufer das Überwinden der Hindernisse und des Wassergrabens beidseitig beherrschen, um sich auf Rhythmusänderungen im Wettkampf einstellen zu können.

Technik am Wassergraben

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Wassergraben springt der Läufer mit dem Fuß auf das Hindernis und stößt sich zu einem möglichst weiten Sprung ab. Für ein flüssiges Auflaufen muss der Hindernisläufer sein Tempo auf den letzten zehn Schritten steigern und ca. 1,50 bis 1,80 Meter vor dem Hindernis abspringen, abhängig von der Beinlänge. Bei einem optimalen Absprung wird der Lauf nicht gebremst.

Ähnlich wie beim Hürdenlauf wird der Oberkörper kurz vor dem Aufsetzen des Schwungbeins stark nach vorn gebeugt, um den Körperschwerpunkt zu senken. Ebenfalls zugunsten eines niedrigen Körperschwerpunktes ist das Knie beim Überwinden des Hindernisses etwa rechtwinklig gebeugt. Das Sprungbein setzt nicht auf dem Balken auf, sondern schwingt am Schwungbein vorbei nach vorn. Für einen sicheren Absprung ist eine besondere Technik nötig, bei der die vorderen Spikes-Dornen um die Kante des Balkens fassen.

Ein günstiger Aufsprungpunkt liegt ca. 30 Zentimeter vor dem Grabenende. Der Läufer muss dafür eine Sprungweite von ca. 3,20 Metern erreichen. Um beim Aufsprung ein temporaubendes Abknicken im Kniegelenk zu vermeiden, muss das vordere Bein fast gestreckt sein. Im günstigsten Fall wird mit dem nächsten Schritt wieder normales Lauftempo erreicht.

Medaillengewinner der Olympischen Spiele (3000-Meter-Hindernislauf)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1920 Percy Hodge Patrick Flynn Ernesto Ambrosini
1924 Ville Ritola Elias Katz Paul Bontemps
1928 Toivo Loukola Paavo Nurmi Ove Andersen
1932 Volmari Iso-Hollo Tom Evenson Joe McCluskey
1936 Volmari Iso-Hollo Kalle Tuominen Alfred Dompert
1948 Tore Sjöstrand Erik Elmsäter Göte Hagström
1952 Horace Ashenfelter Wladimir Kasanzew John Disley
1956 Chris Brasher Sándor Rozsnyói Ernst Larsen
1960 Zdzisław Krzyszkowiak Nikolai Sokolow Semjon Rschischtschin
1964 Gaston Roelants Maurice Herriott Iwan Bjeljajew
1968 Amos Biwott Benjamin Kogo George Young
1972 Kipchoge Keino Ben Jipcho Tapio Kantanen
1976 Anders Gärderud Bronisław Malinowski Frank Baumgartl
1980 Bronisław Malinowski Filbert Bayi Eshetu Tura
1984 Julius Korir Joseph Mahmoud Brian Diemer
1988 Julius Kariuki Peter Koech Mark Rowland
1992 Matthew Birir Patrick Sang William Mutwol
1996 Joseph Keter Moses Kiptanui Alessandro Lambruschini
2000 Reuben Kosgei Wilson Boit Kipketer Ali Ezzine
2004 Ezekiel Kemboi Brimin Kiprop Kipruto Paul Kipsiele Koech
2008 Brimin Kiprop Kipruto Mahiedine Mekhissi-Benabbad Richard Kipkemboi Mateelong
2012 Ezekiel Kemboi Mahiedine Mekhissi-Benabbad Abel Mutai
2016 Conseslus Kipruto Evan Jager Mahiedine Mekhissi-Benabbad
2020 Soufiane el-Bakkali Lamecha Girma Benjamin Kigen
2024 Soufiane el-Bakkali Kenneth Rooks Abraham Kibiwot
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2008 Gulnara Samitowa-Galkina Eunice Jepkorir Tatjana Petrowa
2012  Habiba Ghribi  Sofia Assefa  Milcah Chemos
2016  Ruth Jebet  Hyvin Kiyeng  Emma Coburn
2020  Peruth Chemutai  Courtney Frerichs  Hyvin Kiyeng
2024  Winfred Mutile Yavi  Peruth Chemutai  Faith Cherotich

Medaillengewinner der Olympischen Spiele (nicht mehr gelaufene Streckenlängen)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Strecke Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
19002500 m George Orton Sidney Robinson Jean Chastanié
19004000 m John Rimmer Charles Bennett Sidney Robinson
19042590 m James Lightbody John Daly Arthur Newton
19083200 m Arthur Russell Archie Robertson John Eisele

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Patriz Ilg Boguslaw Maminski Colin Reitz
1987 Francesco Panetta Hagen Melzer William Van Dijck
1991 Moses Kiptanui Patrick Sang Azzedine Brahmi
1993 Moses Kiptanui Patrick Sang Alessandro Lambruschini
1995 Moses Kiptanui Christopher Koskei Saad Shaddad Al-Asmari
1997 Wilson Boit Kipketer Moses Kiptanui Bernard Barmasai
1999 Christopher Kosgei Wilson Boit Kipketer Ali Ezzine
2001 Reuben Kosgei Ali Ezzine Bernard Barmasai
2003 Saif Saaeed Shaheen Ezekiel Kemboi Eliseo Martin
2005 Saif Saaeed Shaheen Ezekiel Kemboi Brimin Kiprop Kipruto
2007 Brimin Kiprop Kipruto Ezekiel Kemboi Richard Kipkemboi Mateelong
2009 Ezekiel Kemboi Richard Kipkemboi Mateelong Bouabdellah Tahri
2011 Ezekiel Kemboi Brimin Kiprop Kipruto Mahiedine Mekhissi-Benabbad
2013 Ezekiel Kemboi Conseslus Kipruto Mahiedine Mekhissi-Benabbad
2015 Ezekiel Kemboi Conseslus Kipruto Brimin Kiprop Kipruto
2017 Conseslus Kipruto Soufiane el-Bakkali Evan Jager
2019 Conseslus Kipruto Lamecha Girma Soufiane el-Bakkali
2022 Soufiane el-Bakkali Lamecha Girma Conseslus Kipruto
2023 Soufiane el-Bakkali Lamecha Girma Abraham Kibiwot
2025 George Beamish Soufiane el-Bakkali Edmund Serem
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
2005 Dorcus Inzikuru Jekaterina Wolkowa Jeruto Kiptum
2007 Jekaterina Wolkowa Tatjana Petrowa Eunice Jepkorir
2009 Julija Saripowa Milcah Chemos Cheywa Gulnara Galkina
2011 Habiba Ghribi Milcah Chemos Cheywa Mercy Wanjiku Njoroge
2013 Milcah Chemos Cheywa Lidya Chepkurui Sofia Assefa
2015 Hyvin Kiyeng Habiba Ghribi Gesa Felicitas Krause
2017 Emma Coburn Courtney Frerichs Hyvin Kiyeng
2019 Beatrice Chepkoech Emma Coburn Gesa Felicitas Krause
2022 Norah Jeruto Werkuha Getachew Mekides Abebe
2023 Winfred Mutile Yavi Beatrice Chepkoech Faith Cherotich
2025 Faith Cherotich Winfred Mutile Yavi Sembo Almayew

Weltrekordentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF legte erst 1953 Einzelheiten zur Anzahl, Reihenfolge und Beschaffenheit der Hindernisse fest und führt von da an eine offizielle Weltrekordliste. Bestleistungen werden seit 1933 registriert, für diese sind die Streckenlänge und die Anzahl der Hindernisse verbürgt.

Ab dem 1. Januar 2000 werden Weltrekorde auch für Frauen anerkannt. Erster offizieller Rekord wurde die damalige Weltbestzeit von Jelena Motalowa.

In Klammern: Elektronisch gestoppte Zeit, als Weltrekord wurde aber die handgestoppte Zeit registriert.

Zeit (min) Name Datum Ort
8:49,6 Sándor Rozsnyói28. August 1954Bern
8:47,8 Pentti Karvonen1. Juli 1955Helsinki
8:45,4 Pentti Karvonen15. Juli 1955Oslo
8:45,4 Wassili Wlassenko18. August 1955Moskau
8:41,2 Jerzy Chromik31. August 1955Brno
8:40,2 Jerzy Chromik11. September 1955Budapest
8:39,8 Semjon Rschischtschin14. August 1956Moskau
8:35,6 Sándor Rozsnyói16. September 1956Budapest
8:35,6 Semjon Rschischtschin2. August 1958Tallinn
8:32,0 Jerzy Chromik2. August 1958Warschau
8:31,4 Zdzisław Krzyszkowiak26. Juni 1960Tula
8:31,2 Hryhorij Taran28. Mai 1961Kiew
8:30,4 Zdzisław Krzyszkowiak10. August 1961Wałcz
8:29,6 Gaston Roelants7. September 1963Leuven
8:26,4 Gaston Roelants7. August 1965Brüssel
8:24,2 Jouko Kuha17. Juli 1968Stockholm
8:22,2 Vladimiras Dudinas19. August 1969Kiew
8:22,0 (8:21,98) Kerry O’Brien4. Juli 1970Berlin
8:20,8 Anders Gärderud14. September 1972Helsinki
8:19,8 Ben Jipcho19. Juni 1973Helsinki
8:14,0 (8:13,91) Ben Jipcho27. Juni 1973Helsinki
8:10,4 Anders Gärderud25. Juni 1975Oslo
8:09,8 (8:09,70) Anders Gärderud1. Juli 1975Stockholm
8:08,02 Anders Gärderud28. Juli 1976Montreal
8:05,4 Henry Rono13. Mai 1978Seattle
8:05,35 Peter Koech3. Juli 1989Stockholm
8:02,08 Moses Kiptanui19. August 1992Zürich
7:59,18 Moses Kiptanui16. August 1995Zürich
7:59,08 Wilson Boit Kipketer13. August 1997Zürich
7:55,72 Bernard Barmasai24. August 1997Köln
7:55,28 Brahim Boulami24. August 2001Brüssel
7:53,63 Saif Saaeed Shaheen3. September 2004Brüssel
7:52,11 Lamecha Girma9. Juni 2023Paris
Zeit (min) Name Datum Ort
9:55,28 Daniela Petrescu21. Juni 1998Bukarest
9:48,88 Jelena Motalowa1. August 1999Tula
9:43,64 Cristina Iloc7. August 2000Bukarest
9:40,20 Cristina Iloc30. August 2000Reims
9:25,31 Justyna Bąk9. Juli 2001Nizza
9:22,29 Justyna Bąk5. Juni 2002Mailand
9:21,72 Alesja Turawa12. Juni 2002Ostrava
9:16,51 Alesja Turawa28. Juli 2002Danzig
9:08,33 Gulnara Samitowa10. August 2003Tula
9:01,59 Gulnara Samitowa4. Juli 2004Iraklio
8:58,81 Gulnara Samitowa-Galkina17. August 2008Peking
8:52,78 Ruth Jebet27. August 2016Paris
8:44,32 Beatrice Chepkoech20. Juli 2018Monaco

Weltbestenliste

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Läufer mit einer Zeit von 8:05,75 min oder schneller.

Letzte Veränderung: 23. August 2026

  1. 7:52,11 min  Lamecha Girma, Paris, 9. Juni 2023
  2. 7:53,63 min  Saif Saaeed Shaheen, Brüssel, 3. September 2004
  3. 7:53,64 min  Brimin Kiprop Kipruto, Monaco, 22. Juli 2011
  4. 7:54,31 min  Paul Kipsiele Koech, Rom, 31. Mai 2012
  5. 7:55,28 min  Brahim Boulami, Brüssel, 24. August 2001
  6. 7:55,72 min  Bernard Barmasai, Köln, 24. August 1997
  7. 7:55,76 min  Ezekiel Kemboi, Monaco, 22. Juli 2011
  8. 7:56,16 min  Moses Kiptanui, Köln, 24. August 1997
  9. 7:56,68 min  Soufiane el-Bakkali, Rabat, 28. Mai 2023
  10. 7:56,81 min  Richard Kipkemboi Mateelong, Doha, 11. Mai 2012
  11. 7:57,29 min  Reuben Kosgei, Brüssel, 24. August 2001
  12. 7:57,80 min  Frederik Ruppert, Rabat, 31. Mai 2026 (Europarekord)
  13. 7:58,41 min  Jairus Birech, Brüssel, 5. September 2014
  14. 7:59,08 min  Wilson Boit Kipketer, Zürich, 13. August 1997
  15. 7:59,44 min  Simon Kiprop Koech, Rabat, 31. Mai 2026
  16. 8:00,09 min  Mahiedine Mekhissi-Benabbad, Saint-Denis, 6. Juli 2013
  17. 8:00,12 min  Conseslus Kipruto, Birmingham, 5. Juni 2016
  18. 8:00,45 min  Evan Jager, Saint-Denis, 4. Juli 2015
  19. 8:01,18 min  Bouabdellah Tahri, Berlin, 18. August 2009
  20. 8:01,61 min  Edmund Serem, Rabat, 31. Mai 2026
  21. 8:01,67 min  Abel Mutai, Rom, 31. Mai 2012
  22. 8:01,69 min  Kipkirui Misoi, Brüssel, 24. August 2001
  23. 8:02,36 min  Abrham Sime, Paris, 7. Juli 2024
  24. 8:02,36 min  Amos Serem, Paris, 7. Juli 2024
  25. 8:02,74 min  Gemechu Godana, Chorzów, 23. August 2026
  26. 8:03,41 min  Patrick Sang, Köln, 24. August 1997
  27. 8:03,43 min  Ryuji Miura, Monaco, 11. Juli 2025
  28. 8:03,57 min  Ali Ezzine, Saint-Denis, 23. Juni 2000
  29. 8:03,57 min  Hillary Yego, Shanghai, 18. Mai 2013
  30. 8:03,74 min  Raymond Yator, Monaco, 18. August 2000
  31. 8:03,81 min  Benjamin Kiplagat, Lausanne, 8. Juli 2010
  32. 8:03,89 min  John Kosgei, Monaco, 16. August 1997
  33. 8:04,34 min  Samuel Firewu, Chorzów, 25. August 2024
  34. 8:04,95 min  Simon Vroemen, Brüssel, 26. August 2005
  35. 8:05,01 min  Eliud Barngetuny, Monaco, 25. Juli 1995
  36. 8:05,08 min  Salah Eddine Ben Yazide, Chorzów, 23. August 2026
  37. 8:05,12 min  Benjamin Kigen, Monaco, 12. Juli 2019
  38. 8:05,15 min  Getnet Wale, Rabat, 28. Mai 2023
  39. 8:05,23 min  Djilali Bedrani, Doha, 4. Oktober 2019
  40. 8:05,35 min  Peter Koech, Stockholm, 3. Juli 1989
  41. 8:05,36 min  Ruben Querinjean, Chorzów, 23. August 2026
  42. 8:05,37 min  Philip Barkutwo, Rieti, 6. September 1992
  43. 8:05,4 min  Henry Rono, Seattle, 13. Mai 1978
  44. 8:05,43 min  Christopher Koskei, Zürich, 11. August 1999
  45. 8:05,51 min  Julius Kariuki, Seoul, 30. September 1988
  46. 8:05,51 min  Abraham Kibiwot, Rabat, 28. Mai 2023
  47. 8:05,55 min  Karl Bebendorf, Paris, 28. Juni 2026
  48. 8:05,68 min  Wesley Kiprotich, Brüssel, 3. September 2004
  49. 8:05,69 min  Fernando Carro, Monaco, 12. Juli 2019
  50. 8:05,75 min  Mustafa Mohamed, Heusden, 28. Juli 2007

Alle Läuferinnen mit einer Zeit unter 9:11,39 min (Letzte Veränderung: 4. September 2026)

  1. 8:44,32 min  Beatrice Chepkoech, Monaco, 20. Juli 2018
  2. 8:44,39 min  Winfred Mutile Yavi, Rom, 30. August 2024
  3. 8:48,03 min  Peruth Chemutai, Rom, 30. August 2024
  4. 8:48,71 min  Faith Cherotich, Eugene, 5. Juli 2025
  5. 8:52,78 min  Ruth Jebet, Paris, 27. August 2016
  6. 8:52,86 min  Doris Lemngole, Brüssel, 4. September 2026
  7. 8:53,02 min  Norah Jeruto, Eugene, 20. Juli 2022
  8. 8:54,32 min  Marwa Bouzayani, Eugene, 4. Juli 2026
  9. 8:54,61 min  Werkuha Getachew, Eugene, 20. Juli 2022
  10. 8:56,08 min  Mekides Abebe, Eugene, 20. Juli 2022
  11. 8:57,35 min  Jackline Chepkoech, London, 23. Juli 2023
  12. 8:57,77 min  Courtney Frerichs, Eugene, 21. August 2021
  13. 8:58,67 min  Alice Finot, Paris, 6. August 2024 (Europarekord)
  14. 8:58,78 min  Celliphine Chepteek Chespol, Eugene, 27. Mai 2017
  15. 8:58,81 min Gulnara Galkina, Peking, 17. August 2008
  16. 8:58,86 min  Sembo Almayew, Tokio, 17. September 2025
  17. 8:59,66 min  Kena Tufa, Shaoxing, 16. Mai 2026
  18. 9:00,01 min  Hyvin Kiyeng, Eugene, 28. Mai 2016
  19. 9:02,35 min  Emma Coburn, Doha, 30. September 2019
  20. 9:03,22 min  Valerie Constien, Eugene, 27. Juni 2024
  21. 9:03,30 min  Gesa Felicitas Krause, Doha, 30. September 2019 (deutscher Rekord)
  22. 9:04,35 min  Elizabeth Bird, Paris, 6. August 2024
  23. 9:04,61 min  Zerfe Wondemagegn, Florenz, 2. Juni 2023
  24. 9:05,36 min  Habiba Ghribi, Brüssel, 11. September 2015
  25. 9:05,36 min  Lexy Halladay, Brüssel, 4. September 2026
  26. 9:05,45 min  Elise Thorner, Glasgow, 29. Juli 2026
  27. 9:06,07 min  Lomi Muleta, Paris, 6. August 2024
  28. 9:06,37 min  Maruša Mišmaš Zrimšek, Budapest, 27. August 2023
  29. 9:06,50 min  Courtney Wayment, Eugene, 27. Juni 2024
  30. 9:06,57 min Jekaterina Wolkowa, Osaka, 27. August 2007
  31. 9:06,61 min  Gabrielle Jennings, Eugene, 5. Juli 2025
  32. 9:06,66 min  Daisy Jepkemei, Zürich, 29. August 2019
  33. 9:06,88 min  Alemnat Walle, Eugene, 5. Juli 2025
  34. 9:07,06 min  Sofia Assefa, Hengelo, 11. Juni 2017
  35. 9:07,14 min  Milcah Chemos Cheywa, Oslo, 7. Juni 2012
  36. 9:07,14 min  Marisa Howard, Eugene, 27. Juni 2024
  37. 9:07,41 min  Eunice Jepkorir, Peking, 17. August 2008
  38. 9:08,23 min  Rosefline Chepngetich, Monaco, 20. Juli 2018
  39. 9:08,39 min Julija Saripowa, Berlin, 17. August 2009
  40. 9:08,66 min  Kaylee Mitchell, Eugene, 5. Juli 2025
  41. 9:09,13 min  Lea Meyer, Eugene, 4. Juli 2026
  42. 9:09,19 min Tatjana Petrowa, Osaka, 27. August 2007
  43. 9:09,29 min Olga Wowk, Tscheboksary, 3. August 2022
  44. 9:09,39 min  Marta Domínguez, Barcelona, 25. Juli 2009
  45. 9:09,61 min  Hiwot Ayalew, Oslo, 7. Juni 2012
  46. 9:10,04 min  Luiza Gega, Eugene, 20. Juli 2022
  47. 9:10,27 min  Colleen Quigley, Berlin, 2. September 2018
  48. 9:10,43 min  Irene Sanchez-Escribano, Paris, 6. August 2024
  49. 9:10,72 min  Angelina Napoleon, Paris, 20. Juni 2025
  50. 9:11,39 min Jekaterina Iwonina, Tscheboksary, 3. August 2022
Commons: Hindernislauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Hindernislauf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. 1 2 3 Track and Field Facilities Manual 2019 Edition - Chapters 1-3. (PDF; 4,23 MB) World Athletics, 31. Oktober 2019, S. 45 - 53, abgerufen am 24. Mai 2023 (englisch).
  2. ↑ Internationale Wettkampfregeln. (PDF; 6,03 MB) IWR. Arbeitsgemeinschaft der Regelkommission von DLV, FLA, ÖLV, und SwA, 1. November 2021, S. 116–120, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2022; abgerufen am 24. Mai 2023.
  3. ↑ Europarekord! 7:57,80 Minuten! Frederik Ruppert legt eindrucksvoll nach. 31. Mai 2026, abgerufen am 15. September 2026 (deutsch).