Hindlingen

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Hindlingen
Wappen von Hindlingen
Hindlingen (Frankreich)
Hindlingen
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Hirsingue
Gemeindeverband Communauté de communes de la Vallée de la Largue.
Koordinaten 47° 34′ N, 7° 8′ O47.5716666666677.1372222222222358Koordinaten: 47° 34′ N, 7° 8′ O
Höhe 339–417 m
Fläche 8,00 km²
Einwohner 640 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 80 Einw./km²
Postleitzahl 68580
INSEE-Code

Hindlingen ist eine französische Gemeinde mit 640 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Gemeindeverband Vallée de la Largue.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hindlingen im Sundgau liegt im Tal der Largue, acht Kilometer nördlich der Schweizer Grenze und 23 Kilometer südöstlich von Belfort zwischen Friesen im Südosten und Strueth im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Bei Ausgrabungen wurden Funde aus der Jungsteinzeit gemacht, die beweisen, dass das Gemeindegebiet damals besiedelt war. 735 wurde die Gemeinde zum ersten Mal urkundlich als Chuntilingas („bei Huntilos Leuten“) erwähnt. Von 1324 bis 1648 gehörte sie zur Grafschaft Pfirt, danach zu Habsburg. Im Ersten Weltkrieg wurde Hindlingen teilweise zerstört.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 247 305 313 361 407 432 599

In den knapp 40 Jahren von 1968 bis 2007 hat sich die Einwohnerzahl Hindlingens verdoppelt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Storchengehege[2]
  • Der Radfahrweg auf der alten Bahnlinie von Seppois-le-Bas nach Dannemarie.[3]
  • Die Kirche Sainte-Anne wurde um 1900 erbaut. Bis zum Bau dieser Kirche gehörte Hindlingen zur Pfarrei von Friesen. Allerdings stand an ihrer Stelle zuvor eine gotische Kapelle, die vor 1441 gebaut worden war.
  • Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert
  • Das Rathaus wurde 1845 erbaut, damals diente es zugleich als Dorfschule.[4]
Kirche Sainte-Anne
Rathaus

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Bild der Gemeinde ist von Wald, Wiesen, Ackerland und Teichen geprägt. Haupterwerbszweige sind Forstwirtschaft, Ackerbau, Obstbau und die Zucht von Fischen und Hausrindern.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hindlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=649&req=Hin&style=fiche Hindlingen auf quid.fr (französisch) Abgerufen am 27. Oktober 2009, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.
  2. Hindlingen im Webangebot der CC Largue (französisch) Abgerufen am 27. Oktober 2009
  3. Les Ondines du Sundgau (französisch) Abgerufen am 27. Oktober 2009
  4. Hindlingen in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 27. Oktober 2009