Hintschingen

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Hintschingen
Gemeinde Immendingen
Ehemaliges Gemeindewappen von Hintschingen
Koordinaten: 47° 55′ 31″ N, 8° 41′ 53″ O
Höhe: 662 m ü. NN
Einwohner: 230 (31. Dez. 2017)
Eingemeindung: 1. Dezember 1974
Postleitzahl: 78194
Vorwahl: 07462

Hintschingen ist ein Dorf an der oberen Donau und ist ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg). Der Ort liegt an der Verzweigung von Schwarzwaldbahn und Wutachtalbahn. Letztere ist bis Zollhaus-Blumberg in das Ringzug-Konzept integriert. Der Donauradweg R9 führt durch den rund 240 Einwohner[1] zählenden Ort, direkt am historischen Rathaus sowie der Sankt-Wendelin-Kapelle vorbei. Die Auffahrt Geisingen zur Autobahn von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel) ist rund drei Kilometer entfernt. In der Nähe wurde 1915 ein alemannisches Reihengräberfeld entdeckt. Die Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe. Die Bevölkerung ist vorwiegend römisch-katholisch.

Hintschingen war ehemals landwirtschaftlich geprägt, heute gibt es nur noch einen Hobbylandwirt. In Hintschingen sind nur Kleinbetriebe ansässig, die erwerbstätigen Personen sind somit mehrheitlich Pendler.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Dezember 1974 wurde Hintschingen in die Gemeinde Immendingen eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher/in[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteherin ist Marlies Aschmann (2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Hintschingen COA.svg
Blasonierung: „In Gold mit weiß-blauen Wolkenbord eine blaue Pflugschar“[3]
Wappenbegründung: Der Wolkenbord weist auf das Wappen der Grafen und Fürsten von Fürstenberg hin. Die Pflugschar als bäuerliches Symbol findet sich bereits in älteren Hintschinger Siegeln. Das Wappen wurde 1910 in dieser Form angenommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle St. Wendelin in Hintschingen
Eisenbahnbrücke Hintschingen

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filialkirche St. Wendelin
  • Donau-Eisenbahnbrücke

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunigunde Schilling von Hintschingen, die letzte Äbtissin von Amtenhausen, regierte von 1796 bis 1808.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Keller: Hintschingen – alte Siedlung an der Donau
  • E. Wagner: Neue Funde, Hintschingen an der Donau, in: Römisch-germanisches Korrespondenzblatt, Hrsg. Prof. E. Krüger, Jan. u. Feb. Jahrgang IX, 1916, S. ff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.immendingen.de
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 518.
  3. Ortschaft Hintschingen. Gemeinde Immendingen an der Donau, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  4. a b c d Geodienst des Bundesamt für Naturschutz
  5. sk: Geisingen und Immendingen nun Teil des Naturparks „Obere Donau“. In: suedkurier.de. SÜDKURIER GmbH Medienhaus, 15. Mai 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.
  6. Landeskunde entdecken online: Chunegundis; Schilling