Hinznang

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Hinznang von Süden
Pfarrkirche St. Gertrud in Hinznang
Gusseiserner Brunnen in Hinznang

Hinznang ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu im baden-württembergischen Landkreis Ravensburg und ist Teil der Ortschaft Winterstetten.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf einer Höhe von 718 Metern über Normalnull im Tal der Eschach, nur wenige Meter von der Landesgrenze zu Bayern entfernt. Ebenfalls in der Nähe befindet sich das Wintersportzentrum Kreuzthal, die ehemalige Munitionsanstalt Urlau, der bewaldete Höhenzug Adelegg mit dem Schwarzen Grat sowie der Wallfahrtsort Gschnaidt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ältestes Besiedlungszeugnis ist die erstmalige Erwähnung der markanten Hinznanger Kirche im Jahr 1275. Der Weiler Hinznang gehörte früher zur Gemeinde Winterstetten, die am 1. Juni 1972 im Zuge der Gemeindereform nach Leutkirch eingemeindet wurde.[1] Ferner gehört Hinznang ebenfalls seit 1973 nicht mehr zum aufgelösten Landkreis Wangen, sondern zum Landkreis Ravensburg.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinznang ist über die Landesstraße 319 an das überörtliche Straßennetz angeschlossen, ergänzend dazu verbindet die Kreisstraße 8023 Hinznang mit den beiden Nachbarorten Friesenhofen und Frauenzell, die beiden Straßen kreuzen sich in Hinznang. Darüber hinaus ist Hinznang über die Buslinie 7551 der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee mehrmals täglich an den ÖPNV angebunden, zusätzlich verkehren noch Schulbusse.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinznang wurde durch das Ferienhaus der Stuttgarter Kirchengemeinde St. Fidelis überregional bekannt. Diese erwarb Mitte der 1970er-Jahre ein großes Bauernhaus in der Ortsmitte und baute dieses zur sogenannten Fidelis-Ranch um. Dort finden seither regelmäßig Schullandheime sowie Sommer- und Winterfreizeiten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien statt. 2015 wurde die „Fidelis-Ranch“ geschlossen und das Haus aus finanziellen Gründen verkauft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 536.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hinznang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 46′ N, 10° 5′ O