Hirmer Verlag

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Der Hirmer Verlag ist ein deutscher Kunstbuchverlag mit Sitz in München.

Verlagsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Verlag 1948 durch Max Hirmer. Seit 1952 trägt er den Namen Hirmer Verlag und begann in den Fünfzigerjahren mit der Publikation von Büchern.[1] Nach Max Hirmer übernahm sein Sohn Albert Hirmer die Verlagsleitung. Seit 2011 gehört der Verlag dem Zeitungsverleger Dirk Ippen.[2] Die Geschäftsführung liegt seit 2009 bei Thomas Zuhr.[3] Der Hirmer Verlag hat seinen Stammsitz in München und ist einer der national und international führenden Fachverlage für Kunst.

Verlagsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verlagsprogramm reicht von Büchern über Malerei, Fotografie und Architektur über Skulptur, Zeichnungen, Mode und Kulturgeschichte bis hin zu wissenschaftlichen Publikationsreihen und umfangreichen Werkverzeichnissen. Seit den 2000er-Jahren hat der Verlag den Bereich zeitgenössische Kunst ausgebaut.

Ausstellungskataloge gehören ebenso zum Programm des Verlages wie Autorenbücher, die oft in langjähriger Vorbereitung im Haus entwickelt und umgesetzt werden. Zudem erscheinen regelmäßig die Hirmer SammlerEditionen: Originalarbeiten, die nummeriert, signiert und in streng limitierter Auflage erscheinen.

Internationale Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Großteil der Veröffentlichungen ist deutschsprachig, dennoch sind mittlerweile über 200 englischsprachige Titel[4] im Programm (Stand: 02/2016). Der Verlag steht dabei in Kooperation mit Thames & Hudson und University of Chicago Press.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Barbara Scharioth: Verlagsporträt: Hirmer in München. Ungebrochene Freude. Eher durch Zufall zum Verleger. In: Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 34/1978, Themenheft Kunst, S. 14–15.
  2. Buchmarkt, Nr. 6, Juni 2011, S. 17.
  3. Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 45/2009, S. 39.
  4. Hirmer, Kunstbuchspezialist startet Imprint für englischsprachige Märkte. In: buchreport.express, Nr. 41, 14. Oktober 2010, S. 14.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]