Hirschberg an der Bergstraße

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße
Hirschberg an der Bergstraße
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße hervorgehoben
Koordinaten: 49° 30′ N, 8° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 12,35 km2
Einwohner: 9647 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 781 Einwohner je km2
Postleitzahl: 69493
Vorwahl: 06201
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 107
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Großsachsener Straße 14
69493 Hirschberg an der Bergstraße
Webpräsenz: www.hirschberg-bergstrasse.de
Bürgermeister: Manuel Just (parteilos)
Lage der Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße im Rhein-Neckar-Kreis
BayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbachWaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausenKarte
Über dieses Bild
Leutershausen Luftaufnahme

Hirschberg an der Bergstraße ist eine Gemeinde mit rund 9500 Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie ist ein Teil der Metropolregion Rhein-Neckar, eines Ballungsraums mit 2,4 Millionen Einwohnern.

Die heutige Gemeinde entstand 1975 durch die Vereinigung der beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Beide gehörten jahrhundertelang zur Kurpfalz.

Lage und Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirschberg liegt im Norden des Rhein-Neckar-Kreises unweit der Grenze zu Hessen. Direkte Nachbarorte sind Hohensachsen im Norden und Heiligkreuz im Osten, die beide zur Großen Kreisstadt Weinheim gehören, die Stadt Schriesheim im Süden und die Gemeinde Heddesheim im Westen. Nächstgrößere Städte in der Nähe sind Heidelberg zwölf Kilometer südlich und Mannheim 16 Kilometer westlich.

Die Gemeinde besteht aus den ehemals selbständigen Gemeinden Großsachsen und Leutershausen an der Bergstraße. Mit der Kreisreform 1973 erfolgte die Eingliederung in den neugebildeten Rhein-Neckar-Kreis. Am 1. Januar 1975 schlossen sich Großsachsen und Leutershausen im Rahmen der baden-württembergischen Gebietsreform zur neuen Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße zusammen.[2]

Geologie und Naturraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt an den westlichen Ausläufern des kristallinen Odenwaldes an der badischen Bergstraße am Rand der Oberrheinischen Tiefebene zwischen 100 und 455 Meter Höhe.

In der Rheinebene verläuft der nördliche Neckarschwemmkegel. Im nördlichen Teil befinden sich Tonböden mit Ackerzahlen bis 58. Nach Süden hin herrschen Lehmböden vor und es werden Ackerzahlen bis 93 erreicht. Im Bereich der Bergstraße sind noch bessere Böden, hauptsächlich Löß, mit Werten bis 99. Angebaut wird insbesondere Obst, Gemüse und Wein, früher auch Tabak.

Die Gemarkung östlich der B 3 ist Teil des Naturparks Neckartal-Odenwald. Fast alle unbebauten Flächen des Naturparks gehören zum Landschaftsschutzgebiet Bergstraße-Nord, das als bedeutungsvolle Erholungslandschaft, die geprägt ist vom Übergang der Rheinebene zum Odenwald, 1997 unter Schutz gestellt wurde.[3]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 1235 Hektar. Davon sind 23,8 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 42,1 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 33,1 Prozent sind bewaldet.[4]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima der badischen Bergstraße ist ganzjährig sehr mild; die frühe Blüte begünstigt in Hirschberg eine ertragreiche Ernte. Die nächstgelegene Klimastation in Heidelberg maß zwischen 1971 und 2000 eine Durchschnittstemperatur von 11,1 °C und eine Niederschlagsmenge von 745 mm pro Jahr. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 20,1 °C, der kälteste der Januar mit 2,5 °C. Temperaturen über 30 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Die meisten Niederschläge fallen im Juli und der trockenste Monat ist der Februar.[5]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Heidelberg 1971–2000
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 2,5 3,6 7,3 10,5 15,2 17,8 20,1 19,8 15,9 11,1 6,0 3,6 Ø 11,1
Niederschlag (mm) 48 44 53 49 77 79 81 56 64 64 68 63 Σ 745

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Rückgang der Bevölkerung durch die Kriege im 17. Jahrhundert gab es ein stetiges Wachstum bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Während der Industrialisierung gab es dann einen Rückgang durch die Abwanderung nach Mannheim, ehe die Zahl der Einwohner wieder anstieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen beide Gemeinden viele Evakuierte und Vertriebene auf, wodurch die Bevölkerung bis 1950 um mehr als 60 Prozent zunahm. Bis 1956 folgte wieder ein leichter Rückgang, ehe es die zunehmende Motorisierung ermöglichte, dass viele Arbeitnehmer aus den umliegenden Städten nach Hirschberg zogen, die dann an ihren Arbeitsplatz pendelten.[6]

Bevölkerungsentwicklung Großsachsen und Leutershausen[7]

Jahr 1852 1871 1880 1890 1900 1910 1925 1933 1939 1950 1956 1961 1970 1974 2010
Großsachsen 1111 1111 1164 1190 1200 1213 1304 1262 1280 2043 1998 2296 2662 3177 3398
Leutershausen 1379 1411 1576 1544 1720 1829 2023 2152 2169 3387 3380 3652 5148 5179 6141

Hirschberg an der Bergstraße

Jahr 1974 2010
Einwohner 8356 9539

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus von 1993. Das Porzellanglockenspiel mit Glocken aus Meißener Porzellan ertönt dreimal täglich.
Das alte Rathaus in Leutershausen
Alter Grenzstein mit Hirschgeweih

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 20 Sitze (2009: 18) und wird in direkter Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Hinzu kommt der Bürgermeister als Gemeinderatsvorsitzender. Nach dem baden-württembergischen Kommunalwahlrecht hat der Wähler die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens. Die nächste Gemeinderatswahl findet turnusgemäß 2019 statt.

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgendem Ergebnis (+/−: Unterschied zu 2009):[8]

Gemeinderat 2014
Partei / Liste Stimmenanteil +/− %p Sitze +/−
FWH 28,4 % + 0,4 6 + 1
CDU 26,0 % – 0,2 5 ± 0
GRÜNE 21,7 % + 0,7 4 ± 0
SPD 16,3 % + 2,0 3 + 1
FDP 07,6 % − 2,9 2 ± 0
Wahlbeteiligung: 61,0 % (2009: 63,87 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt. Seit Gründung der Gemeinde war Werner Oeldorf von 1975 bis 2007 Bürgermeister. Zu seinem Nachfolger wurde im April 2007 Manuel Just gewählt. Just war damals erst 27 Jahre alt und damit jüngster Bürgermeister im Rhein-Neckar-Kreis. Just wurde am 19. April 2015 mit 97,9 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Unterstützt hatten ihn die CDU, die Freien Wähler, die SPD und die FDP. Die Grüne Liste verzichtete auf einen eigenen Kandidaten. Die Wahlbeteiligung lag bei 40,2 %.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In von Silber und Rot gespaltenem Schild vorn ein blauer Wellenbalken, daraus wachsend ein roter Apfel an grünem Stiel, darunter ein schwarzes Fleckenzeichen (wie das Sternzeichen Widder), hinten eine aufrechte, linke, fünfendige silberne Hirschstange. Das Wappen wurde 1977 verliehen und verweist auf die alten Wappen der vormals selbständigen Gemeinden. Vorn ist der Apfelbach über dem Fleckenzeichen Großsachsens zu sehen. Die fünfendige Hirschstange verweist auf das ausgestorbene Geschlecht der Hirschberger, deren Burgruine über Leutershausen liegt. Die Flagge ist Rot-Weiß.[9]

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1986 wurde der Partnerschaftsvertrag mit Brignais, in der Nähe von Lyon in Frankreich, unterzeichnet. Kurz danach kam Schweighausen im Elsass hinzu. Seit 1991 gibt es eine Partnerschaft mit Niederau im Landkreis Meißen.

Nachbarschaftsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirschberg an der Bergstraße gehört zum Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, dessen Aufgabe es ist, den regionalen Flächennutzungsplan zu erstellen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

villa rustica in Großsachsen.

Siehe die Hauptartikel zu den Teilorten Großsachsen und Leutershausen.

Über dem Eingang vom Hirschberger Rathaus wurde am 19. Oktober 1996 ein Porzellanglockenspiel aus Meißner Porzellan eingeweiht. Heute besteht das Glockenspiel aus 18 Porzellanglocken.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größten Feste sind das Straßenfest in Leutershausen alljährlich im Juli, die Gassenkerwe in Großsachsen im August sowie die Storchenkerwe in Leutershausen im September. Das 1952 erbaute Olympia-Kino in Leutershausen war 1997 aus wirtschaftlichen Gründen von Schließung bedroht, was durch die Gründung eines Förderkreises verhindert wurde. 2000 in einen Förderverein umgewandelt, ist dieser Förderkreis seit 2007 auch der Betreiber des Kommunalen Olympia Kinos und bietet ein tägliches Programm.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregional bekannt ist Hirschberg durch die sportlichen Erfolge seiner Handballmannschaften.

In der Saison 2017/18 spielen die SG Leutershausen und der TVG Großsachsen in der Oststaffel der 3. Liga.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirschberg ist eine Pendlergemeinde. Mehr als 90 Prozent der Einwohner finden Arbeit in den umliegenden Städten, insbesondere Weinheim und Mannheim, und pendeln täglich an ihren Arbeitsplatz.[10] Entlang der Eisenbahnlinie und der Autobahn hat Hirschberg Gewerbegebiete, in denen rund 1000 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Ein Zug der OEG in Straßenlage der B 3 in Großsachsen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch beide Ortsteile führt die Bundesstraße 3 nach Weinheim beziehungsweise Heidelberg. Die parallel verlaufende, in den 1960ern gebaute, Bundesautobahn 5 ist mit dem eigenen Anschluss Hirschberg leicht erreichbar.

Die Main-Neckar-Eisenbahn ist etwas abseits geführt und hat zwischen Hirschberg-Großsachsen und Heddesheim den nach beiden Gemeinden benannten Bahnhof Heddesheim/Hirschberg.

In Seitenlage zur B 3, in der Ortsdurchfahrt Großsachsen teilweise in Straßenlage, führt die Oberrheinische Eisenbahn (OEG) in einem Rundkurs entlang der Bergstraße nach Weinheim und Heidelberg sowie weiter nach Mannheim. Buslinien führen nach Weinheim, Heddesheim und in den Odenwald. Hirschberg gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Hirschberger Gemeindeleben berichten die Rhein-Neckar-Zeitung, die Weinheimer Nachrichten und der Mannheimer Morgen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Großsachsen gibt es eine Grundschule, ebenso in Leutershausen (Martin-Stöhr-Grundschule). Für die jüngsten Einwohner gibt es zwei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten. Die Gemeinde betreibt eine Bücherei mit Filialen in beiden Ortsteilen und in Leutershausen gibt es eine katholische öffentliche Bücherei. Die Volkshochschule Badische Bergstraße hat eine Zweigstelle in Leutershausen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit den Städten und den Landkreisen Heidelberg und Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung:
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966;
    • Bd 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
  • Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967
  • Ferdinand Werner: Der Schloßgarten in Leutershausen. In: Die Gartenkunst 2 (2/1990), S. 248–257.
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3
  • Rudolf Kreutzer: Ortsfamilienbuch Hirschberg/Bergstraße. Leutershausen und Großsachsen einschließlich der Kirchenfiliale Heiligkreuz mit den Orten Heiligkreuz, Rippenweier, Ursenbach, Oberflockenbach, Steinklingen, Rittenweier. 1675–1900. Hirschberg/Bergstraße: Kulturförderverein 2007 (= Badische Ortssippenbücher 125)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hirschberg an der Bergstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 487.
  3. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
  4. Statististisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 31. Dezember 2004
  5. www.klimadiagramme.de
  6. Kreisbeschreibung Bd. 3 S. 481/679: Einwohnerzahlen bis 1967
  7. Zahlen der folgenden Tabellen bis 1970 nach Landesarchiv Baden-Württemberg, LEO-BW, Ortslexikon: Bevölkerungsentwicklung: Großsachsen und Bevölkerungsentwicklung: Leutershausen; ab 1974 nach Gemeinde Hirschberg, Daten und Fakten; alles abgerufen 18. November 2017.
  8. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2014: Endgültige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2014 Gemeinde Hirschberg an der Bergstraße
  9. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 66
  10. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 30. Juni 2006