Hirschfeld (Sachsen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hirschfeld
Hirschfeld (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hirschfeld hervorgehoben

Koordinaten: 50° 38′ N, 12° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Zwickau
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchberg
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 18,98 km2
Einwohner: 1162 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 08144
Vorwahlen: 037607, 037602 (Niedercrinitz)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: Z, GC, HOT, WDA
Gemeindeschlüssel: 14 5 24 110
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 41
08144 Hirschfeld
Website: www.hirschfeld-sachsen.de
Bürgermeister: Rainer Pampel
Lage der Gemeinde Hirschfeld im Landkreis Zwickau
BernsdorfCallenbergCrimmitschauCrinitzbergDennheritzFraureuthGersdorfGlauchauHartensteinHartmannsdorfHirschfeldHohenstein-ErnstthalKirchbergLangenbernsdorfLangenweißbachLichtensteinLichtentanneLimbach-OberfrohnaMeeraneMülsenNeukirchen/PleißeNiederfrohnaOberlungwitzOberwieraReinsdorfRemseSchönbergSt. EgidienWaldenburgWerdauWildenfelsWilkau-HaßlauZwickauSachsenThüringenVogtlandkreisErzgebirgskreisChemnitzLandkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild

Hirschfeld ist eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Zwickau. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Kirchberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden sind

Die Gemeinde liegt im Westerzgebirge. Durch Hirschfeld und Voigtsgrün fließen Bäche, die bei Niedercrinitz in das Crinitzer Wasser münden.

Lichtentanne, Zwickau Wilkau-Haßlau
Heinsdorfergrund Nachbargemeinden
Lengenfeld Kirchberg

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1998: 1336
  • 1999: 1332
  • 2000: 1328
  • 2001: 1331
  • 2002: 1301
  • 2003: 1294
  • 2004: 1296
  • 2005: 1275
  • 2007: 1256
  • 2008: 1244
  • 2012: 1203
  • 2013: 1205
  • 2015: 1184
  • 2018: 1186
  • 2019: 1162
Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen

Hirschfeld und Niedercrinitz gehörten nachweislich ab 1606 zum Amt Zwickau und ab 1764 zum Amt Wiesenburg, welches im Jahre 1843 in Amt Kirchberg umbenannt wurde. 1856 kamen beide Orte zum Gerichtsamt Kirchberg und gehörten seit 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau, deren Nachfolger der Landkreis Zwickau war. 1912 wurde der Hirschfelder Ortsteil Lauterholz nach Lauterhofen umgemeindet.

Voigtsgrün gehörte zum Amt Zwickau und kam 1856 zum Gerichtsamt Kirchberg und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau. Am 1. Juli 1950 wurde Voigtsgrün nach Hirschfeld eingemeindet.

Niedercrinitz wurde 1998 nach Hirschfeld eingemeindet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeamt Hirschfeld

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2019[4]
Wahlbeteiligung: 72,1 % (2014: 60,0 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,2 %
27,1 %
19,1 %
6,4 %
3,1 %
FVH
FVN
1. FC Weiß-Grün Hirschfeld
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+1,7 %p
−6,7 %p
−4,6 %p
+6,4 %p
+3,1 %p
FVH
FVN
1. FC Weiß-Grün Hirschfeld

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 5 Sitze
  • Feuerwehrverein Hirschfeld e.V. (FVH): 4 Sitze
  • Feuerwehrverein Niedercrinitz e.V. (FVN): 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1945: Hermann Stosch, unbekannt
  • 1947: Wolfgang Hauptmann, unbekannt
  • 1950–1975: Felix Eichler, SED
  • 1975–1990: Gerd Weber, SED
  • 1990–2001: Christine Wahsner, CDU
  • seit 2001: Rainer Pampel, parteilos

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Voigtsgrün liegt direkt an der Autobahnanschlussstelle Zwickau-West (Anschlussstelle 10) der A 72. Nach Niedercrinitz wurde ein Rastplatz auf der A 72 benannt. Ferner hält in Voigtsgrün die Vogtlandbahn auf dem Weg von Zwickau nach Klingenthal. Die Ortsteile Hirschfeld und Voigtsgrün erhielten im Zuge des Baus eines Autobahnzubringers (Mitteltrasse) eine Ortsumgehung, welche am 11. September 2008 für den Verkehr freigegeben wurde.


Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Voigtsgrün befindet sich der Tierpark Hirschfeld. Hirschfeld besitzt eine Grundschule und eine Schule für geistig Behinderte.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaeliskirche Hirschfeld

Die ev.-luth. Michaelisgemeinde Hirschfeld bildet ein Kirchspiel mit der Gemeinde im Nachbarort Ebersbrunn. Die Kirchgemeinde Niedercrinitz gehört mit dem Nachbarort Culitzsch zur Michaelisgemeinde Wilkau-Haßlau.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottlob Leberecht Schulze (1779–1856), Theologe und Pädagoge, wurde in Hirschfeld geboren.
  • Oswald Bleier (1889–1936), Politiker (KPD), antifaschistischer Widerstandskämpfer und Abgeordneter des Landtags von Sachsen, wurde im Ortsteil Voigtsgrün geboren.
  • Heini Scheffler (1925–2020), Zeichner und Karikaturist der Freien Presse, lebte einige Jahre in Niedercrinitz.
  • Wolf Günther Koch (* 1943), Kartograf und Hochschullehrer, wurde in Hirschfeld geboren.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Familienbuch Hirschfeld (Krs. Zwickau/Sachsen); ca. 1530 bis ca. 1870. Personen und Familien in Hirschfeld und Wolfersgrün sowie Amtshandlungen Auswärtiger in den Hirschfelder Kirchenbüchern. Leipzig: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung 1998 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 7)
  • Richard Steche: Hirschfeld. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 12. Heft: Amtshauptmannschaft Zwickau. C. C. Meinhold, Dresden 1889, S. 29.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hirschfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Hirschfeld im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Voigtsgrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  3. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. [1]