Hirzenhain

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hirzenhain
Hirzenhain
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hirzenhain hervorgehoben

Koordinaten: 50° 23′ N, 9° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Wetteraukreis
Höhe: 246 m ü. NHN
Fläche: 16,11 km2
Einwohner: 2879 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 179 Einwohner je km2
Postleitzahl: 63697
Vorwahl: 06045
Kfz-Kennzeichen: FB, BÜD
Gemeindeschlüssel: 06 4 40 011
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Karl-Birx-Straße 6
63697 Hirzenhain
Website: www.hirzenhain.de
Bürgermeister: Timo Tichai (parteilos)
Lage der Gemeinde Hirzenhain im Wetteraukreis
ButzbachMünzenbergRockenbergOber-MörlenBad NauheimFriedberg (Hessen)Rosbach vor der HöheWöllstadtKarbenBad VilbelWölfersheimReichelsheim (Wetterau)NiddatalFlorstadtEchzellReichelsheim (Wetterau)NiddaHirzenhainGedernRanstadtGlauburgAltenstadt (Hessen)LimeshainOrtenberg (Hessen)KefenrodBüdingenLahn-Dill-KreisLandkreis GießenVogelsbergkreisHochtaunuskreisFrankfurt am MainMain-Kinzig-KreisKarte
Über dieses Bild
Hirzenhain im Juli 2010: Blick von der Klostermauer, rechts von der Bildmitte das Buderus-Hauptgebäude

Hirzenhain ist eine Gemeinde im hessischen Wetteraukreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirzenhain liegt östlich der Wetterau im westlichen Vogelsberg und wird von der Nidder durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirzenhain grenzt im Norden an die Stadt Schotten (Vogelsbergkreis), im Osten an die Stadt Gedern, im Süden an die Stadt Ortenberg sowie im Westen an die Stadt Nidda.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirzenhain besteht aus den Ortsteilen Glashütten, Hirzenhain und Merkenfritz. Der Ortsteil Glashütten hat noch die angegliederten Ortsteile Streithain und Igelhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes datiert auf den 13. Januar 1330.[2]

1375 entstand das Augustiner-Chorherren-Stift und eine Waldschmiede.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirzenhain gehörte zum Amt Ortenberg, einem Kondominat, dessen drei Herren sich alle der Reformation anschlossen, so dass auch der Ort lutherisch und das Stift 1554 in eine Lateinschule umgewandelt wurde, die bis 1595 bestand.

Hirzenhain gehörte zu den Gebieten, in denen das Solmser Landrecht von 1571 gewohnheitsrechtlich, aber nur teilweise, rezipiert wurde. Das galt insbesondere für die Bereiche Vormundschaftsrecht, Erbleihe und eheliches Güterrecht. Im Übrigen galt das Gemeine Recht.[3] Erst das Bürgerliche Gesetzbuch, das einheitlich im ganzen Deutschen Reich galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte Partikularrecht außer Kraft.

Die Waldschmiede entwickelte sich zu einem Eisenwerk, das 1678 die Familie Buderus pachtete.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Hirzenhain:

„Zirzenhain (L. Bez. Nidda) evangel. Pfarrdorf; liegt im Vogelsberg, 2 St. von Nidda und gehört dem Grafen von Stollberg-Roßla, hat 48 Häuser und 305 Einwohnerm die außer 4 Katholiken evangelisch sind. Man findet 1 Kirche, 1 Mahlmühle und 1 Eisenwerk, welches an der Nidder liegt. Dieses Werk, das 14 St. von Hirzenhain entfernt ist, und 1703 errichtet wurde, besteht aus einem Hochofen, einem Eisenstein und Schlacken-Pochwerk, einem Großhammer mit einem Aufwerfer und zwei Feuern, und aus einem Klein- und Zainhammer. Außer Masseln, werden hier mancherlei Formwaaren, als Oefen, Kochgeschirre etc. verfertigt. Die Eisensteingruben sind theils 12, theils 1 St. von hier entfernt, namentlich werden auch Erze von Usenborn, Steinberg und Gelnbaar hierher gebracht, wie auch bei Hirzenhain selbst, Eisengruben sind. – Hier besassen die Grafen von Weilnau Güter, die sie aber 1429 veräußerten. Im Jahr 1476 wurde der Ort von Gottfried und Johann von Eppenstein, so weit er ihnen gehörte, ihrem Schwager, Philipp dem Jüngern, Grafen von Hanau, käuflich überlassen. Hirzenhain hatte früher eine Kapelle, welche zur Pfarrei Ufenborn gehörte. Diese verwandelten die Herrn von Eppenstein, 1437 und die folgenden Jahre, in ein Augustiner-Mönchs-Kloster, dem die Stifter auch Dorf und Gericht Hirzenhain, als Schenkung übergaben. Die Pfarrei Usenborn wurde durch einen Altar in Conradsdorf entschädigt. Die Landgrafen schrieben sich erst später einige Rechte über dieses Kloster zu, und noch 1519 verlieh Landgraf Philipp der Großmüthige dem Kloster den Zehnten zu Langd, und zwar von den Aeckern die aus seinen Hochwäldern gerodet worden. Dieses Kloster wurde wahrscheinlich gleichzeitig mit dem zu Conradsdorf (1581) aufgehoben. Seitdem wurde es eine gemeinsame Besitzung von Hanau, Isenburg und Stollberg, und kam bei der Abtheilung, 1601, an letzteres Haus, so wie Hirzenhain 1806 unter Hess. Hoheit gekommen ist.“[4]

1869 kaufte die Familie Buderus das Eisenwerk.

Im Zweiten Weltkrieg bestand das Arbeitserziehungslager Hirzenhain, eine Außenstelle des Arbeitserziehungslagers Heddernheim im Norden von Frankfurt am Main. Dort mussten deutsche und ausländische Häftlinge unter KZ-Bedingungen in der Produktion der Breuer-Werke arbeiten und Panzerteile herstellen. Am 23. März 1945, kurz vor Kriegsende, wurden 49 Frauen aus dem Arbeitserziehungslager in Frankfurt-Heddernheim zur Außenstelle nach Hirzenhain transportiert. Während des Transports flohen 5 Frauen. Die verbliebenen 44 wurden mit 37 weiteren Frauen und 6 Häftlingen aus dem Lager am 26. März 1945 durch die SS erschossen. Sie wurden später im Kloster Arnsburg auf dem dortigen Kriegsopferfriedhof beigesetzt.[5] In der Gemeinde selbst hielten sich unabhängig von den Breuer-Werken im Juli 1944 dreiundzwanzig Zwangsarbeiter auf, darunter zwölf Letten. Im März 1945 waren es 25 Zwangsarbeiter.[6]

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. Oktober 1971 die bis dahin selbständigen Gemeinden Hirzenhain und Merkenfritz zur erweiterten Gemeinde Hirzenhain.[7] Am 1. April 1972 kam Glashütten hinzu.[8] Als Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Hirzenhain bestimmt. Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hirzenhain 2893 Einwohner. Darunter waren 179 (6,2 %) Ausländer, von denen 118 aus dem EU-Ausland, 40 aus anderen Europäischen Ländern und 21 aus anderen Staaten kamen.[9] Die Einwohner lebten in 1244 Haushalten. Davon waren 377 Singlehaushalte, 342 Paare ohne Kinder und 395 Paare mit Kindern sowie 109 Alleinerziehende und 21 Wohngemeinschaften.[10]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirzenhain: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
367
1840
  
369
1846
  
364
1852
  
380
1858
  
373
1864
  
431
1871
  
361
1875
  
366
1885
  
382
1895
  
400
1905
  
469
1910
  
516
1925
  
674
1939
  
681
1946
  
1.135
1950
  
1.204
1956
  
1.272
1961
  
1.340
1967
  
1.400
1970
  
1.522
1973
  
2.900
1975
  
2.802
1980
  
2.736
1985
  
2.672
1990
  
2.833
1995
  
3.092
2000
  
3.018
2005
  
2.956
2010
  
2.837
2011
  
2.893
2015
  
2.828
2020
  
2.879
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [11]; Hessisches Statistisches Informationssystem[12]; Zensus 2011[9]
Nach 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1829: 301 evangelische (= 98,69 %), 4 katholische(= 1,31 %) Einwohner[4]
• 1961: 876 evangelische (= 65,37 %), 393 katholische (= 29,33 %) Einwohner[11]
• 2011: 1677 evangelische (= 58,0 %), 409 katholische (= 14,1 %), 807 sonstige (= 27,9 %) Einwohner[13]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[14] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[15][16][17]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
   
Insgesamt 15 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften 2021 2016 2011 2006 2001
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft 45,9 7 25,2 4 23,2 3
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 44,2 7 33,3 5 31,4 5 42,0 6 31,0 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 9,9 1 41,5 6 45,4 7 52,2 8 61,1 14
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 5,8 1
HWI Hirzenhainer Wählerinitiative 7,9 2
Gesamt 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15
Wahlbeteiligung in % 46,5 54,9 45,5 49,6 56,4

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:[18]

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
Bürgerentscheid Abwahl[18]
Freddy Arthur Kammer
JA 60,8
NEIN 39,2
Wahlbeteiligung in % 64,5
Stichwahl 2014(1)[18] Klaus Heusohn SPD 44,5
Freddy Arthur Kammer unabhängig2 55,5
Wahlbeteiligung in % 70,5
2014(1)[18] Klaus Heusohn SPD 48,0
Nicole Seitz Piraten 9,5
Freddy Arthur Kammer unabhängig2 42,6
Wahlbeteiligung in % 61,8
Stichwahl 2008 Elfriede Pfannkuche SPD 47,7
Freddy Arthur Kammer unabhängig2 52,3
Wahlbeteiligung in % 62,3
2008 Elfriede Pfannkuche SPD 36,7
Mario Müller CDU 28,3
Freddy Arthur Kammer unabhängig2 34,9
Wahlbeteiligung in % 63,2
2002 Elfriede Pfannkuche SPD 71,1
Wahlbeteiligung in % 75,6
1996 Elfriede Pfannkuche SPD 67,8
Jörg Scherbarth HWI 21,8
Andreas Müth CDU 10,3
Wahlbeteiligung in % 75,0

(1) Aufgrund von Wahlfälschungsvorwürfen erklärte die Gemeindevertretung Hirzenhains am 21. Juli 2014 die Wahl Kammers für ungültig. Die zuständige Staatsanwaltschaft klagte Kammer wegen Wahldelikten (Urkundenfälschung und Wahlfälschung) im Zusammenhang mit der Wahl an, die Anklage wurde vom Amtsgericht Büdingen zugelassen.[19]
(2) Kammer ist SPD-Mitglied, trat aber als unabhängiger Bewerber an.[20] Am 7. Mai 2017 wurde Kammer durch die Wähler in Hirzenhain durch einen Bürgerentscheid abgewählt.[21] Seine Amtsgeschäfte endeten am 8. Mai 2017, 24:00 Uhr, mit der Feststellung des amtlichen Endergebnisses durch den Gemeindewahlausschuss. Die ursprünglich vorgesehene Neuwahl des Bürgermeisters am 24. September 2017 (zeitgleich zur Bundestagswahl) wurde vom Verwaltungsgericht Gießen per einstweiliger Anordnung untersagt. Es bestünden erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Abwahlverfahrens; die Durchführung der Neuwahl würde vollendete Tatsachen schaffen.[22] Am 8. Oktober 2017 wurde Timo Tichai (parteilos) zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Hirzenhain gewählt.[23]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1951 wurde der Gemeinde Hirzenhain durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[24]

Am 5. September 1969 ist der Gemeinde durch den Hessischen Minister des Innern die nachstehend beschriebene Flagge genehmigt worden: „Auf dem von Schwarz und Gelb geteilten Flaggentuch das Gemeindewappen.“[25]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eisenkunstgussmuseum (geöffnet von März bis November am ersten Sonntag im Monat, 10–12 Uhr und 14–17 Uhr)[26]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ev. spätgotische Hallenkirche
1439–1534 Augustinerkloster „St. Maria“
  • Augustinerkirche mit dreijochigem Kirchenschiff. Der Lettner ist ein Meisterwerk spätgotischer Steinmetzarbeit.[27]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Naturdenkmäler in Hirzenhain

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft Hirzenhains wurde seit nahezu 300 Jahren vom Gießereiunternehmen Buderus dominiert. Deshalb erhielt Hirzenhain auch die Bezeichnung „Industriegemeinde“.

In der Blütezeit in den 1950er und 1960er Jahren hatte der Standort Hirzenhain der Buderus AG rund 2000 Beschäftigte. Die hohen Gewerbesteuereinnahmen ermöglichten der Gemeinde Hirzenhain eine Infrastruktur, z. B. ein großzügig angelegtes Freibad, die unter Gemeinden ähnlicher Größe ihresgleichen suchte.

Im Jahr 2003 kaufte der Robert Bosch Konzern die Firma Buderus (wobei Bosch nur an der Heiztechnik Sparte interessiert war). Die Gießerei-Aktivitäten am Standort Hirzenhain (Feinguss und Kunstguss) wurde 2005 an den Venture Capital Fonds SSVP verkauft.

Im Jahr 2006 wurde die kleinste Sparte Kunstguss wieder zur Bosch Thermotechnik GmbH rücküberführt und der Heiztechnik angegliedert. Somit beschäftigt die Bosch Thermotechnik GmbH (Heiztechnik und Kunstguss) noch ca. 55 Mitarbeiter und die Buderus Feinguss Hessen GmbH (gehört heute zum PERUSA-Fond) noch ca. 100 Mitarbeiter.

Bosch Thermotechnik GmbH – Buderus Kunstguss unterhält in Hirzenhain noch das Kunstgussmuseum, welches im Gebäude der Kunstgießerei unter einem eigenständigen Verein geführt wird.

Im Ortsteil Merkenfritz befindet sich eine Werkstatt für behinderte Menschen der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH.

Auf dem Friedhof der Gemeinde befinden sich in einem abgegrenzten Bereich die letzten Ruhestätten vieler Persönlichkeiten der Familie Buderus.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oberwaldbahn, an der Hirzenhain (Oberhess) ein Bahnhof war, ist stillgelegt.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Märchenland Merkenfritz
  • Der Vulkanradweg verläuft auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn durch den Ort. Heute ist der Vulkanradweg Teil des BahnRadweg Hessen, der auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250 km durch den Vogelsberg und die Rhön führt.
  • Naturerlebnisbad Hirzenhain

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Kellner (1826–1855), Pionier der Optik-Industrie Wetzlar, aus dem das Unternehmen Leica entstand.
  • Heinrich Schneider (1908–1994), geboren in Merkenfritz; deutscher katholischer Theologe und Professor für Altes Testament in Mainz

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hirzenhain – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regest: Battenberg, Isenb. Urk. 1, S. 105 Nr. 383.
  3. Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 108, Anm. 36 und S. 25, Anm. 82, sowie beiliegende Karte.
  4. a b Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt August 1830, OCLC 312528126, S. 123 f. (Online bei google books).
  5. Michael Keller: »Das mit den Russenweibern ist erledigt« – Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Gestapo-KZ, Massenmord einer SS-Kampfgruppe und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit am Tatort in Hirzenhain wie auf dem Kriegsgräberfriedhof im Kloster Arnsburg. 1943-1996. 2. durchges. und stark erw. Aufl. Bindernagel, Friedberg 2000, ISBN 3-87076-087-7 (= Wetterauer Geschichtsblätter 47).
  6. Klaus D. Rack, Monica Kingreen, Dirk Richhardt: Fern der Heimat unter Zwang: der „Einsatz fremdländischer Arbeitskräfte“ während des Zweiten Weltkriegs in der Wetterau. Geschichtsverein für Butzbach und Umgebung, Butzbach 2004, S. 112–114, ISBN 3-9802328-8-3
  7. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 25. Oktober 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 43, S. 1603, Punkt 1425; Abs. 2. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,6 MB]).
  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 352 f.
  9. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Hirzenhain. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  10. Haushalte nach Familien: Hirzenhain. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  11. a b Hirzenhain, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  12. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  13. Religionszugehörigkeit: Hirzenhain. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Januar 2021.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  17. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  18. a b c d Bürgermeisterwahlen in Hirzenhain. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  19. Amtsgericht hebt Prozessauftakt gegen Freddy Kammer auf. Gießener Anzeiger vom 27. April 2015; VGH Kassel, Beschl. v. 5. Februar 2015 – 8 B 2099/14 = KommJur 2015, 210.
  20. Die Gemeinde Hirzenhain und die Stadt Gemünden werden in Zukunft von einem parteilosen Bürgermeister regiert.. In: Frankfurter Rundschau. Frankfurter Rundschau GmbH. 28. September 2008. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  21. Bürgerentscheid – Umstrittener Bürgermeister in Hirzenhain abgewählt. In: hessenschau.de. 7. Mai 2017.
  22. Ex-Rathauschef klagt erfolgreich: Bürgermeisterwahl in Hirzenhain untersagt (Memento vom 14. September 2017 im Internet Archive) In: hessenschau.de. 14. September 2017.
  23. Ergebnisse Bürgermeisterstichwahl: Hirzenhain – Stichwahl zur Bürgermeisterwahl am 08. Oktober 2017 in Hirzenhain (Wetterau). In: hessenschau.de. 8. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  24. Verleihung des Rechts zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Hirzenhain im Landkreis Büdingen, Reg.-Bezirk Darmstadt vom 15. November 1951. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1951 Nr. 49, S. 739, Punkt 1163 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,2 MB]).
  25. Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Bickenbach, Landkreis Darmstadt vom 5. September 1960. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1969 Nr. 38, S. 1618, Punkt 1329 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,4 MB]).
  26. Kunstguss Museum Hirzenhain e. V. - Öffnungszeiten und Preise. Abgerufen am 26. Juli 2021.
  27. Evangelische Kirche Hirzenhain. In: Website der Gemeinde Hirzenhain. Abgerufen am 10. Oktober 2017.