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Hitlers Volksstaat

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Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus ist ein im Frühjahr 2005 erschienenes Buch des Historikers Götz Aly, das eine kontroverse Deutung der Fundierung nationalsozialistischer Herrschaft bietet. Die von Aly vertretenen Thesen lösten eine Debatte aus, in der über die Sozialpolitik im Nationalsozialismus, die deutsche Kriegswirtschaft sowie allgemeiner über die Gründe für die Popularität der nationalsozialistischen Diktatur und schließlich über die Motivation des Holocausts gestritten wurde. Das Buch erhielt viel Lob, wurde aber auch entschieden kritisiert, vor allem wegen der Tendenz zu einer monokausalen Erklärungsstruktur, die als „historisch-materialistisch gewendete Kollektivschuldthese[1] bezeichnet wurde. Wirtschaftshistoriker bezweifelten die Richtigkeit von Alys Berechnungsmethode.

Inhalt des Buchs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil, Stimmungspolitiker in Aktion, beschreibt Aly als Ausgangspunkt seiner Arbeit die „noch immer unbeantwortete Frage: Wie konnte das geschehen?“, oder präziser: „Wie konnte ein im Nachhinein so offenkundig betrügerisches, größenwahnsinniges und verbrecherisches Unternehmen wie der Nationalsozialismus ein derart hohes, den Heutigen kaum erklärbares Maß an innenpolitischer Integration erreichen?[2] Zur Beantwortung der Frage charakterisiert Aly das nationalsozialistische Regime als jederzeit mehrheitsfähige „Gefälligkeitsdiktatur“:[3] die Staatsführung habe äußerst sensibel auf allgemeine Zufriedenheit geachtet und sich Zuspruch oder wenigstens Gleichgültigkeit „erkauft“. Die Lehre von der Ungleichheit der Rassen sei verbunden gewesen mit dem Versprechen größerer Gleichheit oder zumindest Chancengleichheit im Inneren. Die „sozial- und nationalrevolutionäre Utopie“,[4] welche die NSDAP bei der breiten Mehrheit populär gemacht habe, sei der „soziale Volksstaat[4] gewesen, dessen Wohltaten allerdings auf Kosten anderer finanziert wurden, nämlich durch Raubmord und Rassenkrieg. Im Weiteren werden im ersten Teil das Selbstverständnis der nationalsozialistischen Regierung und Verwaltung, die sozialpolitischen Maßnahmen vor und während des Krieges und die Reaktion der Bevölkerung darauf behandelt.

Der zweite Teil, Unterwerfen und ausnutzen, behandelt ausführlich die Methoden, mit denen die Kriegskosten des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg auf die besiegten Länder abgewälzt wurden, um die finanzielle Belastung der Deutschen zu mindern. Neben der direkten Bezahlung der Besatzungskosten müsse hier laut Aly beachtet werden, dass deutsche Soldaten die besetzten Länder über das System der Reichskreditkassenscheine regelrecht leerkaufen konnten. Dass auch massenhaft Güter an die Heimat weitergeleitet wurden, wurde von der Regierung geduldet oder sogar gefördert. So seien Kriegsgewinne der breiten Bevölkerung zugutegekommen. Auch die Einziehung von Feindvermögen und das der Juden sowie der Einsatz von Zwangsarbeitern seien der deutschen Staatskasse und damit indirekt der deutschen Bevölkerung zugutegekommen. Im Laufe des Krieges sei die völlige Destabilisierung der Wirtschaft in den besetzten Gebieten in Kauf genommen worden, um die materielle Not im Reich in Grenzen zu halten und damit befürchtete Unzufriedenheit zu verhindern. Schon im Frühjahr 1941, vor Beginn des „Unternehmens Barbarossa“, sei ein Hungerplan entworfen worden, der zwecks Sicherung der Ernährung im Deutschen Reich die Dezimierung der slawischen Bevölkerung in den zu besetzenden Gebieten der Sowjetunion um viele Millionen Menschen vorsah.[5]

Thema des dritten Teils ist Die Enteignung der Juden. Aly zufolge führt „jede Konzeption, die sich allein auf die privaten Profiteure [der sogenannten Arisierung] konzentriert, in die Irre[6] und verfehlt „den Kern der Sache, wenn die Frage beantwortet werden soll, wo das Eigentum der expropriierten und ermordeten Juden Europas geblieben ist.[6] Tatsächlich sieht Aly nämlich das „Prinzip Staatsraub“ und in der Arisierung einen „groß angelegte[n] gesamteuropäische[n] Geldwäschevorgang zum Vorteil Deutschlands“.[7] Im Weiteren werden beispielhaft Enteignungen bei Verbündeten und in besetzten Gebieten beschrieben, die stets der deutschen Kriegskasse, insbesondere der Versorgung der Wehrmacht dienten. Besonders ausführlich geht Aly dabei der Enteignung und Ermordung griechischer Juden nach. Diese dienten der Stützung der inflationsgefährdeten Drachme, was wiederum die Besatzungskosten der Wehrmacht zu finanzieren half.

Der vierte Teil, Verbrechen zum Wohle des Volkes, resümiert die Untersuchungen und will darlegen, aus welchen Motivationen heraus die bekannten Verbrechen begangen wurden. Aly leugnet dabei nicht, dass die rassistische Ideologie wichtig gewesen sei, fügt aber die materiellen Interessen als weiteren und wichtigen Grund für das Ausrauben und Ermorden der Juden hinzu: „Der Holocaust bleibt unverstanden, sofern er nicht als der konsequenteste Massenraubmord der modernen Geschichte analysiert wird.[8] Nutznießer seien nicht nur NS-Funktionäre, Banken und Industrielle gewesen, sondern „95 Prozent der Deutschen“.[8] Dies will Aly auch an eigenen Berechnungen belegen, nach denen die Finanzierung der nationalsozialistischen Politik und des Krieges „rassen- und klassenbewusst[9] gewesen sei. Die laufenden Kriegskosten seien zu mindestens zwei Dritteln vom Ausland bzw. Ausländern, Juden und Zwangsarbeitern bezahlt worden; unter den Deutschen sei die Last dagegen so aufgeteilt worden, dass Wohlhabende mehr bezahlten, mittlere und schwache Einkommensschichten dagegen gering belastet wurden. Genau darauf sei die Politik auch ausgerichtet gewesen: „Die Sorge um das Volkswohl der Deutschen bildete die entscheidende Triebkraft für die Politik des Terrorisierens, Versklavens und Ausrottens.[10] Die „Gefälligkeitsdiktatur“ habe die große Mehrheit der Bevölkerung durch kleine individuelle Vorteile abgespeist und politisch neutralisiert. Aly schließt mit dem Satz: „Wer von den Vorteilen für die Millionen einfacher Deutscher nicht sprechen will, der sollte vom Nationalsozialismus und vom Holocaust schweigen.[11]

Debatte um Alys Thesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch löste eine Debatte aus, die zeitweise sogar ein „neuer Historikerstreit[12] zu werden schien. Auch zur Debatte um Daniel Goldhagens Buch Hitlers willige Vollstrecker wurden Parallelen gezogen. So wurde geschrieben, Aly stelle Goldhagen „vom Kopf auf die Füße“,[13] das heißt, er wiederhole Goldhagens Thesen, fundiere sie aber materialistisch-ökonomisch. Aly bestritt dies allerdings, insbesondere habe er nicht die Absicht, „die abgestandene These von der Kollektivschuld neu zu beleben.[14]

Die Rezensionen nach dem Erscheinen des Buchs waren überwiegend positiv, nicht nur in der Publizistik, sondern auch in der Wissenschaft. Hans Mommsen etwa bezeichnete die Thesen Alys in der SZ vom 10. März 2005 zwar als „sehr provokativ“, fand sie aber „eindrucksvoll belegt“. Es gab aber auch scharfe Kritik von wissenschaftlicher Seite, vor allem von dem britischen Wirtschaftshistoriker Adam Tooze, der in der taz vom 12. März 2005 Alys Berechnung der Kriegskostenverteilung als falsch bezeichnete. Aly sei unsymmetrisch vorgegangen, da er auf deutscher Seite die Verschuldung nicht eingerechnet habe. Tatsächlich hätten die Deutschen durchaus den größten Teil der Kriegslast getragen und seien auch steuerlich höher belastet gewesen als etwa die Briten. Hitler habe den Deutschen also sehr viel abverlangt, die Mobilisierung der deutschen Volkswirtschaft für den Krieg sei die eigentlich bemerkenswerte Leistung. Nach einer Replik Alys wiederholte Tooze diese Kritik kurz darauf und stellte fest, Hitlers Staat sei kein „Gefälligkeitsregime […] sondern eine fordernde und zunehmend repressive Diktatur“ gewesen: Zwar seien den Deutschen während des Krieges rosige Versprechen über die Zukunft gemacht worden, aber gerade um ihnen die im Krieg abverlangten, enormen Lasten tragbarer zu machen. Aly hielt in dieser – von ihm als „eher marginal“ bezeichneten – Auseinandersetzung mit Tooze dagegen, die Reichsschuld sei den Deutschen im Krieg im Vergleich zur Alternative, nämlich Steuererhöhungen, gleichgültig gewesen: Volk und Führung hätten gemeinsam auf den Sieg und dadurch entstehende Gewinne spekuliert. Tooze nahm später die Kritik von Hans-Ulrich Wehler (siehe unten) auf und argumentierte (in der „ZEIT“ vom 28. April 2005), Aly unterschätze die Popularität Hitlers und des Militarismus in Deutschland: „ein hoch komplexes Geflecht aus Emotionen, Ideologemen und materieller Umverteilung, bildete den wirklich tragenden Pfeiler von Hitlers Regime. Mit Alys irreführender Formel der »Gefälligkeitsdiktatur« lässt sich dieser Zusammenhang auch nicht annähernd erfassen.

An die Spitze der Kritik an Aly stellte sich der Historiker Hans-Ulrich Wehler, der am 4. April im „Spiegel“ in Alys Deutung einen „engstirnigen Materialismus“ sah. Aly blende die Popularität des „charismatischen Führers“ ebenso aus wie die Verbreitung rassistischen und antisemitischen Denkens in der deutschen Bevölkerung der 1930er und 1940er Jahre. Alys Ansatz, im Holocaust ein Ergebnis materialistischer Interessen zu sehen, greife viel zu kurz; auch Alys Angriffe auf die Geschichtsforschung seien nicht gerechtfertigt. Viele Ergebnisse Alys seien auch nicht neu, sondern schon bekannt und von der Forschung an der richtigen Stelle, nämlich als Phänomen von nebenrangiger Bedeutung, platziert worden, während Aly sie überbewerte. Hinzu komme, dass Aly in seinen früheren Schriften, beispielsweise in Vordenker der Vernichtung, den Mord am europäischen Judentum noch anders erklärt habe, ohne die Revision seiner Position ausreichend zu begründen.

Aly antwortete darauf in der „ZEIT“ vom 6. April. Er schrieb, Wehler selbst habe in seinen Werken die Analyse der wirtschaftlichen und politischen Faktoren, die zum Judenmord führten, vernachlässigt. Die von Wehler konstatierte „ideologisch fundierte, freiwillige Loyalität“ lasse sich an den Quellen ebenso wenig nachweisen wie eine terroristisch erzwungene Gefolgschaft. Aber „sozialtaktische Entscheidungen“ der Gefälligkeitsdiktatur, die sich im „permanenten Kampf um die öffentliche Stimmung“ befunden habe, fänden sich dort in großer Zahl. Daneben gab Aly zu, dass er sich der Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven nähere und durchaus anerkenne, dass es monokausale Erklärungen nicht gebe und mithin andere und auch seine früheren Erkenntnisse ihre Berechtigung für die zeitgeschichtliche Forschung hätten.

Im Übrigen verschärfte Aly seine bereits im Buch vorkommenden Angriffe gegen Teile der etablierten Geschichtsschreibung zur Zeit des Nationalsozialismus, der er vorwirft, die von ihm vorgetragenen Zusammenhänge zumindest fahrlässig übersehen zu haben. Der zitierte Schlusssatz des Buches ist ein abgewandeltes Zitat von Max Horkheimer, der gemeint hatte:

Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte vom Faschismus schweigen.[15]

Damit stellte Aly seine Ergebnisse auch provokativ gegen die Faschismustheorien der Kritischen Theorie.

In Artikeln und Interviews hatte Aly bereits vor Erscheinen des Buches diese Provokation vor allem der politischen Linken weiter getrieben. So schrieb er am 1. September 2004 in der SZ:

Vom Kündigungs- über den Mieter- bis zum Pfändungsschutz bezweckten Hunderte fein austarierte Gesetze das sozialpolitische Appeasement. Hitler regierte nach dem Prinzip „Ich bin das Volk“ und er zeichnete damit die politisch-mentalen Konturen des späteren Sozialstaats Bundesrepublik vor. Die Regierung Schröder/Fischer steht vor der historischen Aufgabe des langen Abschieds von der Volksgemeinschaft.

Aly behauptete damit eine Kontinuität von nationalsozialistischer Politik zum bundesrepublikanischen Sozialstaat. In einem Interview mit der taz am 15. Januar 2005 bemerkte er, er wolle „nicht die Idee der sozialen Gerechtigkeit diskreditieren“. Er brachte aber Proteste gegen „Sozialabbau“ (vergleiche Agenda 2010, Hartz IV) in Verbindung mit dem Vorteilsdenken der Deutschen im Nationalsozialismus: „Hitler hätte sich Sozialabbau nicht leisten können.“ Aly wiederholte auch seine Provokation gegen linke Theorien:

Das Unbehagen an meiner These mag damit zusammenhängen, dass ich in der Struktur der nationalsozialistischen Steuer- und Sozialpolitik ein linkssozialdemokratisches Grundmuster erkenne.[16]

Dieser Argumentationsstrang Alys war bereits in einigen Rezensionen negativ erwähnt worden. Ausführlich kritisierte Michael Wildt diese Thesen und ihre angebliche Ausnutzung in der aktuellen Diskussion um den Sozialstaat in der ZEIT vom 4. Mai 2005. Wildt sah darin die Absicht, den Sozialabbau als Akt der Vergangenheitsbewältigung zu glorifizieren; auch er sah eine „materialistisch gewendete Kollektivschuldthese“ und meinte, ehemalige „68er“ wie Aly würden heute als „linke Konvertiten in den bedenkenlosen Neoliberalismus flüchten“. Ähnliche Kritik wurde in diversen Publikationen der politischen Linken laut.

Bei einer Podiumsdiskussion am 3. Mai 2005 in Frankfurt am Main mit Aly, Wehler, Mommsen und Micha Brumlik wurden im Wesentlichen die genannten Argumente erneut ausgetauscht. Auch Wehler warf Aly nun vor, er wolle anscheinend den modernen Sozialstaat in Frage stellen, was Aly zurückwies. Mommsen bestärkte noch einmal, dass Aly konkret herausgearbeitet habe, wie ökonomische Motive der Judenverfolgung erst die notwendige Schubkraft gegeben hätten. Im Rahmen der Diskussion wurde auch festgestellt, dass sich materielle und ideelle Motive für den Vernichtungskrieg und den Holocaust nicht scharf voneinander trennen lassen.

Seither wird in Rezensionen grundsätzlich darauf hingewiesen, dass Alys Buch eine neue bzw. bisher unzureichend beachtete Sichtweise auf die Thematik eröffnet habe. Andererseits werden ihm Fehler, Übertreibungen oder unzureichende Quellenlage bei seiner These, niedrige Einkommensschichten seien vom Nationalsozialismus besser gestellt worden, vorgeworfen; hier habe er sich eventuell zu sehr auf die Propaganda und zu wenig auf die tatsächlichen Maßnahmen im Dritten Reich gestützt. Auch Toozes Kritik an der Rechnung, nach der das Ausland den Großteil der laufenden Kriegskosten bezahlt hätte, taucht hier wieder auf.

In der Zeitschrift Sozial.Geschichte veröffentlichten Angelika Ebbinghaus, Rüdiger Hachtmann, Christoph Buchheim, Thomas Kuczynski, Jane Caplan und erneut Michael Wildt jeweils unterschiedlich ausgerichtete Kritiken an Alys Buch. Aly antwortete diesen und anderen Kritikern in der folgenden Ausgabe. In einer leicht abgewandelten Form ist die Antwort als Nachwort auch in der 2006 erschienenen Taschenausgabe des Buches zu finden. Er erkannte dabei nur wenige Hinweise als berechtigt an und erneuerte seine scharfe Gegenkritik.

Zuletzt veranstaltete das Gesellschaftswissenschaftliche Institut Bochum (GIB) eine Tagung mit dem Titel Faschismus und soziale Ungleichheit, bei der die Bedeutung der Thesen Alys für die Debatte um das Modell des Sozialstaats unter die Lupe genommen und diskutiert wurde. Zusätzlich zu den seit einiger Zeit im Fokus stehenden Argumenten, der Sozialstaat sei bürokratisch zu aufwändig, zu teuer, zentralistisch, international nicht konkurrenzfähig und die Produktivität der Gesellschaft hemmend, ist mit Hitlers Volksstaat ein weiterer Standpunkt in die Diskussion eingegangen: Er sei moralisch und politisch problematisch, weil er über seine sozialistischen Züge hinaus auch historisch in den Nationalsozialismus verstrickt sei, der gerade das Konzept Sozialstaatlichkeit in die Realität umgesetzt habe. Zu dieser genauso provokativen wie unter den Historikern umstrittenen These sprachen im Januar 2006 Thomas Kuczynski, Kurt Pätzold, Wolfgang König, Gabriele Metzler, Domenico Losurdo, Thomas Haury, Hans Georg Bensch und Hans Martin Krämer, deren Beiträge in einem Tagungsband publiziert wurden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezensionen:

Andere:

  • Willi A. Boelcke: Die Kosten von Hitlers Krieg. Kriegsfinanzierung und finanzielles Kriegserbe in Deutschland 1933–1948. Schöningh, München 1985, ISBN 3-506-77471-9.
  • Peter Longerich: „Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945. Siedler, München 2006, ISBN 3-88680-843-2. (s. die Zusammenfassung von Rezensionen dieses Buches bei perlentaucher.de.)
  • J. Adam Tooze: Statistics and the German State, 1900–1945. The Making of Modern Economic Knowledge (= Cambridge Studies in Modern Economic History). Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-80318-7.
  • J. Adam Tooze: Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy. Penguin, London 2006, ISBN 0-7139-9566-1 (englisch). Dt. Ausgabe: J. A. T., Yvonne Badal (Übersetzer): Ökonomie der Zerstörung. Siedler-Verlag, ISBN 3-88680-857-2.
  • Christoph J. Bauer, Sven Ellmers, Niklas Hebing, Peter Kriegel, Holger Wendt (Hrsg.): Faschismus und soziale Ungleichheit. In: Studien des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes Bochum (GIB), Band 1. Universitätsverlag Rhein-Ruhr, Duisburg 2007, ISBN 978-3-940251-01-5.

Vorfeld der Debatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik und Gegenkritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wildt, Die Zeit 19/05.
  2. Aly, 2005, S. 35 f.
  3. Aly, 2005, passim, Kapitelüberschrift, S. 49.
  4. a b Aly, 2005, S. 11.
  5. Aly, 2005, S. 195–206.
  6. a b Aly, 2005, S. 209.
  7. Aly, 2005, S. 210.
  8. a b Aly, 2005, S. 318.
  9. Aly, 2005, Kapitelüberschrift, S. 358.
  10. Aly, 2005, S. 345.
  11. Aly, 2005, S. 362.
  12. Volker Ullrich, ZEIT 19/05.
  13. Mark Spoerer, H-Soz-u-Kult
  14. Aly, ZEIT 15/05.
  15. Rede zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises der Akademie der Künste 2002.
  16. Zeit, 15/2005.
Dieser Artikel wurde am 27. März 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.