Hitsche Maar

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Das Hitsche Maar liegt in der Eifel zwischen Bitburg und Ulmen. Das Maar hat einen Durchmesser von 60 m und eine Kratertiefe von 5 m. Das „kleinste Eifelmaar“ ist zu einem Seggenried verlandet.[1]

Maare, Hitsche Maar (Vorne) Dürres Maar (Mitte), Holzmaar (Hinten), Luftaufnahme (2015)

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Maars, der oft auch mit Die Hitsche abgekürzt wird (auch Hetsche, Hättsche, oder Hütsche genannt) soll sich vom örtlichen Dialekt für Kröte ableiten.[2]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hitsche Maar ist ein Trockenmaar und liegt westlich des Alftals in einer Vulkangruppe neben dem Holzmaar und dem Dürren Maar. Es ist wie die beiden anderen entlang der geologischen Störungslinie infolge der vulkanischen Tätigkeit von Nordwesten nach Südosten während der Weichsel-Kaltzeit entstanden und ist mit über 20.000 Jahren damit das älteste dieser Maare.[3] Die Tuffe des Hitschen Maares wurden von den Tuffen des Dürren Maares überdeckt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geologie & Vulkanismus in der Eifel
  2. Hetsche auf der deutschen Vulkanstraße (Memento des Originals vom 4. Mai 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-vulkanstrasse.com
  3. Die Eifel
  4. Holzmaar, Dürre Maar, Hitsche Maar@1@2Vorlage:Toter Link/www.tourismus.daun.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Koordinaten: 50° 7′ 28″ N, 6° 52′ 13,2″ O