Hochbegabtenvereinigung

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Hochbegabtenvereinigung
Vereinigung Gründung Aufnahme
Mensa International
Mensa in Deutschland
1946 oberste 2 %
Intertel 1966 oberste 1 %
ISPE 1974 oberste 0,1 %
Triple Nine Society 1979 oberste 0,1 %
Prometheus Society 1982 oberste 0,003 %
International High IQ Society 2000 oberste 5 %

Eine Hochbegabtenvereinigung ist eine Organisation, die als Kriterium für die Mitgliedschaft den Nachweis von Hochbegabung oder ein bestimmtes Mindestergebnis in einem IQ-Test verlangt.

Vereinigungen[Bearbeiten]

Die älteste, bekannteste und größte Hochbegabtenvereinigung ist Mensa International (in Deutschland vertreten durch Mensa in Deutschland), gegründet 1946, das einen IQ im 98. Perzentil (d.h. oberste 2 % der Bevölkerung) verlangt. Weitere bekannte Vereinigungen dieser Art sind im Kasten aufgeführt.

Kritik[Bearbeiten]

Da sich Hochbegabtenvereinigungen, wie oben erwähnt, in aller Regel über Ergebnisse in IQ-Tests definieren, wirkt sich die Kritik am formalisierten Intelligenzbegriff auch auf Hochbegabtenvereinigungen aus. So argumentiert etwa Stephen Jay Gould in seinem Buch The Mismeasure of Man, das Konzept eines einheitlichen Intelligenzbegriffs, wie er IQ-Tests zugrunde liegt, sei verfehlt, da es sich um eine willkürliche Zusammenstellung unterschiedlichster kognitiver Fähigkeiten handle. Bereits der Ersteller des ersten IQ-Tests im modernen Sinn überhaupt, der französische Psychologe Alfred Binet (1857-1911), zweifelte an der Möglichkeit, Intelligenz objektiv zu messen.