Hochdorf (Blankenhain)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.82833333333311.324166666667434Koordinaten: 50° 49′ 42″ N, 11° 19′ 27″ O

Hochdorf
Höhe: 410–450 m ü. NN
Fläche: 8,21 km²
Einwohner: 272 (30. Sep. 2011)[1]
Postleitzahl: 99444
Vorwahl: 036459
St. Udalricus Kirche

St. Udalricus Kirche

Hochdorf ist ein Ortsteil der Stadt Blankenhain im Landkreis Weimarer Land, Thüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 4 km südwestlich von Blankenhain und westlich unweit von Lengefeld. Über eine Ortsverbindungsstraße ist die Bundesstraße 85 nach etwa 600 m zu erreichen. Der Ort liegt auch auf der gleichen Hochebene wie Neckeroda und Lengefeld. Die Böden stehen auf verwittertem und grundwasserfernem Muschelkalk.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 20. März 1143 wurde der Ort in einer Urkunde erstmals aktenkundig erwähnt.[2] Auch dieses Dorf hat sich aus einer slawischen Ansiedlung weiter entwickelt. Es ist von jeher eine Agrargemeinde, die 821 ha bewirtschaftet. Der Ort gehörte einst zu kirchlichen Besitzungen der Stadt Erfurt. Danach folgten die Grafen von Orlamünde sowie weitere Besitzer. Mittelbauern waren im Dorf ansässig. In der Zeit der DDR-Agrarpolitik wurden eine Sauen- und eine Milchviehanlage in den 1960er-Jahren gebaut. Nach der Wende fand man schnell neue Formen der Zusammenarbeit.[3]

Die evangelische Kirche St. Udalricus besitzt eine Orgel des Orgelbauers Schulze aus Milbitz.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochdorf auf offizieller Website von Blankenhain Abgerufen am 9. Januar 2012
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 125
  3. Hochdorf auf privater Website zu Blankenhain Abgerufen am 22. September 2011
  4. Bernd Kramer: Die Schröter-Orgel in der St. Petrikirche zu Wandersleben, Weimar 1999