Hochfelden (Bas-Rhin)

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Hochfelden
Wappen von Hochfelden
Hochfelden (Frankreich)
Hochfelden
Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine
Département Bas-Rhin
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Gemeindeverband Pays de la Zorn
Koordinaten 48° 46′ N, 7° 34′ OKoordinaten: 48° 46′ N, 7° 34′ O
Höhe 155–222 m
Fläche 12,09 km²
Einwohner 3.516 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 291 Einw./km²
Postleitzahl 67270
INSEE-Code
Website www.hochfelden.fr
Gotische Wallfahrtskapelle St. Wendelin
Rathaus
Verkehrsader Rue du général Lebocq
Brauerei Météor

Hochfelden ist eine französische Gemeinde mit 3516 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Bas-Rhin in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Sie ist eine der 26 Mitgliedsgemeinden der Communauté de communes du Pays de la Zorn. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom Arrondissement Strasbourg-Campagne zum Arrondissement Saverne.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochfelden wird das erste Mal erwähnt im Jahr 816 unter dem Namen Hocfeldis. Später finden sich auch die Schreibweisen Hoffelden und Hochfeld.

Bis zur Verbannung der Juden 1940 nach Südfrankreich besaß Hochfelden eine jüdische Gemeinde. Seit 1841 gab es in Hochfelden eine Synagoge. Damals zählte die Gemeinde über 200 Mitglieder.

Am 13. Juli 1941, dem Vorabend des französischen Nationalfeiertages, demonstrierten etwa 200 junge Leute gegen die Besatzung des nationalsozialistischen Deutschland, indem sie demonstrativ unter Absingen der Marseillaise vor der französischen Nationalflagge defilierten. In den folgenden Tagen wurden 108 von ihnen durch die Gestapo verhaftet und in das Sicherungslager Vorbruck-Schirmeck gebracht.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt den heiligen Petrus mit seinen Insignien Schlüssel und Buch.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2012
Einwohner 2755 2895 2942 2877 2781 2044 3061 3505

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hochfelden wird seit 870 Bier gebraut. Die lokale Familienbrauerei Meteor betreibt eine Bierstube und ein Museum. Es werden Führungen angeboten.

Die Rohrbach Mülldeponie ist mit Lindan stark verseucht, und muss vom Staat überwacht werden [3].

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ehemalige Synagoge und ehemaliges jüdisches Schulhaus, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochfelden (Bas-Rhin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte
  2. Janine Doerry: NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden: Geschichte und Erinnerung. Schöningh, 2008, ISBN 978-3-506-76458-4, S. 70.
  3. BASOL (verseuchte Böden) Webseite Ministère du développement durable (auf französisch).
  4. asccre.ch: Liste_Partnerschaften.pdf (application/pdf-Objekt), Zugriff am 17. Februar 2010