Hochschule Fresenius

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Hochschule Fresenius
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Gründung 1848 (seit 1971 Fachhochschule)
Trägerschaft privat
Ort Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Idstein, Hamburg, München, Zwickau, Banská Bystrica, New York City
Bundesland Hessen
Land Deutschland
Präsident Tobias Engelsleben[1]
Studenten 11.701 (WS 2015/16)[2]
Website www.hs-fresenius.de
Standort Idstein, 2010
Standort Köln Innenhof
Standort Köln Vorderseite
Standort München
Standort Hamburg

Die Hochschule Fresenius ist eine private, staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte Hochschule für Angewandte Wissenschaften.[3] Sie ist in fünf Fachbereiche unterteilt: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales, Chemie & Biologie, Design und Onlineplus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule geht auf das im Jahr 1848 von Carl Remigius Fresenius gegründete Laboratorium Fresenius (heute: SGS Institut Fresenius) zurück. 1931 erhielt die Chemieschule Fresenius die staatliche Anerkennung für die Ausbildung von Chemotechnikern. 1962 wurden Chemieschule und Forschungslabor getrennt und die Chemotechniker-Ausbildung um ein Ingenieurstudium ergänzt. Drei Jahre später erfolgte die Anerkennung der privaten Chemieschule Fresenius als Ingenieurschule, 1971 wurde sie in die Fachhochschule Fresenius mit dem Studiengang Chemieingenieurwesen umgewandelt.

Im Jahr 1995 zog die Hochschule von Wiesbaden nach Idstein um. 1997 erfolgte die Übernahme der Berufsfachschule für Logopädie in Darmstadt, deren Sitz seit Oktober 2010 in Frankfurt am Main ist. Neben dem ursprünglich einzigen Fachbereich Chemie traten 1998 die Fachbereiche Wirtschaft & Medien und Gesundheit & Soziales. Die Hochschule wurde in Europa Fachhochschule Fresenius umbenannt. Im Jahr 2000 wurde der Standort in Wien gegründet, 2003 der Kölner Standort und 2004 der in Zwickau. Zum 1. September 2008 wurde die Europa Fachhochschule Fresenius in Hochschule Fresenius umbenannt, die Standorte Hamburg und München kamen hinzu. 2010 zog die Berufsfachschule für Logopädie von Darmstadt nach Frankfurt am Main um.[4]

Im Zuge der Relaunch Kampagne 2012 wurde ein weiterer Standort in Düsseldorf-Derendorf mit dem Fachbereich Wirtschaft & Medien im Studienzentrum Düsseldorf am Platz der Ideen eröffnet, auf dem Gelände einer früheren, durch Neubauten ergänzten Ulanen-Kaserne.[5] Dieser Standort wird wie auch in München zusammen mit der AMD Akademie Mode & Design genutzt. Im selben Jahr erfolgten eine Umstrukturierung der Fachbereiche sowie die Einführung der School- und Academy-Modelle. Die Studiengänge sind seither verschiedenen Schools zugeordnet: Business School, International Business School, Media School, School of Therapy & Social Work, Psychology School, School of Chemistry, Biology & Pharmacy, AMD School of Design, AMD School of Fashion und Carl Remigius Medical School.

Im Februar 2013 wurde bekannt, dass die Hochschule Fresenius in Wiesbaden an der Moritzstraße, nahe dem ehemaligen Landgericht, einen Neubau errichten wird.[6]

Seit dem Sommersemester 2013 sind die Hochschulbereiche der AMD mit den Bachelor-Studiengängen Mode-Design, Mode- und Designmanagement, Marken- und Kommunikationsdesign, Raumkonzept und Design, Design and Innovation Management sowie Fashion and Product Management und Fashion and Retail Management als neuer Fachbereich Design in der Hochschule Fresenius integriert.

2013 wurde das Angebot im Fachbereich Wirtschaft & Medien um eine School und eine Academy ergänzt: Als internationaler Hochschulzweig bietet die International Business School (INTEBUS)[7] in Köln und Berlin rein englischsprachige Studienprogramm an. Mit der Business Academy Fresenius (BAF)[8] wurde in Köln im Jahre 2013 darüber hinaus ein spezieller Ausbildungsbereich der Hochschule Fresenius eingerichtet, dessen Bildungsprogramme darauf abzielen, die Übergänge von Beruf und Studium fließend zu gestalten. Seit Beginn des Wintersemesters 2014/15 ist der Fachbereich Wirtschaft & Medien der Hochschule Fresenius mit einem Studienzentrum in Berlin, in unmittelbarer Nähe des Gendarmenmarktes, vertreten.

Im April 2016 wurde in New York City ein neues Studienzentrum eröffnet.[9] Das Studienzentrum Zwickau wird im August 2016 geschlossen.[10]

Seit dem 1. April 2016 bietet die Hochschule Fresenius am neu gegründeten Fachbereich Onlineplus erstmals auch ein Fernstudium an, das als Online-Studium orts- und zeitunabhängig durchgeführt wird.[11]

Schulträger ist die Hochschule Fresenius gGmbH, wobei die Cognos AG beteiligt ist.

Akkreditierung und Zertifizierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2005 wurde die Hochschule erstmals und wird seitdem jährlich in puncto Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung gemäß DIN EN ISO durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) geprüft. Aktuell verfügt die Hochschule über das international anerkannte Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2008 und die relativ neue DIN-Norm 29990:2010 sowie die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung, ehemals AZWV).[12]

Die Hochschule ist seit dem 30. März 2015 für sechs Jahre systemakkreditiert.

Im April 2016 hat der Wissenschaftsrat die Hochschule für weitere fünf Jahre institutionell reakkreditiert.[13]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule unterhält Außenstellen die unterschiedliche Voll- und Teilzeitstudiengänge (Bachelor und Master) sowie Ausbildungen und Fortbildungen anbieten:

  • Berlin: Wirtschaft & Medien, Design (472 Studierende)[14]
  • Idstein: Chemie & Biologie, Gesundheit & Soziales, Wirtschaft & Medien (1.877 Studierende)[15]
  • Köln: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales (2.643 Studierende)[16]
  • Hamburg: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales, Design (2.303 Studierende)[17]
  • München: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales, Design (2.366 Studierende)[18]
  • Düsseldorf: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales, Design (1.151 Studierende)[19]
  • Frankfurt: Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales (653 Studierende)[20]
  • Zwickau: Chemie & Biologie (7 Studierende)[21]
  • Banská Bystrica (229 Studierende)[22]
  • New York City: Wirtschaft & Medien (Eröffnung 5. April 2016)[23]

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Hochschulkooperationen:[24]

Internationale Hochschulkooperationen:[25]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochschule Fresenius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.hs-fresenius.de/die-hochschule/wir-ueber-uns/praesidium/
  2. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  3. Hessenrecht Rechts- und Verwaltungsvorschriften. In: www.rv.hessenrecht.hessen.de. Abgerufen am 2. Mai 2016.
  4. Webpräsenz der Hochschule: Geschichte, abgerufen am 1. März 2013
  5. Webpräsenz der Hochschule: Düsseldorf - Mehr Platz für Ideen, abgerufen am 1. März 2013
  6. [1]. Wiesbadener Kurier Online. Abgerufen am 11. März 2013.
  7. Webpräsenz der International Business School. Eine Einrichtung der Hochschule Fresenius: International Business School, abgerufen am 24. August 2015
  8. Webpräsenz der Business Academy an der Hochschule Fresenius: Business Academy, abgerufen am 24. August 2015
  9. Pressemitteilung der Hochschule Fresenius, Köln: [2] (PDF), abgerufen am 19. Juli 2016
  10. Standortinformationen auf der Website der Hochschule Fresenius: [3], abgerufen am 19. Juli 2016
  11. Webpräsenz Fachbereich Onlineplus: [4], abgerufen am 16. September 2016
  12. Kundendatenbank DQS (abgerufen am 16. September 2016)
  13. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (PDF; abgerufen am 16. September 2016)
  14. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  15. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  16. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  17. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  18. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  19. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  20. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  21. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  22. Stellungnahme zur Reakkreditierung der Hochschule Fresenius, Idstein, durch den Wissenschaftsrat (abgerufen am 19. Juli 2016)
  23. Pressemitteilung der Hochschule Fresenius, Köln (abgerufen am 19. Juli 2016)
  24. Hochschulkooperationen auf der Website der Hochschule Fresenius (abgerufen am 16. September 2016)
  25. Hochschulkooperationen auf der Website der Hochschule Fresenius (abgerufen am 16. September 2016)

Koordinaten: 50° 13′ 17″ N, 8° 16′ 1″ O