Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften

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Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL
HAFL.jpg
Schulform Fachhochschule
Gründung zum Studienjahr 1964
Ort Zollikofen
Kanton Bern
Staat Schweiz
Koordinaten 602236 / 204528Koordinaten: 46° 59′ 31″ N, 7° 28′ 5″ O; CH1903: 602236 / 204528
Träger Kanton Bern
Leitung Magdalena Schindler Stokar
Website www.hafl.bfh.ch

Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) in Zollikofen (Schweiz) ist eines von sechs Departementen der Berner Fachhochschule. Zum Ausbildungsangebot des Departements gehören drei Bachelor- und zwei Master-Studiengänge.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1964 gründen 19 Kantone ein Konkordat als Trägerschaft des Schweizerischen Landwirtschaftlichen Technikums. Die anderen Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein kommen im Laufe der Jahre dazu. Unter der Leitung von Fritz König als erstem Direktor wird die neue Schule aufgebaut und nimmt ihren Betrieb 1967 auf. 1976 wird die Technikerschule in eine Höhere Technische Lehranstalt (HTL) umgewandelt. Die Studiendauer erhöht sich damit von vier auf sechs Semester. Sechs Jahre später (1982) wird ein neues Gebäude erstellt, das grösstenteils von der Interkantonalen Lehrmittelzentrale genutzt wird. Fritz König verstirbt im Amt. Walter Küng wird neuer Direktor. 1992 wird die neue Vertiefung «Internationale Landwirtschaft» eingeführt. Anbauten erweitern das Schulhaus und das Internat und ein Tropengewächshaus kommt hinzu. Im Zuge einer Konkordatsrevision wird der Name des SLT in Schweizerische Ingenieurschule für Landwirtschaft, (SIL) geändert. 1995 geht Direktor Walter Küng in Pension. Alfred Buess tritt seine Nachfolge an.

1998 wird die SIL als Fachhochschul-Institution anerkannt und organisatorisch der Berner Fachhochschule angegliedert. Neu heisst sie Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL). Neben der Diplomausbildung gehören fortan angewandte Forschung, Dienstleistungen und Weiterbildung zum Leistungsauftrag. 2003 wird der neue Studiengang Forstwirtschaft eingeführt.

2007 wird der Studiengang Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie vollständig reformiert und Im Studiengang Agronomie die Vertiefungsrichtung Pferdewissenschaften eröffnet. 2009 beschliesst der Konkordatsrat die Auflösung des Konkordats auf Ende 2011 und die Vollintegration der SHL in die Berner Fachhochschule. Er bewilligt die Ausführung eines grossen Erweiterungsbaus zur Lösung der akuten Raumprobleme. Zudem nimmt der neue Masterstudiengang in Life Sciences nimmt den Betrieb auf.

2010 stimmte das Berner Parlament der Übernahme der Trägerschaft der SHL und dem Kredit für den Erweiterungsbau zu. Im Zuge der Vollintegration in die Berner Fachhochschule erfolgte die Umbenennung in die heutige Bezeichnung. Der Kanton Bern löst die bisherige Trägerschaft ab.

Nach zweijähriger Bauzeit bezog die HAFL 2012 auf Anfang Herbstsemester den neuen Erweiterungsbau im Herzen des Campus. 2013 ging Direktor Alfred Buess in Pension. Magdalena Schindler Stokar trat die Nachfolge an.

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor

  • Agronomie[1]
    • Vertiefung Agrarwirtschaft
    • Vertiefung Pflanzenwissenschaften und Agrarökologie
    • Vertiefung Nutztierwissenschaften
    • Vertiefung Pferdewissenschaften
    • Vertiefung internationale Landwirtschaft
  • Waldwissenschaften[2]
    • Vertiefung Wald & Gesellschaft
    • Vertiefung Gebirgswald & Naturgefahren
    • Vertiefung Wald & Holzwirtschaft
  • Food Science & Management[3]
    • Vertiefung Technologie
    • Vertiefung Lebensmittelwissenschaften
    • Vertiefung Konsumwissenschaften & Marketing

Master

  • Agrar und Waldwissenschaften
  • Food, Nutrition and Health

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zollikofen liegt ungefähr 8 km nördlich von Bern. Die BFH-HAFL wurde rund 1 km vom Dorfzentrum entfernt gebaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landwirtschaft.ch: Bachelor in Agronomie.
  2. hafl.bfh.ch: Studium der Forstwirtschaft.
  3. foodle.ch: Bachelor Lebensmitteltechnologie (Memento vom 31. Juli 2013 im Internet Archive).