Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur

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Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur
Gründung 1963
Trägerschaft staatlich
Ort Chur, Schweiz
Rektor Jürg Kessler
Jahresetat 40.7 Mio CHF (2013)
Website www.htwchur.ch
HTW Chur Logo
HTW Chur Standort A
HTW Chur Standort E/F

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur mit ihren rund 1600 Studierenden ist eine regional verankerte Hochschule mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Sie bietet Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge in den Disziplinen "Ingenieurbau/Architektur", "Informationswissenschaft", "Management", "Multimedia Production", "Technik" sowie "Tourismus" an. Die HTW Chur betreibt in allen Disziplinen angewandte Forschung und Entwicklung, führt Beratungen durch und bietet Dienstleistungen an. Die gesamte Hochschule ist ISO 9001:2008 zertifiziert. Die HTW Chur ist seit dem Jahr 2000 Teil der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Als erste öffentliche Schweizer Hochschule ist die HTW Chur 2009 der Initiative der Vereinten Nationen für verantwortungsvolle Ausbildung im Management, den UN Principles for Responsible Management Education, beigetreten. Doch die Geschichte der Hochschule begann bereits 1963 mit der Gründung des Abendtechnikums Chur.

Geschichte[Bearbeiten]

Abendtechnikum Chur (Elektrodiplomklasse 1977)

Der Ursprung der HTW Chur liegt rund 50 Jahre zurück. Mit der Gründung des Abendtechnikums Chur im Jahre 1963 begann die Geschichte der Hochschule. 1972 erfolgte per Bundesbeschluss die Anerkennung des Abendtechnikums als Höhere Technische Lehranstalt. Einige Jahre später wurden auch wirtschaftliche Studien ins schulische Angebot aufgenommen. Die ersten Vollzeitstudiengänge wurden erst 1990 angeboten. 1991 errichtete die Betriebswirtschaft ihre eigene Schule, die Höhere Schule für Wirtschaft und Verwaltung HWV. Diese siedelte sich in den Räumlichkeiten an der Comercialstrasse an, während die Höhere Technische Lehranstalt, inzwischen Hochschule für Technik und Architektur HTA genannt, an der Pulvermühlestrasse 57 in einen Neubau einzog. Im Oktober 1997 erhielten beide Schulen den Status einer Fachhochschule. Mit der Bildung der sieben Fachhochschulen in der Schweiz wurden im Jahr 2000 die Bereiche Technik und Wirtschaft fusioniert. Damit entstand die heutige Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. [1]

Die Zahl der Studierenden beträgt rund 1600, die Anzahl der Mitarbeitenden beläuft sich auf rund 340.

Lehre und Weiterbildung[Bearbeiten]

Die Hauptprodukte der HTW Chur sind die sechs Bachelor-Studiengänge. Der Bachelor-Studiengang in Information Science ist der einzige in der Deutschschweiz und der Bachelor-Studiengang Multimedia Production ist mit Kooperation mit der Berner Fachhochschule einmalig in der Schweiz. Die Studiengänge Information Science und Betriebsökonomie können auch als Teilzeitstudium absolviert werden. Die Hauptunterrichtssprache der Bachelor-Studiengänge ist Deutsch. Im Bachelor-Studium Tourismus wird jedes Jahr nebst den deutschsprechenden Klassen eine englischsprechende Klasse geführt. Die HTW Chur bietet Masterstudiengänge in den Bereichen Tourismus, Management, Informationswissenschaft und Technik an.

Die HTW Chur bietet in allen Disziplinen ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm an, das Führungskräfte in ihrer beruflichen Tätigkeit zielgerichtet weiterbringt. Alle Weiterbildungen werden berufsbegleitend angeboten. Die Weiterbildungs-Studiengänge mit Abschlüssen CAS/DAS, MAS, Executive MBA sind national und international anerkannt und von der FHO ausgestellt.

Forschung und Dienstleistung[Bearbeiten]

Project ArcAlpNet (Forschende der HTW Chur mit internationalen Partnerinnen und Partner)

Die HTW Chur arbeitet mit Themenschwerpunkten und betreibt dort Lehre, Weiterbildung sowie angewandte Forschung und Dienstleistung. Dabei arbeitet sie eng mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Öffentlichkeit zusammen. Die Themenschwerpunkte "Information", "Lebensraum" und "Unternehmerisches Handeln" sollen auch die Umkehr von Hierarchien und Silodenken hin zu Verzahnung und Interdisziplinarität aufzeigen.

Jeder Themenschwerpunkt legt wiederum den Fokus auf Forschungsschwerpunkte, die von den verschiedenen Instituten und Zentren der Hochschule bearbeitet werden.

Departemente[Bearbeiten]

Anzahl Studierende in den Bachelor-Studiengängen
Anzahl Studierende
Tourismus
  
323
Betriebsökonomie
  
272
Multimedia Production
  
206
Informationswissenschaft
  
163
Bau und Gestaltung
  
82
SystemtechnikNTB
  
67
Stand: 2013

Departement Information[Bearbeiten]

Infotag 2014

Bachelor-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Master-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Infotag 2014 (persönliche Beratung)

Weiterbildungen[Bearbeiten]

Institute und Zentren[Bearbeiten]

Departement Lebensraum[Bearbeiten]

Bachelorpräsentation Bau und Gestaltung

Bachelor-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Diplomfeier 2014 Bachelor Tourismus

Master-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Weiterbildungen[Bearbeiten]

Institute und Zentren[Bearbeiten]

Departement Entrepreneurial Management[Bearbeiten]

Gewinner Best Businessplan 2014

Bachelor-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Master-Studiengänge FHO[Bearbeiten]

Unterricht Master Business Administration

Weiterbildungen[Bearbeiten]

Institute und Zentren[Bearbeiten]

Studentische Vereinigungen[Bearbeiten]

Studentenschaft der HTW Chur[Bearbeiten]

Die Studentenschaft organisiert diverse Events wie z.B. die Semesteropening Party, Fussball- und Volleyballturniere

AV Curiensis[Bearbeiten]

Die akademische Verbindung Curiensis ist die einzige aktive Studentenverbindung auf dem Platz Chur und gehört zum Schweizerischen Studentenverein (Schw. Stv.) In ihren Reihen sind alle Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) und der Theologischen Hochschule Chur (THC) willkommen. Die 3 wichtigsten Werte der AV Curiensis gründen auf den 3 Farben aller Studentenverbindungen im Schw. Stv.: Rot repräsentiert Freundschaft, Weiss Wissenschaft und Grün Tugend. Die Mitglieder verfolgen das gemeinsame Ziel eines erfolgreichen Studiums, fördern den fachrichtungsübergreifenden Austausch und leisten ihren Beitrag zur Gestaltung des Studienortes Chur sowie die gegenseitige Unterstützung auf akademischer und sozialer Basis. Sie sind aber nicht nur in Chur, sondern auch in der restlichen Schweiz mit Verbindungen anderer Hochschulen unterwegs.

ESN Chur[Bearbeiten]

ESN Meeting

Die ESN Chur, ein Teil der ESN Schweiz, kümmern sich um die Austauschstudierende. Ihr Ziel ist es die Studierende zusammenzubringen und diverse Events zu unternehmen. Ihre Aufgaben bestehen aus der Planung und Durchführung diverser Unterhaltungen, Organisation von gesellschaftlichem Beisammensein und Informationsauskunft für Austauschstudierende.

Students for Society[Bearbeiten]

Der Ursprung der Vereinigung Students for Society liegt im Jahr 2008. Damals hatten ein paar Studierende der HTW Chur die Idee, gemeinsam nachhaltige Projekte mit unternehmerischem Hintergrund durchzuführen. Inzwischen besteht die Gruppe aus anderen Mitgliedern als bei deren Gründung, doch das Ziel ist dasselbe geblieben. Es werden Projekte mit nachhaltiger Wirkung durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen Mensch, Umwelt und Wirtschaft liegt.

Global Brigades Chur[Bearbeiten]

Das Team von Global Brigades Chur setzt sich aus rund 20 aktiven Studierenden aus verschiedener Studienrichtungen und Jahrgänge zusammen. Sie haben sich vereint, um gemeinsam im Rahmen des Dachverbandes Global Brigades International ausserhalb der Hochschulbildung im Bereich der Entwicklungsarbeit zu engagieren. Der Verein Global Brigades Chur hat bereits verschiedene Projekte in Ghana durchgeführt. Dabei stehen für sie jedoch stets im Vordergrund, dass es sich jeweils nicht nur um eine einmalige Hilfestellung handelt, sondern längerfristig Unterstützung geleistet wird. Um den Nachhaltigkeitsgedanken nicht zu vernachlässigen, ist es für Global Brigades wichtig, den Menschen über längere Zeitspannen zu helfen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter vor Ort sind, wenn die Studierenden wieder in die Schweiz zurückkehren. So kann sichergestellt werden, dass die Arbeit und finanziellen Mittel nachhaltig investiert werden.

Partnerhochschulen[Bearbeiten]

Arcas, Chur
  • Babeş-Bolyai University
  • Bad Honnef
  • CETA
  • Cologne Business School
  • Fachhochschule Hannover
  • Fachhochschule Salzburg
  • Fachhochschule St.Pölten
  • Fachhochschule Worms
  • Fachhochschule Vorarlberg
  • FH Burgenland
  • FH Kufstein
  • Haaga-Helia University of Applied Sciences
    Haaga-Helia University Of Applied Sciences
  • HES-SO, Schweizerische Tourismusfachschule
  • Hochschule Bremen
  • Hochschule der Medien
  • Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
  • Hochschule Harz
  • Hochschule Heilbronn
  • Hochschule Mittweida
  • Hong Kong Polytechnic University
  • IMC Fachhochschule
  • International School of Law and Business
  • Internationales Fachhochschule Bad Honnef
  • Karls-Franzen-Universität Graz
  • KEA, Copenhagen School of Design and Technology
    Eingang-SSU
  • La Rochelle Business School
  • Lappeenranta University of Technology
  • Leeds Metropolitan University
  • Limerick Institute of Technology
  • Management Center Innsbruck
  • Nanyang Polytechnic
  • NHTV Breda
  • North-West University
  • Oslo and Akershus University College of Applied Sciences
  • San Diego State University
  • Southampton Solent University
  • SRH-Hochschule Berlin
  • Thompson Rivers University
    TRU Campus and Brown Hall
  • Universida de Sevilla
  • Universidad Europea de Madrid
  • Università degli Studi di Firenze
  • Università di Milano
  • Universitat de les Illes Balears
  • Universität Hildesheim
  • Université d’Angers
  • University of Central Oklahoma
  • University of Silesia

Weblinks[Bearbeiten]

Bibliothek Technik