Hoesch-Museum

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Hoesch-Museum (2006)

Das Hoesch-Museum ist ein 2005 wieder eröffnetes Museum in Dortmund. Untergebracht im historischen Portierhaus der Westfalenhütte, zeigt das Museum einen Überblick über 160 Jahre Unternehmensgeschichte, Technikgeschichte und Sozialgeschichte der Stahlarbeit, verbunden mit der Dortmunder Stadtgeschichte.

Das Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Werkseingang mit dem Portierhaus wurde von der Dortmunder Architektengemeinschaft Hugo Steinbach und Paul Lutter entworfen und von 1912 bis 1914 errichtet. Das Portierhaus diente der Kontrolle der Anwesenheit der Stahlarbeiter und beherbergte Räume der Werkpolizei, eine Arrestzelle, das Lohnbüro und einen Speisesaal. Der heutige Bauzustand wurde in den 1950er Jahren hergestellt. Seit 1988 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon Ende der 1980er Jahre wurden im ehemaligen Portierhaus das Hoesch-Museum und das Hoesch-Archiv untergebracht. Mit der Übernahme der Hoesch AG durch die Friedrich Krupp AG wurde der Museumsbetrieb 1992 eingestellt. Durch die Zusammenarbeit ehemaliger Hoeschianer, des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte Dortmund und der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv konnte das Museum am 23. Oktober 2005 wiedereröffnet werden.

Wechselausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Stahl + Stadt. Ansichten über die Wirklichkeit des Ruhrgebiets, Fotografien von Bernd Langmack und Haiko Hebig
  • 2012/13: Stahlbau aus Dortmund. Vom 28. Oktober 2012 bis zum 17. März 2013 (dem Anspruch "Forum zur Geschichte von Eisen und Stahl und zum Strukturwandel in Dortmund" folgend berücksichtigte die Wechselausstellung die Fa. Hoesch als Lieferant von Vormaterial und die europäisch und global tätigen Dortmunder Familienunternehmen Anker Schröder, Dörnen, Jucho und Klönne sowie die Dortmunder Firma Union Brückenbau in ihrer Entwicklung).
  • 2019: Hoesch maritim. Von Stahlprodukten, Wasserwegen und Schiffbau, 11. August bis 27. Oktober 2019

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl-Peter Ellerbrock, Gisela Framke und Alfred Heese (Hrsg.): Stahlzeit in Dortmund. Begleitbuch zur Dauerausstellung des Hoesch-Museums, Forum zur Geschichte von Eisen und Stahl und zum Strukturwandel in Dortmund. Münster: Aschendorff Verlag 2005, ISBN 3-402-00396-1 (Buchhandelsausgabe, mit einem Technischen Glossar von Dirk Wiegand).
  • Hans Wacha: Hoesch maritim. Von Stahlprodukten, Wasserstraßen und Schiffbau. Ein ergänzender Text zur Ausstellung des Hoesch-Museums vom 11. August bis zum 27. Oktober 2019. o. O., o. J. (Dortmund, 2019. Mit einem Verzeichnis der verwendeten Archivalien und Literatur)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hoesch Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 31′ 47″ N, 7° 28′ 59″ O