Hofgeismar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hofgeismar
Hofgeismar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hofgeismar hervorgehoben

Koordinaten: 51° 30′ N, 9° 23′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 157 m ü. NHN
Fläche: 86,39 km2
Einwohner: 15.243 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 176 Einwohner je km2
Postleitzahl: 34369
Vorwahlen: 05671, 05675 (Hümme)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 013
Stadtgliederung: 8 Stadtteile (inklusive Kernstadt)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
34369 Hofgeismar
Website: hofgeismar.de
Bürgermeister: Torben Busse (CDU)
Lage der Stadt Hofgeismar im Landkreis Kassel
Bad KarlshafenGutsbezirk ReinhardswaldTrendelburgTrendelburgHofgeismarHofgeismarWesertalReinhardshagenLiebenauGrebensteinImmenhausenFuldatalEspenauVellmarCaldenBreunaZierenbergZierenbergAhnatalHabichtswaldWolfhagenNaumburgBad EmstalSchauenburgBaunatalFuldabrückLohfeldenSöhrewaldHelsaKaufungenNiesteNiestetalKasselKarte
Über dieses Bild

Hofgeismar ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Kassel mit knapp 16.000 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofgeismar liegt in der Hofgeismarer Rötsenke etwa 21 Kilometer nordnordwestlich von Kassel. Es befindet sich unmittelbar südöstlich des Hofgeismarer Stadtwaldes zwischen Trendelburg im Norden und Grebenstein im Süden direkt oberhalb der Einmündung der Lempe in die Esse. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen 124 m (an der Esse) und 392 m ü. NN (im Hofgeismarer Stadtwald auf dem Heuberg; mit Fernsehturm), die Kernstadt liegt auf durchschnittlich 165 m Höhe.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofgeismar grenzt im Norden an die Stadt Trendelburg, im Osten an das gemeindefreie Gebiet „Gutsbezirk Reinhardswald“, im Süden an die Stadt Grebenstein und im Westen an die Stadt Liebenau (alle im Landkreis Kassel).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Hofgeismar gehören neben der Kernstadt Hofgeismar die Stadtteile:

Die Stadtteile (außer der Kernstadt) sind eigene Ortsbezirke und bilden Ortsbeiräte.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofgeismar von Süden
Hugenottenkirche im Stadtteil Carlsdorf
Hugenottenkirche im Stadtteil Schöneberg

Von den Anfängen bis zur Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Funde bezeugen eine durchgehende Besiedlung des Stadtgebietes seit etwa 7000 Jahren.

In einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Sigfrid I. wird Hofgeismar im Jahre 1082 als Hovegeismari[3] erwähnt. Damals bestand allerdings schon 300 Jahre lang ein „Fronhof“, woran bis heute eine Straßenbezeichnung („Am Fronhof“) erinnert. Seit dem 9. Jahrhundert gehörte der „Hof Geismar“ zum Fränkischen Reich und nach einer Schenkung zum Erzbistum Mainz.

Stadtrechte erhielt die Siedlung „Hove Geismari“ 1223 durch den Mainzer Erzbischof Sigfried II., nachdem sie sich bereits zum Mittelpunkt eines Kirchsprengels entwickelt hatte. Der Archidiakonatssitz bestand mit einem Kollegiatstift an der Altstädter Liebfrauenkirche, die der Gottesmutter Maria geweiht worden war. Zur weltlichen Macht der Mainzer Erzbischöfe im Bereich von Diemel und oberer Weser gehörte auch die nahegelegene Schutzburg Schöneberg, die bereits Anfang des 12. Jahrhunderts errichtet worden war. An diese Zeit erinnert bis heute das Mainzer Rad im Wappen der Stadt und des hier begüterten Adelsgeschlechtes Geismar. Die Gründerjahre der Stadt im 13. Jahrhundert weisen neben dem Hofgut mit einem festen Haus des Hofherrn („Sala“) auch Stifts- und Propsteigebäude sowie Siedlungen in der Altstadt, der Neustadt und der Petristadt auf. Aus dieser Zeit stammen Teile des Rathausgewölbes, der Turm (Wehrturm) der Altstädter Kirche und die teilweise erhaltene Stadtbefestigung, die damals aus einer etwa fünf Meter hohen Mauer mit Wehrgang und vorgelagerten Gräben bestand.

„Märchenschloss“ in Hofgeismar-Sababurg

Aus dem 13. Jahrhundert stammt auch die Burg im heutigen Stadtteil Sababurg, die Landgraf Wilhelm I. ab 1490 zu einem Jagdschloss und Gestüt ausbauen ließ. Am Fuß der Sababurg gründete 1571 Landgraf Wilhelm IV. (Hessen-Kassel) den Tierpark Sababurg.

Altstädter Kirche

Während der Mainzer Stiftsfehde (1461–1463) musste Hofgeismar wegen seiner Loyalität zum vom Papst abgesetzten Erzbischof Diether von Isenburg 1462 eine mehrwöchige Belagerung durch den mit dem neuen Erzbischof Adolf von Nassau-Wiesbaden-Idstein verbündeten Landgrafen Ludwig II. von Hessen erdulden; die gleichfalls belagerte Burg Schöneberg ergab sich erst, nachdem die Belagerer die Umgegend ausgeplündert und die Gebäude auf dem Burgberg zu Trümmern geschossen hatten.

Kriegsschulden aus der Stiftsfehde führten dazu, dass die Mainzer Besitzungen zwischen Diemel und Weser von Erzbischof Adolf II. im Jahre 1462 an Landgraf Ludwig II. verpfändet werden mussten; dabei kam auch Hofgeismar in hessischen Besitz. Zwar wehrte sich die Bürgerschaft vehement dagegen, zu einem frei verfügbaren Pfandobjekt des Erzbischofs herabzusinken, aber der Landgraf überwältigte die Stadt militärisch und vereinnahmte sie dennoch.[4] Unter Landgraf Philipp I. wurde Hessen 1526 infolge der Homberger Synode protestantisch. Das Chorherren-Stift und das Franziskaner-Kloster in Hofgeismar wurden aufgelöst. Nach dem Tod Philipps kam Hofgeismar auf Grund der von ihm verfügten Erbteilung zur Landgrafschaft Hessen-Kassel unter Philipps ältestem Sohn, Wilhelm IV. Nach dem Merlauer Vertrag von 1582 zwischen Wilhelm IV. und dem neuen Mainzer Erzbischof Wolfgang von Dalberg gehörte Hofgeismar dann endgültig zur Landgrafschaft Hessen-Kassel.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Dreißigjährigen Krieg wuchs die Zahl der Einwohner in Hofgeismar auf etwa 2500 Personen. Die bis heute erhaltenen Fachwerkbauten der Stadt stammen teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert.

Hofgeismar – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655

Unter den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs litt auch Hofgeismar stark. Zunächst lagerten ab 1623 für etwa 7 ½ Jahre ca. 1000 Mann Fußtruppen, Reiter und Artillerie des Generals Tilly als Besatzungsmacht in der Stadt. Im Jahre 1635 brandschatzten schwedische Truppen Hofgeismar. Ein Angriff am 31. August 1637 wurde durch die hessischen Garnisonstruppen unter Rittmeister Hans Ellenberger und die Einwohner selbst erfolgreich abgewehrt. 1642 und 1647 erlitt die Stadt erneut schwere Plünderungen. Die Einwohnerschaft sank auf etwa ein Drittel der Vorkriegszahl.

Landgraf Karl siedelte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auch in Hofgeismar französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) an, die nach dem Edikt von Fontainebleau und der Aufhebung der Religionsfreiheit in Frankreich im Jahre 1685 ihre Heimat verlassen hatten. Ebenso fanden hier Hugenotten und Waldenser Flüchtlinge eine neue Heimat, die 1698 auf Befehl Ludwigs XIV. vertrieben worden waren. In Hofgeismar wurde am 22. Februar 1686 eine französisch-reformierte Gemeinde gegründet. In den Folgejahren kam es auch im Umkreis zur Gründung von Hugenottensiedlungen, wie z. B. Carlsdorf (1686), Kelze und Schöneberg (beide 1699) sowie Friedrichsdorf (1775).

Eingang zur Neustädter Kirche

Seit 1686 wurden in der Hofgeismarer Neustädter Kirche sowohl die Gottesdienste der deutsch-reformierten Gemeinde als auch der französisch-reformierten Christen abgehalten. Der erste Pfarrer der französischen Gemeinde, David Clément, starb am 29. Januar 1725 in Hofgeismar, woran eine Gedenktafel an der Neustädter Kirche sowie ein Denkmal in deren Nähe erinnerern.

Eine jüdische Gemeinde in Hofgeismar ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts belegt, die im Jahre 1764 im Bereich Petriplatz/Loggenhagen eine Synagoge errichtete. Einzelne Stadtbewohner jüdischen Glaubens wurden bereits 1470 in Hofgeismar urkundlich erwähnt. Sie gehörten zunächst zur Gesamtgemeinde aller Juden in der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Im Jahre 1783 gehörten der Hofgeismarer jüdischen Gemeinde 107 Mitglieder an; ihre Zahl stieg bis zum Jahre 1861 auf 219 Personen.

Schlösschen Schönburg

Im 18. Jahrhundert wurde Hofgeismar mit dem Stadtteil Gesundbrunnen zum Badeort.[5] Daran erinnern bis heute die Bauten, die rund um die Heilquelle entstanden sind. Schon im Dreißigjährigen Krieg soll die Quelle des Gesundbrunnens von einem verwundeten Soldaten entdeckt worden sein und ihm die erhoffte Heilung gebracht haben. Das im Park Gesundbrunnen stehende Schlösschen Schönburg („Montcherie“), von 1787 bis 1789 im klassizistischen Baustil nach den Plänen von Simon Louis du Ry erbaut, war ursprünglich der Wohnsitz des Landgrafen Wilhelm IX. (seit 1803: Kurfürst Wilhelm I.) während seiner Aufenthalte in den Sommermonaten.[6] Heute gehört das gesamte Areal zur evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und beheimatet die Evangelische Akademie Hofgeismar. Außer den Gebäuden der Evangelischen Akademie befinden sich heute am Gesundbrunnen auch Alten- und Pflegeheime.

Der Siebenjährige Krieg brachte für Hofgeismar erhebliche wirtschaftliche Schäden, besonders während des Stellungskriegs an der Diemel in den Jahren von 1760 bis 1762; hessische Truppen kämpften damals im Sold Englands gegen Frankreich.

Ab dem Jahre 1808 gehörte Hofgeismar unter französischer Herrschaft zum Königreich Westphalen, das mit König Jérôme, dem jüngsten Bruder von Napoléon Bonaparte, als Regent geschaffen wurde. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig endete die Existenz dieses Kunstgebildes, und die Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde restauriert. Unter Kurfürst Wilhelm II. und dessen Sohn Friedrich Wilhelm I. wurde ab 1844 mit dem Bau der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Karlshafen über Kassel bis nach Bebra begonnen. Im Bereich der Stadt Hofgeismar, inzwischen auch Garnisonsstadt und Poststation, entstand 1848 ein Empfangsgebäude für die neue Eisenbahnlinie; ein weiterer Bahnhof entstand im heutigen Stadtteil Hümme.

Historische Karte

Die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn war die erste kurhessische Eisenbahnstrecke. Als erster Abschnitt wurde am 30. März 1848 die Strecke GrebensteinHümmeKarlshafen eröffnet, die sogenannte Carlsbahn, die die einzige Eisenbahnverbindung von Kassel zu einem Weserhafen (Karlshafen) darstellte. Die Landgrafschaft Hessen-Kassel erlosch 1866, als sie von Preußen infolge des Deutschen Krieges annektiert wurde. Damit kam auch die Stadt Hofgeismar zu Preußen. Nach der preußischen Annexion wurde die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn in „Hessische Nordbahn“ umbenannt. Das Staatsbad Gesundbrunnen wurde aufgelöst.

Das Meyersche Konversationslexikon beschreibt in seiner 4. Auflage von 1885 bis 1892 die Stadt Hofgeismar als „Kreisstadt im preuß. Regierungsbezirk Kassel, an der Esse und der Linie Schwerte-Kassel der Preußischen Staatsbahn, hat 2 evang. Pfarrkirchen, ein Amtsgericht, ein Realprogymnasium, Buch- und Steindruckerei, Malzfabrikation, Spiritusbrennerei, eine chemische Fabrik, Holzschneidereien, Ziegeleien, eine Fabrik für Militärputzeffekten, bedeutende Waldungen und (1885) mit Garnison (ein Dragonerregiment Nr. 5) 4343 meist evang. Einwohner.“[7]

Aus den in Hofgeismar stationierten Hessischen Leibhusaren war 1867 zunächst das 1. hessische Husarenregiment Nr. 13 hervorgegangen. Ihm folgte 1875 das Dragoner-Regiment Nr. 5, das später den Namen Dragoner-Regiment „Freiherr von Manteuffel“ (Rheinisches) Nr. 5 erhielt.

Kirche St. Petri

Die katholische Gemeindeseelsorge in der stark evangelisch geprägten Stadt begann im Jahre 1892. Der Bau der katholischen St.-Petri-Kirche schloss sich 1897/1898 an, da sich die zunächst eingerichtete Kapelle in einem Haus an der Niedermeiser Straße als zu klein erwiesen hatte. Das katholische Pfarrhaus kam 1906 hinzu. Zuvor waren im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in der Altstädter Kirche bereits monatliche Gottesdienste für die katholischen Angehörigen der Garnison und einige Zivilpersonen gehalten worden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der katholischen Bevölkerung durch den Zuzug vieler Flüchtlinge – besonders aus dem Sudetenland (Tschechien) – stark an, im ehemaligen Kreis Hofgeismar bis auf etwa 22.000 Gläubige im Jahre 1948.

Nach einer Zählung im Jahre 1868 lag die Bevölkerungszahl in Hofgeismar bei 3708 Personen (darunter 750 Mann Militär); sie stieg bis zum Jahr 1906 auf 4600 Einwohner.

Im Jahre 1923 war die Stadt Garnisonsstandort des 16. Reiter-Regiments der Reichswehr.

Die Zeit des Nationalsozialismus ist auch in Hofgeismar ein unrühmliches Kapitel in der Stadtgeschichte. Schon bei den Wahlen am 14. September 1930 wurde die NSDAP zweitstärkste Partei in der Stadt. Die SA (in Hofgeismar: Sturm 86) hatte ihren Treffpunkt in der ehemaligen Knopffabrik der Buto-Werke in der Fürstenweg unweit der Bahnhofstraße (später: Adolf-Hitler-Straße).

Nach einem Bericht im evangelischen „Kasseler Sonntagsblatt“ vom 9. April 1933 wurde auf der Sitzung des neugewählten Stadtparlaments der Landwirt Rompf (NSDAP) zum Stadtverordnetenvorsteher von Hofgeismar gewählt. Unter dem 13. Mai 1934 berichtet das Sonntagsblatt dann in einer Kurzmitteilung von der Einführung des neuen Hofgeismarer Bürgermeisters Rödde, dem damaligen Kreisleiter der NSDAP.

Auch im Gau Kurhessen wurden Sozialdemokraten und Kommunisten von den neuen Machthabern verfolgt, besonders aber Juden. Die Hofgeismarer Synagoge aus dem Jahre 1764 wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 innen vollständig verwüstet. Auf der Homepage des Stadtmuseums Hofgeismar sind die Namen (bei Ehefrauen auch der Geburtsname), das Geburtsjahr und das Deportationsziel von 453 jüdischen Opfern der Nazi-Zeit vermerkt, die aus den Städten und Gemeinden der früheren Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen stammen.[8]

Der Zweite Weltkrieg endete nach dem Rückzug der Wehrmacht für die Hofgeismarer Bevölkerung am 7. April 1945 mit dem Einmarsch von Soldaten der 2. US-Infanteriedivision und der 9. US-Panzerdivision.

Von 1821 bis 1972 war Hofgeismar Kreisstadt des damaligen Kreises Hofgeismar und seit 1972 gehört die Stadt zum Landkreis Kassel. 1978 war sie Ausrichter des Hessentages 1978.

Während des Kalten Krieges war die Manteuffel-Kaserne in Hofgeismar Bundeswehrstandort des Stabes der Panzerbrigade 6 von 1981 bis 1993, der Instandsetzungskompanie 60 (1986 bis 1993) und der 5. Kompanie des Instandsetzungsbataillons 330.

2015 war Hofgeismar erneut nach 1978 Ausrichter des Hessentages.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden zum 31. Dezember 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Beberbeck (mit Sababurg), Carlsdorf, Friedrichsdorf, Hombressen, Hümme und Schöneberg auf freiwilliger Basis eingegliedert.[9] Kelze kam am 1. Februar 1971 hinzu.[10][11] Für alle eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[12]

Territorialgeschichte und Verwaltung im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Hofgeismar lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[3][13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hofgeismar 15.109 Einwohner. Darunter waren 532 (3,5 %) Ausländer, von denen 152 aus dem EU-Ausland, 275 aus anderen Europäischen Ländern und 105 aus anderen Staaten kamen.[15] Von den deutschen Einwohnern hatten 18,9 % einen Migrationshintergrund.[16] Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 9,8 %.[17] Nach dem Lebensalter waren 2622 Einwohner unter 18 Jahren, 5910 zwischen 18 und 49, 3201 zwischen 50 und 64 und 3372 Einwohner waren älter.[18] Die Einwohner lebten in 6471 Haushalten. Davon waren 1998 Singlehaushalte, 1998 Paare ohne Kinder und 1761 Paare mit Kindern, sowie 606 Alleinerziehende und 105 Wohngemeinschaften. In 1512 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 4278 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.[18]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofgeismar: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
3.401
1840
  
3.517
1846
  
3.741
1852
  
3.840
1858
  
3.640
1864
  
3.565
1871
  
3.895
1875
  
3.897
1885
  
4.341
1895
  
4.763
1905
  
4.878
1910
  
4.769
1925
  
5.043
1939
  
5.738
1946
  
7.711
1950
  
8.286
1956
  
8.747
1961
  
8.245
1967
  
8.685
1970
  
8.672
1973
  
13.382
1975
  
13.380
1980
  
13.617
1985
  
13.822
1990
  
15.015
1995
  
16.602
2000
  
16.959
2005
  
16.371
2010
  
15.655
2011
  
15.109
2015
  
14.872
2020
  
15.243
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[3]; Hessisches Statistisches Informationssystem[17]; Zensus 2011[15]
Ab 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1885: 3903 evangelische (= 89,91 %), 252 katholische (= 5,81 %), 8 anderes christliche-konfessionelle (= 0,18 %), 178 jüdische (= 4,10 %) Einwohner[3]
• 1961: 6417 evangelische (= 77,83 %), 1556 katholische (= 18,87 %) Einwohner[3]
• 1987: 10.522 evangelische (= 72,7 %), 2513 katholische (= 17,4 %), 1434 sonstige (= 9,9 %) Einwohner[19]
• 2011: 9960 evangelische (= 65,9 %), 2170 katholische (= 14,4 %), 2990 sonstige (= 19,7 %) Einwohner[19]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[20] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[21][22][23]

Stadtverordnetenversammlung – Kommunalwahlen 2021
Stimmenanteil in %
Wahlbeteiligung 46,9 %
 %
50
40
30
20
10
0
43,9
(−4,8)
38,6
(+10,4)
12,6
(+0,6)
4,9
(−0,5)
n. k.
(−5,6)
2016

2021

Sitzverteilung
    
Insgesamt 37 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 43,9 16 48,7 18 44,9 17 35,3 13 42,7 16
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 38,6 14 28,2 10 38,3 14 50,1 19 45,6 17
WSD Wählergemeinschaft soziale Demokraten 12,6 5 12,0 5 8,9 3 6,6 2
FDP Freie Demokratische Partei 4,9 2 5,4 2 3,4 1 2,6 1 3,3 1
Linke Die Linke 5,6 2 4,6 2
WASG Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (ab Juni 2007 Fusion mit Die Linke) 5,5 2
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 46,9 48,0 49,6 49,8 56,6

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Hofgeismar neben dem Bürgermeister neun ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister ist ab 2021 Torben Busse (CDU).[24]

Ehemalige Bürgermeister:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Hofgeismar
Blasonierung: „Im roten Schild ein kuppelgekrönter silberner Torturm, zu beiden Seiten begleitet von je zwei reichverzierten Fialen, die mit dem Turm durch Streben verbunden sind, im Tor bogen ein achtspeichiges silbernes Rad.“[26]

Das Wappen von Hofgeismar zeigt in Rot silberne gotische Architekturelemente, darunter ein silbernes Rad. Das „Mainzer Rad“ verweist auf die Zugehörigkeit der Stadt zum Hochstift Mainz bis 1462.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Sälber Tor zur Altstädter Kirche
Rathaus und Markt
Altstädter Kirchgasse

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur und Skulpturen in der Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert umgebaut
  • zahlreiche Fachwerkhäuser:
    • Café Hoffmann – wohl ältestes Fachwerkhaus der Stadt, 1528, Markt 19
    • Haus Malzfeldt – Diemelsächsisches Ackerbürgerhauses, Längsdielenhaus, 1684, Petristraße 13
    • Haus Scheffer – Längsdielenhaus in Mischbauweise, 1684, Steinweg 18
  • Hochzeitshaus, ehemaliges städtisches Gilde- und Hochzeitshaus, erbaut 1620
  • Skulpturen in der Fußgängerzone
    • Würfelturmsage: Die beiden lebensgroßen Bronze-Skulpturen stellen die beiden Vertreter Hessens und Braunschweigs dar, die – der Sage gemäß – im Jahre 1401 um den Bestand Hofgeismars würfelten. Hofgeismar gewann mit 18 zu 17 Würfelaugen.
    • Töpferbrunnen
  • Nahe der Neustädter Kirche steht an der Ecke der Elisabeth- zur Johannesstraße eine Skulptur von David Clément, einem in Hofgeismar 1701 geborenen Bibliographen, dessen Grabstätte sich in der Neustädter Kirche befindet.

Aufmerksame Beobachter werden vor einigen Häusern Stolpersteine im Bürgersteig entdecken.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tempel am Gesundbrunnen

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Apothekenmuseum im Steinernen Haus aus dem 13. Jahrhundert. Das Apothekenmuseum zeigt u. a. drei vollständige, originalgetreu erhaltene Apothekenoffizinen aus den Jahren 1768, 1801 und 1945.[27]
  • Stadtmuseum Hofgeismar in der Gesamtanlage Petriplatz 2 (vier Häuser aus vier Epochen, ab ca. 1500 erbaut)
    Das Stadtmuseum zeigt in 14 Abteilungen u. a. die Geschichte der Hugenotten und der Waldenser in und um Hofgeismar (mit einer reichen Sammlung hugenottenischer Bibelausgaben und religiöser Schriften); Jüdische Kultur in Nordhessen; Zünfte, Handwerk und Wirtschaftsgeschichte vom 15. bis zum 19. Jahrhundert; die Kuranlage Gesundbrunnen; Hofgeismar als Garnisonsstadt sowie – aus einem Bestand von 650 Originalen – Gemälde von Theodor Rocholl.

In den umliegenden Stadtteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchenriese im „Urwald Sababurg“

Zudem liegt Hofgeismar an der Deutschen Märchenstraße, die von Hanau über Hofgeismar nach Bremen führt.

Hofgeismar war in den Jahren 1978 und 2015 Veranstaltungsort des 18. bzw. 55. Hessentags. Dazu kamen 1978 rd. 300.000 Gäste, 2015 zählten die Veranstalter etwa 750.000 Besucher.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Östlich vorbei an Hofgeismar führt als 2013 freigegebene Ortsumfahrung die Bundesstraße 83, die zuvor direkt durch die Ortschaft verlief. Die Bundesautobahn 44 ist bei der Anschlussstelle Breuna etwa 20 km von der Stadt entfernt.

Hofgeismar ist eine Station am Hessischen Radfernweg R4.

Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Hofgeismar liegt an der Bahnstrecke Kassel–Warburg. Dessen Empfangsgebäude besteht im Kern noch aus dem ersten Bau, den Julius Eugen Ruhl 1846/47 errichtete, der aber 1939 massiv umgebaut wurde.[28] Der Bahnhof wird von RegioTrams der Linie RT1 und den Regional-Express-Zügen der Linie RE11 (Rhein-Hellweg-Express) und seltener RE17 (Sauerland-Express auf der Strecke Kassel-WilhelmshöheDüsseldorf Hbf/Hagen Hbf) angefahren. Die Fahrzeit von Kassel Hauptbahnhof nach Hofgeismar beträgt mit der RegioTram etwa eine halbe Stunde, mit den RE-Zügen ab Kassel-Wilhelmshöhe sind es etwa 20 Minuten. Nach dem Bundesverkehrswegeplan 2030 soll der derzeitige Vorlaufbetrieb der RE11 künftig in das Netz des Rhein-Ruhr-Express (RRX 2) integriert werden und somit auch den Bahnhof Hofgeismar einschließen. Sowohl in Kassel-Wilhelmshöhe als auch in Warburg besteht Anschluss an den Schienenpersonenfernverkehr. Ab Warburg besteht zudem Anschluss an die Ems-Börde-Bahn über Paderborn nach Münster.

Am Bahnhof Hofgeismar-Hümme, etwa fünf km weiter in Richtung Warburg, zweigte die Carlsbahn ab. Hier hält ausschließlich die RegioTram Kassel.

Hofgeismar verfügt über ein dichtes Stadtbusnetz, das am zentralen Busbahnhof mit verschiedenen Linien aus der Region verknüpft ist und gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an.

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hofgeismar gibt es zwei Krankenhäuser: Die Kreisklinik Hofgeismar und das Evangelische Krankenhaus Gesundbrunnen.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AKG-Gruppe
  • BrainLogical Software Development, Onlinemarkertingagentur
  • CMAC GmbH & Co. Verlags KG (OWZ-Verlags GmbH), gehört zur Mediengruppe Lalé-Schiffner
  • Evangelisches Krankenhaus Gesundbrunnen gGmbH – Zentrum für Geriatrie und Neurologie
  • FTH Fertigungstechnik Hofgeismar GmbH
  • Friedrich-Sander Vermietungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG
  • Günter Herrmann Lehrmittelfabrik, Inhaber: Bernhard Herrmann
  • HKS Software + Computersysteme GmbH
  • Management Services Helwig Schmitt GmbH, Markt-Analyse-Systeme für die Automobilindustrie
  • Martin Löber GmbH (Hagebaumarkt)
  • Messtechnik Neth GmbH
  • Landwirtschaftliche Vieh- + Fleischvermarktung Kassel-Hofgeismar eG
  • Sander Haus Holzbau GmbH
  • Siebenhaar Antriebstechnik GmbH
  • SLS Tuning
  • Wiking Schlauchbootwerft Hanel GmbH
  • WK Windkraft-Kontor GmbH + Co. Pluzunet/Ostbevern KG

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hofgeismar befinden sich folgende Bildungseinrichtungen:

  • Albert-Schweitzer-Schule, Gymnasium
  • Gustav-Heinemann-Schule, Gesamtschule
  • Würfelturmschule, Grundschule mit zwei Standorten im Unteren Graben und in der Garnisonstraße
  • Grundschule Hombressen „Zur Friedenseiche“
  • Grundschule Hümme „Wiesenbergschule“
  • Herwig-Blankertz-Schule, Kreisberufs- und Berufsschule
  • Brüder-Grimm-Schule, Förderschule für Lernhilfe
  • Käthe-Kollwitz-Schule, Schule für praktisch Bildbare mit Abteilung Körperbehinderte
  • Evangelische Altenpflegeschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt (chronologisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Andrae: Die Stadt Hofgeismar im 19. Jahrhundert. Verlag der Stadt, Hofgeismar 1954. Veröffentlicht als zweiter Band der Geschichte der Stadt Hofgeismar (s. u., unter Friedrich Pfaff).
  • Friedrich Bleibaum (Hrsg.): Kreis Hofgeismar (= Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen, Bd. 3). Bernecker, Melsungen 1966, S. 124 ff.
  • Gerhard Bott: Der Gesundbrunnen zu Hofgeismar. Deutscher Kunstverlag, München, 2. Aufl. 1975.
  • Alfred Heilbrunn: Aus der Geschichte der Synagogengemeinden des Altkreises Hofgeismar. In: Jahrbuch des Landkreises Kassel, Jg. 1978, S. 86–88.
  • Helmut Burmeister, Klaus-Peter Lange (Hrsg.): Alt-Hofgeismar. Bilder aus einer vergangenen Zeit 1870–1925. Magistrat der Stadt, Hofgeismar 1979.
  • Helmut Burmeister: Denkmäler – Daten – Dokumente. Ein Lexikon zur Geschichte der Stadt Hofgeismar und ihrer Ortsteile. Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Hofgeismar, Hofgeismar 1988.
  • Karl Heinz Götze: Was aus der Heimat wurde, während ich lange weg war. Eine Rückkehr nach Deutschland. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-10-002488-6. (Im Mittelpunkt steht Götzes Geburtsstadt Hofgeismar.)
  • Herbert Klode: Hofgeismar – ein Abriß seiner Entwicklung. In: Hessische Heimat. Aus Natur und Geschichte, Jg. 28 (1978), Heft 2 (Sonderheft Hofgeismar), S. 39–40.
  • Friedrich Pfaff: Geschichte der Stadt Hofgeismar
    • 1. Auflage, herausgegeben von Heinrich Henkel. Verlag der Stadt, Hofgeismar 1938.
    • 2. Auflage, herausgegeben von Peter Andrae. Verlag der Stadt, Hofgeismar 1954; enthält außerdem: Richard Andrae: Die Stadt Hofgeismar im 19. Jahrhundert (s. o.).
  • Joseph Weber: Entwicklung der katholischen Gemeinden im Kreis Hofgeismar. In: Heimatjahrbuch für den Kreis Hofgeismar, Jg. 27 (1968), S. 44 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Vgl. Hauptsatzung: §4: Ortsbeirat (Memento vom 10. Mai 2016 im Internet Archive) der Gemeinde Hofgeismar
  3. a b c d e f g Hofgeismar, Landkreis Kassel. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 4. Oktober 2021). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  4. Karl E. Demandt: Fritzlar in seiner Blütezeit, Trautvetter & Fischer Nachf., Marburg und Witzenhausen 1974, ISBN 3-87822-051-0, S. 26–27
  5. Reglement. Den Gesundheits-Brunnen bey Hof-Geißmar betreffend. Cassel 1765.
  6. August Christian Waitz: Beschreibung der gegenwärtigen Verfassung des Curorts Hofgeismar. Neue Akademische Buchhandlung, Marburg 1792.
  7. Hofgeismar. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 8, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 618–618.
  8. Jüdische Opfer des Nationalsozialismus aus den Gemeinden der Altkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen
  9. Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Hofgeismar, Landkreis Hofgeismar vom 7. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 142, Punkt 182 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  10. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 11 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags).
  11. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398.
  12. Hauptsatzung. (PDF; 22 kB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Hofgeismar, abgerufen im März 2020.
  13. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  14. Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 223–224. (kurhess GS 1821)
  15. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Stadt Hofgeismar. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Oktober 2021.
  16. Migrationshintergrund: Stadt Hofgeismar. In: Zensus2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im Oktober 2021.
  17. a b Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  18. a b Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 26 und 82;.
  19. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 68;.
  20. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  21. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  22. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  23. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  24. Hessenschau.de abgerufen am 2. Nov.2020
  25. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Hofgeismar (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive)
  26. Hofgeismar in heraldry-wiki.com
  27. Eckart Roloff, Karin Henke-Wendt: 350 Jahre Apothekenmuseum, gut dosiert unter einem Dach (Apothekenmuseum, Hofgeismar). In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 2: Süddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2511-9, S. 199–200.
  28. Siegfried Lohr: Planungen und Bauten des Kasseler Baumeisters Julius Eugen Ruhl 1796–1871. Ein Beitrag zur Baugeschichte Kassels und Kurhessens im 19. Jahrhundert. Masch. Diss. Darmstadt [1982], S. 335–338.