Hofheim am Taunus

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hofheim am Taunus
Hofheim am Taunus
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hofheim am Taunus hervorgehoben
Koordinaten: 50° 5′ N, 8° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Taunus-Kreis
Höhe: 136 m ü. NHN
Fläche: 57,38 km²
Einwohner: 38.598 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 673 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65719
Vorwahlen: 06192, 06122, 06198
Kfz-Kennzeichen: MTK
Gemeindeschlüssel: 06 4 36 007
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Chinonplatz 2
65719 Hofheim am Taunus
Webpräsenz: www.hofheim.de
Bürgermeisterin: Gisela Stang (SPD)
Lage der Stadt Hofheim am Taunus im Main-Taunus-Kreis
Eppstein Kelkheim (Taunus) Bad Soden am Taunus Liederbach am Taunus Schwalbach am Taunus Eschborn Sulzbach (Taunus) Hofheim am Taunus Kriftel Hattersheim am Main Flörsheim am Main Hochheim am Main Wiesbaden Landkreis Offenbach Frankfurt am Main Hochtaunuskreis Rheingau-Taunus-Kreis Wiesbaden Kreis Groß-GerauKarte
Über dieses Bild

Hofheim am Taunus ist die Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises in Hessen und liegt zentral im Rhein-Main-Gebiet zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden und Frankfurt am Main.

Hofheim wies im Jahr 2014 einen weit überdurchschnittlichen Kaufkraftindex von 144 Prozent[2] des Bundesdurchschnitts (100 Prozent) auf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Hofheim mit der St. Peter und Paul Kirche

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofheim liegt am Südrand des Taunus zwischen den Städten Wiesbaden und Frankfurt am Main an den Bundesautobahnen A 66 und A 3.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofheim grenzt im Norden an die Städte Eppstein und Kelkheim (Taunus), im Osten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, die Gemeinde Kriftel und die Stadt Hattersheim am Main, im Süden an die Städte Flörsheim am Main und Hochheim am Main sowie im Westen an die kreisfreie Landeshauptstadt Wiesbaden.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofheim am Taunus besteht aus sieben Stadtteilen:

Stadtteil Einwohner[3]
Kernstadt Hofheim 14408
Diedenbergen 4056
Langenhain 3419
Lorsbach 2823
Marxheim 9027
Wallau 4707
Wildsachsen 1619

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Platz am Untertor – Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Hofheim am Taunus – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Luftbildaufnahme von 1914

Die bislang ältesten Funde aus dem Gebiet um Hofheim stammen aus der Altsteinzeit (75.000 v. Chr.). Aus der Jungsteinzeit (5000 v. Chr.) konnten Siedlungsgebiete an den Ufern des Schwarzbachs, beiderseits des heutigen Schmelzwegs und auf dem Kapellenberg nachgewiesen werden. Um 40 n. Chr. wurde das Gebiet von den Römern besiedelt, die hier auch zwei Kastelle bauten.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1263 unter dem Namen Hoveheim.[4] Hofheim gehörte Graf Graf Philipp VI. von Falkenstein als Kaiser Karl IV. am 21. März 1352 Hofheim die Stadtrechte verlieh. Diese Urkunde gab den Herren über Hofheim das Recht Mauern, Tore und Brücken zu bauen, einen Galgen zu errichten, Gericht zu halten, Handwerk zu betreiben und Markt abzuhalten. Im Reichskrieg gegen Philipp den Älteren von Falkenstein (Falkensteiner Fehde) wurde es 1366 von Kurmainz erobert, 1429 jedoch an die Herren von Kronberg verkauft. 1460 wurde es zurückgekauft, aber bereits 1465 an die Grafen von Eppstein verpfändet, die nach ihrem Aussterben 1535 von den Grafen zu Stolberg beerbt wurden. Diese führten 1540 die Reformation ein. Dem Mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg gelang es 1559, die Pfandschaft wieder einzulösen.

Unter der Regierung von Johann Adam von Bicken, Erzbischof und Kurfürst von Mainz, erreichten die Hexenprozesse in Kurmainz ihren Höhepunkt. In der Zeit von 1588 bis 1602 wurden in den beiden Ämtern Höchst und Hofheim 23 Frauen der Hexerei angeklagt und 15 von ihnen hingerichtet. (Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hofheim am Taunus beschloss am 3. November 2010 eine Rehabilitierung der wegen Hexerei verurteilten Bürger.)

1603 wurde in Hofheim wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es durch Spanier, Bayern, Schweden und Franzosen geplündert und verwüstet. Im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel Hofheim an die Fürsten von Nassau-Usingen, das 1806 mit dem Fürstentum Nassau-Weilburg zum Herzogtum Nassau vereinigt wurde. 1866 wurde das Herzogtum Nassau von Preußen einverleibt und gehörte zur Provinz Hessen-Nassau. Nachdem es lange Zeit verkehrsmäßig im Abseits lag, wurde Hofheim von 1874 bis 1877 mit dem Bau der Main-Lahn-Bahn zwischen Frankfurt und Limburg an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fiel Hofheim an das neu gegründete Land Hessen.

Seit 2008 werden auch in Hofheim durch den Künstler Gunter Demnig Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Bis zum Winter 2014 waren rund 50 Steine in zahlreichen Stadtteilen gesetzt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1938 wurde Marxheim eingemeindet. Auf freiwilliger Basis kamen am 31. Dezember 1971 Langenhain, am 1. April 1972 Diedenbergen und am 1. Juli 1972 Lorsbach hinzu. Per Gesetz folgten am 1. Januar 1977 Wallau und Wildsachsen.[5]
Am 1. Januar 1980 wurde Hofheim Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises und war 1988 Hessentagsstadt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1900 hatte Hofheim etwa 2.800 Einwohner, 1908 schon 4040, 1938 dann 7800. 1972 war die Zahl auf 27.500 angewachsen, 1977 auf 33.000. Ihren Höchststand hatte sie 2002 mit 40.863 Einwohnern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften 2016[6] 2011[7] 2006[8] 2001[9] 1997[9]
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 29,6 13 37,3 17 42,5 19 41,0 18 35,8 16
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 20,1 9 22,6 10 20,7 9 27,8 13 26,8 12
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 16,1 7 23,2 10
Freie Wählergemeinschaft Hofheim FWG 11,1 5 6,8 3 10,0 5 11,2 5 19,2 9
Freie Demokratische Partei FDP 8,3 4 3,8 2 7,8 4 4,8 2 5,6 2
Die Linke DIE LINKE 5,9 3 2,3 1
Wählergemeinschaft Wallau WG Wallau 4,7 2
Bürger für Hofheim BfH 4,2 2 4,0 2 5,0 2 3,8 2
Die Grünen – Offene Hofheimer Liste GOHL 14,1 6 11,3 5 12,6 6
Anteil ungültiger Stimmen (in %) 3,3 3,9 3,8 2,4 3,4
Sitze der Versammlung insgesamt 45 45 45 45 45
Wahlbeteiligung 55,8 % 51,9 % 46,8 % 56,3 % 64,7 %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
Sitzverteilung in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung 2016
        
Von 45 Sitzen entfallen auf:

(vorläufiges Ergebnis)

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeisterin ist Gisela Stang (SPD). Sie setzte sich bei der Wahl 2007 mit 52 % und bei der Wiederwahl 2013 mit 54,5 % der gültigen Stimmen durch.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt und unten von Blau und rot gespalten; oben in Schwarz der wachsende, golden nimbierte hl. Petrus mit silbernem Ober- und blauen Untergewand, in der Rechten ein goldenes Buch, in der Linken ein goldener Schlüssel; unten vorne ein rot bewehrter goldener Löwe zwischen goldenen Schindeln, hinten ein sechsspeichiges silbernes Rad.[10]

Das Wappen ist seit 1907 amtlich gebilligt und wurde 1920 offiziell verliehen. Es entspricht älteren Gerichtssiegeln, deren ältestes nach der Stadtrechtsverleihung von 1352 datiert. Als seinerzeitige zeitweilige Ortsherren werden Mainz mit dem Mainzer Rad und Erzbischof Gerlach als Graf aus dem Haus Nassau mit dem Löwen repräsentiert.[10]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus in Hofheim am Taunus
Europäischer Bahai-Tempel in Hofheim am Taunus im Stadtteil Langenhain
  • Altes Rathaus von 1529 (s. Bild oben)
  • Stadtmauer und Untertor
  • Wasserschloss Hofheim (Kellereiplatz)
  • Kellereigebäude von 1720 (dto.)
  • Hexenturm (dto.)
  • Stadtmuseum Hofheim am Taunus (Burgstraße 11)
  • Historischer Gasthof Landsberg (obere Hauptstraße)
  • Altstadt mit vielen Fachwerk-Häusern
  • Historische Keller in der Altstadt, teilweise aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg
  • Kath. Kirche St. Peter und Paul von 1642 (dto.)
  • Ev. Johanneskirche, 1900 von Architekt Ludwig Hofmann
  • Ringwall Kapellenberg
  • Meisterturm von 1928 (auf dem Kapellenberg)
  • Cohausen-Tempel von 1910 (dto.)
  • Maria auf dem Berg: Wallfahrtskapelle von 1772 (dto.).[11]
  • Bahai-Tempel von 1964 im Stadtteil Langenhain (seit 1987 hessisches Kulturdenkmal, der einzige Tempel der Bahai in Europa)
  • Wandersmann-Denkmal im Stadtteil Wallau
  • Sternwarte Hofheim (Eppsteiner Straße im Stadtteil Langenhain)

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chinon Center

Wirtschaftliche Schwerpunkte Hofheims sind die Gewerbegebiete Hofheim-Wallau und Hofheim-Nord. Einige in der Stadt ansässige Betriebe haben herausragende Bedeutung:

Einzelhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner Lage mitten im Rhein-Main-Gebiet und der hervorragenden Verkehrsanbindung spielt Hofheim selbst keine große Rolle im Einzelhandel. Auf Hofheimer Gemarkung befindet sich in Wallau das Einrichtungshaus IKEA.

Seit Herbst 2010 wird die Einzelhandelslandschaft der Hofheimer Innenstadt durch die überdachte Einkaufspassage Chinon Center[12], mit ca. 20 Einzelhandelsgeschäften und einem Kino[13] auf drei Etagen erweitert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahnhof in Hofheim

Hofheim mit seinen Stadtteilen liegt entlang der Autobahn A 66 (zwischen Wiesbaden und Frankfurt) und ist über fünf Auffahrten erschlossen. Außerdem liegen die Ortsteile Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen noch an der A 3 (KölnWürzburg).

Für den öffentlichen Personennahverkehr bestehen an den beiden Bahnhöfen Hofheim (Taunus) und Lorsbach an der Main-Lahn-Bahn eine direkte S-Bahn-Anbindung (Linie S2) in Richtung Niedernhausen sowie über Frankfurt am Main nach Dietzenbach. Ebenfalls hält die Regionalbahn RB 20 und der Regional-Express RE 20 auf der Linie Limburg an der Lahn–Frankfurt am Main am Hofheimer Bahnhof. Somit sind in den Hauptverkehrszeiten sieben Fahrten pro Stunde und Richtung zwischen Hofheim und Frankfurt möglich. Die Stadtteile von Hofheim sowie die angrenzenden Gemeinden sind durch zahlreiche Omnibusverbindungen und das Anrufsammeltaxi erreichbar. Auch in die Landeshauptstadt Wiesbaden besteht eine direkte, tagsüber halbstündlich verkehrende Omnibusverbindung.

Das Gemeindegebiet wird darüber hinaus durch die Tunnel Wandersmann Nord und Wandersmann Süd der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main unterquert.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montessori-Zentrum Hofheim (Stadtteil Marxheim)

In Hofheim gibt es eine Vielzahl von Grund- sowie weiterführenden Schulen:

  • Marxheimer Schule (Grundschule, Marxheim)
  • Lorsbacher Schule (Grundschule, Lorsbach)
  • Pestalozzischule (Grundschule)
  • Philipp-Keim-Schule (Grundschule, Diedenbergen)
  • Steinbergschule (Grundschule)
  • Taunusblickschule (Grundschule, Wallau)
  • Wilhelm-Busch-Schule (Grundschule, Langenhain)
  • Heiligenstockschule (Grundschule mit Förderstufe)
  • Montessori-Zentrum Hofheim (private Grundschule, sowie private integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe inklusive des Montessori-Nestes für Altersgruppen von 11 Monaten bis 3 Jahren)
  • Gesamtschule Am Rosenberg (kooperative Gesamtschule mit Ganztagsschule)
  • Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (Schule für Sonderpädagogik)
  • Elisabethenschule (private Realschule)
  • Brühlwiesenschule (berufliche Schule; berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule)
  • Main-Taunus-Schule (Gymnasium)

Neben den oben aufgeführten Bildungseinrichtungen beherbergt die Kreisstadt Hofheim am Taunus eine Volkshochschule, eine Stadtbücherei und ein Stadtmuseum. [14]

Sport- und Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SG Wallau/Massenheim war ein Handball-Sportverein, welcher im Hofheimer Ortsteil Wallau ansässig war. Die Spielvereinigung war lange Zeit in der Handball-Bundesliga vertreten. Mittlerweile spielt das Team als HSG Wallau/Massenheim in der Bezirksliga.

Der Schachverein 1920 Hofheim hat eine 25-jährige Bundesligatradition und spielt derzeit mit seiner ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga West. Die Frauenmannschaft spielt ebenfalls seit 1999 ununterbrochen in der 2. Bundesliga und ist stärkste hessische Frauenmannschaft.

Motorsport wird in Hofheim seit 1958 durch den MSC Diedenbergen betrieben. Die Speedwaymannschaft war mehrmals Deutscher Meister und brachte aus ihren Reihen mehrere Europameister und Weltmeister hervor (zum Beispiel Gerd Riss und Egon Müller).

Die Basketball-Damenmannschaft des TV Hofheim spielte bis 2008 in der 2. Bundesliga Süd. Seit der Saison 2008/09 tritt die erste Mannschaft gemeinsam mit dem TV Langen in einer Spielgemeinschaft, den Rhein-Main Baskets, an. Dieser glückte gleich im ersten Spieljahr der Aufstieg in die 1. Damen-Basketball-Bundesliga.

Die Tischtennisabteilung der SG Wildsachsen spielt in der Saison 2009/2010 mit drei Herrenmannschaften in der Verbandsliga, Kreisliga und Kreisklasse.

Der Blasmusik in traditioneller, moderner und konzertanter Form wird seit 1962 beim Musikzug Wallau gefrönt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das traditionell jährlich am 1. Mai stattfindende Radrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt führt sehr häufig durch Hofheim.
  • Im Mai/Juni finden die Internationalen Musiktage Hessen Main-Taunus Hofheim statt und ziehen internationale Gäste an. Daneben wird der künstlerische Wettbewerb um den von Alois Kottmann gestifteten Alois-Kottmann-Preis durchgeführt.
  • Jeden Sommer finden in der Innenstadt der Kreisstadtsommer, der Kreisstadtlauf, das Sommerscheinfestival und im Stadtteil Langenhain das Bahai-Sommerfest statt.
  • Seit 1996 findet jeweils zum Ende der Sommerferien das Sommerschein Festival auf dem Areal des Sportpark Heide im Stadtteil Marxheim statt.
  • Im September findet jedes Jahr die Baumesse Hofheim unter dem Motto „Bauen Wohnen Renovieren Energiesparen“ im Messecenter Rhein-Main statt.[15]
  • Der Hofheimer Gallusmarkt, ein Krammarkt mit Vergnügungsbereich, findet jedes Jahr im Oktober nach dem Gallustag statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Glitzen (* um 1541, † unbekannt) aus Hofheim, Schwiegermutter des Pfarrers aus Weilbach, wurde 1601 wegen angeblicher Hexerei angeklagt, im Hexenturm in Hofheim inhaftiert und mehrfach gefoltert, aber sie gestand nicht. Schließlich wurde sie aus der Haft entlassen.
  • Matthäus Heilmann (1744–1817), kurmainzischer Orgel- und Instrumentenbauer
  • Adolf Messer (1878–1954), Erfinder und Industrieller
  • Wolfgang Kaus (* 1935), Regisseur und Schauspieler
  • Berthold Faust (* 1935), wissenschaftlicher Tierillustrator und Autor
  • Ursula Summ (* 1947), Autorin
  • Jürgen Hardt (* 1963), Politiker (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages

Persönlichkeiten mit Bezug zu Hofheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schultheißen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1325: M. Seelig
  • 1369: Schultheiß Hug
  • 1387–1389: Ulyn, HStAW 106–127
  • 1401: Henne Hademar
  • 1401–1412: Emmerich Gerume, HStAW 106–169
  • 1432: Alban von Riffersberg
  • 1433–1435: Schmidt (Peder Smydt)
  • 1436: Heinrich Wolff (henne)
  • 1438: Ludeshen
  • 1440: Heinrich Wolff
  • 1444: Heinrich Hoxstaid
  • 1451: Herman Pastor
  • 1451–1453: Herman Snyder, Hofh. Gerichtsbuch II. S. 237 …
  • 1456–1460: Peder Kaldebach, Hofh. Gerichtsbuch II. S. 263 …
  • 1463–1477: Matthias Heyer, Hofh. Gerichtsbuch II. S. 350 …
  • 1479–1489: Herman Spar
  • 1489–1491: Hen Pieffer
  • 1528–1541: Philipp Spar
  • 1560–1608: Hieronymus Mergeler, HStAW 106–455
  • 1610–1656: Hans Caspar Mergeler, HStAW 106–471
  • 1657–1685: Johann Traudt (Trauth), † 8. Oktober 1691
  • 1685–1695: Andreas Weppener, † 18. April 1719
  • 1696–1723: Martin Kirsten, † auswärts um 1725
  • 1723–1731: Andreas Ixstatt, † 24. März 1731
  • 1732–1782: Anselm Franz Aull, † 24. August 1782
  • 1783–1802: Anreas Weigand, † 17. Juni 1804
  • 1804–1807: Nikolaus Westenberger, † 16. Februar 1809
  • 1807–1809: Leonhard Kunz, † 4. Oktober 1809
  • 1812–1813: Johann Kunz, † 9. Februar 1813
  • 1813–1815: Baltharsar Filzinger, † 8. Mai 1826
  • 1817–1831: Johann Seelig, † 18. Mai 1861
  • 1832–1835: Stadtverwalter Everhardi
  • 1836–1848: Heinrich Josef Wohmann, † 1. Mai 1856
  • 1848–1868: Valerius Wollstadt, † 8. Juni 1870

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1868–1884: Johann Josef Kling, † 14. Dezember 1884
  • 1885–1891: Johann Baptist Hohfeld, † 10. April 1899
  • 1892–1919: Heinrich Heß, † 9. Dezember 1935
  • 1919–1920: Martin Wohmann, stellv. Bürgermeister
  • 1920–1942: Oskar Meyrer, † 1. August 1942
  • 1942–März 1945: Georg Kaufmann, stellv. Bürgermeister
  • April 1945–Mai 1945: Willi Oberst, kommissar. Bürgermeister
  • Mai 1945–Juni 1948: Eduard Schullenberg
  • 1948–1950: Ernst Nilges, suspendiert am 5. Oktober 1950
  • 1950–1953: Jos. Landler + Ad. Stang, stellv. Bürgermeister (Beigeordnete)
  • 1. September 1953–30. April 1973: Werner Schwichtenberg
  • 1. Mai 1973–3. Juli 1989: Friedrich Flaccus, † 31. Juli 2013
  • 13. September 1989–12. September 2001: Rolf Felix, † 20. August 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hofheim am Taunus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Zahlen, Daten, Fakten – Statistikzahlen Hofheims auf einen Blick. Stadt Hofheim am Taunus. Abgerufen am 9. Juni 2014.
  3. Statistikzahlen Hofheims: Einwohnerzahlen (HW) Stand: 31. Dezember 2015
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format„Hofheim am Taunus, Main-Taunus-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 7. April 2014, abgerufen am 14. Juli 2014.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 370 und 371.
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl vom 27. März 2011
  8. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl vom 26. März 2006
  9. a b Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997
  10. a b Klemens Stadler: Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland, Band 3: Die Gemeindewappen des Landes Hessen, Bremen 1967, S. 51
  11. Seit 350 Jahren Wallfahrtenz zu «Maria auf dem Berg» in FAZ vom 27. Mai 2016, Seite 47
  12. Chinon Center, abgerufen am 20. Januar 2016
  13. Movies Cinepark Hofheim, abgerufen am 21. Januar 2016
  14. Schule und Bildung hofheim.de, abgerufen am 26. Januar 2015
  15. Baumesse.de – Informationen zur Baumesse Hofheim