Hofmeister-Knick

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Hofmeister-Knick beim BMW 3200 CS (1961)
Hofmeister-Knick beim BMW 3er-Coupé (E36 (1990))

Unter dem Hofmeister-Knick versteht man den doppelt geknickten Übergang von der C-Säule (bei Tourings mit Hofmeister-Knick: D-Säule) eines BMW-Fahrzeuges zum Wagenkörper.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benannt ist der Hofmeister-Knick nach dem BMW-Designer Wilhelm Hofmeister, der dieses Stilelement zum ersten Mal 1961 beim BMW 3200 CS „Bertone“ und der „Neuen Klasse“ verwendete. Ursprünglich wurde dieses Element aus statischen Gründen konstruiert; heute ziert der Hofmeister-Knick viele BMW-Modelle jedoch nur aus gestaltungstechnischen Gründen.

Eines der ersten Fahrzeuge mit ähnlichem Stilelement war der Kaiser-Frazer von 1951.

BMW-Modelle ohne Hofmeister-Knick sind die BMW 5er-E34 Touring und der im Juni 2019 vorgestellte BMW 3er Touring (BMW G21).[1]

Automobile des schwedischen Fahrzeugherstellers Saab weisen mit dem sogenannten “hockey stick” ein ähnliches Merkmal auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auto Bild Nr. 24/2019 Ohne Knick, aber mit Kick!, vom 13. Juni 2019, Seite 6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Hofmeister-Knick. In: BMW Design. BMW AG, abgerufen am 28. November 2014: „Der Hofmeister-Knick bezeichnet den Gegenschwung der Fenstergrafik am Fuß der hinteren Dachsäule.“ (Archivlink)