Hohenberg-Krusemark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenberg-Krusemark
Hohenberg-Krusemark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenberg-Krusemark hervorgehoben

Koordinaten: 52° 44′ N, 11° 57′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Arneburg-Goldbeck
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 63,45 km2
Einwohner: 1195 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39596
Vorwahl: 039394
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 245
Adresse der Verbandsverwaltung: An der Zuckerfabrik 1
39596 Goldbeck
Website: www.arneburg-goldbeck.de
Bürgermeister: Dirk Kautz (SPD)
Lage der Gemeinde Hohenberg-Krusemark im Landkreis Stendal
AlandAlandAltmärkische HöheAltmärkische WischeArneburgBismark (Altmark)Bismark (Altmark)EichstedtGoldbeckHasselHavelbergHohenberg-KrusemarkHohenberg-KrusemarkIdenKamernKlein SchwechtenKlietzOsterburgRochauSandau (Elbe)ScholleneSchönhausen (Elbe)StendalStendalStendalStendalSeehausenSeehausenTangerhütteTangermündeWerben (Elbe)Wust-FischbeckZehrentalSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Hohenberg-Krusemark ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark liegt rund 17 km nordnordöstlich von Stendal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus 10 Ortsteilen, wobei einer den gleichen Namen trägt wie die Gemeinde. Zu den Ortsteilen gehören kleinere Ansiedlungen (Wohnplätze).[2][3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Oktober 1928 erfolgte die Zusammenlegung des Gutsbezirkes Hohenberg mit dem Gutsbezirk Krusemark und den Landgemeinden Hohenberg und Krusemark zu einer Landgemeinde Hohenberg-Krusemark.[4] Die Gemeinde Hohenberg-Krusemark wurde am 25. Juli 1952 vom Landkreis Osterburg in den Kreis Osterburg umgegliedert. Nach dessen Auflösung kam sie am 1. Juli 1994 zum Landkreis Stendal.[5]

Am 31. Dezember 2008 wurde die Gemeinde Hindenburg eingemeindet[6], am 1. Januar 2009 die Gemeinde Altenzaun[7] und am 1. September 2010 schließlich die Gemeinde Schwarzholz[8].

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1925 598
1939 521
1946 787
1946 560
Jahr Einwohner
1971 514
1981 681
1993 604
2006 637
Jahr Einwohner
2014 [0]1268[9]
2015 [0]1261[9]
2017 [00]1246[10]
2018 [00]1241[10]
Jahr Einwohner
Januar 2020 1266[11]

Quelle wenn nicht angegeben:[12]

Ortsteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2014 [0]416[9]
2015 [0]420[9]
2017 [00]418[10]
2018 [00]396[10]
Januar 2020 [00]417[11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2019[13][14]
Wahlbeteiligung: 54,4 % (48,9 %)
 %
50
40
30
20
10
0
49,2 %
(+29,9 %p)
35,5 %
(+4,3 %p)
15,3 %
(-23,2 %p)
n. k.
(-11 %p)
2014

2019

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Wählergruppen
c Einzelbewerber

Die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 ergab folgendes Ergebnis:[15][13]

  • vier Sitze Wählergruppe „Pro Region“
  • vier Sitze CDU
  • zwei Sitze Einzelbewerber

Vier der 10 Gemeinderäte sind Frauen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. April 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt von Grün, Rot und Gold; vorn ein steigendes silbernes Pferd, hinten oben ein dreiarmiger brennender goldener Leuchter, hinten unten ein schräglinks steigendes grünes Eichenblatt.“

Die Farben der Gemeinde sind Silber (Weiß) - Grün.

Der dreiarmige brennende goldene Leuchter ist dem Familienwappen derer von Krusemark entnommen. Das steigende silberne Pferd symbolisiert die über einhundertjährige Pferdesport- und Pferdezuchttradition in der Gemeinde. Hohenberg-Krusemark gilt als Hochburg des Pferdesports im Land Sachsen-Anhalt. Das schräglinke Eichenblatt steht als Symbol für die Natur in der gesamten Gemeinde, vor allem Eichen sind in großer Zahl zu finden. Das vorliegende Wappen wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier der Gemeinde entworfen und seinerzeit nach wappenrechtlicher und heraldischer Prüfung durch die Heraldische Gesellschaft „Schwarzer Löwe“ Leipzig in der Quedlinburger Wappenrolle unter Nummer QWR II/89004 am 15. Februar 1989 eingetragen.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist Weiß - Grün (1:1) gestreift mit dem aufgelegten Gemeindewappen.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark ist Partnergemeinde von Ellingen in Bayern, 1989 nach der Grenzöffnung von den Freiwilligen Feuerwehren Groß Ellingen und Ellingen in Bayern initiiert. Des Weiteren ist die Ortsgemeinde Straßenhaus der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach in Rheinland-Pfalz eine Partnergemeinde von Hohenberg-Krusemark.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark war schon zu Zeiten der DDR ein Zentrum des Pferdesports. Alljährlich finden hier vor allem im Bereich Vielseitigkeitsreiten und Ländliches Reiten Reitveranstaltungen statt, die vom 1881 gegründeten Pferdesportverein veranstaltet werden.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hohenberg-Krusemark gibt es ein reges Vereinsleben das u. a. aus dem Heimatverein, dem Interessenverein „Sternreiten in der Altmark“ e.V., dem Dorfentwicklungsverein, dem Pferdesportverein „1881“ Hohenberg-Krusemark e.V. und dem Kulturförderverein „Östliche Altmark“ besteht.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkszählung in der Europäischen Union 2011 zeigte, dass von den 1296 Einwohnern der Gemeinde Hohenberg-Krusemark rund 23 % der evangelischen und rund 3 % der katholischen Kirche angehörten.[16]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 973–974.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hohenberg-Krusemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2019 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 114 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]).
  3. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  4. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 232.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 343.
  6. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008
  7. StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009
  8. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
  9. a b c d Doreen Schulze: Erstmals Zuwachs in Arneburg-Goldbeck. In: Volksstimme Stendal. 15. Januar 2016.
  10. a b c d Karina Hoppe: Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck verlor 2018 insgesamt 93 Einwohner. In: Volksstimme Stendal. 14. Februar 2019.
  11. a b Ingo Gutsche: Freude über viele Zuzüge. (Stand Januar 2020). In: Volksstimme Stendal. 18. Januar 2020.
  12. Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 973–974.
  13. a b Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2019, Gemeinderatswahlen - Gemeinde Hohenberg-Krusemark - Landkreis Stendal. 27. September 2019, abgerufen am 26. Januar 2020.
  14. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2014, Gemeinderatswahlen - Gemeinde Hohenberg-Krusemark - Landkreis Stendal. 2. September 2014, abgerufen am 26. Januar 2020.
  15. Ingo Gutsche: Ein Duo überspringt 1000er-Marke. In: Stendaler Volksstimme. 28. Mai 2019, S. 16.
  16. Datenbank Zensus 2011, Hohenberg-Krusemark, Religion