Hohenberg-Krusemark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenberg-Krusemark
Hohenberg-Krusemark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenberg-Krusemark hervorgehoben
Koordinaten: 52° 44′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Arneburg-Goldbeck
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 63,45 km2
Einwohner: 1236 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39596
Vorwahl: 039394
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 245
Adresse der Verbandsverwaltung: An der Zuckerfabrik 1
39596 Goldbeck
Webpräsenz: www.arneburg-goldbeck.de
Bürgermeister: Dirk Kautz (SPD)
Lage der Gemeinde Hohenberg-Krusemark im Landkreis Stendal
AlandAlandAltmärkische HöheAltmärkische WischeArneburgBismark (Altmark)Bismark (Altmark)EichstedtGoldbeckHasselHavelbergHohenberg-KrusemarkHohenberg-KrusemarkIdenKamernKlein SchwechtenKlietzOsterburgRochauSandau (Elbe)ScholleneSchönhausen (Elbe)StendalStendalStendalStendalSeehausenSeehausenTangerhütteTangermündeWerben (Elbe)Wust-FischbeckZehrentalSachsen-AnhaltKarte
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Hohenberg-Krusemark ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark liegt rund 17 km nordnordöstlich von Stendal.

Zu Hohenberg-Krusemark gehören die Ortsteile Altenzaun, Gethlingen, Groß Ellingen, Hindenburg, Klein Ellingen, Klein Hindenburg, Osterholz, Rosenhof und Schwarzholz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wurde 1928 aus den bis dahin selbständigen Dörfern Hohenberg und Krusemark gegründet. Am 31. Dezember 2008 wurde die Gemeinde Hindenburg eingemeindet[2], am 1. Januar 2009 die Gemeinde Altenzaun[3] und am 1. September 2010 schließlich die Gemeinde Schwarzholz[4].

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern Stimmenanteil bei der Wahl 2009):[5]

  • CDU 31,2 % (18,9 %), 4 Sitze
  • SPD 11,0 % (33,7 %), 1 Sitz
  • UWG Hindenburg –* (30,1 %), 2 Sitze
  • WG Altenzaun –* (11,3 %)
  • Einzelbewerber 38,5 % (6,0 %), 5 Sitze

* Wählergruppen 2014 zusammen: 19,3 %

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. April 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt von Grün, Rot und Gold; vorn ein steigendes silbernes Pferd, hinten oben ein dreiarmiger brennender goldener Leuchter, hinten unten ein schräglinks steigendes grünes Eichenblatt.“

Die Farben der Gemeinde sind Silber (Weiß) - Grün.

Der dreiarmige brennende goldene Leuchter ist dem Familienwappen derer von Krusemark entnommen. Das steigende silberne Pferd symbolisiert die über einhundertjährige Pferdesport- und Pferdezuchttradition in der Gemeinde. Hohenberg-Krusemark gilt als Hochburg des Pferdesports im Land Sachsen-Anhalt. Das schräglinke Eichenblatt steht als Symbol für die Natur in der gesamten Gemeinde, vor allem Eichen sind in großer Zahl zu finden. Das vorliegende Wappen wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier der Gemeinde entworfen und seinerzeit nach wappenrechtlicher und heraldischer Prüfung durch die Heraldische Gesellschaft „Schwarzer Löwe“ Leipzig in der Quedlinburger Wappenrolle unter Nummer QWR II/89004 am 15. Februar 1989 eingetragen.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist Weiß - Grün (1:1) gestreift mit dem aufgelegten Gemeindewappen.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark ist Partnergemeinde von Ellingen in Bayern, 1989 nach der Grenzöffnung von den Freiwilligen Feuerwehren Groß Ellingen und Ellingen in Bayern initiiert. Des Weiteren ist die Ortsgemeinde Straßenhaus der Verbandsgemeinde Rengsdorf in Rheinland-Pfalz eine Partnergemeinde von Hohenberg-Krusemark.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark war schon zu Zeiten der DDR ein Zentrum des Pferdesports. Alljährlich finden hier vor allem im Bereich Vielseitigkeitsreiten und Ländliches Reiten Reitveranstaltungen statt, die vom 1881 gegründeten Pferdesportverein veranstaltet werden.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hohenberg-Krusemark gibt es ein reges Vereinsleben das u.a. aus dem Heimatverein, dem Interessenverein „Stenreiten in der Altmark“ e.V., dem Dorfentwicklungsverein, dem Pferdesportverein „1881“ Hohenberg-Krusemark e.V. und dem Kulturförderverein „Östliche Altmark“ besteht.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkszählung in der Europäischen Union 2011 zeigte, dass von den 1296 Einwohnern der Gemeinde Hohenberg-Krusemark rund 23 % der evangelischen und rund 3 % der katholischen Kirche angehörten.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohenberg-Krusemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2015 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 1. Liste
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  5. Landeswahlleiterin Sachsen-Anhalt, abgerufen am 17. Oktober 2017
  6. Datenbank Zensus 2011, Hohenberg-Krusemark, Religion