Hohn (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohn
Hohn (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohn hervorgehoben
Koordinaten: 54° 18′ N, 9° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hohner Harde
Höhe: 11 m ü. NHN
Fläche: 31,95 km2
Einwohner: 2487 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24806
Vorwahl: 04335
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 078
Adresse der Amtsverwaltung: Rendsburger Str. 42

24787 Fockbek

Website: www.gemeinde-hohn.de
Bürgermeister: Jürgen Kuhrt (CDU)
Lage der Gemeinde Hohn im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Hohn ist eine Gemeinde und ländlicher Zentralort im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohn liegt zwischen den Flüssen Sorge und Eider etwa 10 km westlich von Rendsburg an der Bundesstraße 202 in Richtung Eiderstedt am Hohner See. Die höchste Erhebung im Ortsgebiet ist der östlich gelegene Eichberg mit 26 m ü. NHN. Der Bahnhof Hohn lag an der Bahnstrecke Husum–Erfde–Rendsburg, die inzwischen stillgelegt ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet ist seit der Steinzeit bewohnt. Der Name Hohn wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und bedeutet wahrscheinlich Höhe.

Marienkirche Hohn

Nach der Grundsteinlegung am 29. August 1692 wurde die Marienkirche 1694 eingeweiht. Ein Teil ihrer Inneneinrichtung sowie der hölzerne Glockenturm, der vom 17. bis 31. August 1691 im Auftrag von Herzog Christian Albrecht abgebaut und in Hohn wieder errichtet wurde, stammen aus der Rendsburger Campen-Kirche, die wegen Festungsarbeiten abgerissen wurde.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl 2018 gingen von den 13 Sitzen der Gemeindevertretung acht an die CDU, drei an die Wählergemeinschaft KWG und zwei Sitze an die SPD. Bürgermeister ist Jürgen Kuhrt von der CDU.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Blau und Gold. Vorn ein Hahn, hinten ein wachsender, oben mit einem Eichenblatt besteckter blauer Dreiberg in verwechselten Farben.“[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde selbst ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Auf dem nordöstlich des Ortes befindlichen Fliegerhorst Hohn ist seit 1967 das Lufttransportgeschwader 63 der Bundeswehr stationiert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 1,5 Kilometer nordwestlich von Hohn liegt das Naturschutzgebiet Hohner See, das vom Natur- und Umweltschutzzentrum Hohner See mit Sitz im alten Bahnhof Hohn betreut wird. Seit 2007 gibt es im Ort ein Ottergehege, in dem zwei Fischotter beobachtet werden können.

Hinter dem alten Bahnhof steht seit September 2018 eine Transall C-160 als Ausstellungsstück.[4]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Hohn

Handball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Hohn ist für seine Handballbegeisterung überregional bekannt. In den 1960er Jahren spielte die Männermannschaft des Hohner SV zwei Spielzeiten in der Feldhandball-Bundesliga. In der Saison 2015/2016 spielt die männliche Jugend A in der Jugend-Bundesliga und misst sich dort mit Mannschaften wie dem THW Kiel, der SG Flensburg/Handewitt oder den Füchsen Berlin. Dies gilt als größter sportlicher Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte der HSG Eider Harde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hohn. Geschichte. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Eine Transall im Vorgarten: Hohn hat eine neue Sehenswürdigkeit