Holger Hanselka

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Holger Hanselka (* 4. November 1961 in Oldenburg) ist deutscher Maschinenbauingenieur und Universitätsprofessor. Seit Oktober 2013 ist Hanselka Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanselka studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal. Im Anschluss an sein Studium nahm er 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Arbeit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf. 1992 promovierte er an der TU Clausthal, woraufhin er beim DLR für verschiedene Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt der Adaptronik verantwortlich zeichnete. Außerdem gründete er während dieser Zeit verschiedene Unternehmen.[1]

1997 erhielt er eine Professur an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am Lehrstuhl für Adaptronik. Vier Jahre später wechselte er 2001 an die Technische Universität Darmstadt, wo er Leiter des Fachbereichs „Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik“ wurde. Zeitgleich wurde er Leiter des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (Fraunhofer LBF[2]). Ab Oktober 2006 war Hanselka zudem Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft; später, im Jahr 2011, wurde er auch zum Vize-Präsidenten der TU Darmstadt ernannt.

Im Oktober 2013 wechselte Hanselka an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo er seitdem als Präsident fungiert.[3][4] Zugleich hat Hanselka das Amt des Vizepräsidenten für den Forschungsbereich Energie bei der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. inne.[5] Hanselka ist zudem Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka – Lebenslauf. Technische Universität Darmstadt, abgerufen am 22. Mai 2014 (PDF; 87 kB).
  2. Website des Fraunhofer LBF
  3. Übergabe des Präsidentenamts am KIT. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 7. Oktober 2013, abgerufen am 27. Februar 2014.
  4. Professor Hanselka vor Wechsel an die Spitze des KIT. TU Darmstadt, 18. Juni 2013, archiviert vom Original am 7. Oktober 2013, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  5. Präsidium der Helmholtz-Gemeinschaft. Helmholtz-Gemeinschaft, 2013, abgerufen am 10. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]