Hollenbek

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hollenbek führt kein Wappen
Hollenbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollenbek hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lauenburgische Seen
Höhe: 41 m ü. NHN
Fläche: 7,21 km2
Einwohner: 418 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23883
Vorwahl: 04545
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 054
Adresse der Amtsverwaltung: Fünfhausen 1
23909 Ratzeburg
Webpräsenz: www.amt-lauenburgische-seen.de
Bürgermeister: Detlef Hagemann (AWH)
Lage der Gemeinde Hollenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg
HamburgMecklenburg-VorpommernNiedersachsenKreis SegebergKreis StormarnLübeckLübeckAlbsfeldeAlt MöllnAumühleBäkBälauBasedow (Lauenburg)BasthorstBehlendorfBerkenthinBesenthalBliestorfBliestorfBörnsenBorstorfBreitenfeldeBröthenBrunsmarkBrunstorfBuchholz (Herzogtum Lauenburg)BuchhorstBüchenDahmkerDalldorfDassendorfDüchelsdorfDuvenseeEinhausElmenhorst (Lauenburg)EscheburgFitzenFredeburgFuhlenhagenGeesthachtGiesensdorfGöldenitzGöttin (Lauenburg)Grabau (Lauenburg)GrambekGrinauGroß BodenGroß DisnackGroß DisnackGroß GrönauGroß PampauGroß SarauGroß SchenkenbergGrove (Schleswig-Holstein)GudowGülzow (Lauenburg)Güster (Lauenburg)Hamfelde (Lauenburg)HamwardeHarmsdorf (Lauenburg)Havekost (Lauenburg)HohenhornHollenbekHornbekHorst (Lauenburg)JuliusburgKankelauKasseburgKastorfKittlitz (Lauenburg)Klein PampauKlein ZecherKlempauKlinkradeKobergKöthel (Lauenburg)KollowKröppelshagen-FahrendorfKrüzenKrukow (Lauenburg)KrummesseKuddewördeKühsenKulpinLabenzLabenzLangenlehstenLangenlehstenLankauLanze (Lauenburg)Lauenburg/ElbeLehmradeLinauLüchow (Lauenburg)LütauMechowMöhnsenMöllnMühlenradeMüssenMustin (bei Ratzeburg)Niendorf bei BerkenthinNiendorf a. d. St.NussePantenPogeezPoggenseeRatzeburgRitzerauRömnitzRondeshagenRoseburgSachsenwaldSahmsSalem (Lauenburg)SandesnebenSchiphorstSchmilauSchnakenbekSchönberg (Lauenburg)SchretstakenSchürensöhlenSchulendorfSchwarzenbekSeedorf (Lauenburg)SiebenbäumenSiebeneichenSirksfeldeSierksradeSteinhorst (Lauenburg)SterleyStubben (Lauenburg)TalkauTramm (Lauenburg)WalksfeldeWangelauWentorf (Amt Sandesneben)Wentorf bei HamburgWiershopWitzeezeWohltorfWoltersdorf (Lauenburg)WorthZiethen (Lauenburg)Karte
Über dieses Bild

Hollenbek ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wird im Ratzeburger Zehntregister 1230 als Holembeke erstmals urkundlich erwähnt. Für das Jahr 1557 ist in Hollenbek eine zur Pfarre Sterley gehörige Kapelle belegt [2], die schon vor 1581 wieder eingegangen ist. Von 1948 bis 2006 gehörte die Gemeinde zum Amt Sterley, das 1971 mit dem Amt Gudow zum Amt Gudow-Sterley zusammengefasst wurde. Seit der Auflösung des Amtes Gudow-Sterley gehört die Gemeinde zum Amt Lauenburgische Seen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWH seit der Kommunalwahl 2008 vier Sitze, die SPD drei und die Wählergemeinschaft FWG hat zwei Sitze.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1897 wurde der Bahnhof in Hollenbek eröffnet. Die sogenannte Kaiserbahn oder auch Kaiserstrecke führte von Hagenow Land über Ratzeburg und Bad Oldesloe nach Neumünster und schloss an beiden Enden an die bereits bestehenden Staatsbahnverbindungen BerlinHamburg beziehungsweise AltonaKiel an. Im Jahre 1899 wurde Hollenbek außerdem mit Mölln verbunden, diese Strecke trug den Spitznamen „Hein Hollenbek“.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs explodierte im Bahnhof ein Munitionszug.

Bahnhof Hollenbek

Nachdem bereits 1959 der Gesamtverkehr nach Mölln eingestellt wurde, folgte 1962 die Beendigung der Personenbeförderung Richtung Ratzeburg; bedingt durch die deutsche Teilung war die Strecke nach Hagenow bereits seit 1945 unterbrochen. Die Gleise im Bahnhofsbereich wurden später im Wesentlichen abgebaut.

Heute wird nach Einstellung des Rest-Güterverkehrs auf der verbliebenen Strecke unter der Bezeichnung Erlebnisbahn Ratzeburg Freizeitverkehr mit Draisinen angeboten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hollenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schleswig-Holsteinisches Landesarchiv in Schleswig, 210, Nr. 1597, zitiert nach: Wolfgang Prange: Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter (= Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Bd. 41, ISSN 0173-0940). Wachholtz, Neumünster 1960 (Zugleich: Kiel, Universität, Dissertation, 1958), Seite 75