Hollstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollstadt
Hollstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollstadt hervorgehoben
Koordinaten: 50° 21′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Heustreu
Höhe: 252 m ü. NHN
Fläche: 24,3 km2
Einwohner: 1524 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 136
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Wetterstr. 4
97618 Heustreu
Webpräsenz: www.hollstadt.de
Bürgermeister: Georg Menninger (CSU)
Lage der Gemeinde Hollstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Hollstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollstadt liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollstadt gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist umstritten und erfolgte entweder im Jahr 800 als „Uulunastat“ oder im Jahr 808 als „Holnstat“. Nach einem Privilegienbrief des Kaisers Friedrich I. Barbarossa erhielt das Zisterzienser-Kloster Bildhausen 1157 Rechte im Ort. Das Amt des Hochstifts Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1978 die bis dahin selbständigen Gemeinden Wargolshausen und Junkershausen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1535 Einwohner[3]
  • 1970: 1555 Einwohner[3]
  • 1987: 1411 Einwohner
  • 1991: 1534 Einwohner
  • 1995: 1635 Einwohner
  • 2000: 1655 Einwohner
  • 2005: 1708 Einwohner
  • 2010: 1603 Einwohner
  • 2015: 1524 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1996 Georg Menninger (CSU).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollstadt ist eine Partnergemeinde von Frankenfels in Niederösterreich.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 91 und im Bereich Handel und Verkehr 25 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 15 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 348. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 686 ha, davon waren 275 ha Ackerfläche und 411 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 100 Kindergartenplätze mit 66 Kindern
  • eine Volksschule mit elf Lehrern und 232 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valentin Leucht 1605

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hollstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/223734&attr=OBJ&val=1599
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 740.