Hollywood Foreign Press Association

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Die Hollywood Foreign Press Association (deutsch Auslandspresseverband Hollywood, kurz HFPA) ist eine US-amerikanische Organisation vom Filmjournalisten. Mitglieder sind Journalisten verschiedener Nationalität, die hauptsächlich in Hollywood arbeiten, ihre Arbeiten aber in der nicht-amerikanischen Presse veröffentlichen.

Die Hollywood Foreign Press Association wurde im Jahr 1943 von einem Korrespondenten der Daily Mail, einer britischen Zeitung, gegründet. Am bekanntesten ist die Organisation durch die seit 1944 alljährlich stattfindende Verleihung der Golden Globe Awards. Nach Angabe der New York Times verdiente die als Non-Profit-Organisation registrierte HFPA an der Golden-Globe-Verleihung 2003 5,7 Mio. US-$.[1]

Derzeit[2] besteht die HFPA aus 81 aktiven Mitgliedern sowie 3 Ehrenmitgliedern „auf Lebenszeit“. Unter den aktiven Mitgliedern befinden sich als Repräsentanten der deutschen Presse die Korrespondenten Elmar Biebl, Avik Gilboa, Anke Hofmann, Helen Höhne, Munawar Hosain, Yoram Kahana, Karen Martin, Scott Orlin, Patrick Roth, Frances Schönberger und Dierk Sindermann.[3] Die Aufnahmekriterien in die HFPA gelten – ebenso wie die Wahlkriterien der Golden Globes – als intransparent. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt nur auf Vorschlag zweier aktiver Mitglieder. Aufnahmeanträge von Korrespondenten namhafter Blätter wie The Times oder Le Monde wurden mitunter abgelehnt, während Freelancer aus Bangladesh oder Südkorea aufgenommen wurden.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Belege und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. http://www.nytimes.com/2005/12/20/movies/MoviesFeatures/20glob.html?pagewanted=1
  2. Stand: Januar 2012
  3. Mitglieder der HFPA, Stand: Januar 2012
  4. http://www.nytimes.com/2005/12/20/movies/MoviesFeatures/20glob.html?pagewanted=1