Holubov

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Holubov
Wappen von Holubov
Holubov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Český Krumlov
Fläche: 1556 ha
Geographische Lage: 48° 53′ N, 14° 19′ OKoordinaten: 48° 53′ 23″ N, 14° 19′ 15″ O
Höhe: 512 m n.m.
Einwohner: 1.096 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 382 03
Verkehr
Bahnanschluss: České Budějovice–Černý Kříž
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Jaroslav Franěk (Stand: 2016)
Adresse: Holubov 242
38 203 Křemže
Gemeindenummer: 545490
Website: www.holubov.cz

Holubov (deutsch Hollubau) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt 15 Kilometer südwestlich von Budweis und gehört zum Okres Český Krumlov.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort befindet sich in 512 m ü.M. am nördlichen Fuße des Blanský les rechtsseitig über dem Tal des Křemžský potok. Durch Holubov führt die Bahnstrecke České Budějovice–Černý Kříž. Getrennt durch das Tal des Křemžský potok erhebt sich im Norden der Háj (532 m). Östlich befindet sich die Burg Dívčí Kámen. Im Süden liegt der Jiříčkův vrch (757 m) und im Südwesten oberhalb von Krasetín der Kleť (1083 m), zu dem von Podluží aus eine Seilbahn verkehrt.

Nachbarorte sind Mříč im Norden, Třísov und Nad Vsí im Südosten, Krasetín im Südwesten, Holubovský Mlýn im Südwesten, Chlum u Křemže und Křemže im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Nachricht über Holubow stammt aus dem Besitzbuch der Rosenberger von 1379. Der Ort war dem zur Herrschaft Krummau gehörigen Gut Maidstein unterstellt. Holubau bildete ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Gemeinde die zum Gerichtsbezirk Krumau im Bezirk Krumau gehörte.

Den Rosenbergern folgten die Eggenberger und die Schwarzenberger. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Holubov 1850 zu einer selbstständigen Gemeinde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Holubov gehören die Ortsteile Krasetín (Krassetin) und Třísov (Tschisow) sowie die Weiler und Einschichten Nad Vsí, Planinka (Adolfsthal), Podluží, Podhradský Ostrov, Horní Moučka, Holubovský Mlýn und Vyhlídka.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seilbahn aus Krásetín auf den Gipfel von Kleť
  • Welt-Icon Burg Dívčí Kámen
  • Welt-Icon Kleť mit steinernem Aussichtsturm und Observatorium
  • Naturreservat Holubover Serpentinite
  • Keltisches Oppidum Třísov
  • Eisenhütte Adolf
  • Eiserne Eisenbahnbrücke über den Křemžský potok (Kremser Bach)
Schule in Holubov.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Holubov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)