Homer Laughlin Engineers Corporation

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Homer Laughlin Engineers Corporation
Rechtsform Corporation
Gründung 1913
Auflösung 1919
Sitz Los Angeles, Kalifornien, USA
Leitung Homer Laughlin Junior
Branche Automobile

Homer Laughlin Engineers Corporation war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homer Laughlin gründete 1913 das Unternehmen in Los Angeles in Kalifornien. Er begann mit der Entwicklung eines Automobils. Am 28. Juni 1916 wurde berichtet, dass die ersten drei Fahrzeuge fertiggestellt seien. Zehn weitere Fahrzeuge sollten nach Kundenaufträgen entstehen. Der Markenname lautete Homer Laughlin. Anfang 1917 wurde das Projekt fallen gelassen.

1918 entstanden Getriebeteile für Ford-Wagen. Danach wurde ein Kettentraktor entworfen.

1919 wurde das Unternehmen aufgelöst.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot stand nur ein Modell. Es hatte einen V8-Motor, der mit 16 PS eingestuft war. 57,15 mm Bohrung und 95,25 mm Hub ergaben 1955 cm³ Hubraum. Fortschrittlich war der Frontantrieb. Ungewöhnlich war das Friktionsgetriebe, das häufiger bei schwächeren und billigeren Fahrzeugen verwendet wurde. Der Kettenantrieb war veraltet.

Das Fahrgestell hatte 284 cm Radstand. Der einzige Aufbau war ein offener Roadster mit zwei Sitzen. Der Neupreis betrug 1050 US-Dollar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 715 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 710 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 715 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 710 (englisch).