Honour

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— Máel Milscothach D 17:14, 6. Nov. 2017 (CET)

Honour ist ein Begriff aus dem anglonormannischen Lehnswesen, der im 11. und 12. Jahrhundert, also nach der Eroberung Englands und vor dem Aufkommen der Peerages, eine wesentliche Rolle spielte.

Nach dem Sieg der Normannen über die Angelsachsen (1066) belohnte der neue König Wilhelm der Eroberer seine Gefolgsleute mit Gütern in England, die, um das Entstehen von Fürstentümern zu verhindern, über das gesamte Land verteilt waren. Dieser Besitz eines einzelnen Herren, der aus mehreren, zum Teil Hunderten von Grundherrschaften bestand, wurde in Anlehnung an den Belohnungscharakter Honour (deutsch ‚Ehre‘) genannt.

Eine typische Honour bestand somit aus Gütern, die über mehrere Shires verteilt waren, war mit Besitz von anderen Herren durchsetzt, wobei allerdings üblicherweise ein Gebiet existierte, in dem sich ein Teil der Güter konzentrierte. Hier lag dann das caput (lateinisch ‚Haupt‘) der Honour mit einer namengebenden Burg als Verwaltungszentrum.

Traditionelle Honours waren: