Hoppelpoppel (Gericht)

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Hoppelpoppel ist ein einfaches Gericht der Berliner Küche aus Bratkartoffeln, Bratenresten, Eiern und Sahne; andernorts heißt es Bauernfrühstück. Die Bezeichnung soll nach Hörensagen eine Zusammenziehung aus hops und popelig sein, in etwa dem Sinn, dass popelige (kümmerliche) Reste, bevor sie hopsgehen (verderben), verarbeitet werden[1]; der Duden gibt demgegenüber an, das Wort sei aus hoppeln und (landschaftlich) bobbeln (= sprudeln, Bezeichnung für etwas Vermischtes) gebildet[2].

Zubereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoppelpoppel werden zubereitet, indem Bratkartoffeln mit gewürfelten Bratenresten oder Speck und kleingeschnittenen Gewürzgurken vermischt werden, mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, Muskat und Petersilie gewürzt und mit einer Mischung aus Ei und Sahne übergossen. Alles lässt man nun in der Pfanne stocken. Da es sich um ein typisches Resteessen handelt, können die verwendeten Zutaten stark variieren.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Herkunft gibt etwa das liebenswert-magazin.de an
  2. Duden: Hoppelpoppel
  3. lecker.de