Horst Lässing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Horst Lässing (* 28. Februar 1937 in Stuttgart) ist ein deutscher Verwaltungsjurist und Politiker (CDU). Er war von 1973 bis 2002 Landrat des Rems-Murr-Kreises.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lässing verbrachte mehrere Jahre seiner Kindheit in Mexiko, Spanien und Brasilien.[1] Nach dem Schulbesuch studierte er von 1957 bis 1962 Rechtswissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Tübingen, Bonn, Köln und München. 1962 legte er das Erste, 1966 das Zweite juristische Staatsexamen ab. Im Anschluss war er als Pressereferent für Bundesforschungsminister Gerhard Stoltenberg tätig, zuletzt als Ministerialrat.

1973 wurde Lässing zum Landrat des Rems-Murr-Kreises gewählt. Der Kreis war zuvor im Zuge der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg aus Teilen des Altkreises Backnang und dem Altkreis Waiblingen neu gebildet worden. Nach 29-jähriger Dienstzeit trat er 2002 in den Ruhestand ein.[2]

Lässing war Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Waiblingen und Mitglied im Vorstand des Sparkassen- und Giroverbandes Württemberg. Des Weiteren war er Mitglied der Gewährträgerversammlung der Landesbank Baden-Württemberg, Mitglied im Beirat der KAWAG sowie Vorsitzender des Roten Kreuzes, Kreisverband Rems-Murr.

Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Rio-Branco-Ordens (Offizierkreuz).

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norbert Beleke (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 50. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 2011, S. 678.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Schwarz: Horst Lässing feiert seinen 75. Geburtstag – ein Interview. In: Waiblinger Kreiszeitung. 27. Februar 2012, abgerufen am 14. August 2018.
  2. Ex-Landrat Lässing ein Achtziger. In: swp.de. 2. März 2017, abgerufen am 14. August 2018.