Horst Steffen

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Horst Steffen
Personalia
Geburtstag 3. März 1969
Geburtsort KrefeldDeutschland
Größe 185 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1975–1988 Bayer 05 Uerdingen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1991 Bayer 05 Uerdingen 90 0(7)
1991–1993 Borussia Mönchengladbach 20 0(0)
1993–1996 Bayer 05 Uerdingen 96 (14)
1996–2003 MSV Duisburg 76 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1988–1990 Deutschland U-21 10 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2003–2005 SC Kapellen-Erft
2006–2008 MSV Duisburg II
2008–2009 MSV Duisburg U19
2010–2013 Borussia Mönchengladbach U19
2013–2015 Stuttgarter Kickers
2015–2016 Preußen Münster
2017–2018 Chemnitzer FC
2018– SV Elversberg
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Horst Steffen (* 3. März 1969 in Krefeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der jetzt als Trainer tätig ist.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KFC Uerdingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffen spielte bereits ab 1975 im Nachwuchsbereich von Bayer 05 Uerdingen und gewann mit der A-Jugendmannschaft um Marcel Witeczek und Ansgar Brinkmann die deutsche Meisterschaft 1987. 1988 begann der Mittelfeldspieler seine Profikarriere in Uerdingen. Für die Krefelder bestritt er von 1988 bis 1991 90 Bundesligaspiele.

Borussia Mönchengladbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 wechselte Steffen für zwei Spielzeiten zu Borussia Mönchengladbach, für die er in 24 Pflichtspielen auf dem Platz stand. Sein einziges Tor erzielte er dabei im DFB-Pokal 1992/93. In seinem zweiten Jahr kam er unter Trainer Jürgen Gelsdorf nur zu zwei Bundesligaeinsätzen, der im November 1992 verpflichtete Neu-Trainer Bernd Krauss setzte gar nicht mehr auf den jungen Mittelfeldspieler. Daraufhin wechselte Steffen 1993 zurück zu Bayer 05 Uerdingen.

MSV Duisburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach drei weiteren Jahren in Uerdingen unterschrieb er 1996 einen Vertrag beim MSV Duisburg. Hier spielte Steffen drei Jahre in der Bundesliga (36 Spiele) und nach dem Abstieg drei Jahre in der Zweiten Liga, in der er für den MSV insgesamt 40-mal auf dem Platz stand, aber ohne Tor blieb.

Insgesamt spielte Steffen 207-mal in der Bundesliga, erzielte 16 Tore und stand 75-mal in der zweiten Liga auf dem Platz, wo er sieben Tore erzielte.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an seine Profizeit war Steffen Trainer des Landesligisten SC Kapellen-Erft und stieg mit diesem in der Saison 2003/04 in die Verbandsliga Niederrhein auf. Danach wurde er U-23-Trainer beim MSV und übernahm nach einem Jahr die U-19 für eine Spielzeit. In der Saison 2009/10 war er U-17-Übungsleiter bei Borussia Mönchengladbach. Zum 1. Juli 2010 übernahm er die U-19-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Am 30. September 2013 verpflichtete ihn der Drittligist Stuttgarter Kickers als neuen Cheftrainer. Er erhielt einen bis zum 30. Juni 2015 gültigen Vertrag, dessen Laufzeit später verlängert wurde.[1] Im November 2015 trennte sich der Verein nach einer Negativserie von Steffen und präsentierte Tomislav Stipić als Nachfolger.[2]

Am 24. Dezember 2015 gab der SC Preußen Münster bekannt, dass Steffen den Posten des Cheftrainers übernehmen werde. Er erhielt einen bis zum 30. Juni 2017 gültigen Vertrag, und wurde am 4. Oktober 2016 wegen Erfolglosigkeit vorzeitig freigestellt.[3] Zur Spielzeit 2017/18 wurde er vom Chemnitzer FC verpflichtet und am 2. Januar 2018 nach einer Überwinterung der Mannschaft auf einem Abstiegsplatz beurlaubt.[4][5]

Am 29. Oktober 2018 trat Steffen bei der SV Elversberg die Stelle als Cheftrainer an, nachdem sich der in der viertklassigen Regionalliga Südwest antretende saarländische Verein vom bisherigen Amtsinhaber Roland Seitz getrennt hatte.[6]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Steffen ist der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Bernhard Steffen. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Horst Steffen neuer Kickers-Cheftrainer – Ehemaliger Bundesliga-Profi kommt aus Mönchengladbach (Memento des Originals vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stuttgarter-kickers.de
  2. Trainertausch in Stuttgart: Stipic kommt für Steffen (kicker.de, 4. November 2015)
  3. Horst Steffen und Preußen Münster: Nur enttäuschte Hoffnungen (westline.de, 5. Oktober 2016)
  4. Horst Steffen wird neuer Trainer bei unseren Himmelblauen – Homepage des Chemnitzer FC e.V. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  5. Chemnitzer FC beurlaubt Cheftrainer Steffen. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 2. Januar 2018.
  6. ESVE und Roland Seitz beenden Zusammenarbeit – Nils-Ole Book und Horst Steffen übernehmen. sv07elversberg.de, 29. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]