Horst Weyrauch

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Horst Weyrauch (* 18. August 1932 in Crimmitschau, Sachsen) ist ein deutscher Wirtschaftsprüfer und Finanzberater.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war Finanzberater der CDU und wurde durch die hessische Schwarzgeldaffäre im Umfeld der CDU-Spendenaffäre bekannt.

Seit 1983 hatte Horst Weyrauch mit Manfred Kanther und dem damaligen hessischen Schatzmeister der CDU Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ein System von Schwarzgeldkonten in der Schweiz angelegt und darüber in großem Umfang Gelder der hessischen CDU vor Inkrafttreten des Parteispendengesetzes 1995 der Bilanzierung entzogen.

Er trat nach Bekanntwerden der Schwarzgeldaffäre 2001 aus der CDU aus. Am 18. April 2005 wurde er nach achtmonatiger Prozessdauer vom Landgericht Wiesbaden wegen Beihilfe zur Untreue zu Lasten der CDU zu einer Geldstrafe von 61.200 Euro[1] verurteilt.

Weiterhin stand er – wie die anderen Akteure der Schwarzgeldaffäre auch – dem politisch-wirtschaftlichen Verein Atlantik-Brücke nahe, dessen Satzung er mitgestaltete.

Weyrauch ist seit 1955 Mitglied des Corps Palaio-Alsatia.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Kaliwoda: Letztes Kapitel der CDU-Schwarzgeldaffäre (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive). In: Gießener Anzeiger, 4. September 2006, archiviert am 27. September 2007
  2. Kösener Corpslisten 1996, 112, 233.