Horst von Bassewitz

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Das Wappen der Familie von Bassewitz

Horst von Bassewitz (* 9. Januar 1932 in Ludwigslust; vollständiger Name: Horst Barthold Ludwig Ferdinand Heinrich Joachim Johannes Hermann von Bassewitz) ist ein deutscher Architekt.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst von Bassewitz entstammt dem alten mecklenburgischen Adelsgeschlecht Bassewitz und war der Sohn des Oberst a. D. und Kaufmanns Barthold von Bassewitz (1902–1992) und der Hedwig Schröder (1903–1966).

Er heiratete am 6. Mai 1961 in Braunschweig Renate von Bonin (* 23. März 1935 in Pyritz (Westpommern), gestorben 20. Dezember 2001), die Tochter des landwirtschaftlichen Ringleiters und Gutsbesitzers Henning von Bonin, Herr auf Gut Augustenhof bei Pyritz, und der Annemarie von Beyme (Haus Sielinko).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst von Bassewitz studierte von 1953 bis 1959 an der Technischen Universität Braunschweig und wurde nach seinem Abschluss als Diplom-Ingenieur Mitarbeiter, später Assistent des Lehrstuhls seines Professors Dieter Oesterlen.

Seit 1965 arbeitete er im Kieler Architekturbüro Schnittger, von 1967 bis 1974 zusammen mit Carl-Friedrich Fischer in Hamburg im Büro „Fischer-Bassewitz“.

Seit 1974 war von Bassewitz im Büro „von Schramm, Pempelfort und Hupertz“ tätig. Name und Zusammensetzung des Büros änderten sich allerdings mehrfach. 1989 wurde Heiner Limbrock, seit 1986 Mitarbeiter, neuer Partner des Büros. Nach dem Rückzug von Jost Schramm firmierte das Büro in der Rechtsform einer GmbH als „BHL - von Bassewitz, Hupertz, Limbrock“. 2003 zogen sich Horst von Bassewitz und Stephan Hupertz aus dem Büro zurück, das heute bhl Architekten von Bassewitz, Limbrock und Partner GmbH“ heißt. Heiner Limbrock ist alleiniger Geschäftsführer.

Bassewitz verblieb jedoch nicht im Ruhestand: Am 1. Januar 2006 gründete er mit Anna Katharina Zülch das Büro B&Z Architekten. Schwerpunkte dieses Büros sind Altbausanierung und Denkmalschutz.

Bassewitz ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, des Bauausschusses der Nordelbischen Landeskirche, des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, des Bundes Deutscher Architekten und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Er war Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Carl Friedrich Fischer (Büro „Fischer-Bassewitz“):

  • Astra-Turm für die Bavaria-Brauerei (Astra-Bier) in Hamburg-St. Pauli. Ein auf dünnem Sockel stehendes Hochhaus. Sollte 2005 im Zuge der Neugestaltung des Brauereigeländes umgebaut werden, wurde aber abgerissen, weil ein darunter liegendes Siel den Belastungen angeblich nicht standgehalten hätte.
  • 1974: Wohnanlage „Hexenberg“ zwischen Hamburg-Altona und St. Pauli zusammen mit dem Büro „Werner Kallmorgen“. Auszeichnung „Vorbildliche Bauten“ der Hamburger Baubehörde.
  • Zahlreiche Verwaltungs-, Schul-, und Wohngebäude, meist in Hamburg.
  • 1971: Hotel Intercontinental in Hamburg zusammen mit „Matthaei & Elscher“ und „Hartwig & Ott

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auszeichnung für Horst von Bassewitz. In: Monumente, Jg. 26 (2016), Heft 3, S. 64.