Hortense von Gelmini

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Hortense von Gelmini anlässlich der Auszeichnung der Stiftung Pro Europa 2007

Hortense von Gelmini zu Kreutzhof, verheiratete Freifrau Droste zu Hülshoff (* 14. April 1947 in Bozen, Südtirol[1]), ist eine Musikerin, Malerin und Schriftstellerin. International bekannt wurde sie als erste deutsche Orchesterdirigentin[2].

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hortense Anna Stephanie von Gelmini Edle zu Kreutzhof stammt aus dem Südtiroler Adelsgeschlecht Gelmini von Kreutzhof.[3] Sie wurde als Tochter des aus Salurn stammenden Gutsbesitzers und Importkaufmanns Johannes Anton von Gelmini Edler zu Kreutzhof und seiner aus einer Freiburger Unternehmerfamilie stammenden Ehefrau, der Grafikerin und Malerin Erika, geb. Schmid, in der Abtei Muri-Gries getauft und wuchs in Salurn und Kirchzarten auf. Väterlicherseits ist sie eine Verwandte des Fürstbischofs Johann Nepomuk von Tschiderer und des Komponisten Hartmann von An der Lan-Hochbrunn. Mütterlicherseits ist sie eine Verwandte des Musikers Johann Nepomuk Schelble sowie der untereinander verschwägerten Künstler Lucian Reich und Johann Nepomuk Heinemann, die, wie ihre Großmutter, aus Hüfingen stammten.[4] Bei einem Verwandten mütterlicherseits[5], Eduard Stritt, lebte in seiner Freiburger Zeit der Dichter Reinhold Schneider. Hortense von Gelmini besuchte das Bertholdgymnasium in Freiburg. Seit 1978 ist sie mit Wilderich von Droste zu Hülshoff verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat, den Unternehmer Benedikt Freiherr von Droste zu Hülshoff.[6] Bis 2005 lebte sie mit ihrer Familie in Kirchzarten[7], seither in Horben bei Freiburg im Breisgau.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komponistin und Orchesterdirigentin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hortense von Gelmini als Dirigentin, 1975

Aufgrund ihrer frühen Klavierkompositionen wurde Hortense von Gelmini bereits mit 14 Jahren an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau voll immatrikuliert. Sie studierte Dirigieren bei Herbert Froitzheim und Francis Travis sowie Klavier (in der Meisterklasse) bei Carl Seemann, außerdem Cello, Trompete und Klarinette. 1965 dirigierte sie mit 18 Jahren erstmals das Orchester der Hochschule für Musik Freiburg.[8] Ihre Klavierkompositionen Tetrade unio mystica (1967) und Ich wär’ so gern enthoben (1982) spielte Hortense von Gelmini als Pianistin bei öffentlichen Veranstaltungen.[9] 1969 gründete sie das Kammerorchester Orchestra Gelmini, mit dem sie in deutschen Kulturstädten konzertierte und (mit der Pianistin Fany Solter) Schallplatten- sowie Rundfunkaufnahmen durchführte. Ihre Probenarbeit mit eigenem Orchester wurde 1971 vom WDR aufgezeichnet.[10] Sie war – jeweils als erste Frau – u.a. Gastdirigentin der Nürnberger Symphoniker, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Hofer Symphoniker[11] des Mozarteum-Orchesters Salzburg,[12] des Collegium musicum Aschaffenburg[13] und des Sinfonieorchesters des Südwestfunks. 1979 konzertierte sie im Großen Festspielhaus Salzburg mit dem Trompeter Ludwig Güttler. Ihre Probenarbeit mit den Nürnberger Symphonikern wurde 1975 vom BR aufgezeichnet. Fernsehporträts als Dirigentin sendeten 1975 der Südwestfunk und 1980 der WDR (in der Sendereihe „Galerie“). Ebenfalls als Dirigentin war sie 1975 zu Gast in der Talkshow „Der heiße Draht“ mit Joachim Fuchsberger.[14][15] Als erste deutsche Orchesterdirigentin wurde sie schon in ihrer Jugend international bekannt.[16] Die US-Zeitung „The Christian Science Monitor“ z.B. schrieb über die damals 29-Jährige:

“The gathering critical judgement of Hortense von Gelmini, Germany's only woman conductor, ist that she has not only the talent but the education, energy, and persistance to make her mark in this difficult and competive profession”

David Mutch 1976[17]

Neben Rezensionen der Fachpresse über Hortense von Gelminis Orchesterarbeit, erschienen über sie auflagenstarke Bildberichte, teils mit Überschriften, die noch heute als Beispiel für Sexismus gegenüber Dirigentinnen gelten.[18] Ihre Dirigentenkarriere endete 1980,[19] aber Aufnahmen ihrer damaligen Interpretationen, z.B. die Unvollendete von Schubert und insbesondere die beim Bruckner-Marathon 2000[20] ausgezeichnete Schallplattenaufnahme der „Nullten Sinfonie (Bruckner)“, sind noch heute im Handel und werden auch durch den YouTube-Kanal der Stiftung Libertas per Veritatem verbreitet.[21][22]

Schriftstellerin und Vortragsrednerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hortense von Gelmini befasste sich von Jugend auf mit katholischer Theologie und Philosophie. Ihr erster Verleger war Karl Borromäus Glock, der in seiner Zeitschrift Besinnung ihre Essays und Gedichte abdruckte[23][24][25][26]. 1981 erschien im Glock und Lutz-Verlag das Buch Einblicke, eine illustrierte Sammlung von Essays, einer phänomenologischen Abhandlung und ersten Gedichten. „Die Dichterin wie die Zeitkritikerin Hortense von Gelmini ist eine unbestechliche Analytikerin unseres Zeitgeistes, aber auch des ewig gleich gebliebenen menschlichen Herzens.“[27] 1999 erschien im Lyrikverlag Edition L, der in Anthologien zuvor und danach einzelne ihrer Gedichte abgedruckt hat[28][29][30], eine umfassendere Auswahl von 92 Gedichten mit dem Namen Augenblicke christlicher Besinnung. Weitere 65 Gedichte aus den Jahren 2000 bis 2013 mit Zeichnungen von ihrer Hand enthält der Gedichtband Verwundete Umborgenheit – Bilderwelten.

„Ihre Poesie ist kraftvoll, reflektiert und aufrichtig; da ist Dynamik spürbar, Zweifel, Aufbegehren und heilsame Krise. Dort…erweist sich Hortense von Gelmini als inspirierende christliche Mystikerin…“

Theodor Tauchel, Der Literat - Zeitschrift für Literatur und Kunst, 1984: [31]

Gedichte von ihr wurden vertont. Essays, Gedichte und Aphorismen von ihr veröffentlichten auch Tageszeitungen und Zeitschriften. Bei Autorenlesungen sowie Vernissagen und Finissagen ihrer Kunstausstellungen im deutschsprachigen In- und Ausland[32] rezitiert Hortense von Gelmini ihre Texte selbst. Video- und Audioaufnahmen davon veröffentlichte die Stiftung Libertas per Veritatem auf ihrem YouTube-Kanal.

Hortense von Gelmini hielt 1983 die Festrede bei der Preisverleihung für den Wettbewerb Jugend schreibt des Freien Deutschen Autorenverbandes im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen.[33] Dort und bei verschiedenen Vernissagen spielte sie auch eigene Klavierkompositionen. Zu Vorträgen wurde sie u. a. durch die Universität Freiburg, die Universität Mannheim,[34] die Gustav-Siewerth-Akademie,[35][36] wo sie u. a. Joseph Ratzinger begegnete[37] und die Hanns-Seidel Stiftung eingeladen. 1985 hielt Hortense von Gelmini die Festrede „Kirche und Kultur“ zur Begründung des gleichnamigen Referates der Diözese Augsburg.[38] Autorenlesungen aus dem Buch Einblicke in verschiedenen deutschen[39] und Südtiroler[40] Städten wurden jeweils von Ausstellungen ihrer Gemälde begleitet. Charakteristisch für Hortense von Gelmini als Rednerin wurde zunehmend die Einflechtung von Rezitationen ihrer Gedichte.

Malerin und Architekturgestalterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1976 schuf Hortense von Gelmini Gemälde und theologisch bzw. philosophisch inspirierte Gemäldezyklen. 1977 nahm der Kunsthistoriker Franzsepp Würtenberger einen Abschnitt über sie in sein Werk „Malerei und Musik“[41] auf[42] und eröffnete es mit ihrem Gemälde „Pfingsten“. Ursula von Mangoldt-Reiboldt gab Abbildungen ihrer Gemälde mit Begleittexten in ihrer Zeitschrift Meditation wider[43]. Ab 1981 entwickelte Hortense von Gelmini drehbare Altarretabeln, z.B. in St. Michael (Rheinfelden-Karsau) sowie in Kirchzarten (Kapelle des Neuen Friedhofs am Giersberg) und erhielt Aufträge zur künstlerischen Gestaltung von Kirchen. Ihre Altarmalerei sieht Hortense von Gelmini als „Biblia pauperum“ (Armenbibel); die einzelnen Gemäldetafeln stellt sie „aufs Eck“ und bringt dadurch „das Kreuz auf die Fläche“, so entsteht eine „Kreuzesikonostase“.[44] Seit 2001 stellt sie auch Computergrafiken und Atelier-Kunstdrucke her. Ihr künstlerisches Œuvre umfasst ca. 900 Bilder und Zeichnungen und wurde in zahlreichen Einzelausstellungen[45] in städtischen und kirchlichen Galerien unter dem Titel "Christlicher Glaube in Bildsymbolik" [46], u.a. beim 85. Katholikentag 1978 im Historischen Kaufhaus (Freiburg im Breisgau), gezeigt[47] und in zahlreichen Büchern, Zeitschriften, Drucken und Kunstpostkarten veröffentlicht[48]. Laudator der Ausstellungen ihrer Werke war bis zu seinem Tode Otto Gillen, der bei einer Vernissage formulierte:

„Diese leidenschaftliche, intellektuelle Bilderwelt stellt Manifestationen einer anderen Welt dar: Hortense von Gelmini läßt uns auf das Geheimnis schauen wie durch farbenglühende Fenster“

Thematische Einzelausstellungen ihrer Werke veranstaltete insbesondere die Stiftung Libertas per Veritatem. Abbildungen ihrer Kunstwerke werden u.a. durch die Galerie Chlodwig Selmer verbreitet.

Kunst-Standorte

Luftbild St.-Michael/Beuggen-Karsau

Beziehung von Musik, Literatur und Kunst bei Hortense von Gelmini[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hortense von Gelmini, die als „Hildegard von Bingen des 20. Jahrhunderts“[51] bezeichnet wurde, räumt keiner der Künste einen „Primat“ über eine andere ein[52]: In einem Interview äußerte sie die Ansicht, „ihr Musizieren, ihr Philosophieren, ihr Dichten und ihr Malen sei von einem einzigen Urwurzelgrund ihres Denkens und Empfindens gespeist und abhängig, nämlich von der Verankerung der menschlichen Existenz im Religiösen, in dieser Urheimat des Menschen“.[53] Gleichwohl gibt es Berührungspunkte innerhalb ihres Schaffens: Eines ihrer Gedichte beginnt: „Musik – war einst ein Himmelsklang – rührte tiefes Seelenwissen an“, sie schuf auch Gemälde zu diesem Thema. Andere Gedichte und Abhandlungen thematisieren die Wirkmacht des Wortes und die Theologie des Bildes. Hortense von Gelmini dirigierte 1974 die Vier Temperamente von Paul Hindemith, Motive, die sie 1985 auch in vier Bildern malte und 2005 in vier Gedichte umsetzte. Alles zusammen wurde 2005 in einer Finissage präsentiert, wobei die Musik durch eine Tanzvorführung begleitet wurde.[54] Ihr Gemäldezyklus Gehirnmusik - in memoriam Anton Bruckner (1982) enthält ein Bild namens Synästhesie[55] und zeigt (wie auch andere ihrer Gemälde) eine Verbindung von Denken, Musik und Malerei auf; er wurde durch Hans-Josef Winkler vertont und 2012 in Berlin ur-aufgeführt. Sie selbst schuf nach dem Tod von Otto Gillen Federzeichnungen zu seinen Gedichten, die im Buch „Maria Frau der Frauen“ publiziert wurden.[56] Hortense von Gelmini wird als „Urtypus des schöpferischen Menschen, der konsequent in seiner gesamten Schaffensvielfalt, den gemeinsamen Ursprung der Wissenschaft und der Kunst ahnen läßt“[57] beschrieben.

Unternehmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hortense von Gelmini führt den Verlag LPV Hortense von Gelmini und leitete bis 2013 den von ihr gegründeten land- und forstwirtschaftlichen Betrieb mit der Destillerie Baron Droste Hülshoff in Horben.

Stiftung Libertas per Veritatem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 wurde in Freiburg die gemeinnützige Stiftung Libertas per Veritatem durch Silvia Berk gegründet, deren ehrenamtliche Beiratsvorsitzende von 1994 bis 2006 Hortense von Gelmini war und deren ehrenamtlicher Vorstand, als Nachfolger der Stifterin, seit 1999 ihr Ehemann Wilderich Freiherr von Droste zu Hülshoff ist. Zweck der Stiftung ist es, durch das Werk Hortense von Gelminis einen Beitrag zur Erhaltung christlicher Grundwerte in der Öffentlichkeit zu leisten. Hierfür unterhielt sie bis 2006 in Freiburg die Kunstsammlung Hortense von Gelmini, eine eigene Galerie, die am 22. Oktober 1994 durch den Freiburger Regierungspräsidenten Conrad Schroeder und den Kunsthistoriker Clemens Jöckle eröffnet wurde. Sie präsentierte in thematischen Ausstellungen ihre Werke christlicher Kunst, der Musik und der christlichen Literatur und veranstaltete in diesem Kontext Vorträge, Autorenlesungen, Galeriegespräche usw., auch mit prominenten Gastrednern. Aufzeichnungen davon werden im youtube-Kanal[58] der Stiftung verbreitet.

Der Gelminipreis fördert Projekte, die sich auf das Werk von Hortense von Gelmini beziehen. Er wurde 2008 ins Leben gerufen und war mit 2000 Euro dotiert.[59] Inzwischen beträgt das Preisgeld 1000 Euro.[60]

Von der Stiftung wurde 2007 die von ihrem Ehemann verfasste bebilderte Biografie der Künstlerin unter dem Titel Die Kunst Gott zu loben herausgegeben.[61] In dem von Hortense von Gelmini autorisierten Buch, das zahlreiche Abbildungen aus ihrem Leben und Schaffen enthält, werden zentrale Gedanken, Gedichte sowie Interviewantworten zusammengefasst zu den Themen: Der Freiheitsbegriff, das Spannungsfeld zwischen Kunst und Religion, Wahrheit und Schönheit in der christlichen Kunst, Freiheit durch Wahrheit im Licht christlichen Glaubens, Wahrhaftigkeit in den Künsten, Wahrhaftigkeit und Wahrheit, Ewigkeit und Zeitlichkeit in den Künsten, das Verhältnis der Künste zueinander, künstlerische Vielfalt und Einfalt des Herzens - in Musik, Dichtung und Malerei. Über die Stiftung werden auch andere Publikationen aus dem Werk von Hortense von Gelmini verbreitet sowie das Werk- und Biografiearchiv verwaltet.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die amerikanische Schriftstellerin Olivia Cox-Fill nahm Hortense von Gelmini neben Renate Schmidt als einzige Deutsche 1996 in ihr Werk über „outstanding women worldwide“ auf.[62]

Der Verleger und Schriftsteller Karl Borromäus Glock beschrieb Hortense von Gelmini 1985 in seinem Buch: Achtzig Jahre – Begegnungen mit hundert namhaften Zeitgenossen: „Wer ihr Buch „Einblicke“ durchgearbeitet hat, ist sich zumindest darüber im Klaren: die außerordentliche Begabung ist bei ihr einszusetzen mit der Berufung – und, wer auch partielle Vorbehalte geltend machen wollte, wird dennoch von der Zeugniskraft und der Liebe dieser jungen Frau hingerissen sein.“[63]

Erzbischof Robert Zollitsch schreibt 2007 in seinem Geleitwort zum Buch Hortense von Gelmini – Leben und Werk – die Kunst Gott zu loben: „Tief verwurzelt im christlichen Glauben sucht sie nach „libertas per veritatem“, nach Freiheit durch Wahrheit. Vielleicht lässt gerade deshalb ihr künstlerisches Werk und Wirken etwas erahnen von der „Tiefe und Wahrheit der Welt und des Menschen“ (Papst Johannes Paul II., Ansprache an die Künstler)“

Der Kunsthistoriker Franzsepp Würtenberger schrieb 1976: „Ein aufschlussreiches Beispiel, wie eine urschöpferische Begabung in einem Menschen auf vielerlei Arten zum Durchbruch kommen kann, bietet Hortense von Gelmini“[64]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textbildmeditationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986 Der mich liebt und ruft. Text-Bildmeditationen, Informationszentrum Berufe der Kirche, Freiburg, 2. Auflage 1988
  • 1987 Mit offenen Armen. Text-Bildmeditationen, Grünewald-Verlag, Mainz (Texte: P. Josef Sudbrack), ISBN 3-7867-1285-9
  • 1987 Neue Altarbilder im Dienst der Verkündigung – die Altarbilder in der Schlosskapelle der Meersburg. Text-Bildmeditation, Selbstverlag
  • 1991 Maria Frau der Frauen, Zeichnungen zu Gedichten von Otto Gillen, Christiana-Verlag Stein a. Rhein
  • 1994 Das Vaterunser – Gebetbuch für Behinderte und Menschen, die sie begleiten. Verlag Aktuelle Texte, Heiligkreuztal, ISBN 3-921312-58-2
  • 1995 Die Friedhofskapelle von Kirchzarten. Text-Bildmeditationen, Stiftung Libertas per Veritatem, Kirchzarten
  • Die Kunst Gott zu loben
    • 2002 Band 1 Die sieben Schöpfungstage. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Johannes Holdt, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-01-8
    • 2002 Band 2 Schöpfung im Widerschein des Ewigen. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Leo Scheffczyk, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-02-6
    • 2002 Band 3 Die zehn Gebote. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-03-4
    • 2002 Band 4 Und das Wort ist Fleisch geworden. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Karl Braun, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-04-2
    • 2002 Band 5 Gegrüsset seist Du Maria. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Johannes Stöhr, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-05-0
    • 2002 Band 6 Vater Unser. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Franziskus Eisenbach, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-06-9 (Vorauflage: 1984 im Grünewald-Verlag)
    • 2002 Band 7 Verschlungen ward der Tod im Sieg. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Pachomius Pemsl, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-07-7
    • 2002 Band 8 Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz. Leporello mit Textheft, Hortense von Gelmini/Andreas Laun, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-08-5
    • 2002 Band 9 Hortense von Gelmini, Herbert Doutail: Sieben Sakramente. Leporello mit Textheft, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Kirchzarten, ISBN 3-936509-09-3
  • 2005 Text-Bild-Betrachtungen in: St. Clara-Kloster Balsbach: Das Göttliche Flüstern erlauschen, 3. Aufl.
  • 2016 Bilder in: Ernest Hello: Sonntag - Der Tag unseres Herrn, (Reprint, Hrsg. von Hortense von Gelmini) Aus dem Französischen übertragen von U. W. Sturm, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Horben

Gedichtbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 Augenblicke christlicher Besinnung. Gedichte, Edition L, Hockenheim ISBN 3-930045-84-2
  • 2013 Verwundete Umborgenheit - Bilderwelten. Gedichte 2000–2013 mit Zeichnungen, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Horben, ISBN 978-3-936509-11-3

Kinderbilderbücher (Herausgeberin)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015 Prinz Goldhaar, von Erika von Gelmini und Kläre Adam, Verlag LPV Hortense von Gelmini, ISBN 978-3-936509-15-1
  • 2015 Radel rundherum, von Erika von Gelmini und Ruth Doms, Verlag LPV Hortense von Gelmini, ISBN 978-3-936509-14-4
  • 2015 Wolkenkinder, von Erika von Gelmini und Ruth Doms, Verlag LPV Hortense von Gelmini, ISBN 978-3-936509-13-7
  • 2015 Koko - der Held von Wakuki, von Erika von Gelmini und Ruth Doms, Verlag LPV Hortense von Gelmini, ISBN 978-3-936509-12-0

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998 „Mensch aus Liebe – aus Liebe Mensch. Phänomenologisch-theologische Betrachtungen über die Seinsverfassungen des Menschen“ (Vortrags-Mitschnitt)
  • 2002 „Die Kunst Gott zu loben“. (Dokumentarfilm von Holger Hillesheim über Hortense von Gelmini) CD mit Gedichten von Hortense von Gelmini (von ihr rezitiert)

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 Die Kunst Gott zu loben, Multimedia-CD, Präsentation von 9 Leporellos mit Texten, Gedichtrezitationen, Musik und einem Filmporträt über Schaffen und Werk Hortense von Gelminis, Verlag LPV Hortense von Gelmini Dokumentarfilm von Holger Hillesheim, Texte in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Japanisch und Chinesisch

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hortense von Gelmini, Nürnberger Symphoniker: A. Bruckners „Nullte“ Symphonie d-moll, Colosseum LP SM 558, 1975. Ein digitalisierter Transfer dieser historischen Aufnahme ist frei downloadbar von John Berkys Website.
  • Hortense von Gelmini, Orchestra Gelmini: Werke von Schostakowitsch / Roussel / Genzmer, RBM 463 024

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilderich von Droste zu Hülshoff: Einleitung. In: Hortense von Gelmini: Einblicke, Glock und Lutz-Verlag, Heroldsberg 1981
  • Wolfgang Hug: Marienbildnisse - Madonnen im Breisgau aus neun Jahrhunderten, db-Verlag, March 1994, ISBN 3-924870-74-8, S. 168 u. 169.
  • Verband der Südtiroler in der BRD (Hrsg.): Sammelband Von Südtirol geprägt, Beitrag über Hortense von Gelmini, Bozen 1997
  • Elke Mascha Blankenburg: Dirigentinnen im 20. Jahrhundert. Europäische Verlags-Anstalt, Hamburg 2003, ISBN 3-434-50536-9, S. 247.
  • Wilderich von Droste zu Hülshoff: Hortense von Gelmini – Leben und Werk – die Kunst Gott zu loben. Verlag LPV Hortense von Gelmini, Horben 2007, ISBN 978-3-936509-10-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gunnar Strunz: Südtirol – Natur und Kultur zwischen Vinschgau und Dolomiten/Berühmte Bozener. Berlin 2014, S. 168.
  2. David Mutch in The Christian Science Monitor, 25. Februar 1976
  3. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band IV, S. 68, Band 67 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg 1978; Libro d'Oro 1937/39 bis 1973/76.
  4. Stammbaum von Hortense von Gelmini, Privatarchiv Erika von Gelmini, geb. Schmid (Tochter von Hermine Fischerkeller aus Hüfingen).
  5. Max Weber: Bevölkerungsgeschichte des Hochschwarzwaldes, 2. Kapitel, Schmid, S. 204
  6. Genealogisches Handbuch des Adels, Freiherrliche Häuser. Bd. XVII, Band 107 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg 1994.
  7. Archiv d. Stiftung Libertas per Veritatem
  8. Brief des Dirigenten Herbert Froitzheim an Hortense von Gelmini v. 23. Dezember 1965
  9. s.Foto „Hortense von Gelmini am Flügel“ in der Deutschen Digitalen Bibliothek, Tonbandmitschnitte im Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem:
  10. https:WDR Beitrag über Hortense von Gelmini, 1971 erste und jüngste Orchesterdirigentin in Deutschland, probt mit ihrem "Orchestra Gelmini" Albert Roussel: Sinfonietta op. 52
  11. Hauptkonzert am 18. März 1977, Programm im Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem
  12. Das Mozarteumorchester Salzburg, 2015, S. 63.
  13. Hortense von Gelmini vertrat 1975 den Gründer des Collegium musicum, Josef Zilch, Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem.
  14. ausgestrahlt vom BR am 5. April 1975. Die Talkshow aus Anlass des Internationalen Jahres der Frau hatte ein besonders großes Presseecho. Karl Borromäus Glock schrieb darüber: „Als Fuchsberger einmal … im Fernsehen die liebste Selbstdarstellung namhafter Künstler einsammelte, plädierte Elke Sommer für Nacktheit, Hortense von Gelmini – von Fuchsberger auf eine vielleicht mögliche Alternative angesprochen, sagte nur zwei Worte: Die Scham.“ (Karl Borromäus Glock: „Achtzig Jahre – Begegnungen mit hundert namhaften Zeitgenossen“).
  15. Fernsehshow „Der heiße Draht“ mit Hortense von Gelmini In: youtube.com
  16. Elke Mascha-Blankenburg: Dirigentinnen im 20. Jahrhundert. Hamburg 2003, S. 247; Gunnar Strunz: Südtirol-Natur und Kultur zwischen Vinschgau und Dolomiten. Berühmte Bozener. Berlin 2014, S. 168; Pressearchiv der Stiftung Libertas per Veritatem, Horben.
  17. David Mutch in The Christian Science Monitor, 25. Februar 1976.
  18. Rainer Schmitz u. Benno Ure: Tasten, Töne, Tumulte – Alles was Sie über Musik nicht wissen, Siedler-Verlag München 2016, Seite 844
  19. 1980 WDR-Sendung „Galerie“ mit Hortense von Gelmini, YouTube
  20. Am 2. September 2000 „Bruckner Marathon“ in Carlsbad, California zu Bruckners 176. Geburtstag.
  21. Franz Schubert – Sinfonie in h-Moll – „Die Unvollendete“ – Allegro moderato, historischer Live-Mitschnitt – Dirigentin Hortense von Gelmini, Youtube; Anton Bruckner – Nullte Sinfonie – I. Satz Allegro – Dirigentin Hortense von Gelmini, YouTube.
  22. Anton Bruckner - Nullte Sinfonie - I. Satz Allegro - Dirigentin Hortense von Gelmini, YouTube
  23. Hortense von Gelmini: Gedicht „Wir-Reden“ in Besinnung, 1977 Heft 3/ 4
  24. Hortense von Gelmini: Essay „Denken, Wahrheit, Glaube/Philosophische Perspektive zur Wahrheit“ sowie (S. 67) ihr Gedicht „Nicht jeder Dichter ist Prophet“; "Besinnung", Heft 1/1978, im Februar-Heft folgte (S. 95) ihr Beitrag: „Sensationen, eine weithin unterschätzte Gefahr“
  25. Hortense von Gelmini: „Der Wandel in der Betrachtung christlicher Kunst“ in "Besinnung" 1979, Heft 2, S. 108
  26. Hortense von Gelmini: „Angebot und Nachfrage“ in „Besinnung“ 1980, Heft 2
  27. Einblicke, Heroldsberg 1981, Einführung S. 14.
  28. 1995: Anthologie Dein Himmel ist in Dir – Neue deutsche Lyrik zum Thema „Das Gedicht – die vergessene Sprache Gottes“ der Edition L, ISBN 3-930045-30-3, S. 20
  29. 1998: Anthologie „Allein mit meinem Zauberwort – eine Auswahl neuerer Lyrik“ der Edition L, ISBN 3-930045-71-0, S. 125–126
  30. 2008: Anthologie „Wie ein Phoenix aus der Asche-Das Leid im Liede – Eine Anthologie älterer und neuerer Lyrik“ der Edition L, ISBN 978-3-934960-65-7, S. 84–85
  31. Zeitschrift Der Literat – Zeitschrift für Literatur und Kunst, April 1984.
  32. Pressearchiv der Stiftung Libertas per Veritatem.
  33. s. Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ am 18.11.83
  34. 29.11.88 Vortrag „Die Theologie des Bildes und Botschaft des Sehens“
  35. z. B. „Pfingstliche Bildbetrachtung“ im Rahmen der „Pfingstakademie“ 1980
  36. s. Programm der „Osterakademie“ 1984
  37. Foto von Hortense von Gelmini mit dem damaligen Joseph Ratzinger vom Mai 1983 im Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem
  38. s. Bericht in der Augsburger Zeitung v. 14. Juni 1985 und Vortragstext im Archiv der Stiftung „Libertas per Veritatem“
  39. Autorenlesung Hortense von Gelmini in Buchhandlungen des Herder-Verlages am 07.05.81 in Freiburg und am 12.11.81 sowie 13.11. in Münster
  40. Hortense von Gelminis Vortragsreise auf Einladung des Verbandes der Südtiroler Volkshochschulen am 25.10.1983 in Bozen, am 26.10.1983 in Meran, am 27.10.1983 in Brixen
  41. Franzsepp Würtenberger: Malerei und Musik – die Geschichte des Verhaltens zweier Künste zueinander dargestellt nach den Quellen im Zeitraum von Leonardo da Vinci bis John Cage. Lang, Bern, Frankfurt u.a. 1978, S. 247 f.
  42. Franzsepp Würtenberger: "Das Ich als Mittelpunkt der Welt - eine äonische Biographie", Karlsruhe 1986, S. 344.
  43. u.a. in "Meditation" 1986, Heft 10 u. Heft 12, Christianopolis-Verlag, Bad Säckingen
  44. Libertas per Veritatem (Hrsg.): Hortense von Gelmini – Leben und Werk, die Kunst Gott zu loben, S. 94.
  45. Es handelte sich nicht um "Verkaufsausstellungen". Hortense von Gelmini's Oeuvre ist nach ihren Worten zur "Verkündigung" des christlichen Glaubens, nicht zur Vermarktung bestimmt (Besprechungsnotiz 28.02.01 im Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem)
  46. z.B. in der Stadt Lahn/Wetzlar, Stuttgart, Meersburg, Konstanz, Ettlingen, Bozen, Brixen, Meran, Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem
  47. s. Programmheft für den 85. Deutschen Katholikentag in Freiburg, Hortense von Gelmini gestaltete künstlerisch im Auftrag der Erzdiözese Freiburg auch das "geistliche Zentrum" des Katholikentags im Collegium Borromäum Freiburg
  48. s. Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem sowie Verzeichnis u.a der Bücher von Hortense von Gelmini in der Nationalbibliothek
  49. Otto Gillen, Vernissage der Kunstausstellung im Historischen Kaufhaus Freiburg am 11. September 1978 im Rahmen des 85. Deutschen Katholikentags.
  50. Hermann Brommer: Katholische Pfarrkirche St. Michael Rheinfelden – Beuggen-Karsau (= Kleine Kunstführer Nr. 2179). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1995.
  51. Bernhard Müller, in: PUR-Magazin 24, 1989.
  52. Franzsepp Würtenberger: Das Ich als Mittelpunkt der Welt - eine äonische Biographie, Karlsruhe 1986, S. 344.
  53. Franzsepp Würtenberger: Malerei und Musik. Die Geschichte des Verhaltens zweier Künste zueinander, dargestellt nach den Quellen im Zeitraum von Leonardo da Vinci bis John Cage. Lang, Bern, Frankfurt a. M. u.a. 1979, S. 248.
  54. Hindemith – Die vier Temperamente – Teil 1 – Dirigentin Hortense von Gelmini, Ausschnitt aus einer einmaligen Tanzaufführung in der ehemaligen Galerie der Stiftung Libertas per Veritatem, YouTube.
  55. Für ihr Schaffen sieht von Gelmini auch synästhetische Querbezüge, Interview am 24.8.2004 mit Verena Reiner, Zeitschrift "Joyce", Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem
  56. Maria Frau der Frauen, Zeichnungen zu Gedichten von Otto Gillen, Christiana-Verlag, Stein a. Rhein 1991.
  57. Eva-Maria Steimle In: Schauen und Bilden. Vierteljahreshefte für musische Bildung und sinnvolle Lebensgestaltung 1981, S. ?.
  58. https://www.youtube.com/user/StiftungLPV
  59. Gelminipreis, Deutscher Bildungsserver, abgerufen am 16. Dezember 2012.
  60. libertas-per-veritatem.com: Förderung, abgerufen am 6. Januar 2013.
  61. Wilderich von Droste zu Hülshoff: Hortense von Gelmini – Leben und Werk – die Kunst Gott zu loben. Verlag LPV- Hortense von Gelmini, Horben 2007, ISBN 978-3-936509-10-6.
  62. Olivia Cox-Fill: For our daughters: How outstanding women worldwide balance home and career. Praeger, Westport, Conn. 1996, S. 208ff. Das Buch enthält Interviews mit seinerzeit prominenten Frauen über die Frage, wie sie ihre beruflichen mit ihren familiären Pflichten vereinbaren.
  63. Karl Borromäus Glock: Achtzig Jahre – Begegnungen mit hundert namhaften Zeitgenossen. Glock und Lutz, Nürnberg 1985, ISBN 3-7738-6236-6, S. 31.
  64. Franzsepp Würtenberger: Malerei und Musik – die Geschichte des Verhaltens zweier Künste zueinander dargestellt nach den Quellen im Zeitraum von Leonardo da Vinci bis John Cage. Lang, Bern/Frankfurt u.a. 1978, S. 247 f.
  65. Georg Meyer: Dr. iur.utr. Ernst Seidel und die europäische Kulturstiftung Pro Europa - eine biographische Skizze. Europäische Kulturstiftung Pro Europa, Freiburg 2012, S. 30; Europäische Kulturstiftung Pro Europa (Hrsg.): Pro Europa – europäische Kulturstiftung – European Foundation of Culture. Fondation Européenne de la Culture. Broschüre der Stiftung Pro Europa, Freiburg 2012.