Hosting

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Hosting bezeichnet auf Englisch die Tätigkeit und Rolle eines „Veranstalters“ oder die „Gastgeberschaft“, ist im deutschen Sprachraum aber eine etablierte Kurzform für den Betrieb von Softwareapplikations– oder Internetdiensten (eng. „Internet hosting“).

Dienste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Hosting-Provider bietet und betreibt Internet-Hosting-Dienste und die dafür notwendige Infrastruktur für Angebote seiner Kunden im Internet. Die damit abgebildeten Kundenangebote oder -dienste sind in der Regel öffentlich, können aber auf Zielgruppen beschränkt sein, wie zum Beispiel Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Endkunden. Die angebotenen Dienste reichen von sehr eng umgrenzt bis hin zu umfangreichen Applikationsystemen. Beispielsweise kann der Kunde hierdurch eine E-Commerce-Shopping-Website oder den E-Mail-Versand/Empfang an einen Dienstleister auslagern ohne hierfür selbst Server betreiben zu müssen. Ebenso variiert das Leistungsspektrum, die Zielkunden und Kosten von Selbstbedienungs- und Gratisdiensten bis hin zu umfangreicher Beratung, Implementierung und Hochverfügbarkeit.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem meist öffentlich sichtbaren Kundenangebot umfasst der Dienst auch eine Verwaltungsschnittstelle (zur Verwaltung des Shops oder von E-Mails) für einzelne Mitarbeiter des Kunden. Diese ist üblicherweise ebenfalls über das Internet erreichbar. Diese Verwaltungsschnittstelle kann als reines Web-basiertes Werkzeug oder über andere zugriffsbeschränkende Dienste wie SFTP, FTP oder Secure Shell abgebildet werden.

Die strikte Trennung von Verwaltung und Kontrolle des Kundenangebots durch den Kunden einerseits und des technischen Betriebs der notwendigen Applikation und Infrastruktur durch den Anbieter andererseits stellt eine maßgebliche Qualität des Hostings dar.

Anwendungsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Internet-Hosting-Diensten zählen unter anderem: