Hotel Artemis

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Filmdaten
Deutscher TitelHotel Artemis
OriginaltitelHotel Artemis
ProduktionslandVereinigte Staaten,
Vereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2018
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieDrew Pearce
DrehbuchDrew Pearce
ProduktionSimon Cornwell,
Stephen Cornwell
Marc Platt,
Adam Siegel
MusikCliff Martinez
KameraChung Chung-hoon
SchnittGardner Gould,
Paul Zucker
Besetzung

Hotel Artemis ist ein US-amerikanisch-britischer dystopischer Actionfilm von Drew Pearce aus dem Jahr 2018. Der Film spielt im Los Angeles des Jahres 2028. In den USA kam der Film am 8. Juni 2018 in die Kinos, der deutsche Kinostart fiel auf den 26. Juli 2018.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2028 ist Los Angeles nach zahlreichen Aufständen nicht mehr wiederzuerkennen. Als Waikikis Bruder Honolulu bei einem Bankraub angeschossen wird, bringt er ihn in das berüchtigte „Hotel Artemis“, ein geheimes Krankenhaus für Verbrecher. Alle Patienten erhalten als Codenamen den Namen des Zimmers, in dem sie untergebracht sind. Die Beute des Raubüberfalls der Brüder, ein Kugelschreiber mit Diamanten im Wert von 18 Millionen US-Dollar als Inhalt, gehört einem Gangsterboss, der über die Straßen von Los Angeles herrscht und außerhalb des Krankenhauses als Wolfking bekannt ist.[3] Das Krankenhaus beruht auf strikten Regeln, unter anderem darf niemand innerhalb der Mauern getötet werden. Im Laufe der Nacht erfährt die Schwester des Krankenhauses jedoch, dass ein Patient vorhat, einen anderen zu ermorden.

Auch der Wolfking wird in Folge einer schweren Verletzung von seinen Leuten in das Krankenhaus gebracht und erhält den Codenamen Niagara. Als Waikiki davon erfährt, fürchtet er um sein Leben und das seines Bruders und will ihn überreden, gemeinsam zu fliehen. Da Honolulus Verletzungen jedoch noch nicht ausreichend verheilt sind, beschließen sie, zu bleiben und sich zu verteidigen.

Nice, eine Auftragsmörderin, die sich bereits zu Beginn der Nacht im Hotel Artemis befunden hat, hat den Auftrag, den Wolfking zu töten. Um an ihn heranzukommen, zerstört sie den Stromgenerator des Krankenhauses und kann ihn dann töten. Durch den Stromausfall stirbt auch Honolulu, da die Maschinen, die ihn am Leben gehalten haben, nun nicht mehr funktionieren.

Erschüttert vom Tod des Wolfkings versuchen dessen Leute, darunter sein Sohn, in das Hotel Artemis einzudringen. Waikiki und der Schwester gelingt es, zu fliehen, während Nice und Everest zurückbleiben, um das Hotel Artemis zu verteidigen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie und Drehbuch des Films übernahm Drew Pearce, der bereits das Drehbuch für Mission: Impossible – Rogue Nation geschrieben hat. Der Film ist sein Spielfilmdebüt als Regisseur.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt gemischte Kritiken. Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 57/100 basierend auf 35 Rezensionen,[4] bei Rotten Tomatoes waren 59 Prozent der 125 Rezensionen positiv.[5]

Franz Everschor vom Filmdienst lobt die „architektonische Qualität“ im heutigen Zeitalter der „von Computern erzeugten Standardszenerien“, bemängelt aber, es blieben „[e]tliche Handlungsstränge, die geheimnisvoll eingefädelt werden, […] in der Luft hängen“.[3]

Die weltweiten Einnahmen aus Kinovorführungen belaufen sich bislang auf 12,4 Millionen US-Dollar, wovon über 6,7 Millionen aus den USA und Kanada stammen.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Hotel Artemis. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 180708/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Hotel Artemis(2018) – Release Info. In: Internet Movie Database. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  3. a b Franz Everschor: Hotel Artemis. In: Filmdienst. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  4. Hotel Artemis. In: Metacritic. Abgerufen am 22. Juli 2018.
  5. Hotel Artemis (2018). In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  6. Hotel Artemis (2018). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 9. Oktober 2018.