House of Cards (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher Titel House of Cards
Originaltitel House of Cards
House of Cards logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2013
Produktions-
unternehmen
Media Rights Capital,
Trigger Street Productions
Länge ca. 55 Minuten
Episoden 39 in 3+ Staffeln (Liste)
Genre Politthriller, Drama
Idee Michael Dobbs,
Andrew Davies,
Beau Willimon
Musik Jeff Beal
Erstausstrahlung 1. Februar 2013 (USA)
auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
4. Februar 2013
auf Sky Atlantic HD
Besetzung
Synchronisation

House of Cards (englisch etwa für Kartenhaus) ist eine US-amerikanische Fernsehserie, deren Erstausstrahlung 2013 durch den Streaming-Anbieter Netflix erfolgte und vorwiegend den Genres Politthriller und Drama zugeschrieben wird. Sie erzählt die Geschichte eines durchtriebenen Abgeordneten, der zusammen mit seiner gleichermaßen machthungrigen Ehefrau ein System von Intrige, Korruption und Mord kreiert, um die Macht in Washington, D.C. an sich zu reißen.

Die Serie entstand als erweiterte Adaption der BBC-Miniserie Ein Kartenhaus, die wiederum auf dem gleichnamigen Roman von Michael Dobbs basiert und im Jahr 1990 ausgestrahlt wurde. Produziert wird House of Cards von Media Rights Capital und der Produktionsfirma Trigger Street Productions, die von Kevin Spacey, dem Hauptdarsteller der Serie, mitbegründet wurde.

Ein besonderes Stilmittel in der Darstellung ist das wiederholte Durchbrechen der sogenannten vierten Wand. Hierbei richtet Frank Underwood, der Protagonist der Serie, seine oft sarkastischen oder zynischen Bemerkungen direkt an den Zuschauer, der somit in die Intrigen der Hauptfigur eingeweiht wird.

Im Dezember 2015 gab Netflix bekannt, dass die vierte Staffel am 4. März 2016 veröffentlicht werde.[1] Im Januar 2016, mehr als einen Monat vor der Veröffentlichung der vierten Staffel, wurde die Serie um eine fünfte Staffel verlängert, die im Jahr 2017 erscheinen soll. Zudem wurde bekannt, dass der bisherige Showrunner Beau Willimon das Produktionsteam verlässt.[2]

Handlung[Bearbeiten]

Die Serie spielt in Washington, D.C. Im Zentrum steht Francis „Frank“ Underwood (Kevin Spacey), ein intelligenter, erfahrener und machtbewusster Kongressabgeordneter der Demokratischen Partei. Als Majority Whip der Demokraten ist es seine Aufgabe, die Abgeordneten auf Partei- bzw. Regierungslinie zu bringen. Als ihm der begehrte und bereits versprochene Posten des Außenministers vom neuen Präsidenten und Parteifreund Garrett Walker (Michael Gill) jedoch vorenthalten wird, sinnt Underwood auf Rache. Durch Intrigen und skrupelloses Vorgehen vergrößert er seinen politischen Einfluss, unterstützt von seiner ebenfalls berechnenden Ehefrau Claire (Robin Wright). Frank nutzt nun sein intimes Wissen über den Politikbetrieb in Washington und instrumentalisiert unter anderem die ehrgeizige Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) für seine Ziele.

Staffel 1[Bearbeiten]

Die Serie beginnt mit einer Szene, in der der Kongressabgeordnete Frank Underwood durch die Tötung eines von einem Auto angefahrenen Hundes seinen gnadenlosen Pragmatismus zur Schau stellt. Er blickt direkt in die Kamera und erklärt dem Zuschauer an diesem Beispiel, dass Momente wie diese jemanden erfordern, der das Unangenehme übernimmt, das Notwendige. Begleitet von diesem Motiv folgt der Zuschauer Francis „Frank“ Underwood, einem machthungrigen demokratischen Abgeordneten aus South Carolina und dem Majority Whip des US-Repräsentantenhauses. Nachdem er die Wahl des neuen Präsidenten Garrett Walker sicherstellte, um wie von Garrett versprochen zum neuen Außenminister ernannt zu werden, ist Underwood tief bestürzt, als er von seiner Nichtbeachtung erfährt. Linda Vasquez teilt Underwood als Stabschefin des Präsidenten mit, dass Walker sein Versprechen nicht einlöst, da Underwoods Fähigkeiten im Kongress gebraucht werden. Trotz der riesigen Wut kann Underwood seinen Ärger kontrollieren und die Enttäuschung verheimlichen, sodass er sich folglich als Diener des Präsidenten und seiner Agenda präsentiert. Im Hintergrund entwickelt Underwood aber bereits einen durchdachten Plan mit dem ultimativen Ziel, die Macht für seine Person zu gewinnen.

Im Kapitol geht Frank seiner Aufgabe als Majority Whip nach

Franks Ehefrau Claire leitet die Nichtregierungsorganisation Clean Water Initiative (CWI). In der ersten Folge entscheidet sie sich mit Begeisterung für eine internationalere Ausrichtung der Organisation, sodass auch Regionen in Übersee mit sauberem Wasser versorgt werden können. Diese neue Richtung stößt allerdings auf Bedenken bei der Büroleiterin. Claire gibt ihr die Anweisung, einige Angestellte und somit die Hälfte aller Mitarbeiter zu entlassen. Später erkundigt sie sich über den Fortschritt und informiert die Büroleiterin, dass auch sie selbst gehen muss.

Underwood entwickelt einen ausgeklügelten Plan um eine Position im Kabinett zu erlangen. Als Teil seines Plans etabliert er Kontakte zu diversen, leicht manipulierbaren Personen, die er als Schachfiguren für sein Machtspiel missbrauchen kann. So beginnt er eine symbiotische und letztlich auch sexuelle Beziehung mit der jungen Reporterin Zoe Barnes, die er dazu bewegen kann, beschädigende Artikel über politische Rivalen zu veröffentlichen. Währenddessen manipuliert Underwood den sorgenvollen Abgeordneten Peter Russo aus Pennsylvania. Er verwickelt Russo in eine Intrige, um den Senator Michael Kern zu schwächen, der gleichzeitig auch Walkers Nachfolgekandidat für den Außenminister-Posten ist. Schließlich gelingt es Underwood, dass Walker den Posten mit der von Underwood favorisierten Catherine Durant besetzt. Russo wird von Underwood auch benutzt, um das Ende eines Lehrerstreiks und somit die Verabschiedung eines wichtigen Bildungsgesetzes herbeizuführen. Diese Erfolge verbessern das Ansehen von Underwood gegenüber Präsident Walker.

Da der neue Vizepräsident Jim Matthews aus seinem vorherigen Amt als Gouverneur von Pennsylvania ausschied, steht dort eine Nachwahl für die Neubesetzung der Position an. Underwood hilft dem aus Pennsylvania stammenden Peter Russo, sich von seinen Drogen- und Alkoholproblemen zu befreien und unterstützt die Kandidatur seines Schützlings. Kurz vor der Wahl benutzt er die Prostituierte Rachel Posner, um Russos Nüchternheit zu brechen und seinen Untergang einzuleiten. Nach einem Radio-Interview unter Alkoholeinfluss scheidet er aus dem Wahlkampf aus und droht Underwood, in den Medien über seine Rolle innerhalb der Intrigen auszupacken. Daraufhin handelt Underwood und bringt Russo um, indem er ihn bei laufendem Motor und geschlossenem Garagentor zurücklässt. Um dem Chaos der Wahl entgegenzuwirken, überzeugt Underwood Vizepräsident Matthews von einem Rücktritt und einer Rückkehr ins Gouverneursamt. So würde Underwoods Plan aufgehen und die von ihm angestrebte Position des Vizepräsidenten frei werden.

Jedoch erweckt Präsident Walker zunächst den Anschein, als hätte er bei der Neubesetzung der Position andere Pläne. Er schickt Underwood als mittlerweile engen Vertrauten zu einer gründlichen Überprüfung des vermeintlichen Kandidaten Raymond Tusk. Underwood realisiert im Laufe seines Besuchs, dass er selbst überprüft werden soll. Auch erfährt er, dass der Präsident und Tusk seit vielen Jahren enge Freunde sind (es war Tusks Ratschlag an Walker, der die Ernennung Underwoods zum Außenminister verhinderte). Tusk stellt allerdings eine Bedingung für seine Empfehlung und erklärt Underwood, dass er Walker nur zu einer Ernennung Underwoods rät, wenn Underwood seine zukünftige Politik als Vizepräsident nach Tusks Interessen ausrichtet. Daraufhin entgegnet er Tusk mit einem Gegenvorschlag, der auf einer gemeinsamen Zusammenarbeit basiert, die den Interessen beider Parteien dient. Währenddessen beginnt Zoe gemeinsam mit ihren Reporterkollegen Janine und Lucas die Hinweise miteinander zu verknüpfen und Underwoods Plänen auf die Spur zu kommen. Zum Abschluss der Staffel akzeptiert Underwood die Nominierung des Präsidenten und steigt somit zum designierten Vizepräsidenten auf.

Staffel 2[Bearbeiten]

Underwood steht kurz vor seiner Vereidigung als Vizepräsident, während Zoe, Lucas und Janine ihre Recherchen fortsetzen, um Rachel aufzuspüren, die daraufhin von Doug in einer abgelegenen Wohnung untergebracht wird. Unterdessen verabredet Underwood mit Zoe ein Treffen in einer U-Bahn-Station. Er überzeugt sie davon, die gemeinsamen Nachrichtenverläufe und Kontaktdaten zu löschen und stößt sie letztlich, unbeachtet von Augenzeugen oder Sicherheitskameras, vor einen einfahrenden Zug. Nachdem Janine von einer anonymen Person mit den von Francis gemachten Nacktbildern Zoes konfrontiert wird, gibt sie ihre Recherchen auf, um die Stadt zu verlassen und sich der Todesgefahr zu entziehen.

Lucas, der von der Tat Underwoods überzeugt ist, setzt seine Recherchen allein fort, um den Tod an seiner Freundin aufzuklären. Er kontaktiert den Hacker Gavin Orsay und bittet ihn darum, die Daten von Zoes Mobiltelefon wiederherzustellen, damit er den Kontakt zwischen Zoe und Frank beweisen kann. Allerdings arbeitet Gavin für den stellvertretenden FBI-Direktor Nathan Green, der zuvor von Doug dazu beauftragt wurde, Lucas in eine Falle locken. Nach seiner erfolgreichen Festnahme im Rahmen einer Server-Besichtigung wird Lucas wegen Cyber-Terrorismus für schuldig erklärt und inhaftiert. Später nutzt Gavin die Existenz von Rachel Posner, um Doug zu erpressen. Aus Furcht vor einem weiteren Umzug und der wachsenden Kontrolle Dougs über sie, trifft Rachel ihn in einem abgelegenen Waldstück mit einem Stein lebensgefährdend am Kopf, bevor sie mit seinem Auto fliehen kann.

Aufgrund ihrer Verpflichtungen als Second Lady tritt Claire als Leiterin von CWI zurück. In einem vielbeachteten Fernsehinterview gesteht sie, dass sie während ihrer Studienzeit vergewaltigt wurde und sich deshalb für einen Schwangerschaftsabbruch entschied. Sie freundet sich mit der First Lady an und entwickelt in gemeinsamer Zusammenarbeit einen Gesetzentwurf, der die Strafverfolgung bei sexuellen Übergriffen im Militär reformieren soll. Im Laufe der Zeit bemerkt Claire die durch die Präsidentschaft strapazierte Ehe der Walkers und bietet der First Lady an, sie und den Präsidenten an einen Eheberater zu vermitteln.

Da Raymond Tusk einen großen Einfluss auf die Handlungen des Präsidenten hat, versucht Underwood einen Keil zwischen Tusk und Walker zu treiben. Mit Xander Feng trifft er einen chinesischen Geschäftsmann und Verbündeten von Tusk und mischt sich somit in inoffizielle Diplomatiegespräche ein, um diese vorsätzlich zu ruinieren, was ihm auch gelingt. Underwood nutzt die chaotische Situation und lässt es so erscheinen, als sei Tusk gleichermaßen für die gescheiterten Gespräche verantwortlich. Dies säuert die diplomatischen Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten und führt zu einem Handelskrieg bezüglich Seltener Erden. Als weitere Folge steigen in den Vereinigten Staaten die Energiepreise. Tusk wehrt sich unverblümt gegen Walkers Bemühungen, die Krise bewältigen zu wollen. Über ein Casino, das in Besitz eines Volksstamms liegt, schleust Tusk zur Vergeltung Gelder in republikanische PACs ein. Als Underwood herausfindet, dass das Geld eigentlich von Xander Feng stammt, überredet er Feng dazu, seine Partnerschaft mit Tusk zu beenden.

Das Justizministerium findet derweil heraus, dass Doug Stamper bei einem Besuch im besagten Casino auf Video aufgezeichnet wurde und ermittelt über mögliche Verbindungen zwischen Feng, Tusk und dem Weißen Haus. Underwood strebt ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen der Sonderermittlerin Heather Dunbar und dem Weißen Haus an und überredet den Präsidenten zu einer Zusammenarbeit und insbesondere zur Übergabe seiner Reiseprotokolle, die die Besuche bei der Eheberatung miteinbeziehen. Ursprünglich sollen die Protokolle die Frage aufwerfen, ob die unzulässigen Parteispenden jemals thematisiert wurden. Um mediale Enthüllungen über seine Eheprobleme zu vermeiden, weist der Präsident den Rechtsberater des Weißen Hauses an, seinen Eheberater einzuweihen. Dies stuft die Sonderermittlerin Dunbar allerdings als Zeugenbeeinflussung ein.

Als der Justizausschuss des Repräsentantenhauses die Paragraphen der Amtsenthebung prüft, bieten sowohl der Präsident als auch Underwood Tusk eine präsidiale Begnadigung an. Im Austausch dafür erwarten Walker und Underwood von Tusk, dass er den jeweils Anderen in den Fall verwickelt. Tusk ergreift zunächst Partei für den Präsidenten und lässt Underwood keine andere Wahl, als an die alte Freundschaft zwischen ihm und Walker zu appellieren. Als Zeichen seiner Freundschaft zu Underwood bläst Präsident Walker den Begnadigungsdeal mit Tusk ab, woraufhin Tusk vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses erscheint und zunächst den fünften Zusatzartikel zur Verfassung geltend macht. Schließlich gesteht Tusk, dass der Präsident von den Absprachen mit China wusste und lässt Walker somit keine andere Wahl, als von seinem Amt zurückzutreten. Unmittelbar nach Walkers Rücktritt im Camp David wird Underwood als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

Staffel 3[Bearbeiten]

Als ungewählter Präsident sieht sich Frank mit gewaltigem Druck konfrontiert, da innerhalb seiner Partei der Widerstand gegen seine Person als nächster Präsidentschaftskandidat wächst. Fest entschlossen, ein Erbe zu hinterlassen und kein „Platzhalter-Präsident“ zu sein, schreitet Underwood mit ambitionierten Entscheidungen dem geplanten Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2016 entgegen, indem er zunächst offiziell erklärt, dass er die Kandidatur nicht anstrebe und seine Amtsperiode stattdessen seinem Arbeitsbeschaffungsprogramm America Works widmen wolle. Aufgrund eines Hurrikans scheitert jedoch die Finanzierung des Programms, sodass Frank eine Kandidatur für gerechtfertigt sieht und diese auch bekanntgibt.

Claire strebt währenddessen die Kandidatur zur Botschafterin bei den Vereinten Nationen an. Aufgrund einer unglücklichen Aussage während einer Befragung weist der Senat ihre Nominierung allerdings zurück. Claire nimmt folglich die Macht ihres Mannes in Anspruch, der sie daraufhin zur Botschafterin ernennt. Sie sieht sich nach ihrer Ernennung mit einer Krise im Jordantal konfrontiert, wo ihr Ehemann als Präsident der Vereinigten Staaten dem durchtriebenen Präsidenten Russlands, Viktor Petrov, gegenübersteht. In der Folge der Krise muss Underwood auf Wunsch von Petrov seine Frau zum Rücktritt bewegen, da diese in einer anderen Angelegenheit Petrov öffentlich bloßgestellt hatte und Petrov sich anscheinend rächen wollte.

Zu Werbezwecken engagiert Frank den Schriftsteller Tom Yates, der ein Buch über das Arbeitsbeschaffungsprogramm America Works schreiben soll. Im Verlauf der Staffel interessiert sich Yates jedoch immer mehr für das Verhältnis zwischen Frank und Claire. Schließlich legt er beiden Underwoods einen Entwurf des ersten Kapitels vor, in dem er nach Meinung von Frank zu sehr auf die Ehe eingeht und daraufhin von seiner Arbeit freigestellt wird. Auf Claire hingegen, die immer mehr an der Ehe zu zweifeln scheint, hat der Entwurf eine katalytische Wirkung.

Doug erholt sich von seinen durch Rachel Posner verursachten Verletzungen und erliegt seiner vorher für lange Zeit unter Kontrolle gehaltenen Alkoholsucht. Der Hacker Gavin Orsay wird von Doug gezwungen, ihm bei der Suche nach Rachel zu helfen und erhält dafür die Möglichkeit, ins Ausland zu flüchten; schließlich überreicht er Doug Unterlagen, die beweisen sollen, dass Rachel tot ist. Die von ihm überlieferten Funde gehören einer unbekannten Jane Doe, passen aber zu den Fingerabdrücken von Rachel. Bestürzt und verzweifelt bittet Doug seinen Bruder Gary, für einige Zeit bei ihm zu wohnen. Nachdem Gavin nach Venezuela floh, verrät er, dass er Doug falsche Informationen gegeben habe und Rachel doch noch lebe. Er gibt an, dass er ihren Standpunkt aufdecken würde, sobald Doug ihn dabei unterstütze, einem Hackerfreund aus dem Gefängnis zu helfen. Doug lokalisiert Gavin mit Hilfe der CIA in Venezuela und schlägt ihn brutal zusammen, bis er die notwendigen Informationen preisgibt. Daraufhin bricht er auf und findet Rachel, die sich mit dem Verdienst aus kleineren Jobs eine falsche Identität gekauft und ein neues Leben begonnen hat. Offenbar mit der Absicht Rachel zu töten, fährt er mit ihr in eine Wüste, wo er schon ein Grab schaufelt. Dort überdenkt Doug seinen Plan, nachdem Rachel ihn anfleht sie am Leben zu lassen und ihm vor allem von ihrer neuen Identität erzählt durch die eine Gefährdung der Karriere Underwoods unwahrscheinlicher würde. Doug lässt sie frei, fährt davon, dreht aber bald wieder um und wird zuletzt gesehen, wie er das für sie gegrabene Grab zuschaufelt, in dem noch von Stein und Erde bedeckte Teile ihres Kopfes zu sehen sind. Stamper kehrt zurück und trifft Underwood, der ihn indirekt fragt ob er erfolgreich war und sich damit als eigentlicher Auftraggeber offenbart.

Am Ende der Staffel arbeitet Doug wieder als Underwoods Stabschef. Sein Nachfolger und Vorgänger Remy Danton kündigte zuvor wegen der Art und Weise, wie Underwood Präsidentschaftskandidatin Jackie Sharp während einer Fernsehdebatte behandelte. Doug bekommt den Posten, nachdem er zuvor für die Konkurrentin Heather Dunbar tätig war, dies jedoch nur, um Underwood auch außerhalb seiner vorherigen Tätigkeit als Stabschef nützlich zu sein.

In den letzten Folgen der Staffel nehmen die Spannungen zwischen Frank und Claire Underwood inmitten der Vorwahlen deutlich zu. Nicht zuletzt wurden diese durch den Schriftsteller Tom Yates initiiert, der in Claire starke Zweifel an der Ehe ausgelöst hatte. Claire sieht sich nur noch als Mithelfer für den Erfolg ihres machtgierigen Ehemannes, nicht mehr als gleichberechtigten Partner. Einer verbalen Auseinandersetzung im Oval Office folgt am nächsten Tag die Erklärung Claires, dass sie ihn verlässt, womit die Staffel endet.

Figuren[Bearbeiten]

Frank Underwood[Bearbeiten]

Kevin Spacey spielt Francis Underwood

Francis J. Underwood, genannt Frank, geboren in Gaffney, South Carolina, ist zu Beginn der Serie demokratischer Kongressabgeordneter und Majority Whip im US-Repräsentantenhaus, bevor er ab dem Ende der ersten Staffel das Amt des Vizepräsidenten ausfüllt und am Ende der zweiten Staffel zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wird.

Aufgrund seiner Herkunft spricht er einen Südstaaten-Dialekt.[3] Underwood erlangte seinen Abschluss an der fiktiven Militärakademie The Sentinel und studierte im Anschluss in Harvard Jura.[4] Sein Urururgroßvater Augustus Elijah Underwood war Unteroffizier und starb im Alter von 24 Jahren im Amerikanischen Bürgerkrieg.[5] Aus politischen Gründen spricht Underwood in der Öffentlichkeit liebevoll über seinen im Alter von 43 Jahren an einer Herzattacke verstorbenen Vater, kannte ihn in Wirklichkeit aber kaum und hat eine negative Meinung über ihn.[6] In der letzten Folge der zweiten Staffel erzählt Underwood, dass sein Vater ihn im Alter von 13 Jahren gebeten habe, ihn zu erschießen. Underwood bereut zutiefst, dies nicht getan zu haben, da sein Vater die Familie durch Gewaltmissbrauch und Alkoholsucht in tiefe Trauer stürzte. Dieser Hass seinem Vater gegenüber zeigt sich zu Beginn der dritten Staffel, als Frank auf einem Friedhof auf das Grab seines Vaters uriniert. Frank hat keinen Respekt vor Gott oder jeglicher Religion. Dies zeigt sich in der dritten Staffel, als er in einer Kirche zu Satan spricht und einer Jesusfigur ins Gesicht spuckt.

Francis, der nur von seiner Ehefrau so genannt wird, ist ein durchtriebener Politiker, der genau weiß, wie er seine gesetzten Ziele erreichen kann. Ausgestattet mit einem scharfsinnigen Verstand, handelt Underwood bei Vorhaben, die er sich in den Kopf gesetzt hat, zielstrebig und extrem effektiv. Er ist eine überaus machthungrige Person mit außerordentlichen Fähigkeiten, sein Streben nach Macht und Vergeltung zu vollenden. Dafür schreckt er auch nicht davor zurück, ehemalige Verbündete zu hintergehen und jene Personen auszuschalten, die ihm beim Erreichen des gesetzten Zieles im Weg stehen. Im Laufe der Serie erfährt der Zuschauer, dass Underwood sogar vor kriminellen Handlungen, ja sogar vor Mord nicht zurückschreckt und sich somit bereit zeigt, große Risiken einzugehen, um die Offenlegung seiner Machenschaften zu verhindern. Darüber hinaus offenbart er auch eine herzliche und fürsorgliche Seite, um das Vertrauen seiner Mitmenschen zu erlangen. Trotz seiner Taten plagen Underwood keine Gewissensbisse, obwohl er andere Leben und Karrieren zerstört. Anders als im politischen Tagesgeschäft zeigt Underwood im privaten Umfeld eine ehrliche Seite von sich. Sympathie empfindet er insbesondere für seine Ehefrau Claire und in geringerem Ausmaß für die Reporterin Zoe Barnes. Zudem schützt und kümmert er sich um die Menschen in seinem näheren Umfeld, so zum Beispiel seinen Stabschef Doug Stamper, den er sogar als „Freund“ bezeichnet, den ehemaligen Betreiber des BBQ-Joint Freddy Hayes, sowie seine Leibwächter Steve und Edward Meechum.

Einige seiner Bemerkungen richtet Underwood an die Zuschauer, indem er seinen Blick der Kamera zuwendet. Die Serie pflegt somit teils eine Erzähltechnik, mit der die sogenannte vierte Wand durchbrochen wird. Unmittelbar vor seinem Wirken in House of Cards spielte Kevin Spacey in einer Produktion von Shakespeares Richard III. die Rolle von Richard III., eine Figur, auf der Underwood teilweise basiert.[7] Für seinen Namen Underwood stand möglicherweise Oscar Underwood Pate, der von 1900 bis 1901 als erster demokratischer Minority Whip im US-Repräsentantenhaus wirkte. Eines seiner Laster ist das Rauchen von Zigaretten. Zudem ist Underwood bisexuell, spielt gerne Videospiele[8]; später findet er auch Gefallen daran, Modellfiguren anzufertigen.[9]

Claire Underwood[Bearbeiten]

Robin Wright spielt Claire Underwood

Claire Underwood, geboren in Dallas, Texas, ist Francis’ Ehefrau und leitet zu Beginn die Wohltätigkeitsorganisation Clean Water Initiative, bevor sie die Leitung ihrer Organisation aufgrund ihrer Verpflichtungen als Second bzw. First Lady abgibt. In der dritten Staffel dient sie den Vereinigten Staaten für einige Zeit als Botschafterin für die Vereinten Nationen, ehe sie sich zum Rücktritt gezwungen sieht.

In den meisten Fällen unterstützt sie Frank bei seinen Machenschaften und erweist sich somit als ebenso gefühlskalt, manipulativ und machthungrig. Sie ist eine starke und zielstrebige Person, die von ihrem Mann nicht besänftigt oder auf ein Podest gestellt werden möchte. Da Frank dies als einziger ihrer Verehrer verstand, ist dies einer der Gründe für die Ehe. Als Leiterin der Wohltätigkeitsorganisation CWI nutzt sie ihre Position, um ihre eigene und die Macht ihres Mannes auszuweiten. Sie ist in der Lage, ähnlich gefühlskalt und berechnend zu agieren wie Frank, was sie durch die Entlassung der Hälfte ihrer Angestellten beweist. Anders als Francis neigt sie aufgrund ihrer schonungslosen Handlungen gelegentlich zu Schuldgefühlen und Betrübtheit. Aller persönlichen Ambitionen und der aufopferungsvollen Hingabe für die Ehe zum Trotz, sehnt sich ein Teil von ihr nach einem Leben mit größeren Freiheiten. Aus diesem Grund will sie Francis nach der dritten Staffel verlassen.

Zoe Barnes[Bearbeiten]

Kate Mara spielt Zoe Barnes

Zoe Barnes arbeitet zunächst als Reporterin für den Washington Herald, bevor sie im Laufe der ersten Staffel entlassen wird und daraufhin bis zum Beginn der zweiten Staffel für das Onlineportal Slugline tätig ist.

Als junge und aufstrebende Reporterin möchte Zoe respektiert und ernst genommen werden. Sie scheut sich nicht davor, ihre Meinung zu sagen und geht dafür auch auf Konfrontationskurs, wenn sie dies für das Erreichen ihrer Ziele für nötig hält. Auch das Mittel der Provokation ist ihr nicht fremd, wie sie durch Freizügigkeit und ihren forschen Gesprächsstil unter Beweis stellt. Um über wichtigere Themen berichten und den Schleier der Politik lüften zu können, akzeptiert sie sogar die Tatsache, dass Frank sie für seine Zwecke und als Sprachrohr benutzt. Zwar durchschaut sie seine Taten, verschreibt ihre berufliche Gegenwart aber ganz dem Nutzen, den Underwood aus ihren Veröffentlichungen zieht. Sie richtet ihre berufliche Zukunft nach ihm aus und heuert nach Rücksprache mit ihm bei Slugline an, nachdem das Verhältnis sogar in einer sexuellen Beziehung mündet. Aufgrund dessen lehnt sie zeitweise auch anderweitige romantische Beziehungen ab, wie zum Beispiel zu Lucas Goodwin, mit dem sie am Ende der ersten Staffel letztlich aber doch eine Beziehung eingeht. Zu Beginn der zweiten Staffel wird sie von Frank Underwood getötet.

Peter Russo[Bearbeiten]

Corey Stoll spielt Peter Russo

Peter Russo ist ein demokratischer Kongressabgeordneter aus Pennsylvania. Dort kandidiert er im Laufe der ersten Staffel auch für das Amt des Gouverneurs, ehe er seine Kandidatur zurückziehen muss.

Peter ist ein extrovertierter und charmanter Politiker, der aufgrund von Prostitution sowie Drogen- und Alkoholkonsum allerdings schon einige Male mit dem Gesetz aneinandergeraten und somit leicht zu beeinflussen ist. Aufgrund der Druckmittel, die Frank gegen ihn in der Hand hat, zeigt sich Peter ihm gegenüber loyal. Peter kann sein Leben kontrollieren, sofern ihm etwas wichtig ist, wie zum Beispiel die Beziehung zu seiner Büroleiterin Christina Gallagher, seine beiden Kinder Sarah und Kevin oder seine berufliche Laufbahn. Als Familienvater agiert er liebevoll und fürsorglich. Zudem legt Peter großen Wert auf die Meinung, die andere Menschen über ihn und seine Handlungen haben. Er spricht ungern über seine Vergangenheit inklusive der Exzesse und scheitert daran, eigene Fehler zu erkennen und die Verantwortung für diese zu übernehmen. Bereits kleine berufliche Rückschläge können ihn dazu verleiten, sich dem Alkohol- und Drogenkonsum oder Frauen hinzugeben. Schlussendlich führt dies in letzter Konsequenz auch zu seinem von Frank arrangierten Tod.

Doug Stamper[Bearbeiten]

Michael Kelly spielt Doug Stamper

Douglas Stamper, genannt Doug, dient Frank vorerst bis zum Ende der zweiten Staffel als Stabschef. Nachdem er aufgrund schwerer Verletzungen eine berufliche Pause einlegen muss, wird er am Ende der dritten Staffel von Präsident Frank Underwood zum Stabschef des Weißen Hauses ernannt.

Als engster Vertrauter unterstützt er Frank bedingungslos und mit großer Loyalität bei seinen Vorhaben. Dennoch scheut er sich nicht davor, ungefragt seine Meinung zu äußern, um Frank vor potenziellen Gefahren zu warnen oder ihn zu Handlungen zu motivieren. Er erweist sich als verlässlicher und eifriger Arbeiter im Hintergrund, der aufmerksam nach Schlupflöchern sucht und Frank den Rücken freihält. Ähnlich wie Frank schreckt auch er vor kriminellen Handlungen nicht zurück, wie er durch Bestechung und sogar Mord beweist. Genau wie Frank zeigt er ob seiner Taten keine Reue, sondern folgt dem eingeschlagenen Weg bedenkenlos. Doug, der als trockener Alkoholiker großen Wert auf Disziplin und Selbstbeherrschung legt, wird in den ersten beiden Staffeln als eine Person ohne wirkliches Privatleben dargestellt. Neben seiner beruflichen Beziehung zu Frank, der ihn sogar als „Freund“ bezeichnet, hält Doug regelmäßig Kontakt zur Prostituierten Rachel Posner, um ihr Privatleben von der Öffentlichkeit abzuschirmen. In der dritten Staffel kümmert sich während seiner Rehabilitation sein Bruder Gary um ihn.

Im Verlauf der dritten Staffel wird deutlich, dass Doug ein einsames Leben führt. Durch fehlende soziale Kontakte, sieht er seinen Lebenssinn in der politischen Arbeit und der absoluten Loyalität zu Frank. Diese gipfelt darin, dass Doug am Ende der dritten Staffel im Auftrag von Frank Rachel Posner tötet.

Garrett Walker[Bearbeiten]

Michael Gill spielt Garrett Walker

Garrett Walker bestreitet zu Beginn der Serie seine ersten Tage als neu gewählter 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Dieses Amt führt er bis zum Ende der zweiten Staffel aus, ehe er sich aufgrund einer Reihe von Intrigen, arrangiert von Frank, seiner Frau und später auch Raymond, zum Rücktritt gezwungen sieht und so der gegen ihn eingeleiteten Amtsenthebung zuvorkommt.

Walker ist ein intelligenter Politiker mit überzeugenden Ideen, dessen Bauchgefühl ihn tendenziell zu richtigen Entscheidungen verleitet. Unglücklicherweise stehen ihm mit Frank, den er entgegen Zusagen im Wahlkampf nicht zum Minister machte, sowie seinem Freund und Mentor Raymond zwei Manipulatoren gegenüber, die ihn aufgrund ihrer außerordentlichen Fähigkeiten auf diesem Gebiet mit Leichtigkeit beeinflussen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Deshalb erscheint Walker als schwacher Präsident, der ein empfängliches Ziel für Manipulationen darstellt und Anzeichen von Naivität und Unentschlossenheit offenbart. Lange kann er insbesondere die Machenschaften von Frank nicht durchschauen und nominiert ihn am Ende der ersten Staffel sogar für das Amt des Vizepräsidenten. Seine Familie, bestehend aus Ehefrau Tricia und zwei Kindern, ist ihm außerordentlich wichtig, weshalb er – trotz des Risikos der medialen Ausschlachtung seiner Eheprobleme – der von Claire im Hintergrund initiierten Eheberatung zustimmt. Letztendlich bedeutet dies das Ende seiner Präsidentschaft.

Raymond Tusk[Bearbeiten]

Gerald McRaney spielt Raymond Tusk

Raymond Tusk ist ein milliardenschwerer Industrieller und zunächst ein guter Freund und Vertrauter des Präsidenten Garrett Walker. Wie am Ende der ersten Staffel bekannt wird, sprach er sich gegenüber Walker gegen die Ernennung Underwoods zum Außenminister aus.

Im Verlauf der zweiten Staffel wird deutlich, dass Tusk ein skrupelloser Geschäftsmann ist, der seinen politischen Einfluss für seine Zwecke nutzt. Tusks Einfluss beim Präsidenten wird wiederum von Frank genutzt und manipuliert, um beide Kontrahenten gegeneinander auszuspielen, wodurch Tusk am Ende der zweiten Staffel im Machtkampf mit Frank unterliegt.

Heather Dunbar[Bearbeiten]

Heather Dunbar hat zunächst das Amt des United States Solicitor General inne und wird am Ende der zweiten Staffel als Sonderermittlerin in den Untersuchungen bezüglich der Geldwäsche eingesetzt. In der dritten Staffel gibt sie ihre Präsidentschaftskandidatur bekannt, wodurch sie in den parteiinternen Vorwahlen der Demokraten Frank Underwood und Jackie Sharp gegenübersteht.

Nebenfiguren[Bearbeiten]

  • Remy Danton arbeitet zunächst als Lobbyist für das Unternehmen SanCorp, nachdem er acht Jahre lang als Pressesekretär für Frank tätig war. In der zweiten Staffel arbeitet er zudem im Auftrag von Raymond Tusk, bevor er in der dritten Staffel Francis als Stabschef dient. Nach einem Streit zwischen Frank und Jackie, mit der Remy eine enge Beziehung unterhält, tritt Remy von seinem Posten zurück.
  • Christina Gallagher leitet zunächst das Büro des Kongressabgeordneten Peter Russo und ist darüber hinaus seine Freundin. Nach seinem Tod arbeitet sie als persönliche Assistentin des Präsidenten Garrett Walker. Allerdings verliert Christina ihren Job, nachdem die Ehefrau des Präsidenten, Tricia Walker, ihr Unbehagen äußert.
  • Linda Vasquez arbeitet bis zu ihrem Rücktritt als Stabschefin von Präsident Walker. Mit Frank, der ihr den Posten im Weißen Haus beschaffte, arbeitet sie zeitweise eng zusammen, sodass sie im Laufe der Serie eine größere Ahnung für seine Machenschaften entwickeln kann als andere Charaktere. In der zweiten Staffel begegnet sie Frank zunehmend kontroverser und tritt aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zurück.
  • Janine Skorsky arbeitet zunächst als Reporterin für den Washington Herald und wechselt später zu Slugline. Sie freundet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Zoe an und hilft ihr später bei dem Versuch, die Machenschaften von Underwood aufzudecken. Nach Zoes Tod erhält sie Morddrohungen und flüchtet aus der Stadt, um sich um ihre Mutter zu kümmern und als Dozentin zu arbeiten.
  • Lucas Goodwin arbeitet zunächst als Reporter für den Washington Herald. Gemeinsam mit Janine und Zoe, mit der er später auch eine Beziehung führt, will er die Machenschaften von Underwood aufdecken. Er heuert den Hacker Gavin Orsay an, um Franks Beteiligung an Zoes Tod beweisen zu können. Das große Risiko wird ihm zum Verhängnis, sodass er in der zweiten Staffel wegen Cyberterrorismus angeklagt und inhaftiert wird.
  • Rachel Posner arbeitet zu Beginn als Prostituierte und sitzt bei der Trunkenheitsfahrt von Peter Russo auf dem Beifahrersitz. Nachdem Doug sie aufspürt und ihr ein Schweigegeld auferlegt, übt er Kontrolle über ihr Leben aus. So wird sie beauftragt, Russo vor einem Radiointerview zum Alkoholkonsum zu verleiten. In der letzten Folge der zweiten Staffel verletzt sie Doug schwer mit einem Stein am Kopf und flüchtet folglich nach New Mexico, um unter dem Namen Cassie Lockhart ein neues Leben zu beginnen. Am Ende der dritten Staffel wird sie von Doug lokalisiert, ermordet und in einer verlassenen Wüste begraben.
  • Edward Meechum dient Underwood als Leibwächter und Fahrer. Nachdem er seine Waffe in der Öffentlichkeit abfeuert und deshalb beurlaubt wird, bekommt er von Underwood eine zweite Chance und erweist sich von diesem Augenblick an als einer von Franks engsten Vertrauten.
  • Catherine „Cathy“ Durant ist zunächst Senatorin, bevor sie zu Beginn der ersten Staffel zur Außenministerin ernannt wird. Sie wird von Frank für den Außenminister-Posten in Stellung gebracht und wird für das Amt nominiert, nachdem sich der vom Präsidenten favorisierte Kandidat Michael Kern zurückzieht.
  • Jacqueline „Jackie“ Sharp ist eine demokratische Kongressabgeordnete aus Kalifornien und Nachfolgerin von Frank als Majority Whip des US-Repräsentantenhauses. Nach Beginn von Underwoods Präsidentschaft füllt sie die Position des Assistant Majority Whip aus, ehe sie nach den verlorenen Zwischenwahlen den Titel Assistant Minority Whip trägt. In der dritten Staffel kandidiert sie für das Präsidentenamt, zieht sich aber nach einer Fernsehdebatte aus dem Wahlkampf zurück und stellt sich öffentlich gegen Frank. Jackie ist eine ambitionierte Politikerin, die den Vereinigten Staaten zuvor im Irakkrieg diente. Nachdem sie die unerwartete Chance auf eine größere Machtposition ergreift, wird sie aufgrund ihrer Militärvergangenheit bei ihren männlichen und weitaus erfahreneren Kollegen schnell respektiert. Frank schätzt ihren gnadenlosen Pragmatismus, den sie im Krieg durch die Tötung zahlreicher Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, bewies.
  • Gavin Orsay bestreitet sein Leben als Hacker und Informant, der widerwillig in Diensten des FBI steht. Sein Mitgefühl für inhaftierte und befreundete Hacker hindert ihn an seinem Verlangen, zu flüchten und ein eigenes Leben zu führen.
  • Seth Grayson steigt durch Erpressung zum Pressesprecher von Vizepräsident Underwood auf. Trotz seiner persönlichen Fehden mit Doug erweisen sich seine unkonventionellen Methoden den Underwoods als äußerst nützlich.
  • Hector Mendoza ist bis zu seinem Rücktritt republikanischer Mehrheitsführer im Senat. Er stellt öffentlich Claires Bewerbung als Botschafterin der Vereinten Nationen in Frage, obwohl er ihr vorher das Gegenteil versprochen hatte. Mendoza liebäugelt zudem mit einer Präsidentschaftskandidatur, muss davon allerdings Abstand nehmen, weil er Vortragshonorare unterschlagen hat.
  • Viktor Petrov steht Frank als Präsident Russlands in einem kritischen Unterfangen internationaler Bedeutung gegenüber. Er zeigt sich als ebenbürtiger und genauso kalter Stratege wie Underwood. Seine Figur teilt einige Gemeinsamkeiten mit dem realen russischen Präsidenten Wladimir Putin.[10]
  • Kate Baldwin berichtet für den Wall Street Telegraph aus dem Weißen Haus, nachdem ihre Vorgängerin Ayla Sayyad verbannt wird. Sie lernt den Romanautor Tom Yates kennen und geht eine Beziehung mit ihm ein. Diese endet am Ende der dritten Staffel, da sie ihn nicht bei der Veröffentlichung des Buchauszugs unterstützen möchte.
  • Thomas „Tom“ Yates ist ein erfolgreicher Romanautor, der durch das Buch Scorpio bekannt wurde. Er wird von Frank beauftragt, ein Buch über sein Jobprogramm America Works zu verfassen. Er erhält somit exklusive Einblicke in die Ehe der Underwoods und entwickelt eine enge Beziehung zu Frank und Claire. Am Ende der dritten Staffel wird sein Buchauszug von Frank abgelehnt, womit sein Engagement endet.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entsteht nach den Dialogbüchern von Oliver Blanck (Staffel 1), Jörg Hartung (Staffel 1), Matthias Lange (Staffeln 2 und 3) und Kathrin Gaube (Staffeln 2 und 3) und unter der Dialogregie von Inez Günther durch die Synchronfirma Scalamedia GmbH in Berlin.[11]

Die Tabelle nennt die Schauspieler, ihre Rollennamen, ihre Zugehörigkeit zur Hauptbesetzung (●) bzw. zu den Neben- und Gastdarstellern (•) je Staffel (1–3), die Summe der Episoden mit Auftritten in Haupt- und Neben- bzw. Gastrolle sowie ihre deutschen Synchronsprecher.

House of Cards
Schauspieler Rollenname 1 2 3 Episoden Deutscher Synchronsprecher
Spacey, Kevin Kevin Spacey Underwood, Frank Frank Underwood 39 Hagen, Till Till Hagen
Wright, Robin Robin Wright Underwood, Claire Claire Underwood 39 von Bentheim, Irina Irina von Bentheim
Mara, Kate Kate Mara Barnes, Zoe Zoe Barnes 13 Doering, Manja Manja Doering
Stoll, Corey Corey Stoll Russo, Peter Peter Russo 11 Löwenberg, Jaron Jaron Löwenberg
Kelly, Michael Michael Kelly Stamper, Doug Doug Stamper 38 Flechtner, Peter Peter Flechtner
Jaffrey, Sakina Sakina Jaffrey Vasquez, Linda Linda Vasquez 18 Pigulla, Franziska Franziska Pigulla
Connolly, Kristen Kristen Connolly Gallagher, Christina Christina Gallagher 17 Lehmann, Dascha Dascha Lehmann
Arcelus, Sebastian Sebastian Arcelus Goodwin, Lucas Lucas Goodwin 14 Makino, Jan Jan Makino
McGiver, Boris Boris McGiver Hammerschmidt, Tom Tom Hammerschmidt 7 Reinhardt, Peter Peter Reinhardt
Zimmer, Constance Constance Zimmer Skorsky, Janine Janine Skorsky 12 Sturm, Victoria Victoria Sturm
Ali, Mahershala Mahershala Ali Danton, Remy Remy Danton 27 Lontzek, Peter Peter Lontzek
Holt, Sandrine Sandrine Holt Cole, Gillian Gillian Cole 10 Weigert, Debora Debora Weigert
Gill, Michael Michael Gill Walker, Garrett Garrett Walker 22 Röth, Frank Frank Röth
McRaney, Gerald Gerald McRaney Tusk, Raymond Raymond Tusk 13 Memel, Dieter Dieter Memel
Darrow, Nathan Nathan Darrow Meechum, Edward Edward Meechum 32 Stephan, Arne Arne Stephan
Atkinson, Jayne Jayne Atkinson Durant, Catherine Catherine Durant 14 Lopinski, Katharina Katharina Lopinski
Brosnahan, Rachel Rachel Brosnahan Posner, Rachel Rachel Posner 19 Pollow, Peggy Peggy Pollow
Parker, Molly Molly Parker Sharp, Jackie Jackie Sharp 20 Eberhard, Gundi Gundi Eberhard
Simpson, Jimmi Jimmi Simpson Orsay, Gavin Gavin Orsay 17 Collé, Marcel Marcel Collé
Cecil, Derek Derek Cecil Grayson, Seth Seth Grayson 20 Hackenberger, Karlo Karlo Hackenberger
Marnò, Mozhan Mozhan Marnò Sayyad, Ayla Ayla Sayyad 11 Marquitan, Christin Christin Marquitan
Marvel, Elizabeth Elizabeth Marvel Dunbar, Heather Heather Dunbar 15 Solter, Andrea Andrea Solter
Sheil, Kate Lyn Kate Lyn Sheil Williams, Lisa Lisa Williams 9 Forsberg, Millie Millie Forsberg
Martinez, Benito Benito Martinez Mendoza, Hector Hector Mendoza 7 Wagner, Wolfgang Wolfgang Wagner
Mikkelsen, Lars Lars Mikkelsen Petrov, Viktor Viktor Petrov 4 Vollbrecht, Bernd Bernd Vollbrecht
Dickens, Kim Kim Dickens Baldwin, Kate Kate Baldwin 6 Zimmermann, Katrin Katrin Zimmermann
Sparks, Paul Paul Sparks Yates, Tom Tom Yates 9 Gossler, Stephan Stephan Gossler

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Konzeption[Bearbeiten]

Showrunner Beau Willimon

Das eigenständige Studio Media Rights Capital erwarb die Rechte an House of Cards mit der Absicht, daraus eine Serie zu kreieren.[12] Während sich die Produktion des Films Der seltsame Fall des Benjamin Button dem Ende näherte, wurde David Fincher von seinem Agenten die BBC-Miniserie Ein Kartenhaus vorgeführt.[12] Fincher zeigte sich interessiert, gemeinsam mit Eric Roth eine mögliche Adaption zu produzieren.[12] Fincher sagte, er sei aufgrund der Langfristigkeit an einer Fernsehproduktion interessiert.[13] Außerdem fügte er an, dass Filmcharaktere im Gegensatz zu Serienfiguren keine komplexen Charakterisierungen zuließen.[13] „In den letzten zehn Jahren empfand ich, dass die besten Drehbücher für Schauspieler im Fernsehen angesiedelt waren. Also hielt ich meine Augen für etwas Langfristigeres offen“, sagte Fincher.[13]

„Dienstagabend, 19:30 Uhr – das war einmal. Das Herz dieser Tradition wurde aufgespießt, der Kopf abgetrennt und der Mund mit Knoblauch ausgestopft. Das vom Fernsehen gezwungene Publikum existiert nicht mehr. Wenn man den Leuten die Möglichkeit des Binge Watching gibt, liegt man mit dem Glauben, dass sie es nutzen werden, nicht falsch.“

David Fincher: [14]

MRC kontaktierte diverse Kabelsender, unter ihnen HBO, Showtime und AMC. Netflix baute allerdings auf den Start einer eigenen Serie und überbot die anderen Interessenten.[15] Der leitende Programmbeauftragte von Netflix, Ted Sarandos, wertete die Sehgewohnheiten der Netflix-Nutzer aus und folgerte daraus, dass es ein großes Publikum für Fincher und Spacey gab.[16] „Es sah sehr vielversprechend aus“, sagte er, „quasi die perfekte Verkettung von Substanz und Talent.“[12] Bei der Suche nach einem Autor setzte Fincher voraus, dass derjenige eine „glaubwürdige Version der parlamentarischen Politik in Washington“ abbilden könne.[12] Engagiert wurde Beau Willimon, der Charles Schumer, Howard Dean und Hillary Clinton[17] als Helfer diente und im Frühjahr 2011 das Drehbuch der Pilotfolge fertigstellte.[12] Willimon sah die Möglichkeit, aus der ursprünglichen BBC-Vorlage eine komplett neue Serie zu kreieren und darüber hinaus die Gesamtstory zu vertiefen.[12]

„Streaming ist die Zukunft. Das Fernsehen wird in fünf Jahren nicht das Fernsehen von heute sein… jeder wird streamen.“

Beau Willimon: [18]

Im März 2011 wurde das Projekt mit Kevin Spacey als Darsteller und Executive Producer angekündigt.[19] Verlautbart wurde außerdem, dass Fincher bei den ersten beiden Folgen Regie führen und das Drehbuch dieser Folgen aus den Federn von Willimon stammen würde. Netflix bestellte direkt zwei Staffeln, insgesamt bestehend aus 26 Folgen.[20] Spacey bezeichnete Netflix’ Modell der gleichzeitigen Veröffentlichung aller Folgen als „neue Betrachtungsweise.“[18] Er fügte an, dass Netflix’ Zusage für zwei ganze Staffeln der Serie zu einer größeren Kontinuität verhalf. „Wir wissen ganz genau, wo wir hinwollen“, sagte Spacey.[18] In einer Rede auf dem Edinburgh International Television Festival merkte er zudem die Forderung anderer Kabelsender an, die – mit Ausnahme von Netflix – eine Pilotfolge beanspruchten. Netflix vertraute einzig auf seine Statistiken und bestellte direkt die ganze Serie.[21]

Rollenbesetzung[Bearbeiten]

Produzent und Regisseur David Fincher

Laut Fincher sei jeder Schauspieler der Hauptbesetzung die erste Wahl gewesen.[13] Bei der ersten Leseprobe sagte er: „Jeder Einzelne von euch soll wissen, dass ihr die erste Wahl darstellt — ihr stellt die erste Wahl für diese Charaktere dar. Also versaut es nicht.“[13] Spacey, der seinen bis dato letzten Auftritt in einer Fernsehshow zwischen 1987 und 1990 in der Serie Wiseguy hatte, reagierte positiv auf das Drehbuch. Er spielte Richard III. am Old Vic Theatre, was Fincher als „großartiges Training“ bezeichnete.[13] Spacey unterstütze die Veröffentlichung aller Folgen zum gleichen Zeitpunkt, weil er glaubte, die Veröffentlichungen von Fernsehserien würden sich in Zukunft in immer mehr Fällen in diese Richtung entwickeln. Spacey sagte: „Wenn ich meine Freunde frage, was sie am Wochenende gemacht haben, erzählen sie mir, dass sie drei Staffeln von Breaking Bad gesehen haben, oder die bisherigen zwei Staffeln von Game of Thrones“.[22] Offiziell wurde er im März 2011 gecastet.[23] Robin Wright wurde von Fincher kontaktiert, als sie gemeinsam für den Film Verblendung arbeiteten.[13] Sie wurde als Claire Underwood im Juni 2011 gecastet.[24] Kate Mara sprach im Februar 2012 für die Rolle der Zoe Barnes vor.[25] Ihre Schwester Rooney arbeitete gemeinsam mit Fincher am Film Verblendung; Kate Mara las die betreffenden Zeilen im Drehbuch, „verliebte sich in die Figur“ und bat ihre Schwester, bei Fincher ein gutes Wort für sie einzulegen. Im folgenden Monat bekam sie den Anruf und wurde zum Vorsprechen eingeladen.[26] Im Frühjahr des Jahres 2012 erhielt Corey Stoll die Rolle des Kongressabgeordneten Peter Russo.[27] Michael Gill als Präsident Walker und Constance Zimmer als Journalistin Janine Skorsky wurden im März 2012 gecastet.[28][29] Die Rolle des Journalisten Lucas Goodwin ergatterte Sebastian Arcelus im Sommer des gleichen Jahres.[30] Für die zweite Staffel wurden im Mai 2013 Molly Parker als Jacqueline Sharp und Samuel Page als Connor Ellis verpflichtet.[31] Am 13. Oktober 2014 verstarb Elizabeth Norment, die bis zum Ende der zweiten Staffel die Rolle von Frank Underwoods Sekretärin Nancy Kaufberger verkörperte.[32] Im Sommer 2015 wurde bekannt, dass Neve Campbell in der vierten Staffel zur Stammbesetzung stößt.[33] Gleiches gilt für Colm Feore, dessen Mitwirken im September 2015 an die Öffentlichkeit gelangte.[34] Im Februar 2016 verkündete Netflix via Twitter, dass auch Joel Kinnaman zum Cast dazustößt.[35]

Dreharbeiten[Bearbeiten]

Drehorte

Die Dreharbeiten für die erste Staffel begannen im Januar 2012 im an der Ostküste der USA gelegenen Harford County, Maryland.[36][37] Die Außenszenen wurden hauptsächlich in der ungefähr 40 Kilometer von Washington, D.C. entfernten Stadt Baltimore, Maryland gedreht.

Zu den zahlreichen in Baltimore gedrehten Außenszenen, die Washington, D.C. porträtieren sollen, gehören: der Wohnsitz der Underwoods, die Wohnung von Zoe Barnes, Freddy’s BBQ Joint, das Gebäude der Clean Water Initiative, die Büroräume des Washington Herald, das Opernhaus von Washington, Hotel Cotesworth, das Georgetown Hotel, Werner’s Bar, Tio Pepe’s und die Bar DuPont Circle. Dazu zählen auch Szenen, die nicht in Washington angesiedelt sind, wie z. B. die der Wahlkampftournee von Peter Russo in Pennsylvania und die Francis J. Underwood Library auf dem Gelände der fiktiven Militärakademie The Sentinel im Bundesstaat South Carolina.[38]

Die meisten Innenaufnahmen wurden in einer großen gewerblichen Lagerhalle in Joppa, Maryland gedreht.[39][40] In der Lagerhalle wurde auch der gesamte Westflügel des Weißen Hauses inklusive des Oval Office[41] maßstabsgetreu und fast vollständig rekonstruiert. Unter anderem wurde der im Oval Office liegende runde Teppich mit dem Siegel der Vereinigten Staaten von dem Unternehmen produziert, das auch den Teppich des echten Oval Office gefertigt hat.[42] Auch die Räumlichkeiten des Kongress, das Großraumbüro von Slugline, sowie einige Wohnräume, darunter die Räume des Reihenhauses der Underwoods, fanden in der Lagerhalle ihren Platz.[39]

Steuervergünstigungen

Gemäß dem Maryland Film Office erließ der Bundesstaat Maryland der Produktionsfirma Media Rights Capital Steuergutschriften in Millionenhöhe, um einen Teil der Produktionskosten zu subventionieren.[43]

  • Für die erste Staffel wurden Gutschriften in Höhe von 11,6 Millionen US-Dollar erlassen. Die Produktionskosten beliefen sich auf insgesamt 63 Millionen Dollar. Mehr als 1600 Unternehmen und 2200 Bürger aus Maryland waren an den Dreharbeiten involviert. Dies brachte dem Bundesstaat Einnahmen in Höhe von 138 Millionen Dollar ein.
  • Für die zweite Staffel erließ der Bundesstaat Maryland Gutschriften in Höhe von 15 Millionen US-Dollar, während sich die Produktionskosten auf insgesamt 55 Millionen beliefen. Fast 2000 Unternehmen und mehr als 3700 Menschen wurden in die Dreharbeiten eingebunden, was der Volkswirtschaft Einnahmen in Höhe von 120 Millionen Dollar einbrachte.
  • Vor der Produktion der dritten Staffel äußerte die Produktionsfirma durch einen Brief die Absicht, erneut in Maryland drehen zu wollen. Sie schätzte die Kosten und den Einfluss auf die Volkswirtschaft ähnlich hoch wie für die zweite Staffel. Demnach würde die Serie „einen Anspruch auf Steuervergünstigungen in Höhe von bis zu 15 Millionen Dollar“ haben.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Fernsehausstrahlung[Bearbeiten]

Ausstrahlung im Free-TV

Im Free-TV liegen die Rechte bei der ProSiebenSat.1 Media. Die erste Folge wurde am 6. November 2013 bei ProSieben Maxx in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln als Preview gezeigt. Ab dem 13. November wurden regulär pro Woche zwei Folgen (inklusive der ersten) gesendet. Auf Sat.1[44] und ORF eins war beginnend mit dem 10. November 2013 die wöchentliche Ausstrahlung der synchronisierten Fassung geplant. Aufgrund niedriger Quoten entschied sich Sat.1 allerdings vorzeitig, die Ausstrahlung am 29. Dezember 2013 frühzeitig zu beenden. Zum Abschluss wurden die ausstehenden sechs Folgen am Stück gesendet.[45] In der Schweiz zeigte SRF 1 die Serie im Zweikanalton beginnend mit dem 11. November 2013. Die zweite Staffel wurde in Deutschland am 5. und 6. September 2014 bei ProSieben Maxx als Binge Watching-Event ausgestrahlt.[46] Die Ausstrahlung der dritten Staffel erfolgte vom 21. bis 24. September 2015 jeweils ab kurz nach 22 Uhr auf ProSieben Maxx. Dort erreichte die Serie in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen in der Spitze einen Marktanteil von 1,8 Prozent. Durchschnittlich bewegte sich die Serie mit 0,9 Prozent und 40.000 Zuschauern in dieser Zielgruppe insgesamt 0,2 Prozent unter dem Senderdurchschnitt.[47] In Österreich wird die Serie seit dem 28. September 2015 jeweils montags auf dem Sender ORF eins ausgestrahlt. Die Ausstrahlung um kurz vor Mitternacht wurde vom Sender mit der auf Dauer eingeschränkten Zielgruppe begründet, die die detailreiche Darstellung des politischen Geschehens generieren könne. Als weiterer Grund wurde die „sehr in die Tiefe der US-amerikanischen Innenpolitik“ gehende Handlung genannt. Die erste Folge der dritten Staffel erreichte einen Marktanteil von 5 Prozent und eine Reichweite von 35.000 Zuschauern.[48] Die Ausstrahlung der zweiten Folge steigerte sich trotz gleicher Sendezeit um 23:45 Uhr und wurde von insgesamt 57.000 Zuschauern gesehen. Dies machte einen Marktanteil von 7 Prozent aus.[49]

Ausstrahlung im Pay-TV

Für Deutschland hat sich der Pay-TV-Sender Sky Atlantic HD die Ausstrahlungsrechte gesichert.[50] Demnach liegen die exklusiven Ausstrahlungsrechte über alle Plattformen für jede Staffel für sechs Monate exklusiv bei Sky.[51] Die Erstausstrahlung der ersten Staffel sendete Sky vom 4. Februar bis zum 29. April 2013. Die dritte Staffel strahlte Sky Atlantic HD zwischen dem 13. März und 5. Juni 2015 aus. Der Ausstrahlung der ersten Folge wohnten insgesamt 20.000 Zuschauer bei, was einem Marktanteil von 0,1 Prozent entspricht. Die Hälfte der Zuschauer wurde in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreicht. Die Veröffentlichung über die Online-Mediathek Sky Go, die zeitgleich mit dem globalen Release am 28. Februar 2015 erfolgte, verzeichnete allein am ersten Tag ungefähr 17.000 Abrufe. Dies markierte senderintern einen neuen Rekord.[52] Die Episoden der vierten Staffel sollen ab dem 4. März 2016 wöchtlich und wahlweise im englischen Originalton sowie in der deutschen Synchronfassung erneut auf Sky Atlantic HD laufen. Wie schon bei den vorherigen Staffeln soll die komplette Staffel am 4. März über diverse Plattformen von Sky zur Verfügung stehen, darunter in der Online-Mediathek Sky Go.[53]

DVD/Blu-ray-Vertrieb[Bearbeiten]

Die Serie wird in Deutschland seit Dezember 2013 auf DVD und Blu-ray vertrieben. Nachdem die erste Staffel ohne übliche Extras verkauft wurde, hielt die Veröffentlichung der zweiten Staffel Bonusmaterial in Form kurzer Clips bereit, deren Länge zwischen 4 und 18 Minuten variiert. Beleuchtet werden die Hintergründe und Motive der Serie, die direkte Ansprache an den Zuschauer, die Umsetzung des britischen Originals, das Drehbuch der Serie sowie die Produktion einer Folge.

Land Staffel 1 Staffel 2 Staffel 3
Vereinigte Staaten 11. Juni 2013 17. Juni 2014 7. Juli 2015
Großbritannien 10. Juni 2013 16. Juni 2014 29. Juni 2015
Deutschland 17. Dezember 2013 4. September 2014 1. Oktober 2015[54]

Andere Veröffentlichungsformen[Bearbeiten]

Soundtrack

Am 5. April 2013 wurde in Deutschland der von Jeff Beal komponierte Soundtrack der ersten Staffel veröffentlicht.[55] Der Soundtrack der zweiten Staffel, ebenfalls komponiert von Jeff Beal, erschien am 27. Juni 2014.[56]

Die digitale Veröffentlichung des Soundtracks zur dritten Staffel erfolgte am 11. September 2015, während die CD-Veröffentlichung für den 2. Oktober 2015 vorgesehen ist. Gemäß Komponist Jeff Beal hatten „die kräftigen Handlungsstränge rund um America Works und die Gespräche über den Nahen Osten mit dem russischen Präsidenten Petrov ihren eigenen Klang.“ Beal erklärte zudem, die Staffel sei äußerst wichtig für die Ehe von Frank und Claire. Der Handlungsbogen der Staffel und somit auch das zerfallende Vertrauensverhältnis der Underwoods zueinander hätten im Soundtrack ein eigenes Sprachrohr benötigt. Nach eigener Aussage weitete Beal für den Soundtrack der dritten Staffel den Einsatz opernartiger Sopranstimmen aus: „Irgendwie machte es den Anschein, als würde dies ein großartiger Sound für Claires aufkeimende Macht und Stärke sein.“ Beal habe diesen Klang insbesondere in der letzten Folge der Staffel verwendet.[57]

Online-Verfügbarkeit

In Deutschland bietet der SVoD-Anbieter Netflix die Serie über seine Plattform an. Neue Staffeln werden dort allerdings erst nach sechs Monaten veröffentlicht, da Sky Deutschland für diesen Zeitraum die exklusiven Ausstrahlungsrechte hält. So wurde die dritte Staffel, deren Veröffentlichung im Februar 2015 erfolgte, bei Netflix erst im August 2015 ins Programm aufgenommen.[58]

Bei den Diensten Amazon Instant Video, Maxdome sowie im iTunes Store des Anbieters Apple können je nach Dienst einzelne Folgen oder ganze Staffeln für einen begrenzten Zeitraum geliehen oder wahlweise für einen unbegrenzten Zeitraum käuflich erworben werden.

Kritik[Bearbeiten]

Rezensionen[Bearbeiten]

House of Cards wurde bereits im Vorfeld der Ausstrahlung positiv aufgenommen. Die erste Staffel erreichte bei Rotten Tomatoes 84 %, die zweite Staffel stieß bei 85 % auf positive Zustimmung und die dritte Staffel bei 76 %.[59] Bei Metacritic erreichten die erste und dritte Staffel eine Punktzahl von 76, die zweite Staffel kam auf 80 Punkte.[60] Zur ersten Staffel lautete der Kritikerkonsens bei Rotten Tomatoes: „Unterfüttert mit überzeugenden Leistungen der Darsteller – insbesondere von Kevin Spacey – und verlässlicher Regie, ist House of Cards ein raffiniertes und fesselndes Drama, das Fernsehproduktionen möglicherweise neu definiert.“[61]

Auch in Deutschland zeigten sich die Kritiker weitgehend positiv gestimmt. So lobte Michael Hanfeld in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (2013) die Figur des Frank Underwood, der von Kevin Spacey mit „diabolischer Inbrunst“ gespielt werde. Dass Underwood die Zuschauer durch seine direkte Ansprache zu Komplizen macht, gebe der Geschichte „bösen Witz“ sowie „Ironie, Tempo und Kraft“. Die Dialoge beschrieb Hanfeld als „gestochen scharf“, das Gesamtkonzept der Serie als „Kino und Theater im Fernsehen in einem“.[62] Joachim Huber bezeichnete im Tagesspiegel (2013) das Schauspiel von Kevin Spacey als „großes Vergnügen“ und die dazugehörige Rolle des Francis Underwood als „sagenhaft“.[63] Jürgen Schmieder kritisierte in der Süddeutschen Zeitung (2015) die Fortsetzung der Serie nach dem Ende der zweiten Staffel. Die Geschichte hätte enden müssen, als US-Präsident Underwood „triumphierend in die Kamera blickt und zweimal mit dem Ring auf den Tisch klopft“.[64]

Reaktionen aus der Politik[Bearbeiten]

US-Präsident Barack Obama bewundert Underwood für seine Effizienz

Mit Barack Obama und Bill Clinton haben sich zwei US-Präsidenten öffentlich zur Serie geäußert. Auf die Frage, ob die Serie die Politik in der Hauptstadt korrekt darstelle, sagte Clinton zu Hauptdarsteller Kevin Spacey: „99 Prozent von House of Cards stimmen mit der Realität überein. Aber es ist unmöglich dermaßen schnell ein Bildungsgesetz zu verabschieden.“[65] Barack Obama verkündete am Tag vor dem Release der zweiten Staffel auf Twitter, dass er die Serie am nächsten Tag schauen wolle. Zudem bat er seine Follower im selben Tweet darum, Spoiler über den Verlauf der Staffel zu unterlassen.[66] Im April 2015 versuchte sich Obama im Rahmen eines Aprilscherzes an einer Underwood-Imitation, indem er seinen Kopf in die Kamera drehte und sagte: „Hallo an alle! Hier spricht nicht Frank Underwood; hier spricht Barack Obama. Frohen 1. April. Frank hat das von mir gelernt.“[67] Im März 2014 gab Obama zu Protokoll, dass das Leben in Washington „ein wenig langweiliger“ sei, als in der Serie dargestellt.[68]

„99 Prozent von House of Cards stimmen mit der Realität überein. Aber es ist unmöglich dermaßen schnell ein Bildungsgesetz zu verabschieden.“

Bill Clinton: [65]

Bei einem Treffen mit Vorstandsvorsitzenden großer Unternehmen drückte Obama im Dezember 2013 seine Verehrung für die Hauptfigur aus: „Dieser Kerl bekommt wirklich eine Menge geregelt!“ Auch wünschte sich Obama, dass die Dinge im realen Washington mit einer „ähnlich schonungslosen Effizienz“ über die Bühne gehen würden.[69] Der Republikaner Kevin McCarthy, der zum Zeitpunkt seiner Aussage Underwoods Position des Majority Whip im Repräsentantenhaus ausfüllte, sagte im August 2013: „Underwood wird mit all den falschen Eigenschaften dargestellt, die man so über Washington hört. Er bringt ein Kongressmitglied wortwörtlich um. Wenn ich nur einen Abgeordneten umbringen könnte, müsste ich mir nie wieder mehr Sorgen über das Stimmverhalten machen.“[70] Für den Abgeordneten Thomas Massie ist der Realismus der Serie „verblüffend“: „Das Mobilar, die Telefone, die Vorhänge, die Skandale, die Verhandlungen in den Hinterzimmern... das alles basiert tatsächlich auf der Realität.“ Der einzige große Unterschied sei Underwood, der im Gegensatz zu seinen realen Vorbildern im Kongress „einen Plan“ habe.[71] Der australische Premierminister Malcolm Turnbull sieht in Underwood „einen modernen Iago“, wie er in Anspielung auf die Shakespeare-Tragödie Othello bekannte. House of Cards sei anders als die dänische Serie Borgen – Gefährliche Seilschaften kein politisches Drama, sondern ein Melodram, das sich weitläufiger mit den inneren Konflikten und weniger mit der Tagespolitik beschäftigt.[72]

„Wenn ich nur einen Abgeordneten umbringen könnte, müsste ich mir nie wieder mehr Sorgen über das Stimmverhalten machen.“

Kevin McCarthy: [70]

Die in Washington D.C. tätige Lobbyistin Rina Shah gab in der Süddeutschen Zeitung (2015) zu Protokoll, dass die Serie „sehr nah“ am realen politischen Geschehen sei. Unter anderem werde die enge Beziehung zwischen Politikern und der Presse „sehr gut dargestellt“. Allerdings würden Entscheidungen schneller getroffen werden und insgesamt sehe die Serie „viel glamouröser“ aus als ihr reales Vorbild.[73] Auch in der deutschen Politik stieß die Serie auf Reaktionen. House of Cards ist die Lieblingsserie von Jürgen Trittin, der die Serie als Gegenstück der insbesondere in Deutschland vorherrschenden Talkshow-Kultur bezeichnet. Zudem sei sie „ansatzweise realitätsnah“ dargestellt. Insbesondere im Zusammenspiel zwischen Politik und Medien sieht Trittin Parallelen zur Realität, die tatsächlich eine „wirkungsmächtige Beziehung zwischen Politiker und Journalist“ bereithalte.[74][75] Auch diverse Bundestagsabgeordnete äußerten sich zur Serie. Die Abgeordnete Nicole Gohlke erklärte, von Underwood könne man sich die „völlige politische Leidenschaftslosigkeit“ abschauen, was aber aufgrund eigener Erfahrungen mit Politikern nicht realitätsnah sei.[76]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Emmys[77]
Staffel 1 2 3
Nominierungen 9 13 11
Prämierungen 3 1 2
Golden Globes[78]
Staffel 1 2 3
Nominierungen 3 2 1
Prämierungen 1 1 0

Primetime Emmy Awards

House of Cards ist die erste in den USA exklusiv über einen Streamingdienst ausgestrahlte Serie, die in der wichtigsten Kategorie Outstanding Drama Series für einen Emmy nominiert wurde. In dieser Kategorie folgten zwei weitere Nominierungen. Insgesamt stehen 33 Emmy-Nominierungen 6 Auszeichnungen gegenüber. Für jede der bisherigen drei Staffeln wurde Kevin Spacey als bester Hauptdarsteller nominiert. Dies gelang auch Robin Wright, die als beste Hauptdarstellerin ebenfalls drei Nominierungen erhielt. Michael Kelly wurde als bester Nebendarsteller nominiert, während Kate Mara und Rachel Brosnahan jeweils einmal als beste Gastdarstellerin nominiert wurden. Für seine Gastrolle als Freddy Hayes erhielt Reg E. Cathey jeweils eine Auszeichnung und eine Nominierung. Außerdem wurde die Serie für die Kamera, das Casting, die Regie, den Tonschnitt und die Musikkomposition prämiert.[79]

Golden Globe Awards

Die Serie wurde für die Golden Globe Awards 6-mal nominiert und 2-mal prämiert. Kevin Spacey wurden jeweils einmal als bester Hauptdarsteller bzw. beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet. Zudem erhielt Corey Stoll für die Verkörperung seiner Figur Peter Russo im Jahr 2014 eine Nominierung als bester Nebendarsteller. In der Kategorie Beste Dramaserie wurde House of Cards 2-mal nominiert. Für die Golden Globe Awards 2016 wurde Robin Wright zum zweiten Mal als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Trivia[Bearbeiten]

  • Einige Mitglieder der russischen Band Pussy Riot haben in der dritten Folge der dritten Staffel einen Gastauftritt. Im Abspann werden sie zudem bei einem Protestkonzert in einer amerikanischen Stadt gezeigt.

Literatur[Bearbeiten]

Vorlagen[Bearbeiten]

Kritikenspiegel[Bearbeiten]

Staffel 1

Positiv

Eher positiv

Staffel 2

Positiv

Eher positiv

Staffel 3

Eher positiv

Eher kritisch

Negativ

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adam Arndt: House of Cards: 4. Staffel ab März bei Netflix und Sky. In: serienjunkies.de. 16. Dezember 2015, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  2. Adam Arndt: House of Cards: 5. Staffel bestellt, Showrunner Beau Willimon geht. In: serienjunkies.de. 29. Januar 2016, abgerufen am 29. Januar 2016.
  3. Lisa Ludwig: Die besten Lebensratschläge aus ‚House of Cards‘. In: VICE. 4. März 2015, abgerufen am 29. Juni 2015.
  4. Doris Priesching: Ein Demokrat und ein eiskalter Hund. In: derStandard.at. 18. September 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  5. Axel Schmitt: Review Chapter 18. In: serienjunkies.de. 31. März 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  6. Monika Pirklbauer: Ein Fest für Freunde des subtilen Thrills. In: amusio.com. 26. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2015.
  7. Serien-Revolution „House of Cards“ startet in Deutschland. In: Focus Online. 8. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2015.
  8. Sebastian Jäger: Call of Duty: Advanced Warfare könnte in Serie eine Rolle spielen. In: gamona.de. 12. Mai 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  9. House of Cards (Staffel 2) | Review. In: screenread.de. 27. Dezember 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  10. Philipp Reinartz: Der mächtigste Politiker der Welt als Antagonist: Wladimir Putin. In: Zeit online. 26. Februar 2015, abgerufen am 27. Juni 2015.
  11. House of Cards in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 27. Mai 2014.
  12. a b c d e f g Brian Stelter: A Drama’s Streaming Premiere. In: nytimes.com. 18. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  13. a b c d e f g Alan Sepinwall: 'House of Cards’ director David Fincher on making 13 hours for Netflix. In: hitfix.com. 29. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  14. Robert Abele: Playing With a New Deck. In: dga.com. 25. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  15. Maureen Ryan: Netflix Builds a 'House of Cards’ That Could Knock Down the Networks. In: aoltv.com. 18. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  16. Jake Coyle: Netflix Show 'House Of Cards’ Is A Big Gamble. In: huffingtonpost.com. 24. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  17. David Carr/Ashley Parker: Debating ‘House of Cards': What the Show Gets Right and Wrong About Journalism. In: nytimes.com. 22. Februar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  18. a b c Scott Roxborough: Why Netflix’s ‘House of Cards’ Is the Future of TV. In: hollywoodreporter.com. 7. Oktober 2012, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  19. Nellie Andreeva: Kevin Spacey Set To Star In David Fincher’s Drama Series For MRC 'House Of Cards'. In: deadline.com. 3. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  20. Nellie Andreeva: Netflix To Enter Original Programming With Mega Deal For David Fincher-Kevin Spacey Series 'House Of Cards'. In: deadline.com. 15. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  21. Kevin Spacey urges TV channels to give control to viewers. In: youtube.com. 23. August 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  22. Morgan Jeffery: Kevin Spacey 'House of Cards’ Q&A: 'My role is diabolical, delicious'. In: digitalspy.co.uk. 27. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  23. Nellie Andreeva: Kevin Spacey Set To Star In David Fincher’s Drama Series For MRC 'House Of Cards'. In: deadline.com. 3. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  24. Lesley Goldberg: Robin Wright in Talks to Star in Netflix’s 'House of Cards’ (Exclusive). In: hollywoodreporter.com. 9. Juni 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  25. Nellie Andreeva: Jennifer Finnigan Joins David E. Kelley TNT Pilot, Kate Mara In Netflix 'House Of Cards'. In: deadline.com. 1. Februar 2012, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  26. Sarah Hughes: Why we’re watching… Kate Mara. In: theguardian.com. 20. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  27. Nellie Andreeva: Corey Stoll To Co-Star Opposite Kevin Spacey On Netflix Series 'House Of Cards'. In: deadline.com. 6. Februar 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  28. Nellie Andreeva: Constance Zimmer On 'House Of Cards'. In: deadline.com. 20. März 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  29. Nellie Andreeva: Netflix Series 'House Of Cards’ Adds Cast. In: deadline.com. 29. März 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  30. Dominic Patten: Netflix’s 'House of Cards’ Adds Broadway’s Sebastian Arcelus To Cast. In: deadline.com. 17. Juli 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  31. Riema Al-Khatib: House of Cards: Sam Page und Molly Parker mit Rollen in der 2. Staffel. In: serienjunkies.de. 31. Mai 2013, abgerufen am 5. September 2015.
  32. „House of Cards“-Star Elizabeth Norment stirbt mit 61. In: focus.de. 28. Oktober 2014, abgerufen am 19. Juli 2015.
  33. Neve Campbell mischt bei „House of Cards“ mit. In: focus.de. 1. Juli 2015, abgerufen am 19. Juli 2015.
  34. Adam Arndt: House of Cards: Colm Feore in Staffel 4 dabei. In: serienjunkies.de. 4. September 2015, abgerufen am 5. September 2015.
  35. Welcome to Washington, Joel Kinnaman. In: twitter.com. 2. Februar 2016, abgerufen am 2. Februar 2016 (englisch).
  36. David Zurawik: Netflix to film political thriller 'House of Cards’ in Baltimore. In: baltimoresun.com. 5. Januar 2012, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  37. Political Thriller “House of Cards” to Film in Harford County. In: daggerpress.com. 9. Januar 2012, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
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  39. a b Kirill Grouchnikov: Production design of “House of Cards” – interview with Steve Arnold. In: pushing-pixels.org. 29. Dezember 2013, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
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