House of Cards (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher Titel House of Cards
Originaltitel House of Cards
House of Cards logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2013
Produktions-
unternehmen
Media Rights Capital,
Trigger Street Productions
Länge ca. 55 Minuten
Episoden 39 in 3+ Staffeln (Liste)
Genre Politthriller, Drama
Idee Michael Dobbs,
Andrew Davies,
Beau Willimon
Musik Jeff Beal
Erstausstrahlung 1. Februar 2013 (USA) auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
4. Februar 2013 auf Sky Atlantic HD
Besetzung
Synchronisation

House of Cards (englisch etwa für Das Kartenhaus) ist eine US-amerikanische Fernsehserie, deren Ausstrahlung 2013 begann und vorwiegend den Genres Politthriller und Drama zugeschrieben wird. Sie handelt von der Geschichte eines machthungrigen Kongressabgeordneten, der entgegen einem Versprechen des neugewählten Präsidenten nicht zum Außenminister ernannt wird und daraufhin gemeinsam mit seiner Ehefrau einen Racheplan schmiedet.

Die Serie entstand als erweiterte US-Adaption der gleichnamigen BBC-Serie, die wiederum auf dem Roman Ein Kartenhaus von Michael Dobbs basiert. Showrunner der Serie ist Beau Willimon. Produziert wird House of Cards von Media Rights Capital und der Produktionsfirma Trigger Street Productions, die von Hauptdarsteller Kevin Spacey mitbegründet wurde.

Besonderes Stilmittel in der Darstellung ist das wiederholte Durchbrechen der vierten Wand, wobei der Protagonist seine oft sarkastischen oder zynischen Bemerkungen direkt an den Zuschauer richtet.

Handlung[Bearbeiten]

Die Serie spielt in Washington, D.C. Im Zentrum steht Francis „Frank“ Underwood (Kevin Spacey), ein intelligenter, erfahrener und machtbewusster Kongressabgeordneter der Demokratischen Partei. Als Majority Whip der Demokraten ist es seine Aufgabe, die Abgeordneten auf Partei- bzw. Regierungslinie zu bringen. Als ihm der begehrte und bereits versprochene Posten des Außenministers vom neuen Präsidenten und Parteifreund Garrett Walker (Michael Gill) jedoch vorenthalten wird, sinnt Underwood auf Rache. Durch Intrigen und skrupelloses Vorgehen vergrößert er seinen politischen Einfluss, unterstützt von seiner ebenfalls berechnenden Ehefrau Claire (Robin Wright). Frank nutzt nun sein intimes Wissen über den Politikbetrieb in Washington und instrumentalisiert unter anderem die ehrgeizige Reporterin Zoe Barnes (Kate Mara) für seine Ziele.

Staffel 1[Bearbeiten]

Die Serie beginnt mit einer Szene, in der der Kongressabgeordnete Frank Underwood durch die Tötung eines Hundes seinen gnadenlosen Pragmatismus zur Schau stellt. Er blickt direkt in die Kamera und erklärt dem Zuschauer an diesem Beispiel, dass Momente wie diese jemanden erfordern, der das Unangenehme übernimmt, das Notwendige. Begleitet von diesem Motiv folgt der Zuschauer Francis "Frank" Underwood, einem machthungrigen demokratischen Abgeordneten aus South Carolina und dem Majority Whip des US-Repräsentantenhauses. Nachdem er die Wahl des neuen Präsidenten Garrett Walker sicherstellte, um wie von Garrett versprochen neuen Außenminister ernannt zu werden, ist Underwood tief bestürzt, als er von seiner Nichtbeachtung erfährt. Linda Vasquez teilt Underwood als Stabschefin des Präsidenten mit, dass Walker sein Versprechen nicht einlöst, da Underwoods Fähigkeiten im Kongress gebraucht werden. Trotz der riesigen Wut kann Underwood seinen Ärger kontrollieren und die Enttäuschung verheimlichen, sodass er sich folglich als Diener des Präsidenten und seiner Agenda präsentiert. Im Hintergrund entwickelt Underwood aber bereits einen durchdachten Plan mit dem ultimativen Ziel, die Macht für seine Person zu gewinnen.

Im Kapitol geht Frank seiner Aufgabe als Majority Whip nach

Franks Ehefrau Claire leitet die Nichtregierungsorganisation Clean Water Initiative (CWI). In der ersten Folge entscheidet sie sich mit Begeisterung für eine internationalere Ausrichtung der Organisation, sodass auch Regionen in Übersee mit sauberem Wasser versorgt werden können. Diese neue Richtung stößt allerdings auf Bedenken bei der Büroleiterin. Claire gibt ihr die Anweisung, einige Angestellte und somit die Hälfte aller Mitarbeiter zu entlassen. Später erkundigt sie sich über den Fortschritt und informiert die Büroleiterin, dass auch sie selbst gehen muss.

Underwood entwickelt einen hochkomplizierten Plan um eine Kabinettposition zu erlangen. Als Teil seines Plans etabliert er Kontakte zu diversen, leicht manipulierbaren Personen, die er als Schachfiguren für sein Machtspiel missbrauchen kann. So beginnt er eine symbiotische und letztlich auch sexuelle Beziehung mit der jungen Reporterin Zoe Barnes, die er zu Veröffentlichungen von beschädigenden Artikeln bewegen kann, um seinen politischen Rivalen zu schaden. Währenddessen manipuliert Underwood den sorgenschweren Abgeordneten Peter Russo aus Pennsylvania. Er verwickelt Russo in eine Intrige, um den Senator Michael Kern zu schwächen, der gleichzeitig auch Walkers Nachfolgekandidat für den Außenminister-Posten ist. Schließlich gelingt es Underwood, dass Walker den Posten mit Underwoods Kandidatin Catherine Durant besetzt. Russo wird von Underwood auch benutzt, um das Ende eines Lehrerstreiks und somit die Verabschiedung eines wichtigen Bildungsgesetzes herbeizuführen. Diese Erfolge verbessern das Ansehen von Underwood gegenüber Präsident Walker.

Da der neue Vizepräsident Jim Matthews aus seinem vorherigen Amt als Gouverneur von Pennsylvania ausschied, steht dort eine Nachwahl für die Neubesetzung der Position an. Underwood hilft dem aus Pennsylvania stammenden Peter Russo, sich von seinen Drogen- und Alkoholproblemen zu befreien und unterstützt die Kandidatur seines Schützlings. Kurz vor der Wahl benutzt er die Prostituierte Rachel Posner, um Russos Nüchternheit zu brechen und seinen Untergang einzuleiten. Nach einem Radio-Interview unter Alkoholeinfluss scheidet er aus dem Rennen aus und droht Underwood, in den Medien über seine Rolle innerhalb der Intrigen auszupacken. Daraufhin handelt Underwood und bringt Russo um, indem er ihn bei laufendem Motor und geschlossenem Garagentor zurücklässt. Um dem Chaos der Wahl entgegenzuwirken, überzeugt Underwood Vizepräsident Matthews von einem Rücktritt und einer Rückkehr ins Gouverneursamt. So würde Underwoods Plan aufgehen und die Position des Vizepräsidenten frei werden.

Jedoch erweckt Präsident Walker den Anschein, als hätte er bei der Neubesetzung der Position andere Pläne. Er schickt Underwood als mittlerweile engen Vertrauten zu einer gründlichen Überprüfung des milliardenschweren Nachfolgekandidaten Raymond Tusk. Später enthüllt Tusk, dass eigentlich er Underwood überprüfen soll und er und Walker seit Jahren enge Freunde sind (es war Tusks Ratschlag an Walker, der die Ernennung Underwoods zum Außenminister verhinderte). Tusk stellt allerdings eine Bedingung für seine Empfehlung und erklärt Underwood, dass er Walker nur zu einer Ernennung Underwoods rät, wenn Underwood seine zukünftige Politik als Vizepräsident nach Tusks Interessen ausrichtet. Daraufhin entgegnet er Tusk mit einem Gegenvorschlag, der auf einer gemeinsamen Zusammenarbeit basiert, die den Interessen beider Parteien dient. Währenddessen beginnt Zoe gemeinsam mit ihren Reporterkollegen Janine und Lucas die Hinweise miteinander zu verknüpfen und Underwoods Plänen auf die Spur zu kommen. Zum Abschluss der Staffel akzeptiert Underwood die Nominierung und ist somit designierter Vizepräsident.

Staffel 2[Bearbeiten]

Underwood steht kurz vor seiner Vereidigung als Vizepräsident, während Zoe, Lucas und Janine ihre Recherchen fortsetzen um Rachel Posner zu finden. Franks Stabschef Doug Stamper bringt Rachel in einer sicheren Wohnung unter. Frank lockt Zoe währenddessen in eine U-Bahn-Station und schubst sie, unbeachtet von Augenzeugen oder Sicherheitskameras, vor einen einfahrenden Zug. Aus diesem Grund gibt Janine die Recherchen auf und flüchtet zu ihrer Mutter nach Ithaca, NY, um sich der potenziellen Todesgefahr zu entziehen.

Der Tod seiner Freundin Zoe veranlasst Lucas dazu, die Recherchen allein voranzutreiben. Er bittet einen Hacker, die Daten von Zoes Mobiltelefon wiederherzustellen und so den Kontakt zwischen ihr und Underwood zu beweisen. Der Hacker, Gavin Orsay, arbeitet allerdings im Auftrag von Doug Stamper und soll Lucas in eine Falle locken, was ihm letztlich auch gelingt. Lucas wird wegen Cyberterrorismus schuldig gesprochen und eingesperrt. Später nutzt der Hacker die Existenz von Rachel Posner, um Doug zu erpressen. Aus Angst vor einem weiteren Umzug und der wachsenden Besessenheit Dougs trifft Rachel ihn möglicherweise tödlich mit einem Stein am Kopf, bevor sie mit seinem Auto flieht.

Aufgrund ihrer Verpflichtungen als Second Lady tritt Claire als Leiterin von CWI zurück. Nachdem sie in einem Fernsehinterview gesteht, eine Abtreibung resultierend aus einer Vergewaltigung getätigt zu haben, freundet sich Claire mit der First Lady an und entwickelt gemeinsam mit ihr einen Gesetzentwurf, der die Strafverfolgung bei sexuellen Übergriffen im Militär reformiert. Später bemerkt Claire die angespannte Situation in der Ehe des Präsidenten und bietet der First Lady an, sie und den Präsidenten an einen Eheberater zu vermitteln.

Obwohl Raymond Tusk einen großen Einfluss auf die Handlungen des Präsidenten ausübt, versucht Underwood einen Keil zwischen beide Parteien zu treiben. Mit Xander Feng trifft er einen chinesischen Geschäftsmann und Verbündeten von Tusk, um sich in inoffizielle diplomatische Gespräche einzumischen und diese vorsätzlich zu ruinieren, was ihm gelingt. Underwood nutzt die chaotische Situation und lässt es so wirken, als wäre Tusk gleichermaßen für die gescheiterten Gespräche verantwortlich. Dies säuert die diplomatischen Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten und führt zu einem Handelskrieg bezüglich Seltener Erden. Als weitere Folge steigen in den USA die Energiepreise. Tusk wehrt sich unverblümt gegen Walkers Bemühungen, die Krise bewältigen zu wollen. Über ein Casino, das einem Volksstamm angehört, schleust Tusk zur Vergeltung Gelder in republikanische PACs ein. Als Underwood herausfindet, dass das Geld eigentlich von Xander Feng stammt, überredet er Feng dazu, seine Partnerschaft mit Tusk zu beenden.

Das Justizministerium findet heraus, dass Doug Stamper bei einem Besuch im besagten Casino auf Video aufgezeichnet wurde, und ermittelt über mögliche Verbindungen zwischen Feng, Tusk und dem Weißen Haus. Da Underwood gutes Vertrauen zwischen der Sonderermittlerin und dem Weißen Haus aufbauen möchte, überredet er den Präsidenten zu einer Zusammenarbeit und insbesondere zur Übergabe seiner Reiseprotokolle, die die Besuche bei der Eheberatung miteinbeziehen. Auch sollen die Protokolle die Frage aufwerfen, ob die unzulässigen Parteispenden jemals thematisiert wurden. Um mediale Enthüllungen über seine Eheprobleme zu vermeiden, weist der Präsident den Rechtsberater des Weißen Hauses an, seinen Eheberater einzuweihen, was die Sonderermittlerin allerdings als Zeugenbeeinflussung einstuft.

Als der Justizausschuss des Repräsentantenhauses die Paragraphen der Amtsenthebung prüft, bieten sowohl der Präsident als auch Underwood Tusk eine präsidiale Begnadigung an. Im Austausch dafür erwarten Walker und Underwood von Tusk, dass er den jeweils Anderen in den Fall verwickelt. Tusk ergreift zunächst Partei für den Präsidenten und lässt Underwood keine andere Wahl, als als Freund das Vertrauen von Walker zurückzuerlangen. Als Zeichen seiner Freundschaft zu Underwood bläst Präsident Walker den Begnadigungsdeal mit Tusk ab. Tusk erscheint vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses, wo er zumeist den fünften Zusatzartikel zur Verfassung geltend macht. Schließlich gesteht Tusk, dass der Präsident von den Absprachen mit China wusste und lässt Walker somit keine andere Wahl, als von seinem Amt zurückzutreten. Unmittelbar nach Walkers Rücktritt wird Underwood in Camp David als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

Staffel 3[Bearbeiten]

Die Staffel erzählt von den ersten Monaten von Underwoods Präsidentschaft. Sofort sieht er sich gewaltigem Druck konfrontiert, da innerhalb seiner Partei der Widerstand gegen seine Person wächst. Fest entschlossen ein Erbe zu hinterlassen und nach der Amtsübernahme kein Platzhalter-Präsident zu sein, schreitet Underwood mit ambitionierten Entscheidungen dem geplanten Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2016 entgegen.

Doug Stamper erholt sich von seinen durch Rachel Posner verursachten Verletzungen und erliegt seiner vorher für lange Zeit unter Kontrolle gehaltenen Alkoholsucht. Der Hacker Gavin Orsay hilft Doug bei der Suche nach Rachel und erhält dafür die Möglichkeit, ins Ausland zu flüchten; die von ihm überlieferten Funde gehören einer Jane Doe, passen aber zu den Fingerabdrücken von Rachel. Bestürzt und verzweifelt bittet Doug seinen Bruder Gary, für einige Zeit bei ihm zu wohnen. Nachdem Gavin nach Venezuela floh, verrät er, dass er Doug falsche Informationen gab und Rachel lebt. Er gibt an, dass er ihren Standpunkt aufdeckt, sobald Doug ihn dabei unterstützt, einem Genossen aus dem Gefängnis zu helfen. Doug lokalisiert Gavin in Venezuela und schlägt ihn brutal zusammen, bis er die notwendigen Informationen preisgibt. Daraufhin bricht er auf und findet Rachel, die sich mit dem Verdienst aus kleineren Jobs eine falsche Identität gekauft und ein neues Leben begonnen hat. Offenbar mit dem Gedanken Rachels zu beenden, fährt er mit ihr in eine Wüste. Dort überdenkt Doug seinen Plan, nachdem Rachel ihm von ihrer neuen Identität erzählt und davon, dass sie ihre Bemühungen, die Verbrechen von Underwood aufzudecken, aufgegeben hat. Doug lässt sie gehen, fährt davon, dreht aber nochmal um und wird zuletzt gesehen, wie er das für sie gegrabene Grab zuschaufelt, in dem noch von Stein und Erde bedeckte Teile ihres Kopfes zu sehen sind.

Daraufhin kehrt Stamper unmittelbar zurück und arbeitet wieder als Underwoods Stabschef. Sein Nachfolger und Vorgänger Remy Danton kündigte zuvor wegen der Art und Weise, wie Underwood Präsidentschaftskandidatin Jackie Sharp während der Fernsehdebatte behandelte. Claire Underwood wird von Frank zur Botschafterin bei den Vereinten Nationen ernannt und sieht sich mit einer Krise im Jordantal konfrontiert, wo ihr Ehemann als Präsident der Vereinigten Staaten dem durchtriebenen Präsidenten Russlands, Viktor Petrov, gegenübersteht. In den letzten Folgen der Staffel nehmen die Spannungen zwischen den beiden Underwoods Frank und Claire zu. Dies gipfelt in Claires Erklärung, dass sie ihn verlässt.

Staffel 4[Bearbeiten]

Am 2. April 2015 verlängerte Netflix die Serie um eine vierte Staffel, deren Ausstrahlung für 2016 geplant ist.[1]

Figuren[Bearbeiten]

Frank Underwood[Bearbeiten]

Kevin Spacey spielt Francis Underwood

Francis J. Underwood, genannt Frank, geboren in Gaffney, South Carolina, ist zu Beginn der Serie demokratischer Kongressabgeordneter und Majority Whip im US-Repräsentantenhaus, bevor er ab dem Ende der ersten Staffel das Amt des Vizepräsidenten ausfüllt und am Ende der zweiten Staffel zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wird.

Aufgrund seiner Herkunft spricht er einen Südstaaten-Dialekt.[2] Underwood erlangte seinen Abschluss an der fiktiven Militärakademie The Sentinel und studierte im Anschluss in Harvard Jura.[3] Sein Urururgroßvater Augustus Elijah Underwood war Unteroffizier und starb im Alter von 24 Jahren im Amerikanischen Bürgerkrieg.[4] Aus politischen Gründen spricht Underwood in der Öffentlichkeit liebevoll über seinen im Alter von 43 Jahren an einer Herzattacke verstorbenen Vater, kannte ihn in Wirklichkeit aber kaum und hat eine negative Meinung über ihn.[5] In der letzten Folge der zweiten Staffel erzählt Underwood, dass sein Vater ihn im Alter von 13 Jahren gebeten habe, ihn zu erschießen. Underwood bereut zutiefst, dies nicht getan zu haben, da sein Vater die Familie durch Gewaltmissbrauch und Alkoholsucht in tiefe Trauer stürzte. Dieser Hass seinem Vater gegenüber zeigt sich zu Beginn der dritten Staffel, als Frank auf einem Friedhof auf das Grab seines Vaters uriniert. Frank hat keinen Respekt vor Gott oder jeglicher Religion. Dies zeigt sich in der dritten Staffel, als er in einer Kirche zu Satan spricht und einer Jesusfigur ins Gesicht spuckt.

Francis, der nur von seiner Ehefrau so genannt wird, ist ein durchtriebener Politiker, der genau weiß, wie er seine gesetzten Ziele erreichen kann. Ausgestattet mit einem scharfsinnigen Verstand, handelt Underwood bei Vorhaben, die er sich in den Kopf gesetzt hat, zielstrebig und extrem effektiv. Er ist eine überaus machthungrige Person mit außerordentlichen Fähigkeiten, sein Streben nach Macht und Vergeltung zu vollenenden. Dafür schreckt er auch nicht davor zurück, ehemalige Verbündete zu hintergehen und jene Personen auszuschalten, die ihm beim Erreichen des gesetzten Zieles im Weg stehen. Im Laufe der Serie erfährt der Zuschauer, dass Underwood sogar vor kriminellen Handlungen, ja sogar vor Mord nicht zurückschreckt und sich somit bereit zeigt, große Risiken einzugehen, um die Offenlegung seiner Machenschaften zu verhindern. Darüber hinaus offenbart er auch eine herzliche und fürsorgliche Seite, um das Vertrauen seiner Mitmenschen zu erlangen. Trotz seiner Taten plagen Underwood keine Gewissensbisse, obwohl er andere Leben und Karrieren zerstört. Anders als im politischen Tagesgeschäft zeigt Underwood im privaten Umfeld eine ehrliche Seite von sich. Sympathie empfindet er insbesondere für seine Ehefrau Claire und in geringerem Ausmaß für die Reporterin Zoe Barnes. Zudem schützt und kümmert er sich um die Menschen in seinem näheren Umfeld, so zum Beispiel seinen Stabschef Doug Stamper, den er sogar als „Freund“ bezeichnet, den ehemaligen Betreiber des BBQ-Joint Freddy Hayes, sowie seine Leibwächter Steve und Edward Meechum.

Viele seiner Dialoge richtet Underwood mit direktem Blick in die Kamera an die Zuschauer. Die Serie pflegt somit teils eine Erzähltechnik, mit der die sogenannte Vierte Wand durchbrochen wird. Unmittelbar vor seinem Wirken in House of Cards spielte Kevin Spacey in einer Produktion von Shakespeares Richard III. die Rolle von Richard III., eine Figur, auf der Underwood teilweise basiert.[6] Für seinen Namen Underwood stand möglicherweise Oscar Underwood Pate, der von 1900 bis 1901 als erster demokratischer Minority Whip im US-Repräsentantenhaus wirkte. Eines seiner Laster ist das Rauchen von Zigaretten. Zudem spielt Underwood gern Videospiele[7]; später findet er auch Gefallen daran, Modellfiguren anzufertigen.[8]

Claire Underwood[Bearbeiten]

Robin Wright spielt Claire Underwood

Claire Underwood, geboren in Dallas, Texas, ist Francis’ Ehefrau und leitet zu Beginn die Wohltätigkeitsorganisation Clean Water Initiative, bevor sie die Leitung ihrer Organisation aufgrund ihrer Verpflichtungen als Second bzw. First Lady abgibt. In der dritten Staffel dient sie den Vereinigten Staaten für einige Zeit als Botschafterin für die Vereinten Nationen, ehe sie sich zum Rücktritt gezwungen sieht.

In den meisten Fällen unterstützt sie Frank bei seinen Machenschaften und erweist sich somit als ebenso gefühlskalt, manipulativ und machthungrig. Sie ist eine starke und zielstrebige Person, die von ihrem Mann nicht besänftigt oder auf ein Podest gestellt werden möchte. Da Frank dies als einziger ihrer Verehrer verstand, ist dies einer der Gründe für die Ehe. Als Leiterin der Wohltätigkeitsorganisation CWI nutzte sie ihre Position, um ihre eigene und die Macht ihres Mannes auszuweiten. Sie ist in der Lage, ähnlich gefühlskalt und berechnend zu agieren wie Frank, was sie durch die Entlassung der Hälfte ihrer Angestellten beweist. Anders als Francis neigt sie aufgrund ihrer schonungslosen Handlungen gelegentlich zu Schuldgefühlen und Betrübtheit. Aller persönlichen Ambitionen und der aufopferungsvollen Hingabe für die Ehe zum Trotz, sehnt sich ein Teil von ihr nach einem Leben mit größeren Freiheiten.

Nebenfiguren[Bearbeiten]

  • Douglas "Doug" Stamper dient Frank Underwood als Stabschef und ist einer seiner wenigen Vertrauten. Er beweist Frank stets seine Loyalität und erweist sich als gnadenloser und verlässlicher Arbeiter im Hintergrund, der Frank den Rücken freihält. Als trockener Alkoholiker stellt er Disziplin und Selbstbeherrschung über alles andere. Durch den berufsbedingten Kontakt zur Prostituierten Rachel Posner gerät diese Balance allerdings etwas aus den Fugen, indem er von den Gedanken über sie heimgesucht wird. Nachdem Rachel ihn am Ende der zweiten Staffel mit einem Stein am Kopf trifft und schwer verletzt, verliert er ihre Fährte und beginnt während seiner Rehabilitation wieder zu trinken. Statt seiner Aufgabe als Stabschef des mittlerweile zum Präsidenten vereidigten Underwood nachzugehen, muss er in einer Physiotherapie die Gehähigkeit wiedererlangen. Im Laufe der dritten Staffel arbeitet er in einer verdeckten Mission für die Präsidentschaftskandidatin Heather Dunbar, um Frank seine Loyalität zu beweisen. Daraufhin wird Doug von Underwood wieder zum Stabschef ernannt, nachdem sein Vorgänger Remy Danton eine Lücke auf dieser Position hinterließ.
  • Zoe Barnes arbeitet zunächst als Reporterin für den Washington Herald, wechselt später aber zu Slugline. Nach ihrem Treffen mit Underwood in der ersten Folge, entwickelt sie im Laufe der ersten Staffel auch eine sexuelle Beziehung zu ihm. Sie benutzen sich gegenseitig, um ihre jeweiligen Karrieren zu fördern. Während Underwood sie dazu benutzt, diffamierende Artikel über politische Gegner zu lancieren, ist es Zoes Absicht, über größere und wichtigere Storys berichten zu dürfen. Am Ende der ersten Staffel verdächtigt sie Underwood korrekterweise, eine größere Rolle beim Tod von Peter Russo gespielt zu haben. Zu Beginn der zweiten Staffel führen ihre Recherchen letztlich auch zu ihrem eigenen Tod, indem Underwood sie vor einen fahrenden Zug stößt, um sich der möglichen Offenlegung seiner Machenschaften zu entziehen.
  • Peter Russo ist ein demokratischer Kongressabgeordneter aus Pennsylvania. Nachdem er nach einer Alkoholfahrt mit der Prostituierten Rachel Posner festgenommen und inhaftiert wird, veranlasst Underwood seine sofortige Freilassung und erpresst ihn, indem er dafür seine bedingungslose Loyalität einfordert. Mit Underwoods Hilfe wird Russo nüchtern und tritt als Kandidat für das Amt des Gouverneurs von Pennsylvania an. Kurz vor der Gouverneurswahl führt Russo ein Radiointerview unter Alkoholeinfluss, nachdem die Prostituierte Rachel Posner ihn auf Anweisung von Doug zum erneuten Konsum verleitet. Nach seiner Ankündigung, er wolle in den Medien über Franks Machenschaften auspacken, tötet Underwood ihn in seiner eigenen Tiefgarage und lässt dies wie einen Selbstmord aussehen.
  • Remy Danton arbeitet zunächst als Lobbyist für das Unternehmen SanCorp, nachdem er acht Jahre lang als Pressesekretär für Frank tätig war. In der zweiten Staffel arbeitet er auch im Auftrag von Raymund Tusk, bevor er in der dritten Staffel bis zu seinem Rücktritt als Stabschef von Frank Underwood dient. Nach einem Streit zwischen Frank und Jackie, mit der Remy eine enge Verbindung pflegt, tritt Remy von seinem Posten zurück.
  • Garrett Walker ist bis zu seinem Rücktritt der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Er vertraut Frank und nimmt ihn in seinen Beraterstab auf. Am Ende der zweiten Staffel nominiert er ihn sogar zum neuen Vizepräsidenten, kann ihn und seine Machenschaften aber nicht durchschauen. Aufgrund einer Reihe von Intrigen sieht er sich am Ende der zweiten Staffel zum Rücktritt gezwungen.
  • Linda Vasquez arbeitet bis zu ihrem Rücktritt als Stabschefin von Präsident Walker, nachdem Frank ihr diesen Posten beschafft hat. Sie und Frank arbeiten zeitweise eng zusammen und so entwickelt Linda im Laufe der Serie eine größere Ahnung für seine Machenschaften als andere Charaktere, unterstützt ihn aber auf seinem Weg zur Vizepräsidentschaft. In der zweiten Staffel begegnet sie Frank feindlicher und tritt aufgrund einer Meinungsverschiedenheit zurück.
  • Janine Skorsky arbeitet zunächst als Reporterin für den Washington Herald und wechselt später zu Slugline. Janine freundet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Zoe an und hilft ihr später gemeinsam mit Lucas Goodwin die Machenschaften von Underwood aufzudecken. Nach Zoes Tod erhält sie Morddrohungen und flüchtet aus der Stadt, um sich um ihre Mutter zu kümmern und als Dozentin zu arbeiten.
  • Lucas Goodwin arbeitet zunächst als Reporter für den Washington Herald. Gemeinsam mit Janine und Zoe, mit der er später auch eine Beziehung führt, will er die Machenschaften von Underwood aufdecken. Er heuert den Hacker Gavin Orsay an, um sich für Zoes Ermordung an Frank zu rächen. Das große Risiko wird ihm zum Verhängnis, sodass er in der zweiten Staffel wegen Cyberterrorismus angeklagt und inhaftiert wird.
  • Christina Gallagher ist zunächst die Büroleiterin und Freundin des Kongressabgeordneten Peter Russo. Nach seinem Tod arbeitet sie als persönliche Assistentin des Präsidenten Garrett Walker.
  • Raymond Tusk ist ein milliardenschwerer Industrieller und zu Beginn ein guter Freund des Präsidenten Garrett Walker. Wie am Ende der ersten Staffel bekannt wird, sprach er sich gegenüber Walker für die Ernennung Underwoods zum Außenminister aus.
  • Rachel Posner arbeitet zu Beginn als Prostituierte und sitzt bei der Trunkenheitsfahrt von Peter Russo auf dem Beifahrersitz. Nachdem Doug sie aufspürt und ihr ein Schweigegeld auferlegt, übt er Kontrolle über ihr Leben aus. So wird sie beauftragt, Russo vor einem Radiointerview zum Alkoholkonsum zu verleiten. In der letzten Folge der zweiten Staffel verletzt sie Doug schwer mit einem Stein am Kopf und flüchtet folglich nach New Mexico, um unter dem Namen Cassie Lockhart ein neues Leben zu beginnen. Am Ende der dritten Staffel spürt Doug sie mit Hilfe des Hackers Gavin Orsay allerdings auf und tötet sie, indem er sie in einer Wüste lebendig begräbt.
  • Edward Meechum dient Underwood als Leibwächter und Fahrer. Nachdem er aufgrund eines Zwischenfalls fast entlassen wird, bekommt er von Underwood eine zweite Chance und erweist sich von diesem Augenblick an als einer von Franks wichtigsten Vertrauten.
  • Catherine "Cathy" Durant ist zunächst Senatorin von Missouri, bevor sie zu Beginn der ersten Staffel zur Außenministerin ernannt wird. Sie wird von Frank für den Außenminister-Posten in Position gebracht und besetzt das Amt, als sich der eigentliche Kandidat Michael Kern zum Rücktritt gezwungen sieht.
  • Jacqueline "Jackie" Sharp ist eine demokratische Kongressabgeordnete aus Kalifornien und Nachfolgerin von Frank als Majority Whip des US-Repräsentantenhauses. Nach Beginn von Underwoods Präsidentschaft füllt sie die Position des Assistant Majority Whip aus, ehe sie nach den verlorenen Zwischenwahlen den Titel Assistant Minority Whip trägt. In der dritten Staffel kandidiert sie für das Präsidentenamt, zieht sich aber nach einer Fernsehdebatte aus dem Wahlkampf zurück und stellt sich öffentlich gegen Frank. Jackie ist eine ambitionierte und clevere Politikerin, die den Vereinigten Staaten im Irakkrieg diente. Nachdem sie die unerwartete Chance auf eine größere Machtposition ergreift, wird sie aufgrund ihrer Militärvergangenheit bei ihren männlichen und weitaus erfahreneren Kollegen schnell respektiert. Frank schätzt ihren gnadenlosen Pragmatismus, den sie im Krieg durch die Tötung zahlreicher Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, offenbarte.
  • Gavin Orsay bestreitet sein Leben als Hacker und Informant, der widerwillig in Diensten des FBI steht. Sein Mitgefühl für inhaftierte und befreundete Hacker hindert ihn an seinem Verlangen, zu flüchten und ein eigenes Leben zu führen.
  • Seth Grayson steigt durch Erpressung zum Pressesprecher von Vizepräsident Underwood auf. Trotz seiner persönlichen Fehden mit Doug erweisen sich seine unkonventionellen Methoden den Underwoods als äußerst nützlich.
  • Heather Dunbar ist zunächst als Solicitor General für die Vereinigten Staaten tätig und wird in der zweiten Staffel als Sonderermittlerin in den Untersuchungen bezüglich der Geldwäsche eingesetzt. In der dritten Staffel gibt sie ihre Präsidentschaftskandidatur bekannt, wodurch sie in den parteiinternen Vorwahlen der Demokraten Frank Underwood und Jackie Sharp gegenübersteht.
  • Hector Mendoza ist bis zu seinem Rücktritt republikanischer Mehrheitsführer im Senat. Er stellt öffentlich Claires Bewerbung als Botschafterin der Vereinten Nationen in Frage, obwohl er ihr vorher das Gegenteil versprochen hatte. Mendoza liebäugelt zudem mit einer Präsidentschaftskandidatur, muss davon allerdings Abstand nehmen, weil er Vortragshonorare unterschlagen hat.
  • Thomas "Tom" Yates ist ein erfolgreicher Romanautor, der durch das Buch Scorpio bekannt wurde, und wird von Frank beauftragt, ein Buch über sein Jobprogramm AmericaWorks zu verfassen. Er erhält somit exklusive Einblicke in die Ehe der Underwoods.
  • Viktor Petrov steht Frank als Präsident Russlands in einem kritischen Unterfangen internationaler Bedeutung gegenüber. Er zeigt sich als ebenbürtiger und genauso kalter Stratege wie Underwood. Seine Figur teilt einige Gemeinsamkeiten mit dem realen russischen Präsidenten Wladimir Putin.[9]

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entsteht nach den Dialogbüchern von Oliver Blanck (Staffel 1), Jörg Hartung (Staffel 1), Matthias Lange (Staffeln 2+3) und Kathrin Gaube (Staffeln 2+3) und unter der Dialogregie von Inez Günther durch die Synchronfirma Scalamedia GmbH in Berlin.[10]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Frank Underwood Kevin Spacey Till Hagen
Claire Underwood Robin Wright Irina von Bentheim
Doug Stamper Michael Kelly Peter Flechtner
Zoe Barnes Kate Mara Manja Doering
Peter Russo Corey Stoll Jaron Löwenberg
Remy Danton Mahershalalhashbaz Ali Peter Lontzek
Garrett Walker Michael Gill Frank Röth
Linda Vasquez Sakina Jaffrey Franziska Pigulla
Janine Skorsky Constance Zimmer Victoria Sturm
Lucas Goodwin Sebastian Arcelus Jan Makino
Christina Gallagher Kristen Connolly Dascha Lehmann
Raymond Tusk Gerald McRaney Dieter Memel
Rachel Posner Rachel Brosnahan Peggy Pollow
Edward Meechum Nathan Darrow Arne Stephan
Catherine Durant Jayne Atkinson Katharina Lopinski
Jacqueline Sharp Molly Parker Gundi Eberhard
Gavin Orsay Jimmi Simpson Marcel Collé
Seth Grayson Derek Cecil Karlo Hackenberger
Heather Dunbar Elizabeth Marvel Andrea Solter
Hector Mendoza Benito Martinez Wolfgang Wagner
Tom Yates Paul Sparks Stephan Gossler
Viktor Petrov Lars Mikkelsen Bernd Vollbrecht

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Konzeption[Bearbeiten]

Showrunner Beau Willimon

Das eigenständige Studio Media Rights Capital erwarb die Rechte an House of Cards mit der Absicht, daraus eine Serie zu kreieren.[11] Während sich die Produktion des Films Der seltsame Fall des Benjamin Button dem Ende näherte, wurde David Fincher von seinem Agenten die BBC-Miniserie House of Cards vorgeführt.[11] Fincher zeigte sich interessiert, gemeinsam mit Eric Roth eine mögliche Adaption zu produzieren.[11] Fincher sagte, er sei aufgrund der Langfristigkeit an einer Fernsehproduktion interessiert.[12] Außerdem fügte er an, dass Filmcharaktere im Gegensatz zu Serienfiguren keine komplexen Charakterisierungen zuließen.[12] „In den letzten zehn Jahren empfand ich, dass die besten Drehbücher für Schauspieler im Fernsehen angesiedelt waren. Also hielt ich meine Augen für etwas Langfristigeres offen“, sagte Fincher.[12]

„Dienstagabend, 19:30 Uhr – das war einmal. Das Herz dieser Tradition wurde aufgespießt, der Kopf abgetrennt und der Mund mit Knoblauch ausgestopft. Das vom Fernsehen gezwungene Publikum existiert nicht mehr. Wenn man den Leuten die Möglichkeit des Binge Watching gibt, liegt man mit dem Glauben, dass sie es nutzen werden, nicht falsch.“

David Fincher: [13]

MRC kontaktierte diverse Kabelsender, unter ihnen HBO, Showtime und AMC. Netflix baute allerdings auf den Start einer eigenen Serie und überbot die anderen Interessenten.[14] Der leitende Programmbeauftragte von Netflix, Ted Sarandos, wertete die Sehgewohnheiten der Netflix-Nutzer aus und folgerte daraus, dass es ein großes Publikum für Fincher und Spacey gab.[15] „Es sah sehr vielversprechend aus“, sagte er, „quasi die perfekte Verkettung von Substanz und Talent.“[11] Bei der Suche nach einem Autor setzte Fincher voraus, dass derjenige eine „glaubwürdige Version der parlamentarischen Politik in Washington“ abbilden könne.[11] Engagiert wurde Beau Willimon, der Charles Schumer, Howard Dean und Hillary Clinton[16] als Helfer diente und im Frühjahr 2011 das Drehbuch der Pilotfolge fertigstellte.[11] Willimon sah die Möglichkeit, aus der ursprünglichen BBC-Vorlage eine komplett neue Serie zu kreieren und darüber hinaus die Gesamtstory zu vertiefen.[11]

„Streaming ist die Zukunft. Das Fernsehen wird in fünf Jahren nicht das Fernsehen von heute sein... jeder wird streamen.“

Beau Willimon: [17]

Im März 2011 wurde das Projekt mit Kevin Spacey als Schauspieler und Executive Producer angekündigt.[18] Verlautbart wurde außerdem, dass Fincher bei den ersten beiden Folgen Regie führen und das Drehbuch dieser Folgen aus den Federn von Willimon stammen würde. Netflix bestellte direkt zwei Staffeln, insgesamt bestehend aus 26 Folgen.[19] Spacey bezeichnete Netflix' Modell der gleichzeitigen Veröffentlichung aller Folgen als „neue Betrachtungsweise.“[17] Er fügte an, dass Netflix' Zusage für zwei ganze Staffeln der Serie zu einer größeren Kontinuität verhalf. „Wir wissen ganz genau, wo wir hinwollen“, sagte Spacey.[17] In einer Rede auf dem Edinburgh International Television Festival merkte er zudem die Forderung anderer Kabelsender an, die – mit Ausnahme von Netflix – eine Pilotfolge beanspruchten. Netflix vertraute einzig auf seine Statistiken und bestellte direkt die ganze Serie.[20]

Rollenbesetzung[Bearbeiten]

Produzent und Regisseur David Fincher

Laut Fincher sei jeder Schauspieler der Hauptbesetzung die erste Wahl gewesen.[12] Bei der ersten Leseprobe sagte er: „Jeder Einzelne von euch soll wissen, dass ihr die erste Wahl darstellt — ihr stellt die erste Wahl für diese Charaktere dar. Also versaut es nicht.“[12] Spacey, der seinen bis dato letzten Auftritt in einer Fernsehshow zwischen 1987 und 1990 in der Serie Wiseguy hatte, reagierte positiv auf das Drehbuch. Er spielte Richard III. am Old Vic Theatre, was Fincher als „großartiges Training“ bezeichnete.[12] Spacey unterstütze die Veröffentlichung aller Folgen zum gleichen Zeitpunkt, weil er glaubte, die Veröffentlichungen von Fernsehserien würden sich in Zukunft in immer mehr Fällen in diese Richtung entwickeln. Spacey sagte: „Wenn ich meine Freunde frage, was sie am Wochenende gemacht haben, erzählen sie mir, dass sie drei Staffeln von Breaking Bad gesehen haben, oder die bisherigen zwei Staffeln von Game of Thrones“.[21] Offiziell wurde er im März 2011 gecastet.[22] Robin Wright wurde von Fincher kontaktiert, als sie gemeinsam für den Film Verblendung arbeiteten.[12] Sie wurde als Claire Underwood im Juni 2011 gecastet.[23] Kate Mara sprach im Februar 2012 für die Rolle der Zoe Barnes vor.[24] Ihre Schwester Rooney arbeitete gemeinsam mit Fincher am Film Verblendung; Kate Mara las die betreffenden Zeilen im Drehbuch, „verliebte sich in die Figur“ und bat ihre Schwester, bei Fincher ein gutes Wort für sie einzulegen. Im folgenden Monat bekam sie den Anruf und wurde zum Vorsprechen eingeladen.[25] Im Frühjahr des Jahres 2012 erhielt Corey Stoll die Rolle des Kongressabgeordneten Peter Russo.[26] Michael Gill als Präsident Walker und Constance Zimmer als Journalistin Janine Skorsky wurden im März 2012 gecastet.[27][28] Die Rolle des Journalisten Lucas Goodwin ergatterte Sebastian Arcelus im Sommer des gleichen Jahres.[29] Am 13. Oktober 2014 verstarb Elizabeth Norment, die bis zum Ende der zweiten Staffel die Rolle von Frank Underwoods Sekretärin Nancy Kaufberger verkörperte.[30] Im Sommer 2015 wurde bekannt, dass Neve Campbell in der vierten Staffel zur Stammbesetzung stößt. Über ihre genaue Rolle sind keine Informationen bekannt.[31]

Dreharbeiten[Bearbeiten]

Drehorte

Die Dreharbeiten für die erste Staffel begannen im Januar 2012[32] im an der Ostküste der USA gelegenen Harford County, Maryland.[33] Die Außenszenen wurden primär in der ungefähr 40 Kilometer von Washington, D.C. entfernten Stadt Baltimore, Maryland gedreht.

Zu den zahlreichen in Baltimore gedrehten Außenszenen, die Washington, D.C. porträtieren sollen, gehören: der Wohnsitz der Underwoods, die Wohnung von Zoe Barnes, Freddy’s BBQ Joint, das Gebäude der Clean Water Initiative, die Büroräume des Washington Herald, das Opernhaus von Washington, Hotel Cotesworth, das Georgetown Hotel, Werner's Bar, Tio Pepe's und die Bar DuPont Circle. Dazu zählen auch Szenen, die nicht in Washington angesiedelt sind, wie z. B. die der Wahlkampftournee von Peter Russo in Pennsylvania und die Francis J. Underwood Library auf dem Gelände der fiktiven Militärakademie The Sentinel im Bundesstaat South Carolina.[34]

Die meisten Innenaufnahmen wurde in einer großen gewerblichen Lagerhalle in Joppa, Maryland gedreht.[35][36] Die Lagerhalle wurde für viele ikonische Szenen der Serie gebraucht. So wurde der gesamte Westflügel des Weißen Hauses inklusive des Oval Office[37] maßstabsgetreu und fast vollständig rekonstruiert. Auch die Räumlichkeiten des Kongress, das Großraumbüro von Slugline, sowie einige Wohnräume, darunter die Räume des Reihenhauses der Underwoods, fanden in der Lagerhalle ihren Platz.[35]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Fernsehausstrahlung[Bearbeiten]

Ausstrahlung im Free-TV

Im Free-TV liegen die Rechte bei der ProSiebenSat.1 Media. Die erste Folge wurde am 6. November 2013 bei ProSieben Maxx in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln als Preview gezeigt. Ab dem 13. November wurden regulär pro Woche zwei Folgen (inklusive der ersten) gesendet. Auf Sat.1[38] und ORF eins war beginnend mit dem 10. November 2013 die wöchentliche Ausstrahlung der synchronisierten Fassung geplant. Aufgrund niedriger Quoten entschied sich Sat.1 allerdings vorzeitig, die Ausstrahlung am 29. Dezember 2013 frühzeitig zu beenden. Zum Abschluss wurden die ausstehenden sechs Folgen am Stück gesendet.[39] In der Schweiz zeigte sie SRF1 im Zweikanalton seit dem 11. November 2013. Die zweite Staffel wurde in Deutschland am 5. und 6. September 2014 bei ProSieben Maxx als Binge Watching-Event ausgestrahlt.[40] Die Ausstrahlung der dritten Staffel kündigte ProSieben Maxx für den Herbst 2015 an.[41]

Ausstrahlung im Pay-TV

Für Deutschland hat sich der Pay-TV-Sender Sky Atlantic HD die Ausstrahlungsrechte gesichert.[42] Dabei liegen die exklusiven Ausstrahlungsrechte über alle Plattformen nach der Veröffentlichung einer Staffel für sechs Monate exklusiv bei Sky. Diese Ausstrahlungsrechte betreffen auch jegliche zukünftig produzierten Staffeln. [43] Die Erstausstrahlung der ersten Staffel sendete Sky vom 4. Februar bis zum 29. April 2013. Die dritte Staffel strahlte Sky Atlantic HD zwischen dem 13. März und 5. Juni 2015 aus.

DVD/Blu-ray-Vertrieb[Bearbeiten]

Die Serie wird in Deutschland seit Dezember 2013 auf DVD und Blu-ray vertrieben.

Land Staffel 1 Staffel 2 Staffel 3
Vereinigte Staaten 11. Juni 2013 17. Juni 2014 7. Juli 2015
Großbritannien 10. Juni 2013 16. Juni 2014 29. Juni 2015
Australien 27. Juni 2013 19. Juni 2014
Deutschland 17. Dezember 2013 4. September 2014 31. Oktober 2015[44]

Andere Veröffentlichungsformen[Bearbeiten]

Soundtrack-CDs

Am 5. April 2013 wurde in Deutschland der von Jeff Beal komponierte Soundtrack der ersten Staffel veröffentlicht.[45] Der Soundtrack der zweiten Staffel, ebenfalls zusammengestellt von Jeff Beal, erschien am 27. Juni 2014.[46]

Online-Verfügbarkeit

In Deutschland bietet der SVoD-Anbieter Netflix die Serie über seine Plattform an. Bei den Anbietern Amazon Instant Video, Apple und Maxdome können einzelne Folgen oder ganze Staffeln für einen begrenzten Zeitraum geliehen oder auch für einen unbegrenzten Zeitraum käuflich erworben werden.

Kritik[Bearbeiten]

House of Cards wurde bereits im Vorfeld der Ausstrahlung gelobt. In verschiedenen Beurteilungen erhielt die Serie gute Kritiken.

„In "House of Cards" von David Fincher sind die Politiker allesamt ruchlose Psychopathen. Das bitterböse Opus mit Hollywood-Star Kevin Spacey ist feinster US-Serienstoff - und ein Meilenstein, weil mit Netflix erstmals ein Internetdienst so ein Mammutprojekt gestemmt hat. […] Denn "House of Cards" könnte einen Wendepunkt für die gesamte Branche markieren, weil das Polit-Drama in den USA nicht im klassischen Fernsehen zu sehen sein wird, sondern zunächst nur im Internet.“

Denis Krick: Spiegel Online[47]

„Kevin Spacey gibt den bösen Marionettenspieler mit umwerfendem Charme: "House of Cards" zeigt das politische Washington in der Tradition Shakespeare'scher Königsdramen.“

Fritz Göttler: Süddeutsche.de[48]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Emmys[49]
Staffel 1 2 3
Nominierungen 9 13 11
Prämierungen 3 1 0
Golden Globes[50]
Staffel 1 2
Nominierungen 3 2
Prämierungen 1 1

Primetime Emmy Awards

House of Cards ist die erste in den USA exklusiv über einen Streamingdienst ausgestrahlte Serie, die in der wichtigsten Kategorie Outstanding Drama Series für einen Emmy nominiert wurde. In dieser Kategorie folgten zwei weitere Nominierungen. Insgesamt stehen 33 Emmy-Nominierungen 4 Auszeichnungen gegenüber. Für jede der bisherigen drei Staffeln wurde Kevin Spacey als bester Hauptdarsteller nominiert. Dies gelang auch Robin Wright, die als beste Hauptdarstellerin ebenfalls drei Nominierungen erhielt. Michael Kelly wurde als bester Nebendarsteller nominiert, während Kate Mara und Rachel Brosnahan jeweils einmal als beste Gastdarstellerin nominiert wurden. Außerdem erhielt Reg E. Cathey als bester Gastdarsteller zwei Nominierungen für seine Rolle als Freddy Hayes. Ausgezeichnet wurde die Serie für die Kamera, das Casting, die Regie und den Tonschnitt.[51]

Golden Globe Awards

Die Serie wurde für die Golden Globe Awards 5-mal nominiert und 2-mal prämiert. Kevin Spacey und Robin Wright wurden jeweils einmal nominiert und jeweils auch als bester Hauptdarsteller bzw. beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet. Zudem erhielt Corey Stoll für die Verkörperung seiner Figur Peter Russo im Jahr 2014 eine Nominierung als bester Nebendarsteller. In der Kategorie Beste Dramaserie wurde House of Cards 2-mal nominiert.

Literatur[Bearbeiten]

Vorlagen[Bearbeiten]

Kritikenspiegel[Bearbeiten]

Staffel 1

Positiv

Eher positiv

Staffel 2

Positiv

Eher positiv

Staffel 3

Eher positiv

Negativ

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Netflix gibt Frank Underwood noch eine Chance. In: spiegel.de. 3. April 2015, abgerufen am 3. Juli 2015.
  2. Lisa Ludwig: Die besten Lebensratschläge aus ‚House of Cards‘. In: VICE. 4. März 2015, abgerufen am 29. Juni 2015.
  3. Doris Priesching: Ein Demokrat und ein eiskalter Hund. In: derStandard.at. 18. September 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  4. Axel Schmitt: Review Chapter 18. In: serienjunkies.de. 31. März 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  5. Monika Pirklbauer: Ein Fest für Freunde des subtilen Thrills. In: amusio.com. 26. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2015.
  6. Serien-Revolution „House of Cards“ startet in Deutschland. In: Focus Online. 8. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2015.
  7. Sebastian Jäger: Call of Duty: Advanced Warfare könnte in Serie eine Rolle spielen. In: gamona.de. 12. Mai 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  8. House of Cards (Staffel 2) | Review. In: screenread.de. 27. Dezember 2014, abgerufen am 29. Juni 2015.
  9. Philipp Reinartz: Der mächtigste Politiker der Welt als Antagonist: Wladimir Putin. In: Zeit online. 26. Februar 2015, abgerufen am 27. Juni 2015.
  10. House of Cards in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 27. Mai 2014.
  11. a b c d e f g Brian Stelter: A Drama’s Streaming Premiere. In: nytimes.com. 18. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  12. a b c d e f g Alan Sepinwall: 'House of Cards' director David Fincher on making 13 hours for Netflix. In: hitfix.com. 29. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  13. Robert Abele: Playing With a New Deck. In: dga.com. 25. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  14. Maureen Ryan: Netflix Builds a 'House of Cards' That Could Knock Down the Networks. In: aoltv.com. 18. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  15. Jake Coyle: Netflix Show 'House Of Cards' Is A Big Gamble. In: huffingtonpost.com. 24. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  16. David Carr/Ashley Parker: Debating ‘House of Cards': What the Show Gets Right and Wrong About Journalism. In: nytimes.com. 22. Februar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  17. a b c Scott Roxborough: Why Netflix’s ‘House of Cards’ Is the Future of TV. In: hollywoodreporter.com. 7. Oktober 2012, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  18. Nellie Andreeva: Kevin Spacey Set To Star In David Fincher's Drama Series For MRC 'House Of Cards'. In: deadline.com. 3. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  19. Nellie Andreeva: Netflix To Enter Original Programming With Mega Deal For David Fincher-Kevin Spacey Series 'House Of Cards'. In: deadline.com. 15. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  20. Kevin Spacey urges TV channels to give control to viewers. In: youtube.com. 23. August 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  21. Morgan Jeffery: Kevin Spacey 'House of Cards' Q&A: 'My role is diabolical, delicious'. In: digitalspy.co.uk. 27. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  22. Nellie Andreeva: Kevin Spacey Set To Star In David Fincher's Drama Series For MRC 'House Of Cards'. In: deadline.com. 3. März 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  23. Lesley Goldberg: Robin Wright in Talks to Star in Netflix's 'House of Cards' (Exclusive). In: hollywoodreporter.com. 9. Juni 2011, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  24. Nellie Andreeva: Jennifer Finnigan Joins David E. Kelley TNT Pilot, Kate Mara In Netflix 'House Of Cards'. In: deadline.com. 1. Februar 2012, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  25. Sarah Hughes: Why we're watching… Kate Mara. In: theguardian.com. 20. Januar 2013, abgerufen am 1. Juli 2015 (englisch).
  26. Nellie Andreeva: Corey Stoll To Co-Star Opposite Kevin Spacey On Netflix Series 'House Of Cards'. In: deadline.com. 6. Februar 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  27. Nellie Andreeva: Constance Zimmer On 'House Of Cards'. In: deadline.com. 20. März 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  28. Nellie Andreeva: Netflix Series 'House Of Cards' Adds Cast. In: deadline.com. 29. März 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  29. Dominic Patten: Netflix's 'House of Cards' Adds Broadway's Sebastian Arcelus To Cast. In: deadline.com. 17. Juli 2012, abgerufen am 19. Juli 2015 (englisch).
  30. „House of Cards“-Star Elizabeth Norment stirbt mit 61. In: focus.de. 28. Oktober 2014, abgerufen am 19. Juli 2015.
  31. Neve Campbell mischt bei „House of Cards“ mit. In: focus.de. 1. Juli 2015, abgerufen am 19. Juli 2015.
  32. David Zurawik: Netflix to film political thriller 'House of Cards' in Baltimore. In: baltimoresun.com. 5. Januar 2012, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  33. Political Thriller “House of Cards” to Film in Harford County. In: daggerpress.com. 9. Januar 2012, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  34. ‘House Of Cards’ Filming Locations In Baltimore: The Complete Guide. In: cbslocal.com. 15. März 2013, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  35. a b Kirill Grouchnikov: Production design of “House of Cards” – interview with Steve Arnold. In: pushing-pixels.org. 29. Dezember 2013, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  36. David Zurawik/Chris Kaltenbach: Find a little Hollywood in Baltimore. In: baltimoresun.com. 14. Februar 2014, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  37. David Zurawik: 'House of Cards' brings Hollywood to Harford County. In: baltimoresun.com. 21. März 2012, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  38. Alexander Krei: "House of Cards": Spacey darf ab November brillieren. In: DWDL.de. 1. Oktober 2013, abgerufen am 15. September 2014.
  39. Sat.1 beendet "House of Cards" vorzeitig. In: digitalfernsehen.de. 6. Dezember 2013, abgerufen am 28. Juni 2015.
  40. ProSieben Maxx zeigt 2. Staffel "House of Cards" als Event. In: digitalfernsehen.de. 23. Juli 2014, abgerufen am 28. Juni 2015.
  41. Christian Junklewitz: ProSieben MAXX ab Herbst mit The Bridge und Helix. In: serienjunkies.de. 7. Juli 2015, abgerufen am 19. Juli 2015.
  42. Sky Atlantic HD zeigt ab Februar 2013 exklusiv "House of Cards". 20. Dezember 2012, abgerufen am 28. Juni 2015.
  43. stern.de - Deutsche Netflix-Kunden gehen leer aus. 2. Dezember 2014, abgerufen am 3. April 2015.
  44. House of Cards - Season 3. amazon.de. Abgerufen am 8. März 2015.
  45. House of Cards - Staffel 1 (Soundtrack). amazon.de. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  46. House of Cards - Staffel 2 (Soundtrack). amazon.de. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  47. Denis Krick: Die dunkle Seite der Macht. spiegel.de. 3. Februar 2013. Abgerufen am 2. Juli 2015.
  48. Fritz Göttler: Tage des Verrats. Süddeutsche.de. 1. Februar 2013. Abgerufen am 4. Februar 2013.
  49. Academy of Television Arts & Sciences: House of Cards: Awards & Nominations, 18. Juli 2015
  50. Hollywood Foreign Press Association: House of Cards: Awards & Nominations, 18. Juli 2015
  51. Netflix challenges the TV establishment with Emmy wins for 'House of Cards'. In: The Verge. 22. September 2013, abgerufen am 2. November 2013.